AT142235B - Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder.

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AT142235B
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  Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und   Geselhmeidigkeit   von Leder. 



   Bekanntlich muss die tierische Haut vor dem Gerben zum Zwecke der Entfernung der Ober-und Unterhaut einer Vorbearbeitung unterworfen werden. Nach dem Äschern und nach der Entfernung 
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 liefert die Blösse eine schlechtes Leder. Durch Beizen, z. B. mit vergärten Kleie-,   Schrot-,   Kotbeizen oder auch mit reinen Enzymen wird die Quellung vermindert, d. h. die Haut in"sehlaffen, verfallenen"
Zustand gebracht, so dass die restlichen, auch inneren Verunreinigungen mechanisch mit Leichtigkeit entfernbar sind. Zugleich erhält die Oberfläche der Blösse den für die Gerbung erforderlichen günstigen Zustand, was an dem Grade der Schlüpfrigkeit erkannt wird.

   Die Weichheit und Geschmeidigkeit des nach der Gerbung erhaltenen Leders ist neben der bekannten, spezifischen Wirkung des Äschers weitgehend abhängig vom Grade der nachherige Entfernung der Äschermittel und der Verunreinigungen. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich die nach der österr. Patentschrift Nr. 110851 aus   pyrophosphor-   sauren Salzen und Leim, Gelatine, Eiweissstoffen, Saponin, Casein usw. erhaltenen Wasch-und Emulgierungsmittel für die Vorbehandlung der Blösse vor der Gerbung zwecks Herstellung sehr weicher und geschmeidiger Leder in ausgezeichneter Weise eignen. Wird die wie üblich zur Gerbung vorbereitete tierische Haut mit einem Bade behandelt, das ein   Wasch-und Emulgierungsmittelpräparat nach   dem oben erwähnten Verfahren enthält, wobei die Behandlung vor oder nach dem Beizprozess vorgenommen werden kann, so werden nach der Gerbung Leder erhalten, die viel weicher und geschmeidiger sind, als 
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 prozess durch die vorbeschriebene Behandlungsart ersetzen.

   Die Zeitdauer der Behandlung richtet sich nach dem gewünschten Effekt, ebenso die Konzentrationen der Bäder. 



   Zur Entkalkung der geäsehterten Haut wurde schon die Verwendung von Glyeerinphosphorsäuren und deren Salzen, oder Doppelverbindungen von sauren,   phospliorsauren   mit buttersauren Salzen vorgeschlagen. Durch Bildung leichtlöslicher Erdalkalisalze und gelinde Säurewirkung soll es gelingen, die Erdalkalihydroxyde, die   Ascherreste,   gut aus der Haut zu entfernen. 



   Im Gegensatz dazu liefern bekanntlich Pyrophosphate mit Erdalkalien   schwerlösliche   Salze. 



  Demgemäss sollten   schwer-oder unlösliche   Erdalkaliphosphate in der Haut niedergeschlagen werden, wenn man diese nach dem Aschern beispielsweise mit eiweisshaltigen   Pyrophosphatlösungen   behandelt. 



    Überraschenderweise   wurde nun aber festgestellt, dass dies hier nicht der Fall ist. Es wird wohl beim vorliegenden Verfahren durch Emulgierwirkung des Pyrophosphates und der Zusätze die   Ausfällung   verhindert, und durch die   Wischwirkung   werden diese Salze und die Verunreinigungen an der Oberfläche der Haut restlos entfernt, so dass ein Leder mit bisher nicht erreichter Weichheit und   Geschmeidigkeit   erhalten wird. 



   Beispiel. 



   Die in der Wasserwerkstatt in   üblicher   Weise durch   wäschern   und Beizen vorbereiteten Felle werden in den Haspel oder in das Fass mit Wasser bei   35-40  C   gelegt und   l-lys   Stunden unter Zusatz von   1-1 %% einer Mischung   aus zwei Teilen abneutralisiertem Natriumpyrophosphat und ein Teil Casein laufen gelassen, dann gespült und wie üblich gegerbt. Die zugesetzte Menge Pyrophosphat-Caseingemiseh hängt von der Herkunft der Felle ab ; je fetthaltiger diese sind, desto grössere Mengen müssen genommen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.3 zeichnet, dass die Blösse während der Vorbereitung zum Gerben mit einer Lösung der nach der österr. Patentschrift Nr. 110851 aus pyrophosphorsauren Salzen und Leim, Gelatine, Eiweissstoffen, Saponin, Casein usw. hergestellten Wasch-und Emulgierungsmittel behandelt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142235D 1933-05-11 1934-05-07 Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder. AT142235B (de)

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