DE360590C - Rechenvorrichtung fuer Bildmessungen - Google Patents

Rechenvorrichtung fuer Bildmessungen

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DE360590C
DE360590C DEG55877D DEG0055877D DE360590C DE 360590 C DE360590 C DE 360590C DE G55877 D DEG55877 D DE G55877D DE G0055877 D DEG0055877 D DE G0055877D DE 360590 C DE360590 C DE 360590C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying

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  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Rechenvorrichtung für Bildmessungen. Es sind bereits Rechenvorrichtungen gebaut, mit denen man aus Meßbildern die Seiten-(x-Werte) und Höhenabstände .(y-Werte) der einzelnen Bildpunkte vom Bildhauptpunkte ermitteln kann (Bildkoordinaten). Es ist auch bereits ein Rechenbrett angegeben, das die graphischmechanische Bestimmung des Aufnahmestandortes von Meßbildern aus Luftfahrzeugen zugrunde liegenden Luftpyramide ermöglicht. Vorrichtungen dieser Art tragen an den Rändern Längenteilungen und quer darüber ein parallel zu sich selbst verschiebbares geteiltes Querlineal, das eine Mikroskopablesevorrichtung trägt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist das Rechenbrett mit einer über einem beliebigen Punkte einsetzbaren Zentriervorrichtung versehen, in welcher sich ein radial drehbarer Schwenkarm bewegt, der Kreiskonstruktionen zum zeichnerischen Auftragen der Nadirpunkt Lage, sodann die Sinus- und Kosinusfunktionen an den Seitenteilungen und an der Brückenteilung des Querlineals abzulegen gestattet.
  • Ebenso können eine Reihe anderer mathematischer Aufgaben, wie die Reduktion der Koordinaten und die Ermittlung der vierten Proportionalen, mit dieser Einrichtung gelöst werden. Das Winkelauftragen oder umgekehrt das Ablesen der Winkelgrößen erfolgt durch Bestimmen der Tangentenlängen an der Randteilung oder Querlinealteilung.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine in beide Geräte, den Koordinatenmesser und das Rechenbrett, einsetzbare analytisch-mechanische Rechenbrettvorrichtung, die auf einer Scheibe eine Buchse trägt, in welcher ein zweifaches Achsensystem - und zwar ein hohler Drehzapfen für eine Kreisscheibe und eine in diesem Drehzapfen schwenkbare Drehachse eines Schwenklineals - nach Art der Repetitionstheodoliten ruht. Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Abb. i im Grundriß und in Abb. 2 im Querschnitt.
  • Zunächst seien die bereits bei bekannten Geräten vorhandenen mechanischen Teile des Koordinatenmessers oder Rechenbrettes herausgehoben.
  • Es stellt = den quadratischen Rahmen des Koordinatenmessers dar. Darauf starr befestigt ist auf der .linken Seite (Abb. 2) eine Schiene mit schwalbenschwanzförmiger Führung 2 (in Abb. i unten dargestellt) angebracht, in welcher eine Längenteilung 3lagert. Über diesem Schwalbenschwanz bewegt sich die Nutenschlene 4, an welche das Querlineal @ befestigt ist. Beide Führungen stehen rechtwinklig zueinander und können durch Durchschlagen der mit Markenkreuz versehenen Platte auf go ° genau eingestellt werden. Die Längenteilung 3 und die Teilung des Querlineals 5 tragen Teilungen, welche durch die Mikroskope 6 und 7 abgelesen werden können. Diese Mikroskope oder ihre Trägerschlitten werden durch Mikrometerstangenvorrichtungen 8 (Abb. i) und io durch die Klemmen g und ii grob oder fein eingestellt, je nachdem die Klemmen geöffnet oder angezogen sind. Verschiebt man den Schlitten q. mit dem Mikroskop 6 in der x-Richtung und das Mikroskop 7 auf dem Querlineale 5 in der y-Richtung, dann lassen sich die Koordinaten jedes Bildpunktes auf der darunter nach den Markenkreuzen eingelegten Meßbildplatte ablesen.
  • Als Neuheit wird nunmehr folgende Ergänzungsvorrichtung beschrieben. An Stelle der im Koordinatenmesser oder im Rechenbrett liegenden Meßbildplatte wird eine dreiarmige runde Metallscheibe 12, welche mit ihr fest verbunden eine Buchse 13 trägt, in den Rahmen i eingesetzt und angeschraubt. In der Buchse 13 befindet sich der hohle Drehzapfen 14. für die Kreisscheibe 15 und in diesem Drehzapfen 14 der Drehzapfen 16 für das unabhängig davon drehbare Schwenklineal 17. Die Klemmschraube 18 klemmt den Drehzapfen der Kreisscheibe, die Klemmschraube ig den Drehzapfen des Schwenklineals 17. Da nun bei verschiedenen Rechnungsausführungen die Stellung des Schwenklineals 17 gegenüber der Kreisstellung 15 bei Drehung verändert oder auch unverändert mitgenommen werden muß, so ist bei 2o (Abb. 2) eine Klemmvorrichtung angebracht, welche die Verbindung des Kreises 15 mit dem Schwenklineal 17 je nach Bedürfnis kuppelt oder löst. Die Stellung der Kreisscheibe 15 kann an dem feststehenden Mikroskop 21 (Abb. i) abgeh;sen werden. Die Stellung des Schwenklineals 1.7 gegenüber der Kreisscheibe 15 kann durch den Nonienarm 22 (Abb. i) abgelesen werden.
  • Das Schwenklineal 17 trägt eine Teilung und ist in der Längsrichtung verschiebbar, so daß in der 45'-Stellung die Ecke des Rahmens i ausgenutzt werden kann und trigonometrische Funktionswerte, wie z. B. Secans und Cosecans, Hypothenusen oder Vektorenlängen, abgelesen werden können.
  • Das Schwenklineal 17 trägt zu Ablesezwecken zwei verschiebbare und genau einstellbare Zungen 23 und 24., deren Teilungsnullpunkte genau um 40 mm verschoben sind. Dadurch ist es möglich, z. B. in der 45°-Stellung, die Zunge 23 an das Ende der Teilung, z. B. bei 25, zu bringen und gleichzeitig über dem Mittelpunkte 26 des Kreises die verschobene Stellung des Schwenklineals 17 durch das Mikroskop 7 des Querlineals, das sich übrigens durch Drehung um einen Zapfen 27, also bei einer Drehung um 18o° auch für die Ablesung der y-Teilung auf dem Querlineale 5 eignet, abzulesen.
  • Um eine Einheitsgröße in die Genauigkeit der Ablesung an der Kreis- und Linealteilung zu bringen, sind sämtliche Teilungen, die übrigens auf Glas geätzt sind, in halbe Millimeter geteilt, wovon unter den Mikroskopen 6 und 7 noch io Micra festgestellt werden können.
  • Um nun auf dem Kreise ebenfalls eine Bogenlänge von io Micra ablesen zu können, ist ein Durchmesser von etwa ioo mm gewählt mit einem Ablesezwischenraum von 2o Bogensekunden.
  • Die neue Ergänzungsvorrichtung ermöglicht sämtliche trigonometrischen, polygonometrischen und geodätischen Rechnungen auf analytischem Wege nach der Koordinatengeometrie oder nach der Vektorentheorie zu lösen. Sie gestattet Strecken zu summieren, den Schnittpunkt zweier Geraden festzustellen, ebenso den Schnittpunkt einer Geraden mit einem Kreise und den Schnittpunkt zweier Kreise abzulesen. Wird dieScheibe 12 mit einem entsprechend geteiltenRahmen i fest verbunden, so entsteht ein selbständiges Rechengerät.

Claims (2)

  1. PATE.NT-ANsPRÜcHE: i. Rechenvorrichtung für Bildmessungen mit quadratischem Rahmen und rechtwinklig zueinander verlaufenden Teilungsschienen, gekennzeichnet durch eine am Rahmen (i) anschraubbare, dreiarmige, in ihrer Mitte eine Buchse (13) tragende Scheibe (12) und ferner dadurch gekennzeichnet, daß in der Buchse (13) der hohle Drehzapfen (1q.) einer Kreisscheibe (15) und in diesem Drehzapfen (14) der Drehzapfen(16) eines in seiner Längsrichtung verschiebbaren Schwenklineals (17) gelagert ist, so daß die Kreisscheibe (15) und das Schwcnklineal (17) unabhängig voneinander odernachEinschalten einer Klemmvorrichtung (2o) gemeinsam einstellbar sind.
  2. 2. Rechenvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (12) mit dem quadratischen Rahmen (i) fest verbunden ist, der in bekannter Weise mit Teilungen zum Ermitteln der Seiten- (x-Werte) und Höhenabstände (y-Werte) der Bildpunkte vom Bildhauptpunkte versehen ist.
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