DE359544C - Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE359544C DEST31916D DEST031916D DE359544C DE 359544 C DE359544 C DE 359544C DE ST31916 D DEST31916 D DE ST31916D DE ST031916 D DEST031916 D DE ST031916D DE 359544 C DE359544 C DE 359544C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist eine Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge, besonders für landwirtschaftliche Zwecke, welche zwei nicht angetriebene Räder des Fahrzeuges in sich faßt und in jedem Falle richtig wirkt, welche Lage immer die übrigen, Treib- oder Stützräder, zu den beiden Rädern der Lenkvorrichtung einnehmen. Diese ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß von den an beiden Seiten des Fahrzeuges angeordneten Rädern derselben immer bloß das eine als wirkliches Lenkrad dient, d. h. die Kurve für die Wendung bestimmt, während das andere sich selbsttätig in die der richtigen Wendung entsprechende Richtung einstellt. Namentlich wird die Lenkung des Fahrzeuges jeweils durch das Rad derjenigen Seite lewirkt, nach welcher hin die Wendung stattfinden soll. Die tretreffenden Räder sind daher in an sich bekannter Weise derart angeordnet, daß beide nach Art der Möbelrollen um eine lotrechte Achse so lange frei schwingen können, bis sie absichtlich zur Lenkung herangezogen werden, und das mit dem Lenkhandrad o. dgl. verbundene Triebwerk muß so ausgeführt werden, daß jeweilig bloß auf das eine Rad gewirkt wird, und zwar auf dasjenige, nach dessen Seite hin die Wendung stattfinden soll. Die Umschaltung kann sowohl durch Umstellung wie auch selbsttätig erfolgen. Daraus, daß immer das Rad auf der Wendungsseite als aktives Lenkrad benutzt werden soll, folgt, daß die Umschaltung jeweils in dem Augenblick zu erfolgen hat, wenn die Räder der Lenkvorrichtung der geraden Fahrt entsprechend zu dem Treibrad oder den Treurädern parallel zu stehen kommen. Ein zur Umschaltung von Hand aus eingerichtetes Ausführungsbeispiel der Lenkvorrichtung nach der Erfindung ist in Abb. z in Vorderansicht schematisch dargestellt. Die Räder a, a' sind mit ihren Lagerungen an den lotrechten Wellen in bzw. m derart befestigt, daß ihre Drehachsen außerhalb der Wellen liegen. Diese Wellen sind im Fahrzeugrahmen frei drehbar gelagert und tragen an den oberen Enden je ein festsitzendes Kegelrad b, b'. In am Fahrzeugrahmen angeordneten Lagern e, e' ist eine wagerechte Welle d drehbar und in der Längsrichtung innerhalb gewisser Grenzen verschiebbar. An den beiden Enden dieser Welle d sitzen Kegelräder c, c' zum Eingriff mit b bzw. b', von denen aber, j e nachdem die Welle d rechts oder links verschoben ist, nur immer das eine - nach der Zeichnung das Rad c - in das Kegelrad der entsprechenden lotrechten Welle eingreift. Die Umstellung der Welle d findet mittels der im Handbereich des Führers befestigten Handhabe f und die Drehung der Welle d durch das Handrad j mittels des Schneckengetriebes g, la statt.
  • Nach Abb. a sind die Wellen in" in' auch mit Handhebeln 1, l' versehen, um im Bedarfsfall auf schwierigem Gelände die Lenkvorrichtung durch gegebenenfalls ruckartig bewirkte Verschwenkung des mit der Welle d nicht verbundenen Rades a oder ä energisch zu fördern.
  • Abb. 3 zeigt dieselbe Lenkvorrichtung im Grundriß. Hier sind an den Wellen in., in Armen, n befestigt, deren Enden mit Augen ausgestattet sind, um durch Aufstecken einer Querstange o nötigenfalls einen Trapezverband zu schaffen, zum Zweck, die t eiden Räder a, a' ausnahmsweise, z. B. zur Verhinderung eines seitlichen Abgleitens auf vereisten Abhängen, miteinander zwangläufig zu verbinden. Ein Ausführungsbeispiel für die selbsttätige Umschaltung ist in Abb. q. dargestellt, die die Lenkvorrichtung ebenfalls im Grundriß zeigt. Bei dieser Ausführung sind leide Kegelräder c, c' dauernd in der Lage für den Eingriff mit dem entsprechenden Kegelrad b, b', sind aber nur zur Hälfte ihres Umfanges verzahnt, während die andere Hälfte bis zur Tiefe des Zahnfußes glatt abgedreht ist. Die Räder c und c' sind auf der Welle d derart zueinander aufgekeilt, daß, wenn die Zähne des Rades c mit dem Rad b im Eingriff stehen, der glatte Teil des Rades c' über dem Zahnkranz des Rades b' läuft und umgekehrt, so daß die Drehung der Welle d jeweils nur von der einen Welle in bzw: m übernommen werden kann und mit Sicherheit auch übernommen wird.
  • Eine besondere Wichtigkeit kommt der den Gegenstand der Erfindung ' bildenden Lenkvorrichtung in Verbindung mit Fahrzeugen zu, welche außer den beiden Rädern a, ä der Lenkvorrichtung nur ein Treibrad oder an dessen Stelle eine Fahrraupe oder einen Räderbalken (Schwingbalken mit je einem oder mehreren Rädern in den beiden Schwingarmen) besitzen. Die Lenkung solcher dreirädrigen Fahrzeuge hat bisher große Schwierigkeiten bereitet, die unüberwindlich werden, wenn das Treibrad o. dgl, verstellbar derart angeordnet ist, daß es in oder nahe an der Spur bald des einen, bald des anderen Steuerrades läuft und auch verschiedene Zwischenlagen einnehmen kann. Die Lenkvorrichtung nach der Erfindung wirkt auch in -diesem Fäll in jeder Lage des Triebrades, ohne daß man das Lenkrad besonders zu belasten, mit Messerflansch zu versehen oder im Durchmesser zu vergrößern braucht.
  • Abb.5 zeigt die Lenkvorrichtung mit selbsttätiger Umschaltung für eine dreirädrige Zugmaschine, deren Treibrad in der Querrichtung derart verstellbar ist, daß es bald auf der rechten, bald auf der linken Seite der Zugmaschine zu stehen kommt, z. B. zum Zweck, ein- oder zweischarige Wendepflüge, welche die Breite der Zugmaschine nicht ausfüllen, unmittelbar in der Zugrichtung anhängen zu können. -Die Umschaltung soll auch hier in der zum Treibrahe parallelen Lage des Lenkrades eintreten, also in veränderlichen Stellungen, je nachdem, ob, das Treibrad seine rechts.- oder linksseitige Stellung einnimmt. Außerdem soll die Umschaltung zweckmäßig von dem Lenkrad veranlaßt werden, an dessen Seite das Treibrad liegt, weil eine Lenkung nach dieser Seite hin nur durch das diesseitige Lenkrad möglich ist.
  • Die Kegelräder c, c' stehen hier ständig im Eingriff mit den Kegelrädern b, b', sitzen aber nicht fest auf den Wellen nz, nä , sondern hängen mit der einen Hälfte u, ü je einer Kupplung zusammen, die sich auf den Wellen m, ni frei drehen, jedoch nicht verschieben können. Die anderen Hälften t, t' der Kupplungen können zwecks Ein- und Ausrückens in Keilnutführungen der Wellen in, in auf und ab bewegt werden. Die Muffen t, t' besitzen an der Unterfläche je eine radial verlaufende Nase k, k'. Diese wirken mit darunter angeordneten Nockenscheiben p, p' zu- sammen, deren Oberfläche zur Hälfte erhaben ausgebildet ist. Wird nun das Treibrad mit ortsfester Lagerung angenommen, so daß seine Spurrichtung in bezug auf clen Fahrzeugrahmen unveränderlich ist, und werden die Nockenscheiben p, P' unter den Nasen h, k' der Muffen t, t' am Gefährtrahmen befestigt gedacht in einer Lage, welche bedingt, daß die Nase k, k' beiderseits in dem Augenblick die Steigung auf den erhabenen Teil der Scheibe p bzw. p' nimmt, in dem das betreffende Rad a bzw. a' aus der zum Treibrad parallelen Lage im Sinn der Wendung nach der betreffenden Seite hin verschwenkt zu werden beginnt, so liegt eine Le:akvorrichtung mit selbsttätiger Umschaltung für den Fall eines Treibrades mit ortsfester Lagerung vor, welche den für den Augenblick der Umschaltung oben gestellten Anforderungen in allem entspricht.
  • Um dieselben Anforderungen auch in den verschiedenen Stellungen eines Treibrades mit verstellbarer Spur zu entsprechen, genügt es, die Scheiben p, p' drehbar und in den verschiedenen Drehlagen festlegbar zu machen, damit sie nach der jeweiligen Spur des Treibrades für die oben geschilderte Zusammenwirkung mit den Nasen der bluffen t, t' eingestellt werden können. Gemäß Abb.5 erfolgt dies in der Weise, daß die Scheiben p, p' in Ausnehmungen der Unterlagen r, y' verdreht und durch die Stellschrauben s, s' in beliebiger Lage festgelegt werden können. Die Unterlaren r, r' müssen gegen Drehung in bezug auf den Gefährtrahmen gesichert werden; in der gezeichneten Ausführung dienen Fortsätze, die mit Augen an im Gefährtrahmen festsitzenden Stiften 4, 4' geführt sind, zu dieser Sicherung.
  • Im Fall der Abb. 5 wird aber, wie erwähnt, auch dafür gesorgt, daß die Umschaltung jeweils nur durch dasjenige Steuerrad a, ä ausgelöst wird, das auf der Treibradseite des Fahrzeuges liegt, während das ändere Steuerrad die Umschaltung nur passiv empfängt. Zu diesem Zweck sind die Unterlagen r, r' und mit denselben die Scheiten p, p' auf den Wellen in, in' in der Höhe verschielbbar, aber nicht drehbar angeordnet, und die Scheiben p, p' heben sich nur dann und nur auf derjenigen Seite in die zum Zusammenwirken mit den Nasen der Muffen t, t' erforderlichen Höhe, wenn das Treibrad o. dgl. auf die teetreffende Seite gestellt wird. Dies erfolgt selbsttätig durch ein Gestänge, das aus um feststehende Bolzen 8, 8' drehbaren Winkelhebeln besteht, deren einer Arm mit Langloch an einen Zapfen 3, 3' der Unterlagen y, y greift, während die anderen Arme durch eine Lenkstange l verbunden sind. An der letzteren ist je ein Anschlag a, z' verschiebbar und an den beiden gewünschten Grenzlagen entsprechender Stelle festlegbar angeordnet. Wird z. B. das Treibrad an die linke Seite gestellt, so nimmt es den Anschlag 2 auf eine kleine Strecke mit, so daß, indem die Stange l nach links geschoben w=ird, die Unterlage r durch den um den Zapfen 8 nach oben schwingenden Winkelhebel so weit gehol.en w=ird, daß die Scheibep in die für die Zusammenwirkung mit der Nase h der Muffe t erforderliche Höhenlage gelangt. Die Scheibe p ist so eingestellt, daß, sobald das Rad a in bezug auf das in die linke Grenzstellung gescho':ene Treibrad in die Parallellage gelangt, die N ase k der bluffe t auf den erhabenen Teil der Scbeil:e p steigt, so daß die Kupplung ii, t eingerückt wird. Damit auf der anderen Seite die Kupplung t', ii gleichzeitig ausgerückt wird, sind die l=eiden Kupplungshälften t, t' miteinander verbunden durch einen gleicharmigen, um den feststehenden Zapfen v drehbaren Hebel 6, dessen Gabelenden 13, 13' den eingeschnürten Teil der Muffen t, t' umfassen, ohne die Hülsen an gier Drehung zu hindern. Die Muffen t, t' werden gegen die Scheiben p, p' gedrückt durch Federn io, io', die mit dem einen Ende 1-ei 5, 5' an der Stange 6 und finit dem anderen an je einem dritten Arm 7, 7' der um die Zapfen 8, 8' drehbaren Winkelhebel befestigt sind, so daß z. B. in dem angeführten Falle die Feder io gespannt und die Feder io' entspannt wird. Die Unterlage r wird durch einen an der Stange l befestigten und in die Verzahnung 17 am Gefährtrahinen eingreifenden Federriegel i i so lange in gehohener Lage erhalten, bis das Trei'-rrad, auf die rechte Seite verlegt, gehen den Anschlag 2' stößt. Die Scheibe p' wird nach Maßgal-e der rechten Grenzlage des Treibrades wie ot#en eingestellt, so daß die Umschaltung in 1-eiden Grenzlagen des Treibrades im richtigen Augenblick erfolgt. Während die Vorrichtung nach Abb. 5 die Umschaltung der Lenkvorrichtung im richtigen Augenblick nur in den leiden Grenzlagen des verlegbaren Treibrades gewährleistet, ist in Abb.6 und 7 eine selbsttätige Umschaltvorrichtung dargestellt, welche den gestellten Anforderungen in allen Zwischenstellungen des verschwenkbar angeordneten Treibrades o. dgi. genau entspricht. Abb. 6 zeigt die auf der Welle des einen Rades a angeordneten Teile der Umschaltvorrichtung, Abb.7 einen schematischen Grundriß des ganzen Fahrzeuges.
  • Die Unterlagen r, z' sind hier nicht undrehbar gegenül#er dem Gefährtrahmen angedrdnet, sondern an den Wellen in., nn' drehbar, jedoch nicht verschiebbar gelagert und an ihrem Umfang zu Kettenrädern 12, 12' ausgebildet. Ein Kettenrad w gleichen Durchrnessers und gleicher Teilung trägt der Schwingzapfen des im Gefährtrahinen wagerecht verschwenkbaren Treibrades y, das auch durch eine Raupe mit Gleisband oder einen Räderbalken ersetzt werden kann. Über den drei Kettenrädern r, r'', w läuft eine endlose Kette x, welche bewirkt, daß bei Verschwenkung des Treibrades y um einen gewissen Winkel nach der einen Seite hin (z. B. nach links) die Unterlagen r, r' um den gleichen Winkel nach der anderen Fahrzeugseite hin (z. B. nach rechts) verdreht werden. Die achsiale Bewegung (in der Höhenrichtung) wird hier an Stelle der Unterlagen r, r' durch die Scheiben p, p' allein ausgeführt, die mit Augen an lotrechten Stiften 15 der Unterlagen r, r' geführt sind, um bei der Drehung der Unterlagen mitgenommen zu werden. Die abwechselnde Höhenbewegung der Scheiben p, p' hat denselten Zweck, wie an Hand der Abb. 5 beschrieben, nämlich, damit die Umschaltung jeweils nur von der Seite ausgelöst wird, auf welcher sich das Treibrad befindet. Zu diesem Behuf wird die Höhenbewegung der Scheiben p, p' durch zwischen den Scheiben r, r' und p, p' eingefügte Scheiben z, z' gesteuert, welche zu derselben Hälfte sowohl an der Ober- wie auch an der Unterfläche erhaben ausgebildet und gegen Drehung mit einem an Stiften 4,.4' des Gefährtrahmens geführten Auge versehen sind. Diese Scheiben z, z' wirken mit je einer Nase der Schei-1-en r, r' und p, p' zusammen, welche Nasen -in den zusammengehörigen Scheiben p, r bzw. p', r' bei demselben Halbmesser, also unmittelbar übereinander ausgebildet sind. Die Scheiben r, r' sind nun gegenüber den Scheiben z, z' in der Weise einzustellen, daß, sobald das Treibrad y aus der Mittellinie des Fahrzeuges nach der einen oder anderen Seite hin verrückt wird, auf der betreffenden Seite die Nase der Scheibe r bzw. r' in demselben Augenblick mit dem erhatenen Teile der Unterfläche der Scheibe z bzw. z' in Eingriff: gelangt. Gleichzeitig steigt selbstverständlich auch die Nase auf der Unterfläche der Scheibe p bzw. p' auf den erhabenen Teil der Oberfläche der Scheibe z bzw. z' hinauf. Die Muffen t, t' sind gegenüber der zur Hälfte erhaben ausgebildeten O''--erfläche der Scheiben p, p' in der Weise aufzukeilen, daß die an Hand der Abb. 5 hinsichtlich der X ascn k, k' erörterten Voraussetzungen in irgendeiner Stellung, z. B. in der Mittellage des Treibrades y, erfüllt werden, indem dann die gleichen Bedingungen in allen möglichen Stellungen des Treibrades ohne weiteres in Erfüllung gehen, da fei der Verschwenkung des Treibrades y die Scheihen p, p' infolge der Verbindung durch die Kette x jeweils um denselben Winkel in entgegengesetztem Sinn verdreht werden. nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelräder (c, c') der wagerechten Welle (d) nur zur Hälfte ihres Umfanges verzahnt sind, während die andere Hälfte bis zur Tiefe des Zahnfußes glatt abgedreht ist, wobei diese Räder zueinander derart aufgekeilt sind, daß, wenn die Zähne des einen Kegelrades (c) mit dem zugehörigen Rad (b) im Eingriff stehen, zu gleicher Zeit der glatte Teil des anderen Kegelrades (c') über dem Zahnkranz des zugehörigen Rades - (b') läuft und umgekehrt.
  • i o. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Drehung der - Kegelräder (b, b') auf die Wellen (in, in') durch Kupplungen (t, t') erfolgt, deren Ein- und Ausrückung durch Nockenscheiben (p, p') gesteuert wird.
  • i i. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch 4 und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Nöckenscheiben (p, p') zwecks Einstellung der Umschaltvorrichtung nach der jeweiligen Stellung des Treibrades um die Wellen (in, in') drehbar und in beliebiger Drehlage festlegbar angeordnet sind.
  • 12. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet; daß die Nockenscheiben (p, p') die Drehung von Kettenrädern (Y, r') mitmachen, in welche die endlose Triebkette eines mit dem Treibrad (y) schwingenden Kettenrades (w) eingreift, so daß bei der Verstellung des Treibrades die Scheiben (p, p') sich der jeweiligen Stellung des Treibrades entsprechend selbsttätig einstellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei auf je einer Seite des Fahrzeuges nach Art der Möbelrollen um eine lotrechte Achse schwingbar angeordneten, an sich bekannten Rädern jeweils nur das eine in Zwangverbindung ist mit den die Steuerungsbewegung übertragenden Gliedern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Richtung der Wendung jedesmal das Lenkrad derjenigen Seite in Zwangverbindung mit den Einstellgliedern ist, nach welcher hin die Wendung stattfindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die selbsttätige Umschaltung der Zwangverbindung mit den die Steuerungsbewegung übertragenden Gliedern von einem Rad auf das andere. Vorrichtung nach Anspruch 3 für Fahrzeuge mit einem oder mehreren in bezug auf den Gefährtrahmen verstellbaren Treibrädern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Umschaltvorrichtung nach der jeweiligen Stellung des Treibrades derart eingestellt werden kann, daß die Umschaltung jeweils in paralleler Stellung der Lenkräder zu dem Treibrad erfolgt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Umschaltvorrichtung nach der jeweiligen Stellung des verstellbaren Treibrades selbsttätig eingestellt wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5 für dreirädrige Fahrzeuge mit verstellbarem Treibrad o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Umschaltung jeweils von dem Lenkrad ausgelöst wird, welches dem Treibrad näher liegt. 7. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkräder (a, ci) mit ihren Lagerungen an lotrechten Schwingachsen (in, m') befestigt sind, auf welche die Steuerungsbewegung mittels Kegelräderpaare (b, c, b', c') durch eine wagerechte Welle (d) übertragen werden. B. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (d) zwecks Einrückung des einen oder des anderen Kegelräderpaares b, c oder b', c) in der Längsrichtung hin und her verschiebbar ist. g. Ausführung der Lenkvorrichtung 13. Ausführung der Lenkvorrichtung nach Anspruch 6, i o und 12 -für dreirädrige Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (p, p') in der Höhe beweglich angeordnet sind und durch 'Gestänge (1, 2, 8) oder Nockenscheiben (z, z') derart bewegt werden, daß sie die Nockenscheibe (p bzw. p') jeweils nur an jener Fahrzeugseite in die wirkende Lage heben, auf welche das Treibrad gestellt ist, während an der anderen Fahrzeugseite die Kupplung (t bzw. t') nicht durch die Nockenscheibe (p bzw. p') gesteuert wird, sondern die beiden Kupplungen (t, t') durch einen entsprechend angeordneten Hebel (6) in solcher Verbindung sind, daß bei Einrückung der einen Kupplung die andere gleichzeitig ausgerückt wird.
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