DE359245C - Tabellenrechner - Google Patents

Tabellenrechner

Info

Publication number
DE359245C
DE359245C DEF48084D DEF0048084D DE359245C DE 359245 C DE359245 C DE 359245C DE F48084 D DEF48084 D DE F48084D DE F0048084 D DEF0048084 D DE F0048084D DE 359245 C DE359245 C DE 359245C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digits
numbers
slider
slide
columns
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF48084D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF FIALA
Original Assignee
JOSEF FIALA
Publication date
Priority to DEF48084D priority Critical patent/DE359245C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE359245C publication Critical patent/DE359245C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Calculators And Similar Devices (AREA)

Description

  • Tabellenrechner. Gegenstand der Erfindung ist ein Tabellenrechner mit einem mit Schauloch versehenen Schieber, der am Schauloch entlang eine auf die Bezifferung der Tabelle einstellbare Zahlenreihe trägt. Gemäß der Erfindung ist das Zahlensystern in zwei Kolonnen von je neun Feldern nebeneinander aufgetragen, von denen die eine mit den Ziffern i bis 49 und die andere mit den Ziffern 51: bis 99 beginnt, während der Zahlenschieber dementsprechend je zwei mit i bis 9 bezifferte Schaulöcher über den beiden Kolonnen trägt. Infolge dieser Anordnung des Zahlensystems lassen sich im Verein mit dem Zahlenschieber Multiplikationen und Divisionen jeglicher Art durchführen.
  • Multiplikationsmaschinen mit Einstellschieber sind zwar an sich bekannt, doch ist die Bezifferun-" und die Anwendung wesentlich von dem neuen Tabellenrechner verschieden. Dadurch, daß bei der bekannten Ausführungsform eine beiderseits bedruckte Scheibe mit den Ziffern i: bis 5o auf der Vorderseite und den Ziffern 51 bis ioo auf der Rückseite die Tabelle und zwei zentrisch gelagerte verstellbare Arme die Einstellvorrichtung bilden ist das Anwendungsgebiet beschränkt. Im Gegensatz hierzu kann man der Erfindung gemäß jede Multiplikation unabhängig von der Stellenzahl ausführen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 ein Längsschnitt und Abb. 3 ein Querschnitt.
  • Die Tafel a ist in zwei Zahlenkolonnen c von je neun Feldern eingeteilt; die eine Kolonne beginnt in der Senkrechten mit den Ziffern i bis 49 und die zweite mit 51 bis 99. Auf der Tafel gleitet ein Schieber b, der, wie in der Abbildung dargestellt, in seitlichen Rillen der Tafel geführt ist oder sonstwie mit der Tafel verbunden ist. Der Schiebzr b besitzt zwei Schaulöcher d, die mit i bis 9 über den Zahlenkolonnen c beziffert sind. Durch die Nebeneinanderanordnung der Kolonne c wird die Tafel a kürzer und damit handlicher als bei Untereinanderstellung von C. Um ein bequemeres Ablesen der unteren Zahlenreihe zu ermöglichen, ist unter den Schaulöchern d noch je ein gleich dimensioniertes mit Einteilung versehenes Schauloch angebracht.
  • Die Benutzung der Vorrichtung zur 3#uliiplikation und Division sei in folgenden Beispielen klargelegt.
  • i. Es soll z. B. multipliziert werden: 34 x 67.
  • In der vertikalen Kolonne mit den Zahlen 51 bis 99 wird das rechte obere Schauloch auf die Zahl 67 des Multiplikators eingestellt. Ist der Multiplikator mehrstellig, so werden die Zahlen desselben in Gruppen zu zwei Ziffern geteilt.
  • Sodann addiert man, mit den Einern beginnend, die im Schauloch unter den Ziffern des Multiplikanden erscheinenden Zahlen des Zahl--nsystems, im gegebenen Falle
    Schieber 3 4
    Schauloch 2oi 268
    Man notiert zuerst die Einer der
    ersten Ziffer für sich 8
    Hierauf addiert man fortzchreitend
    die neben den Einern stehenden Ziffern
    zu den Einern der zunächst in Betracht
    kommenden, im Schauloch erscheinen-
    den Ziffer, also 26 + 1: = 27, aufge-
    schrieben wird 7
    Die 2 der erhaltenen Zahl 27 wird
    nun zu den Zehnern der nächsten Zahl
    addiert: 2o+ :2 22
    Man erhält das Produkt 27,78
    Die Richtigkeit dieser Multiplikation und Bedeutung der im Zahlensystem erscheinenden Zahlen ergibt sich aus folgender Betrachtung.
  • Die gewöhnliche Multiplikation ergibt folgendes Bild:
    67 X 34
    zoi
    268
    7,278
    Wenn wir den Multiplikator in 30 und 4 zerlegen, erhalten wir
    30 x 67 = 2oio
    4x67= 268
    2278
    Aus diesem Beispiel ist ersichtlich, auf welcherBasisdieAdditionen in derTabelle ausgeführt werden und ist man mit Hilfe der Tafel in der Lage jedwedes Produkt sogleich niederzuschreiben.
  • 2. Bei mehrstelligen Multiplikanden verfährt mani wie das folgende Beispiel zeigt, in gleicher Weise: 35689 X 46 = 1641694-Man schiebt den Schieber der linken Kolonne auf die Zahl 46 und erhält folgendes- Bild.
    Schieber l- 3 1 4 1 51 61 7 1 81 9
    ;:8
    Schauloch 13::8 123:::"0 1 27::61 136:: 1 414
    4
    41+ 8 =49 9.
    4+36+ 6 = 46 6..
    4+27+ 0 = 31
    3+23+ 8 = 34 4 ....
    3 +13 16 .....
    1641694
    3. Sind Multiplikand und Multiplikator mehrstellig, so wird letzter in zweiziffrige Gruppen eingeteilt und der Schieber zuerst auf die i. Zahlengruppe eingestellt und die Multiplikation durcbgeführt. Sodann wird der Schieber auf die 2. Zahlengruppe eingestellt und das erhaltene Teilprodukt um zwei Stellen nach rechts unter das erste geschrieben und zu diesem addiert 35689 x 4684 =- 167167276-
    Schieber 1 3 1 5 1 6 8 1 9
    Schauloch 46 1 138 1230 1--76 368 # 414 1641694
    - 84 2521420 504 672. 756 2997876
    167167276
    4. Division mit Hilfe der Tafel. Es soll dividiert werden: 1196: 46 = 26.
  • Man stellt den Schieber auf den Divisor 46 ein und ermittelt, wie bei gewöhnlichen Divisionen, in welcher Zifferngruppe des Dividenden der Divisor enthalten ist (iig). Falls diese Zahl im Schauloch des Schiebers nicht vorhanden ist, nimmt man die nächste andere Ziffer (92) und notiert die über derselben stehende Ziffer des Schiebers, die angibt, wie oft der Divisor in derselben enthalten ist, in unserem Falle 2. Nun subtrahiert man die andere Ziffer (92) von der gesuchten iig, das gibt 27, und fügt dazu die restierende Ziffer des Dividenden an (6). Man erhält 276 und notiert abermals die entsprechende Ziffer, das ist 6.
    1196: 46 = 26.
    Im Schauloch Im Schieber
    92 2
    276 6
    0 26

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Tabellenrechner mit einem mit Schauloch versehenen Schieber, der am Schauloch entlang eine auf die Bezifferung der Tabelle einstellbare Zafflenreihe trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahlensystem in zwei Kolonnen von je neun Feldern nebeneinander aufgetragen ist, von denen die eine mit den Ziffern i bis 49 und die andere mit den Ziffern 51 bis 99 beginnt, und der Zahlenschieber dementsprechend je zwei mit i -bis 9 bezifferte Schaulöcher über den beiden Kolonnen trägt.
DEF48084D Tabellenrechner Expired DE359245C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF48084D DE359245C (de) Tabellenrechner

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF48084D DE359245C (de) Tabellenrechner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE359245C true DE359245C (de) 1922-09-22

Family

ID=7102031

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF48084D Expired DE359245C (de) Tabellenrechner

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE359245C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE359245C (de) Tabellenrechner
DE515071C (de) Rechenschieber
DE914564C (de) Verfahren zur Benutzung von Buchhaltungsmaschinen mit Saldoermittlung und weiteren zuschaltbaren, synchron arbeitenden Schreibwerken
DE421045C (de) Multiplikations- und Divisionsvorrichtung
AT106186B (de) Rechenvorrichtung zur Erklärung einfacher Rechenoperationen.
DE540556C (de) Rechenvorrichtung
DE844511C (de) Rechenmaschine fuer den Schulunterricht
DE361635C (de) Rechenmaschine mit Zahlenschiebern
DE577006C (de) Kontokarte mit zeilenweise sich folgenden, in Leseschrift ausgedrueckten und gelochten Zahlenbetraegen
DE719602C (de) Sichtkartei
DE63298C (de) Rechenlehrmittel
DE334570C (de) Rechenmaschine
AT81095B (de) Rechenapparat. Rechenapparat.
DE628048C (de) Rechenvorrichtung
DE343545C (de) Wechselradsucher fuer Leitspindeldrehbaenke
DE916236C (de) Dezimalstellenanzeigevorrichtung fuer Rechenmaschinen, Buchungsmaschinen u. dgl.
AT22050B (de) Rechenmaschine.
DE664012C (de) Rechenmaschine
DE160122C (de)
DE1905450A1 (de) Verfahren fuer die Datenerfassung nach dem Lochkartenprinzip und Leitkarte zur Durchfuehrung des Verfahrens
AT105192B (de) Multiplikationsvorrichtung.
DE365394C (de) Unkostenschieber
DE747502C (de) Rechengeraet, insbesondere fuer Multiplikation und Division
DE815109C (de) Rechenschieber fuer ABC-Schuetzen
AT78109B (de) Rechenapparat mit Produktentafeln.