DE360604C - Kernstuetze mit einem oder mehreren die Stuetzplatten tragenden Stegen - Google Patents

Kernstuetze mit einem oder mehreren die Stuetzplatten tragenden Stegen

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DE360604C
DE360604C DESCH58567D DESC058567D DE360604C DE 360604 C DE360604 C DE 360604C DE SCH58567 D DESCH58567 D DE SCH58567D DE SC058567 D DESC058567 D DE SC058567D DE 360604 C DE360604 C DE 360604C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C21/00Flasks; Accessories therefor
    • B22C21/12Accessories
    • B22C21/14Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 c GRUPPE 7
(Sch58567
Adolf Schock in Göppingen.
Kernstütze mit einem oder mehreren die Stützplatten tragenden Stegen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1920 ab.
Bei den bekannten Kernstützen, die aus zwei durch Querstege miteinander verbundenen Platten bestehen, ist es wichtig, daß die Stege eine Ausbildung erhalten, welche deren festes Verschweißen mit der Gußmasse ermöglicht, andernfalls zeigt sich häufig, wenn die Bearbeitung des Gußstückes das Abtrennen einer der Platten erforderlich macht, daß der Stift lose im Guß steckt, so daß vielfach Wrackgüsse entstehen. Die ursprüng-
lieh zylindrischen Stege hat man deshalb mit Ringrillen oder Schraubengewinde versehen, welche für den Guß vorspringende Kanten schaffen und eine bessere Verschweißung der Gußmasse mit den Stegen ermöglichen sollten. Dies sollte auch dadurch erzielt werden, daß au letzteren größere Angriffsflächen geschaffen werden. Die eng beieinander liegenden Vorsprünge der Stege werden aber von ίο der Gußmasse weggeschmolzen; es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, die Rillen des Steges so weit auseinander zu setzen, naß das Abschmelzen der Vorsprünge vermieden wird. Zu dem Zwecke hat man in geeigneten Abständen in die Stege Rillen eingedreht, was aber viel Dreharbeit und große Herstellungskosten bedingt.
Andererseits ist es auch bekannt, die Platten der Kernstützen, die einen großen Druck auszuhalten haben, der leicht unter Verbiegen der Stege eine geringere Wandstärke des Gußstückes herbeiführt, wirksam dadurch gegen die Stege abzustützen bzw. letztere widerstandsfähiger zu gestalten, daß die Stege aus Walzprofilen hergestellt werden, deren Seitenkanten dann, wenn zwecks besserer Verschweißung mit der Gußmasse für diese Vorsprünge, wie bei der weiter oben geschilderten Steggestaltung, geschaffen werden sollen, entsprechend ausgearbeitet werden müssen. Diese Ausarbeitung bedingt aber wegen der Profilgestaltung des Steges erheblichen Aufwand an Hand- oder Maschinenarbeit. Dies gilt bei den Profilstegen vor allem auch bezüglich der Herausarbeitung der Zapfen, mittels deren die Stege in den Platten der Kernstütze vernietet werden müssen. Die Herstellung der Kernstützen mit den Profilstegen verursacht deshalb ebenfalls große Mühe und Kosten, viel Zeitaufwand und erfordert, wenn es nicht von Hand geschehen soll, mehrere besondere Maschinen.
Die Nachteile der bekannten' Kernstützen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Stege aus zwei oder mehr, mittels Schlitzen quer ineinandergesteckten, flachen Teilen hergestellt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Darin zeigen die Abb. 1 j bis 3 eine Vorderansicht, Aufsicht und einen wagerechten Schnitt, während Abb. 4 und 5 einmal auseinandergenommen, das andere Mal ineinandergesteckt,, die beiden zur Verwendung gelangenden Stegteile darstellen.
Die Stege a, welche die Platten d miteinander verbinden, bestehen aus zwei gleichgestalteten Blechstücken a, deren jedes von der einen Schmalseite in der Richtung der Mittelachse einen Schlitz b aufweist, -dessen Breite der Blechdicke entspricht, und der bis zur Mitte der Steghöhe vorspringt. Die Schmalseiten jedes Stegteiles weisen Zäpfchen c auf, die in entsprechende öffnungen e der Platten d passen. Die beiden Längskanten f der beiden Stegteile sind mehrfach ausgeschweift.
Die beiden Stegteile werden, wie Abb". 5 erkennen läßt, ineinandergesteckt und die Platten d mittels der öffnungen e auf die Zäpfchen c aufgesetzt, worauf letztere in den Platten vernietet werden.
Die Herstellung der Kernstütze ist dadurch außerordentlich einfach, da die sämtlichen Teile in ein und derselben Presse in Massenherstellung ausgestanzt werden können. Die Ausbiegungen der Seitenkanten f der Stegteile sichern gleichzeitig die feste Verschweißung der Gußmasse mit den Stegen, die andererseits auch wegen des durch das Zusammenstecken geschaffenen, kreuzförmigen Querschnittes sehr wirksam die Platten d gegeneinander versteifen. Die Kernstütze vereinigt deshalb die Vorzüge der bekannten Kernstützen, vermeidet -dabei aber deren Herstellungsschwierigkeiten und führt zugleich eine sehr wesentliche Materialersparnis herbei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kernstütze mit einem oder mehreren die Stützenplatten tragenden Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (a) aus zwei oder mehr mittels Schlitzen (b) quer ineinandergesteckten flachen Teilen bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH58567D 1920-06-17 1920-06-17 Kernstuetze mit einem oder mehreren die Stuetzplatten tragenden Stegen Expired DE360604C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106216616A (zh) * 2016-09-22 2016-12-14 浙江点铁科技有限公司 一种双支撑芯撑

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