DE516000C - Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Nutenverschluss fuer elektrische MaschinenInfo
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- DE516000C DE516000C DES73516D DES0073516D DE516000C DE 516000 C DE516000 C DE 516000C DE S73516 D DES73516 D DE S73516D DE S0073516 D DES0073516 D DE S0073516D DE 516000 C DE516000 C DE 516000C
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- longitudinal edges
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- groove lock
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/46—Fastening of windings on the stator or rotor structure
- H02K3/48—Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
- H02K3/487—Slot-closing devices
- H02K3/493—Slot-closing devices magnetic
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Electromagnets (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d* GRUPPE
Nutenverschluß für elektrische Maschinen Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1926 ab
Es sind Nutenverschlüsse bekannt, deren Seitenteile aus magnetisierbarem Werkstoff durch
lamellenartige, aus nicht magnetisierbarem Werkstoff bestehende Brücken miteinander verbunden
sind, und zwar in der Weise, daß die einzelnen Blechpakete sowohl in sich als auch mit den
Brücken durch Niete zusammengehalten werden. Diese im Betriebe bewährte Anordnung hat jedoch
den Nachteil, daß für jedes Nutenprofil eine besonder Stanze zur Herstellung der Brücken
erfordrlich ist.
Man ist infolgedessen dazu übergegangen, die beiden seitlichen. Blechpakete eines Nutenverschlusses
in anderer Weise zusammenzuhalten.
So hat man beispielsweise die beiden Blechpakete in zwei durch ein entsprechend gebogenes
Blech gebildete Rinnen angeordnet. Diese Lösung hat indessen tiefgreifende Mängel anderer Art.
Das die beiden Seitenteile tragende Blech bei-
ao spielsweise muß in ziemlich komplizierte Formen gepreßt werden, außerdem ist der fertige Verschluß
baulich weder sehr fest in sich noch auch sehr anpassungsfähig an verschiedene Nutbreiten.
Eine andere bereits vorgeschlagene Lösung besteht darin, die mit Längsaussparungen versehenen
Seitenstücke durch einen in die einander gegenüberliegenden Aussparungen geschobenen
Keil gegen die Nutwandungen zu drücken. Da der Keil dabei jedoch lose in den xA.ussparungen
der beiden Seitenteile sitzt, tritt bei einer solchen Ausführung mit der Zeit unvermeidlich eine
unerwünschte Lockerung des ganzen Nutenverschlusses ein.
Alle diese Nachteile werden nunmehr bei einem Nutenverschluß nach der vorliegenden Erfindung
vermieden.
Diese besteht darin, daß das aus nicht magnetisierbarem Werkstoff bestehende Verbindungsblech zweier Körper aus magnetisierbarem Werkstoff
einfach gewölbt ist und mit umgebördelten Längskanten in Aussparungen der Körper aus
magnetisierbarem Werkstoff so eingreift, daß diese Körper die umgebördelten Längskanten
des Bleches fest umfassen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Nutenverschlusses nach der Erfindung
veranschaulicht.
Die Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch eine mit einem Nutenverschluß nach der Erfindung versehene
Nut. Die Abb. 2 zeigt den Nutenverschluß der gleichen Nut in der Draufsicht.
Der Nutenverschluß besteht im wesentlichen aus den seitlichen Blechpaketen 3 und 4, die
durch ein einfach gewölbtes, aus nicht magnetisierbarem Werkstoff bestehendes Blech 5 zusammengehalten
sind. Die Längskanten 6 und 7 des Bleches 5 sind umgebördelt und in passende Aussparungen 8 und 9 der Blechpakete 3 und 4
eingeschoben. Die umgebördelten Längskanten 6 und 7 des Bleches 5 umfassen die Drähte 10 und
11, die z. B. eingerollt sein können. Der Zusammenhalt
zwischen den Blechpaketen 3 und 4 und
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Walter Reichel in Berlin-Lankn>it\.
dem Tragblech 5 kann noch verstärkt werden,
wenn die Längskanten 6 und η des Tragbleches 5
so umgebördelt werden, daß die dabei entstehenden Hülsen einen geringeren Durchmesser haben
als die Drähte io und ii, und daß diese dann
erst nach dem Einfügen der Bleche 5 in die Aussparungen 8 und 9 der Blechpakete 3 und 4 eingetrieben
werden.
Um einerseits die Einzelbleche der Blechpakete
3 und 4 untereinander und anderseits das Tragblech 5 mit den beiden Blechpaketen 3 und 4
zusammenzuhalten, werden die Enden der Drähte 10 und 11 zweckmäßig nach den Stirnseiten der
Blechpakete 3 und 4 zu umgebogen. Die Bleche der Blechpakete 3 und 4 können im übrigen auch
dadurch zusammengehalten werden, daß die vorspringenden Teile 12 und 13 des Tragbleehes 5
umgebogen und gegen die Stirnseiten der Blechpakete gedruckt werden. Man kann dieses Mittel
zum Zusammenhalten der Blechpakete 3 und 4 auch gleichzeitig mit dem Umbiegen der Drahtenden
anwenden. Auf diese Weise kann der Zusammenhalt der Blechpakete 3 und 4 weitgehend
gesichert und jede Verschiebung der Blechpakete gegen das Tragblech 5 vollständig
vermieden werden.
Zwischen dem im vorstehenden beschriebenen Nutenverschluß und der von der Isolierstoffhülse
15 umgebenen Wicklung 14 wird schließlich noch ein ebenfalls aus Isolierstoff bestehender
Keil 16 eingetrieben, der einerseits die Blechpakete
3 und 4 gegen die Nutenwände drückt und anderseits die Wicklung 14 fest abstützt.
Die Blechpakete 3 und 4 eines Nutenver-Schlusses nach der Erfindung können auch in
bekannter Weise durch besondere Einlagen 17 und 18 gegen die Nutenwände isoliert werden.
An die Stelle der Blechpakete 3 und 4 können gegebenenfalls auch massive Körper aus magnetisierbarem Werkstoff treten.
Die Abb. 3 zeigt schließlich noch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines NutenverscMusses nach
der Erfindung, bei dem nach der weiteren Erfindung nicht nur die umgebördelten Längskanten
der Tragbleche 5 in Aussparungen der Blechpakete liegen, sondern auch noch ein Teil des
nicht umgebördelten Bleches. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Blechpakete mit dem
Tragblech noch fester verbunden sind.
Claims (2)
1. Nutenverschluß für elektrische Maschinen, bei dem zwei Körper aus magnetisierbarem
Werkstoff durch ein Blech aus nicht magnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden
sind und durch einen Spreizkeil gegen die Nutenwände gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsblech einfach gewölbt ist und mit umgebördelten Längskanten in Aussparungen der Körper
aus magnetisierbarem Werkstoff so eingreift, daß diese Körper die umgebördelten Längskanten
des Bleches fest umfassen.
2. Nutenverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in den umgebördelten Längskanten des Tragbleches Drähte
stecken, deren aus dem Tragblech herausragende Enden an die Stirnseiten der Körper
aus magnetisierbarem Werkstoff herangebogen sind. -
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73516D DE516000C (de) | 1926-03-02 | 1926-03-02 | Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73516D DE516000C (de) | 1926-03-02 | 1926-03-02 | Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516000C true DE516000C (de) | 1931-01-16 |
Family
ID=7503968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73516D Expired DE516000C (de) | 1926-03-02 | 1926-03-02 | Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516000C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4425521A (en) | 1982-06-03 | 1984-01-10 | General Electric Company | Magnetic slot wedge with low average permeability and high mechanical strength |
-
1926
- 1926-03-02 DE DES73516D patent/DE516000C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4425521A (en) | 1982-06-03 | 1984-01-10 | General Electric Company | Magnetic slot wedge with low average permeability and high mechanical strength |
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