DE358922C - Bolzen zum Verbinden von Werkstuecken - Google Patents
Bolzen zum Verbinden von WerkstueckenInfo
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- DE358922C DE358922C DEH87285D DEH0087285D DE358922C DE 358922 C DE358922 C DE 358922C DE H87285 D DEH87285 D DE H87285D DE H0087285 D DEH0087285 D DE H0087285D DE 358922 C DE358922 C DE 358922C
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- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B35/00—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
- F16B35/04—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die vorübergehende Verbindung von Bauteilen oder
Werkstücken, bevor diese durch Nieten, Schweißen usw. endgültig· miteinander verbunden
werden, und soll vorzugsweise beim Bau von Schiffen, Behältern, Kesseln und
anderen Bauten, bei denen eine Seite der zu verbindenden Teile von der anderen Seite aus
unzugänglich ist, angewendet werden.
ίο Es ist gebräuchlich, derartige Teile vermittels
glatter Bolzen miteinander zu verbinden, wobei jeder Bolzen durch einen Arbeiter an der einen Seite des Werkstückes
in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt wird, der den Kopf des Bolzens halten muß,
während die Mutter auf der anderen Seite des Werkstücks auf das andere Ende des
Bolzens durch einen zweiten Arbeiter aufgesetzt wird. Um den Bolzen in seine richtige
ao Lage zu bringen, muß sein Gewindeende durch die in den zu verbindenden Teilen vorgesehenen
Löcher geführt werden, wobei das Gewinde oft beschädigt wird. Es ist für zwei an entgegengesetzten Seiten einer Stahlplatte
arbeitenden Leuten schwierig, bei ihrer Arbeit genau zusammenzuwirken, tind es bedeutet
eine Arbeitsverschwendimg, wenn ein Arbeiter an der einen Seite nur das Einsetzen der
.Bolzen und das Halten ihrer Köpfe besorgt.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Bolzens, der durch einen Arbeiter, der
an einer Seite der miteinander zu verbindenden Teile tätig ist, an Ort und Stelle gebracht
werden kann. Gemäß der Erfindung soll ein Bolzen geschaffen werden, der an einem Ende
ein Widerlager in Form einer Mutter und am anderen Ende eine Sperrvorrichtung besitzt,
welche den Bolzen in der gewünschten Lage festhält und gestattet, daß der Bolzen
von dem Mutterende aus festgelegt oder gelöst werden kann, wobei das Festmachen oder
Lösen sowie die Entfernung des Bolzens er- folgen kann, ohne daß die Mutter verstellt
oder entfernt wird. Somit erübrigt sich ein Auf- und Abschrauben der Mutter, wodurch
Zeitersparnis erzielt und Verschleiß des Bolzengewindes verhindert wird. Die Erfindung
weist weitere Vorteile auf, von denen einige zusammen mit den vorerwähnten in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert
werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, jedoch soll
die Erfindung nicht auf diese allein beschränkt werden, da sie nach den Patentansprüchen
verschiedene Ausführungsformen zuläßt.
Auf der Zeichnung ist
Abb. ι eine Endansicht des Kopfendes des
Bolzens, wie er beim Zusammenhalten der Werkstücke erscheinen würde,
Abb. 2 ein teilweiser achsialer Schnitt der j
Teile, ;
Abb. 3 eine zu Abb. 2 gehörige Endansicht i des Mutterendes des Bolzens während des ;
Zusammenhaltens der Werkstücke,
Abb. 4 eine Endansicht des Kopfendes des Bolzens in der Stellung, in der er zur Herausnähme
aus dem Werkstück bereit ist,
Abb. 5 ein der Abb. 2 entsprechender achsialer Schnitt bei der zur Herausnahme
des Bolzens geeigneten Stellung der Teile,
Abb. 6 eine zu Abb. 5 gehörige Endansicht des Mutterendes des zur Herausnahme bereiten
Bolzens.
Der Bolzen besteht aus einem Schaft 1, der an einem Ende und einer Seite mit einem
Vorsprung 2 ausgebildet ist, der sich gegen das Werkstück 3 legt, wenn -dieses mit dem
Werkstück 4 verbunden wird. Das Mutterende des Bolzens ist bei 5 mit Gewinde versehen,
das ein Widerlager oder eine Mutter 6 aufnimmt, und besitzt eine Aussparung 7, die
sich der Länge nach idurch den Bolzen an einer Seite außerhalb der Mitte und in einen
Schlitz 8 erstreckt, der im Bolzenschaft gegenüber dem Vorsprung 2 gebildet wird und sich
der Länge nach bis zum Kopf des Bolzens erstreckt. Durch die Aussparung 7 und den
Schlitz 8 ragt ein keilartiger Splint 9, der mit j einer Keilfläche 10 an einem Ende nahe dem |
Kopfende des Bolzens und mit einem recht- j winkligen Ansatz 11 am anderen Ende ver- |
sehen ist. Dieser Ansatz 11 wird so gebogen und ausgebildet, nachdem der Splint 9 durch
das Loch 7 eingeführt worden ist. Der Ansatz 11 ist so eingerichtet, daß er durch ein
Werkzeug vom Gewindeende S des Bolzens aus erfaßt werden kann.
Um die Teile 3 und 4 zu verbinden, wird der keilartige Splint 9 soweit als angängig
nach dem Kopf des Bolzens gezogen, wie dies Abb. 5 veranschaulicht, bis die Keilfläche 10
4-5 aus dem Schlitz 8 herausgetreten ist, so daß
sie nach dem Ansatz 2 hingedreht werden kann, um den Durchmesser des Bolzens so
weit zu verringern, daß er durch die Löcher 12 in den Werkteilen 3 und 4 hindurchgeht. Der
Bolzen wird dann durch die Teile 3 und 4 geführt, bis der Ansatz 2 an der abgekehrten
Seite des inneren Teiles 3 vorübergegangen ist, worauf der Splint 9 um l8o° gedreht
wird, so daß der Keil 10, wie dies Abb. 2 veranschaulicht,
in den Schlitz 8 gezogen und gegen die dem Ansatz 2 gegenüberliegende Lochwandung im Teil 3 g'epreßt werden kann,
indem so die Verschiebung des Ansatzes 2 verhindert wird, wenn der Bolzen durch Aufschrauben
der Mutter 6 angezogen wird.
Um den Bolzen vor dem Einführen eines Niets aus dem Werkstück zu entfernen, wird
der Ansatz 11 des Splints 9 mittels eines Hammers nach der Mutter zu getrieben und
die Keilfläche 10 am Kopfende des Bolzens wird aus ihrer Schließstellung bewegt. Durch
Drehen des Bolzens und Keiles 10, bis ersterer in sich zusammenklappt, kann er aus den
Löchern 12 in den Werkstücken 3 und 4 herausgezogen werden, ohne daß eine Verstellungder
Mutter 6 erforderlich ist.
Es ist ratsam, den Bolzenschaft 1 aus hochwertigem Stahl herzustellen, um den geringen
Querschnitt auszugleichen und die Dauerhaftigkeit des Gewindes 5 zu erhöhen. Auch
könnte die Keilfläche 10 der Längie nach mit sägeartigen Zähnen oder Knoten versehen
werden, um den Bolzen an der Drehung beim Anziehen der Mutter 6 zu hindern. Es ist
angängig, den Bolzen auch ohne Schraubengewinde 5 zu gebrauchen, wenn gerade Keile
oder Keilsplinte zum Anziehen des Bolzens 1 benutzt werden.
Claims (4)
1. Bolzen zum Verbinden von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mutter (6) an seinem Gewindeende (5) drehbar lurfid sein anderes Ende mit einem
Ansatz (2) versehen ist, und daß ein Teil (9), der sich durch den Bolzen (1)
hindurch erstreckt uad das mit dem Ansatz (2) versehene Ende des Bolzens (1)
an der Entfernung aus einer Öffnung (12) hindert, in welche (12) das letztgenannte
Ende des Bolzens (1) .gesteckt wunde, an
einem Ende (10) erweitert und so ausgebildet ist, daß er in die Wandung der
Öffnung (12) greift, durch welche er hindurcbgeführt
wird.
2. Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich durch den
Bolzen (1) erstreckende Teil (9) mit einer Keilfläche (10) versehen ist, die sich gegen
die Wand der Öffnung· (12) legt, sobald er in der Stellung ist, um die Herausnahme
des Bolzens (1) zu verhindern.
3. Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich durch den
Bolzen (1) erstreckende Teil (9) als ein gleit- und drehbarer Splint ausgebildet ist.
4. Bolzen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der
Mutter (6) zugekehrten Ende des Splintes (9) elin rechtwinkliger Ansatz (11)
vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87285D DE358922C (de) | 1921-10-08 | 1921-10-08 | Bolzen zum Verbinden von Werkstuecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87285D DE358922C (de) | 1921-10-08 | 1921-10-08 | Bolzen zum Verbinden von Werkstuecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358922C true DE358922C (de) | 1922-09-16 |
Family
ID=7164927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH87285D Expired DE358922C (de) | 1921-10-08 | 1921-10-08 | Bolzen zum Verbinden von Werkstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358922C (de) |
-
1921
- 1921-10-08 DE DEH87285D patent/DE358922C/de not_active Expired
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