DE35930C - Sohlen-Polirmaschine - Google Patents

Sohlen-Polirmaschine

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DE35930C
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DE
Germany
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lever
pole machine
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sole
polishing
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Application number
DENDAT35930D
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English (en)
Original Assignee
H. C. GROS & CO in Kannstatt, Württemberg
Publication of DE35930C publication Critical patent/DE35930C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1885 ab.
Bei den Polirmaschinen wird dem Polireisen eine Bewegung ertheilt, ganz so, wie dieselbe vom Arbeiter bei Verrichtung dieser Arbeit mittelst Hand ausgeführt wird, und zwar ist es erwünscht, dafs die Geschwindigkeit , mit welcher sich das Polireisen bewegt, eine möglichst grofse ist, die Bewegung aber trotzdem eine ruhige bleibt. Dies wurde bisher durch einen horizontal hin und her sich bewegenden Schlitten, auf welchem das Polireisen befestigt war, nur mangelhaft erreicht, indem die Maschine bei der gewünschten Geschwindigkeit eine zu grofse Erschütterung erlitt. Es wurde deshalb eine um eine Achse oscillirende Bewegung des das Polireisen aufnehmenden Theiles der Maschine vorgezogen, welche indefs bis jetzt immer kostspielig und complicirt ausfiel.
Mit Hülfe der vorliegenden Einrichtung soll die Uebertragung der oscillirenden Bewegung auf den das Polireisen aufnehmenden Hebel, unten Polirkopf genannt, in möglichst einfacher, wenig Abnutzung bedingender Weise erfolgen.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 A der auf einem Säulengestell ruhende Lagerkopf der Maschine, in welchen die horizontale Hauptwelle B eingepafst ist. In unmittelbarer Nähe unter und in gleicher Richtung der Hauptwelle ist in dem Lagerkopf der mit dem Polirkopf C fest verbundene Zapfen c (s. auch Fig. 2) derart angeordnet, dafs der Zapfen in dieser Lagerung eine oscillirende Bewegung ausführen kann.
An dem Polirkopf C ist nach oben ein Hebelarm D (s. auch Fig. 3) angebracht, welcher mit einem Schlitz d versehen ist, in welchem sich ein kleiner Schlitten e genau passend auf- und abbewegt. In diesen Schlitten ist ein Loch eingebohrt, und greift in dasselbe der auf der Hauptwelle B excentrisch sitzende und mit dieser aus einem Stück angefertigte Zapfen b.
Der dem.Hebel entgegengesetzte Arm E des Polirkopfes ist bestimmt, das Polireisen ex aufzunehmen, und es ist nun leicht ersichtlich, wie durch Drehung der Hauptwelle JB eine oscillirende Bewegung auf den Polirkopf C übertragen wird, und zwar in einer Weise, welche eine bedeutende Geschwindigkeit der Maschine bei absolut ruhigem Gang und geringe Abnutzung sichert.
Eine andere, womöglich bessere und ein-. fächere Construction zur Hervorbringung dieser Bewegung ist in Fig. 4, 5 und 6 gezeigt, und zwar in zwei verschiedenen Ausführungen.
Hier sitzt auf der Hauptwelle die Curvenscheibe G, auf deren Stirnfläche die Curve H eingefräst ist.
In diese Curve greifen die auf den Hebeln J und K, Fig. 4 und 5, befestigten Rollen I und m ein, und erhalten somit J und K durch Drehung von G eine oscillirende Bewegung; da aber die vorderen Enden der Hebel J und K bei η und 0 zur Aufnahme des Polireisens bestimmt sind, so ist auch die oscillirende Bewegung des letzteren bestimmt.
Die Drehachsen bilden hierbei bei Hebel J, Fig. 4, die Linie p-q, bei Hebel K, Fig. 5, :die Linie r-s.
Die Construction des Säulengestelles und des darauf sitzenden Lagerkopfes bleibt in allen drei Fällen annähernd die gleiche.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Eine Sohlen-Polirmaschine, bei welcher das polirende Werkzeug eine schwingende Bewegung erhält entweder durch eine Welle B mit excentrischem Zapfen b und Excenterhebel E, welch letzterer seinen Drehpunkt unmittelbar unterhalb und parallel mit der Hauptwelle B hat, oder durch eine Mantelcurvenscheibe G mit Führungsrolle I und dem letztere tragenden Hebel /.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35930D Sohlen-Polirmaschine Active DE35930C (de)

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