DE359651C - Durch Plangewindescheiben verstellbare Riemenscheibe - Google Patents

Durch Plangewindescheiben verstellbare Riemenscheibe

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DE359651C
DE359651C DEST34935D DEST034935D DE359651C DE 359651 C DE359651 C DE 359651C DE ST34935 D DEST34935 D DE ST34935D DE ST034935 D DEST034935 D DE ST034935D DE 359651 C DE359651 C DE 359651C
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pulley
disc
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/52Pulleys or friction discs of adjustable construction
    • F16H55/54Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are radially adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

  • Durch Plangewindescheiben verstellbare Riemenscheibe. Alle bis jetzt bekannt gewordenen verstellbaren Riemenscheiben könnten ihren Zweck nur unvollkommen erfüllen, da infolge der viel zu geringen Anzahl der verstellbaren Scheibenkranzteile bei größeren Verstellungen stets ein zu großes Unrundwerden des Scheibenkranzes eintrat. Auch bei denjenigen Konstruktionen, bei denen die Riemenauflagefläche aus einem sich übereinanderschiebenden Blechstreifen besteht, ist ein Rundlaufen des Scheibenkranzes bei gößeren Verstellungen ausgeschlossen.
  • Infolge dieses Unrundwerden beim Einstellen größerer Durchmesser in Verbindung mit der meistens sehr schwierigen und zeitraubenden Verstellung, konnten die bis jetzt bekannt gewordenen verstellbaren Scheiben an Werkzeugmaschinen nicht verwendet werden, weil bei einer Werkzeugmaschine, wenn die Verstellbarkeit der Scheiben überhaupt einen Vorteil haben soll, die Verstellung schnell und möglichst während des Ganges der Maschine erfolgen muß. Unrundlaufende Riemenscheiben können bei Werkzeugmaschinen überhaupt nicht verwendet werden, weil sich die Schwankungen in der Riemenbelastung, welche beim Unrundlaufen der Scheiben entstehen, auf das Werkstück übertragen und ein genaues und sauberes Arbeiten unmöglich machen.
  • Durch die verstellbare Riemenscheibe nach der vorliegenden Erfindung sind die vorstehend angeführten Nachteile beseitigt. Die Riemenauflagefläche bleibt selbst bei der größten Verstellung rundlaufend und die Scheibe kann sowohl während des Stillstandes wie während des Laufens verstellt werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführung der Scheibe nach der vorliegenden Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch die Scheibe, . Abb. 2 einen Teil des aus einzelnen Lamellen bestehenden Scheibenkranzes im größten und kleinsten Durchmesser, Abb. 3 ein vorgearbeitetes Blech zu einer Lamelle, Abb. q. eine Draufsicht auf eine fertig gebogene Lamelle.
  • Die erwähnten Vorteile werden, wie aus der Zeichnung ersichtlich, dadurch erreicht, daß die Riemenauflagefläche aus einer großen Anzahl Lamellen a aus entsprechend starkem Blech bestehen. Die Lamellen a werden, wie aus Abb. 3 ersichtlich, welche ein vorgerichtetes Blech zu einer Lamelle darstellt, mit mehreren viereckigen Ausschnitten b versehen; außerdem befinden sich den viereckigen Ausschnitten genau gegenüberstehend an denselben eckige Verlängerungen c. Bei der fertigen Scheibe schieben sich die Verlängerungen c beim Einstellen der Scheibe auf den kleinsten Durchmesser in die eckigen Ausschnitte b der Nabenlamelle ein.
  • Die Krümmung des Bogenteiles an den Lamellen entspricht der Krümmung der Riemenauflagefläche beim kleinsten einstellbaren Durchmesser der Scheibe.
  • Infolge der großen Anzahl der verwendeten Lamellen sind die Bogenteile an denselben sehr kurz, und der Unterschied derBogenhöhe eines Bogenteiles aus der Riemeriauflagefläche der Scheibe mit kleinstem Durchmesser gegenüber desselben Teiles aus der Riemenauflagefläche der Scheibe mit größtem Durchmesser ist nur ein ganz geringer und wird beim Verstellen der Scheibe durch die Federung der Bogenteile ausgeglichen.
  • Durch Herstellung der Bogenteile nach dem kleinsten Durchmesser der Scheibe wird erreicht, daß dieselben in allen Durchmesserstellungen fest aufeinandergepreßt liegen und hierdurch die Riemenauflagefläche eine vollständig gleichmäßige, in sich geschlossene Fläche von größter Widerstandsfähigkeit wird.
  • Durch die rechteckigen Verlängerungen c in Verbindung mit den rechteckigen Ausschnitten b wird erreicht, daß eine Verstellung der Scheibe bis auf mehr als den doppelten kleinsten Durchmesser möglich ist, ohne daß die Riemenauflagefläche ihren Zusammenhang als Ganzes verliert.
  • Die Lamellen a sind beiderseitig mit Gewindezähnen versehen und werden in bekannter Weise in dem Scheibenkörper f durch die beiden Plangewindescheiben e1 und e2 bewegt. Die Plangewindescheiben e1 i und e2 sind mit ihren Naben in der Bohrung des Scheibenkörpers f gelagert und durch Kupplungszähne miteinander verbunden.
  • Durch die Nabenscheibe g, welche mit dem Scheibenkörper f am äußeren Umfange fest verbunden ist, wird die Plangewindescheibe e1 vollständig eingeschlossen.
  • In der Nabenscheibe h, welche ebenfalls am äußeren Durchmesser mit dem Scheibenkörper ffest verbunden ist, ist das zur Verstellung der Scheibe dienende Umlaufgetriebe untergebracht. Dieses Umlaufgetriebe besteht aus den beiden Innenzahnkränzen il und i2, den beiden Planetenrädern k1 und h2 und den beiden Zentralrädern 11 und 1z. Der Innenzahnkranz il ist mit der Plangewindescheibe e1 fest verbunden und durch das Planetenrad k1 mit dem Zentralrad 1l im Eingriff. Der Innenzahnkranz i2 ist mit der Nabenscheibe h und infolgedessen auch mit dem Scheibenkörper f in fester Verbindung. Durch das Planetenrad k2 steht dieser Zahnkranz mit dem Zentralrad 11 im Eingriff. Die beiden Planetenräder k1 und k2 sind auf einer gemeinsamen Achse drehbar gelagert und werden zwischen der Plangewindescheibe e1 und der Nabenscheibe h geführt.
  • Mit dem Zentralrad l2 ist das Gehäuse m, in welchem die zur Verstellung dienenden Kegelräder W und n2 untergebracht sind, duch Kupplungszähne fest verbunden. Das Zahnrad n1 steht in fester Verbindung mit dem Zentralrad h.
  • Die Welle o, auf der das Kegelrad n2 be-' festigt ist, dient zur Verstellung des Getriebes und gleichzeitig verhindert dieselbe das Mitlaufen des Gehäuses m beim Laufen der Scheibe.
  • Wenn die Scheibe in Umlauf gesetzt wird, so rollen die beiden Planetengetriebe sowohl auf den Zentralrädern h und 12 als auch in den Innenzahnkränzen il und i2 gleichmäßig ab, und es tritt keine Verschiebung der Plangewindescheiben e1 und e2 gegenüber dem die Scheibenkranzlamellen a tragenden Scheibenkörper fein.
  • Durch Drehung der Welle o mit dem Kegelrad n2 kann jedoch durch das mit dem Zentralrad 11- verbundene Kegelrad W jede beliebige Verschiebung der Plangewindescheiben gegenüber dem Scheibenkörper f und somit jede beliebige Vergrößerung oder Verkleinerung der Durchmesser sowohl während des Stillstandes wie während des Laufens der Scheiben herbeigeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Durch Plangewindescheiben verstellbare Riemenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die den Scheibenkranz bildenden, radial verschiebbaren Lamellen an ihren nach außen stehenden Enden derart gebogen sind, daß die gebogenen Teile, welche eine dem Scheibendurchmesser entsprechende Krümmung haben, schuppenartig übereinander verschiebbar und der Bogenteil jeder einzelnen Lamelle durch die benachbarte Lamelle gestützt wird.
  2. 2. Verstellbare Riemenscheibe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die den Scheibenkranz bildenden Lamellen (a) mit mehreren Ausschnitten (b) und mehreren Ansätzen (c) versehen sind, die derart angeordnet, daß beimEinstellen der Scheibe auf den kleinsten Durchmesser sich die Ansätze (c) der einen Lamelle in die Ausschnitte (b) der Nachbarlamelle einschieben und beim Einstellen der Scheibe auf den größten Durchmesser die _Ansätze (c) den bogenförmigen Teil der Lamelle (a) auf der Nachbarlamelle abstützen.
  3. 3. Verstellbare Riemenscheibe nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmige, die Riemenauflagefläche bildende Teil der Lamelle (a) in radialer Richtung um eine Materialstärke gekröpft ist. q.. Verstellbare Riemenscheibe nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein zum Verstellen dienendes Umlaufgetriebe, bei welchem zwei nebeneinanderliegende, mit Innenverzahnung versehene Zahnkränze (il, i2), von welchen der eine mit den Plangewindescheiben (e1, e2) und der andere mit der mit dem Scheibenkörper (f) verbundenen NTabenscheibe (h) fest verbunden ist, und zwei nebeneinanderliegende-Zentralräder (h, l2), die mit ihren verlängerten Naben ineinander gelagert sind und einerseits mit dem konischen Rad (n1) und anderseits mit dem Gehäuse (in) in fester Verbindung stehen, durch zwei nebeneinander um eine gemeinsame Achse unabhängig voneinander drehbare Planet 'enräder (k1, k2) verbunden sind, die zwischen der Plangewindescheibe (e1) . und der Nabenscheibe (h) geführt werden.
DEST34935D Durch Plangewindescheiben verstellbare Riemenscheibe Expired DE359651C (de)

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