DE36056C - Antrieb für Stickmaschinenscheeren - Google Patents

Antrieb für Stickmaschinenscheeren

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Publication number
DE36056C
DE36056C DENDAT36056D DE36056DA DE36056C DE 36056 C DE36056 C DE 36056C DE NDAT36056 D DENDAT36056 D DE NDAT36056D DE 36056D A DE36056D A DE 36056DA DE 36056 C DE36056 C DE 36056C
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DE
Germany
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knife
needle bar
embroidery machine
bar tube
drive
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36056D
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English (en)
Original Assignee
J. gutmann in Berlin C., Alexanderstrafse 1
Publication of DE36056C publication Critical patent/DE36056C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die hier zu beschreibende Vorrichtung zum Abschneiden des Stoffes neben der Naht wird entweder von der Hauptwelle der Bonnaz-Stickmaschine oder von dem Nadelstangenrohr aus in Bewegung gesetzt, wobei die Abschneideorgane, wie bekannt, sich mit dem Nadelstangenrohr drehen, ohne jedoch die Auf- und Abwärtsbewegung der letzteren mitzumachen. Beide Abschneideorgane bezw. Messer sind auf einem Körper sicher zu einander angebracht bezw. geführt, wodurch erreicht wird, dafs die Abnutzung der Lager- oder Führungsflächen des beweglichen Messerträgers keinen nachtheiligen Einflufs auf das exacte Zusammenwirken der beiden Messer ausübt. Es kann der Messerträger, welcher hier die Form einer sich mit dem Nadelstangenrohr drehenden, jedoch nicht auf- und abbewegenden Büchse besitzt, seine gute Führung auf dem Nadelstangenrohr und an dem festen Körper der Maschine selbst in hohem Grade verloren haben, ohne dafs das Abschneiden unsicherer wird. Das eine der beiden Messer ist an dem Messerträger verstellbar befestigt, während das andere auf diesem auf- und abgeführt und durch die Wirkung einer Feder stets gleichmäfsig gegen das feststehende Messer gedrückt wird. Es lassen sich mit dieser Einrichtung Stofflagen, welche auf einen besonderen Stoff genäht werden, unabhängig von diesem abschneiden. Dagegen sind auch durch einfaches Verstellen der Messer in der Höhenrichtung gleichzeitig beide Stoffe neben der Naht abzuschneiden.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine Seitenansicht des Kopfes einer Bonnaz-Stickmaschine, versehen mit der besagten Abschneidevorrichtung, in Fig. 2 einen Durchschnitt der Abschneideorgane, in Fig. 3 eine Ansicht und einen Durchschnitt der Feder zum Andrücken des beweglichen Messers gegen das feste und in Fig. 4 einen Querschnitt durch die Verbindung des beweglichen Messers mit dem Nadelstangenrohr. Unterhalb des festen Lagers α ist eine Büchse \ drehbar angebracht; dieselbe besitzt eine Nuthe \\ in welche eine Gabelj/· greift. Durch die Büchse geht das Nadelstangenrohr derart, dafs erstere sich an letzteres gut passend anlegt. An den Auf- und Abwärtsbewegungen des Nadelstangenrohres nimmt die Büchse nicht Th'eil, vielmehr wird dieselbe von der Gabelin ihrer Höhenlage sicher gehalten, indessen gestattet die Gabel eine Drehung der Büchse auf dem Nadelstangenrohr. Die Büchse soll nun den Drehungen des Nadelstangenrohres folgen, und zu diesem Zweck bringt man entweder eine Nase 72' an dem Nadelstangenrohr an, welche Nase in einer Längsnuth von \ auf- und abgeht, oder man schlitzt das Nadelstangenrohr und bringt eine Nase in % an, wie im Patent No. 31873 angegeben ist. In der Büchse ^ ist eine Aussparung m vorgesehen, in welcher das Messer M verstellbar und das Messer M' verschiebbar sich angebracht befinden. Das Messer M wird durch den Ansatz s' der Schraube s in dem gewünschten Abstande von der Nadelplatte auf \ fixirt. Um die Verstellbarkeit des Messers M in der Höhenrichtung zu ermöglichen, besitzt dasselbe einen Schlitz m'. Auf M wird M' mittelst des Ringes d, den die Ansätze in3 umfassen, auf- und abgeschoben. Die unter den Kopf der Schraube.?
gelegte Feder ν drückt das Messer M' federnd gegen das Messer M. Das Messer M hat einen Ansatz wj2; derselbe legt sich in der gezeichneten Höhenstellung zwischen den aufzunähenden und den zu benähenden, auf der Nadelplatte liegenden Stoff. Das Messer M bewegt sich in diesem Falle nur bis auf den unteren zu benähenden Stoff, durchschneidet also lediglich den oberen aufzunähenden Stoff. Sollen beide Stofflagen neben der Naht abgeschnitten werden, so wird M bis auf die Nadelplatte gesenkt und in dieser Stellung fixirt und der Ring d auf der Stange e so weit nach unten niedriger gestellt, dafs das Messer M bis nahe auf die Nadelplatte sich bewegt. Der Ring d ist an der Stange e befestigt. Die Stange e wird in den Lagern ff senkrecht geführt. Der auf der Stange e festsitzende Arm e' trägt eine Rolle r, auf welche die unrunde Scheibe g derart wirkt, dafs bei jeder Umdrehung der Welle, d. h. bei jedem Nadelstiche ein Abwärtsbewegen von c, sowie des Messers M' stattfindet. Die Bewegung der unrunden Scheibe geschieht durch Zahnräder von der Hauptwelle aus. Das Aufwärtsbewegen von e und M erfolgt mittelst einer Feder x. Wie ersichtlich, müssen die Messer jeder Drehbewegung des Nadelstangenrohres folgen, wie auch das Messer M' sich bei jedem Nadelstiche, d. h. jeder Umdrehung der Hauptwelle der Maschine auf- und abbewegen mufs. In Fig. 4 ist gezeigt, wie die Bewegung des Messers M' auch vor! dem Nadelstangenrohr aus erfolgen kann. Die Büchse \ erhält alsdann einen Schlitz k und einen Stift Ar', welcher in dem Nadelstangenrohr befestigt ist, geht durch diesen Schlitz und ergreift das Messer M'.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch Patentschrift No. 2954 bekannten Stickmaschinen-Scheere die Einrichtung, dafs das eine der beiden Messer an einer durch die Hauptwelle der Maschine getriebenen Stange e befestigt ist und von dieser auf- und ab bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36056D Antrieb für Stickmaschinenscheeren Expired - Lifetime DE36056C (de)

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