DE35871C - Nachgiebiger Untersatz für Formkästen - Google Patents
Nachgiebiger Untersatz für FormkästenInfo
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- DE35871C DE35871C DENDAT35871D DE35871DA DE35871C DE 35871 C DE35871 C DE 35871C DE NDAT35871 D DENDAT35871 D DE NDAT35871D DE 35871D A DE35871D A DE 35871DA DE 35871 C DE35871 C DE 35871C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei Herstellung von Sandformen mittelst Pressung an den Stellen der Modelleindrücke
eine grofse Dichtigkeit zu erreichen, bedient man sich manchmal besonderer Hülfsformkästen,
die mittelst der Prefsplatte in mit Sand gefüllte Hauptkä'sten teleskopartig eingedrückt
werden können, um den 'Formsand bis zu einem möglichst hohen Grade zusammenzupressen.
Dann wird der zweitheilige Teleskopkasten entfernt, um durch einen ähnlichen zweitheiligen Kasten behufs Einpressung der
zweiten Formhälfte ersetzt zu werden. Diese zweitheiligen Unter- und Oberkästen sind nun
aber einerseits kostspielig und haben auch sonst noch manche Uebelstände, namentlich in
Hinsicht auf die Art der Handhabung und der Zusammensetzung zu einer fertigen Gufsform.
Um deshalb denselben Zweck mit eintheiligen Ober- und Unterkästen zu erreichen,
kommt nach vorliegender Erfindung ein durch elastische Lagerung nachgiebiger Untersatz für
die Formkästen in Anwendung, auf welchen die mit Sand gefüllte eintheilige Kastenhälfte
aufgesetzt wird. Geht dann der die Modellplatte tragende Prefsstempel abwärts, so verschiebt
sich der Untersatz gegen einen vorspringenden festen Boden, und dadurch wird dem Sande in dem hierauf zu entfernenden
eintheiligen Kasten die erforderliche Consistenz um den Modelleindruck herum ertheilt.
Beiliegende Zeichnungen zeigen in Fig. 1 und 2 einen auf solchen nachgiebigen Untersatz
gestellten eintheiligen Formkasten in Seitenansicht und Schnitt vor Beginn der Pressung, Fig. 3 und 4 nach der Pressung,
während Fig. 5 und 6 in Seitenansicht und Schnitt einen ebenfalls eintheiligen Oberkasten
mit derartigem Untersatz vor der Pressung darstellen, und Fig. 7 und 8 nach derselben.
Der obere Rand des Untersatzes / ist mit gehobelten Führungsleisten Z1 versehen und
die Dimensionen an dieser Stelle entsprechen genau denjenigen der unteren Formkastenhälfte
g, Fig. ι bis 4, die den Führungsleisten I1 entsprechend an ihrem unteren Rand
ebenfalls genau behobelt ist. Dadurch ist ein bequemes und genaues Zusammenbringen und
Auseinandernehmen beider Theile ermöglicht. Der gegen den vorspringenden festen Boden k
verschiebbare Untersatz Z ist mittelst Federn f oder durch andere elastische Unterlagen derart
nachgiebig gelagert, dafs, wenn man die eintheilige Formkastenhälfte g mit Sand oder
dergleichen locker gefüllt hat und nun den die Modellplatte mit der einen Modellhälfte i
tragenden Prefsstempel h abwärts bewegt, die Modellplatte sich auf den oberen Rand des
Kastens g aufsetzt. Alsdann gehen der Kasten g und der. Untersatz Z mit abwärts,
und durch den festliegenden Boden k wird der Sand fest an das Modell i angedrückt
und im Innern des Formkastens g dicht zusammengeprefst.
Geht der Stempel h wieder hoch, so heben die Federn f oder die sonstigen elastischen
Unterlagen den Untersatz und die Formkastenhälfte hoch und dabei den zusammengeprefsten
Sand vom Boden k ab. Der Sand bleibt ohne Weiteres, wie beim Vonhandstampfen,
im Formkasten g haften. Der letztere selbst
kann auf diese Weise eintheilig und einfach wie bei der gewöhnlichen Stampfformerei sein
und braucht besondere Teleskopeinsätze und Kastenbretter nicht zu erhalten.
In gleicher Weise wird mit der unteren Formkastenhälfte g1, Fig. 4 bis 8, verfahren,,
nur dafs hier noch ein oder mehrere Eingufslöcher für das Giefsmetall hergestellt werden
müssen. Zu diesem Zwecke werden der oder die Metalltrichter \ durch ein Loch im Boden
kx hindurch bis auf Höhe des oberen
Randes der Kastenhälfte g1 mittelst untergelegter
Feder u, Fig. 6 und 8, emporgedrückt. Beim Zusammenpressen durch den Prefsstempel h wird die Feder u ebenso wie
die anderen Federn f unter dem Untersatz / zusammengedrückt, und nach geschehener
Pressung wird der Modelltrichter ^ aus der Sandform' nach unten herausgezogen, bevor
das Abheben der Kastenhälfte gl vom Untersatze
erfolgt.
Claims (1)
- Pate nt-An spruch:Bei Formpressen ein durch elastische Unterlagen nachgiebig gemachter und gegen einen vorspringenden Boden (k klj verschiebbarer Untersatz / zur Aufnahme der Formkastenhälften (g gx), zum Zwecke festen Zusammendrückens des Sandes in gewöhnlichen eintheiligen Formkastenhälften.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35871C true DE35871C (de) |
Family
ID=311708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35871D Expired - Lifetime DE35871C (de) | Nachgiebiger Untersatz für Formkästen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35871C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799064A (en) * | 1953-12-16 | 1957-07-16 | Schucker Robert | Founder's moldboard |
| US2929118A (en) * | 1955-11-07 | 1960-03-22 | Newaygo Engineering Company | Founder's molding equipment |
-
0
- DE DENDAT35871D patent/DE35871C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799064A (en) * | 1953-12-16 | 1957-07-16 | Schucker Robert | Founder's moldboard |
| US2929118A (en) * | 1955-11-07 | 1960-03-22 | Newaygo Engineering Company | Founder's molding equipment |
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