DE36015C - - Google Patents

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DE36015C
DE36015C DENDAT36015D DE36015DA DE36015C DE 36015 C DE36015 C DE 36015C DE NDAT36015 D DENDAT36015 D DE NDAT36015D DE 36015D A DE36015D A DE 36015DA DE 36015 C DE36015 C DE 36015C
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DE
Germany
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tanning
sodium bicarbonate
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alumina hydrate
solution
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/28Multi-step processes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/20Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
    • H01M50/204Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells
    • H01M50/207Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells characterised by their shape
    • H01M50/213Racks, modules or packs for multiple batteries or multiple cells characterised by their shape adapted for cells having curved cross-section, e.g. round or elliptic
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: Gerberei.
Die nach dem bisher gebräuchlichen Einweich-, Enthaarungs- und Reinmacheprocefs vorbereiteten Häute werden ca. 24 Stunden lang unter öfterem Bewegen mit einer Lösung von Thonerdesulfat, Al2 (S OJ3 + 18 H2 O, behandelt, worauf sie behufs energischerer Aufnahme der folgenden Behandlungsflüssigkeit leicht ausgerungen werden. Alsdann bringt man sie während 5 bis 15 Minuten in eine Natnumbicarbonatlösung, Na H C O3, deren Gehalt am besten 3 procentig genommen wird. Die Thonerdesulfatlösung mufs eine derartige Concentration besitzen, dafs vollständige Ausfällung des Thonerdehydrats in den GeAveben der Häute stattfindet. Behufs gehöriger Ausnutzung der angewendeten Lösungen passiren die Häute die Lösungen je zweimal, und zwar in einem geschlossenen Walkfafs, damit die Lösungen vollständiger in das Gewebe eindringen. Als Einwirkungsdauer genügen bei der zweiten Behandlung, mit den Lösungen 5 bis 15 Minuten für jede derselben.
Hierauf folgt eine weitere Behandlung der Häute mit einer stärkeren Thonerdesulfatlösung, die einer 5procentigen Natnumbicarbonatlösung entspricht, in welche dann die Häute gelangen. Bei dieser Einwirkung der stärkeren Thonerdesulfat- und Natriumbicarbonatlösungen findet dreimaliger Wechsel statt, wobei die Häute wiederum jedesmal 5 bis 15 Minuten in jeder Flüssigkeit verbleiben. Was die Quantität der Lösungen betrifft, so nimmt man am besten auf 3 kg Rohgewicht 1 1 Lösung.
Die vorbesprochene abwechselnde Behandlung mit Thonerdesulfatlösung läfst sich vereinfachen, indem man die Häute vorerst mit einer 2 ο pro centigen, möglichst neutralisirten Aluminiumsulfatlösung während 24 Stunden behandelt und dann das aufgenommene Salz durch eine 2- bis 3procentige äquivalente Menge Natriumbicarbonatlösung ausfällt.
Die Quantität der anzuwendenden 2oprocentigen Aluminiumsulfatlösung beträgt Y2 1 auf 2 Y2 kg Rohgewicht. Diese Behandlung mit einer concentrirten, dann aber möglichst neutralisirten Thonerdesulfatlösung bietet den Vortheil, dafs eine genügende Quantität Aluminiumhydroxyd durch nachfolgende einmalige 3 bis 5 stündige Behandlung mit einem äquivalenten Volumen 2 Y2 procentiger Natriumbicarbonatlösung in dem Hautgewebe ausgeschieden wird. Da das Aluminiumsulfat bezw. dessen Lösung auch bei möglichster Neutralisation stets noch sauer reagirt, so genügt dies vollkommen, um die Haut zu quellen, in welchem Zustande sie dann im Stande ist, beinahe die ganze vorgeschriebene Quantität Lösung von aufgegebener Stärke in sich aufzunehmen und der Einwirkung des Natriumbicarbonats darzubieten.
Bei der Ausfällung des Thonerdehydrats durch Natriumbicarbonat schlägt sich auch ein Theil des ersteren auf der Oberfläche der Haut nieder, wodurch bei nachfolgender Tanningerbung die Farbe des Leders vollständig schwefelgelb werden würde. Um dies zu verhindern, entfernt man vor der Tanningerbung das auf der Aufsenfläche der Haut haftende
Thonerdehydrat, indem man die nasse Haut möglichst rasch durch eine ι procentige Salzsäurelösung zieht, von der man ι 1 auf 0,1 qm Hautoberfläche nimmt. Hierauf wird möglichst rasch mit Wasser ausgewaschen.
Die so behandelten Häute werden nun der Tannin- bezw. Lohgerbung unterworfen. Dieselbe beginnt mit dem sogenannten Abfärben in schwacher 1 '/„ pro centiger Brühe, worauf eine 3 bis 4 tägige Behandlung mit einer 2procentigen Brühe folgt. Weiter folgt eine Behandlung mit einer 3procentigen Brühe, welche zur Vollendung des Gerbprocesses genügt. Dünnere Häute bleiben mit dieser letzten Brühe 3 bis 4 Wochen, dickere 8 bis 10 Wochen in Berührung, worauf die Gare erreicht ist. Alle weiteren Arbeiten, das Zurichten u. s. w., erfolgen nach den bisher bekannten Verfahren.
Der Grund, warum nicht Natriummonocarbonat statt Natriumbicarbonat verwendet wird, ist hauptsächlich der, dafs bei stärker alkalisch reagirenden Flüssigkeiten die Haut, und zwar besonders der Narben bedeutend leidet bezw. leicht brüchig wird.
Gegenüber dem gewöhnlichen Gerbverfahren hat der vorstehend beschriebene Procefs den wesentlichen Vortheil, dafs die directe Einlagerung von Thonerdehydrat in die Fasern das Zusammenkleben derselben verhindert, also direct gerbend wirkt, und dafs zugleich infolge
O " OO
der bedeutenden Affinität des Thonerdehydrals zum Tannin die Aufnahme des letzteren sehf befördert, der Gcrbprocefs mit Tannin also sehr beschleunigt wird.
Von dem altherkömmlichen Weifsgerbverfahren unterscheidet sich der vorstehend besprochene Procefs dadurch vollständig, dafs man es hier nicht mit der Auflagerung eines schwer löslichen basischen Thonerdesalzes durch Flächenattraction zu thun hat, sondern mit einer directen Ausfällung von völlig unlöslichem Thonerdehydrat, Al1(O H)n, in den Fasern, das dann den folgenden Lohgerbprocefs durch Bildung von Thonerdeiannat sehr bedeutend beschleunigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Abkürzung des Lohgerbverfahrens dadurch , dafs man die in bekannter Weise zur Gerbung hergerichteten Häute zunächst mit Lösungen von Thonerdesulfat und weiter mit solchen von Natriumbicarbonat behandelt, wodurch Thonerdehydrat zwischen den Fasern unlöslich niedergeschlagen wird, dann das auf der Hautoberflä'che abgeschiedene Thonerdehydrat durch schnelles Waschen mit verdünnter Salzsäurelösung und weiter mit Wasser entfernt und schliefslich die Häute in Gerbstoffbrühen ausgerbt.
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DE (1) DE36015C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4496356A (en) * 1982-09-29 1985-01-29 Leon Lognion Anal excretion collecting rectal catheter
US4798600A (en) * 1987-06-12 1989-01-17 Meadows Michael E Condom device and method for using same
US4972850A (en) * 1989-01-23 1990-11-27 Broad Jr Robert L No hands contraceptive device
US5244453A (en) * 1990-04-03 1993-09-14 Osbon Medical Systems, Inc. Apparatus for augmenting male potency

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