DE35888C - Nachspülvorrichtung an Gerstenwaschmaschinen - Google Patents

Nachspülvorrichtung an Gerstenwaschmaschinen

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DE35888C
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DE
Germany
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barley
pipe
rinsing device
washing machines
water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35888D
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English (en)
Original Assignee
C. KOCH in Wismar
Publication of DE35888C publication Critical patent/DE35888C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening
    • B02B1/06Devices with rotary parts

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1885 ab.
Die Gerstenwaschmaschine, an welcher die Neuerung angebracht ist, ist in Fig.. 1 im. Verticallängenschnitt, in Fig. 2 in Ansicht von oben und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Eine mit Flügeln b b besetzte Längswelle A rotirt in einem siebartig perforirten HaIbcylinder C Die Gerste wird aus einem oberhalb befindlichen Reservoir durch das Rohr D am Ende der Maschine eingelassen. Das Rohr D ist mit einem Schieber t versehen, um den Gerstenzuflu-fs reguliren zu können. Die Gerste wird auf dem Boden des Siebcylinders von den Flügeln b b erfafst und vermöge deren eigenartiger Anordnung und Stellung gewendet, theilweise angehoben und allmälig nach vorn befördert.
Die zeitweise von den Schaufeln angehobene Gerste begegnet dabei Wasserstrahlen, welche aus einem an der entsprechenden Seitenwand der Maschine angeordneten Spritzrohr M herabstürzen.
Die den Gerstenkörnern anhaftenden Erdtheile ρ ρ werden von dem Spülwasser durch die Löcher des Halbcyliiiders. fortgespült. Das Spülwasser fliefst durch ein unteres Abzugsrohr L ab. Die im Boden der Maschine sich ansammelnden Erdtheile ρ ρ werden von Zeit zu Zeit durch Wasserstrahlen, welche man in Löcher 0 am hinteren Theil der Maschine eintreten läfst, weggespült. Die gewaschene Gerste wird, nachdem sie von den Flügeln b b unter fortwährendem Anheben und Fallenlassen stetig nach vorwärts bewegt wurde, schliefslich durch die zuletzt wirkenden Flügel über die Brücke/".
gehoben und gelangt auf das geneigt liegende Sieb g\ hier erfährt die Gerste durch Wasserstrahlen aus der Brause h eine Nachspülung. Das unter dem geneigt liegenden Sieb abfliefsende Wasser wird durch ein Rohr η abgeleitet. ;
Die Gerste sammelt sich schliefslich im unteren Theil des Siebes g an und wird durch einen Wasserstrahl, der durch das Zuflufsrohr ρ in das Abflufsrohr q eingeleitet wird, fortgespült, so dafs eine Verstopfung des Rohres nicht eintreten kann und die Herausbeförderung der gewaschenen Gerste aus der Maschine stets eine gesicherte ist. Das Abflufsrohr ist zu diesem Zwecke an der Einmündung in den Siebkasten g siebartig perforirt und mit einem Mantelrohr versehen, in welches das Rohr ρ einmündet.
Ihren Antrieb erhält die Maschine durch eine Kurbel mit einer Räderübersetzung ins Langsame oder durch Riemscheiben. Zur Verhinderung des Ueberlaufens des Spülwassers über die Brücke ist am hinteren Theil der Maschine ein Ablauf s angebracht. Als wesentliche Vortheile der gekennzeichneten Construction sind zu nennen:
ι. dafs die Gerste durch die eigenartige Form und Anordnung der Flügel b Z>, d. h. dadurch, dafs die schaufelartigen Flügel in Spiralen und etwas schräg, sowie gewissermafsen dachziegelartig über einander greifend angeordnet sind, im Verlauf des Waschprocesses dem reinigenden Wasserstrahl entgegen aufgehoben und fallen gelassen wird;
2. dafs durch die' seitliche Anordnung des Spritzrohres M an der einen Innenwand der Maschine die hier emporgehobene Gerste stets einem Wasserstrom begegnet und so intensiv gespült wird;
■3. die Nachspülung der Gerste nach dem Passiren der Brücke;
4. die gesicherte Evacuirung des Siebes g durch die Spritzvorrichtung im Innern des Abflufsrohres q.
Der Gerstenauslauf q kann durch eine bieg-Muffe oder auf andere Weise lenkbar
construirt werden. Der ganze Apparat wird schräg gestellt, die Wasserregulirung indessen so bemessen, dafs die beiden Lager der Hauptwelle niemals vom Wasser erreicht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Gerstenwaschmaschine die Nachspülvorrichtung, bestehend aus dem schräg liegenden Sieb g, der Brause./2, dem Ablaufrohr q und dem in ein Mantelrohr mündenden Wasserrohr p.
    Hierzu τ Blatt Zeichnungen.
DENDAT35888D Nachspülvorrichtung an Gerstenwaschmaschinen Expired - Lifetime DE35888C (de)

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