DE3479C - Selbstthätige Strahlen-Spodiumwäsche - Google Patents
Selbstthätige Strahlen-SpodiumwäscheInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B32/00—Carbon; Compounds thereof
- C01B32/30—Active carbon
- C01B32/39—Apparatus for the preparation thereof
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Description
1878.
ί! Klasse 89. _^_
PITTROF, HAVELKA und MESZ in KAROLINENTHAL bei PRAG.
Selbsttätige Strahlen-Spodiumwäsche.
Selbsttätige Strahlen-Spodiumwäsche.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1878 ab.
Die vorliegende Spodiumwäsche bezweckt ein gediegenes Waschen des Spodiums, was mittelst
der bisher verwendeten Maschinen nicht nur nicht erreicht wurde, sondern auch einen grofsen
Aufwand an Arbeitskräften und gröfseren Wasserverbrauch erforderte, während zugleich das Spodium
durch Rühren mit Schaufeln zerbröckelte.
Es. werden daher bei vorliegendem System keine Schaufeln etc. verwendet, sondern das
Reinigen erfolgt mittelst Wasserstrahlen, welche auf das auf einer aus mehreren schiefen Ebenen
verschiedener Neigung herunterrutschende Spodium geleitet werden.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigt die Wäsche im Grundrifs und Längenschnitt.
Dieselbe besteht, wie schon erwähnt, der Hauptsache nach aus einer Rinne von Eisenblech
mit einer Neigung von etwa 18 °.
Der Boden der Rinne ist doppelt; der obere besteht aus neun Theilen von verschiedener
Neigung; die Theile B, B\ B*, B3 sind fest
angenietet und ungelocht; die Theile Bg, Bg1,
Bg%> Bg3I Sgi sind zum Herausnehmen vorgerichtet
und fein gelocht. Der untere Boden besteht aus einem Theile, behält gleiche Neigung
und endet mit dem Ausgufs Sch.
, Am oberen Ende der Rinne ist der Trichter E angebracht. Die Rinne ruht auf Säulen 5' und S 2, welche am oberen Ende mit Gewinde und Muttern versehen sind, um die Neigung der Wäsche je nach Bedarf ändern zu können. An der Seite der Rinne befindet sich die kupferne Rohrleitung U, welche das Wasser in die Querrohre R, R1, R\ R3, i?4 leitet.
, Am oberen Ende der Rinne ist der Trichter E angebracht. Die Rinne ruht auf Säulen 5' und S 2, welche am oberen Ende mit Gewinde und Muttern versehen sind, um die Neigung der Wäsche je nach Bedarf ändern zu können. An der Seite der Rinne befindet sich die kupferne Rohrleitung U, welche das Wasser in die Querrohre R, R1, R\ R3, i?4 leitet.
Diese Querrohre sind gelocht, gewöhnlich in drei Reihen, lassen sich drehen und die Enden
derselben sind mit messingenen Kapseln A, A l,
A2, A3, A'* verschlossen; dieselben dienen zum
leichteren Reinigen der Rohre.
In der Rohrleitung U sind zwei Hähne H und H1 eingeschaltet, mittelst welcher man den
Einlauf des Wassers in die Querrohre absperren und reguliren kann.
Unter der Wäsche selbst ist ein Kasten aus Holz oder, wie auf der Zeichnung angedeutet,
aus Mauerung angebracht, der in einzelne Abtheilungen K, K\ π2, K3, K\ K* eingetheilt
ist; die Querwände dieser Abtheilungen sind von verschiedener Höhe.
Der Vorgang bei der Arbeit ist folgender:
Das zum Waschen bestimmte Spodium wird in den Trichter E gebracht, der Hahn IT1 entsprechend
geöffnet, die Wasserstrahlen des Querrohres R4i treiben das Spodium nach unten,
die des Rohres R3 arbeiten jedoch gegen die
Richtung der Strömung des Spodiums. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit der Bewegung,
welche das Spodium von der Wirkung der Strahlen des Rohres Ri bekommt, vermindert,
das Wasser aber gezwungen, durch die Löcher des Siebes Bg* auf den unteren Boden
abzufiiefsen.
Auf diese Weise wird ein Theil des Schmutzes von dem Spodium abgesondert; das Spodium
bewegt sich weiter, gelangt auf das Sieb Bg3, durch welches noch das übrige Wasser abfliefst,
jedoch gleich der Wirkung der Strahlen des Querrohres R2 ausgesetzt wird.
Das Spodium häuft sich in der Vertiefung an, wird aber von den Strahlen des Querrohres
R2 wieder in Bewegung gesetzt und da
das Blech B3 keine Oeffnungen hat, so schwimmt das Spodium bis auf das Sieb Bg2, woselbst
das Wasser durch die Löcher desselben abfliefst. Durch die Wirkung der Strahlen des Rohres R'
wird die Geschwindigkeit des sich bewegenden Spodiums mit Wasser vermindert und dieses
häuft sich in der Vertiefung abermals an. Die Anhäufung hat den Zweck, dafs das von oben
nachströmende schmutzige Wasser angehalten und gezwungen wird, möglichst gänzlich auf
den unteren Boden abzufiiefsen.
Dasselbe wiederholt sich bei R', auf den
Blechen B1 und Bg*, bis endlich das Spodium
auf das Ende der Rinne gelangt und hier in den Kasten K mit noch etwas Wasser fällt.
Das schmutzige Wasser läuft von dem Unterboden durch den Ausgüfs Sch in den Kasten K1;
die mit durchgefallenen feinen Theile des Spodiums setzen sich ab, und zwar im Kasten JC1
die gröberen, in Kasten K2 die feineren u. s.w., bis das letzte Wasser in den Kanal Ku zur
grofsen Absatzgrube im Hofe gelangt.
Die abgesetzten gröberen Theile des Spodiums können wieder zur weiteren Benutzung
verwendet werden, während die kleineren nach dem Lager kommen.
Das Spodium wird entweder mit Schaufeln oder mit einem Kastenaufzug in die Spodiumausdämpfer
geschafft.
Diese Wäsche bietet folgende Vortheile:
i. Das Spodium wird beim Waschen nur der Wirkung des Wassers ausgesetzt, daher hat man eine .sehr kleine Abnutzung des Spodiums;
i. Das Spodium wird beim Waschen nur der Wirkung des Wassers ausgesetzt, daher hat man eine .sehr kleine Abnutzung des Spodiums;
■ 2. wird an Arbeitskräften, daher auch an Spodium erspart;.
3. wird eine Regelmäfsigkeit in der Arbeit
eingeführt und zugleich eine Controle geschafft, welche nicht erlaubt, weder ohne Wasser noch
mit zu viel Wasser zu arbeiten;
4. alle Eisenbeimischungen, Steine etc. werden auf dem Siebe JSg* bleiben;
5. das Spodium wird stets rein ohne Staub erhalten;
6. der Wasserverbrauch ist ein kleinerer als bei anderen Maschinen;
7. die ganze Maschine nimmt einen kleinen Raum ein.
Claims (3)
1. Die vorbeschriebene selbsttätige Strahlenspodiumwäsche
in der durch Zeichnung und . Beschreibung nachgewiesenen Zusammmensetzung.
2. Die Anwendung der geneigten Rinne mit doppeltem Boden, von denen der obere aus
verschieden geneigten Theilen besteht, welche theilweise gelocht sind, zu dem Zwecke wie
beschrieben.
3. Die Anwendung der drehbaren Querrohre mit Brausen, mittelst welcher Wasserstrahlen
gegen das auf dem oberen Boden befindliche Spodium getrieben werden, wie beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3479C true DE3479C (de) |
Family
ID=282473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3479D Active DE3479C (de) | Selbstthätige Strahlen-Spodiumwäsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3479C (de) |
-
0
- DE DENDAT3479D patent/DE3479C/de active Active
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