DE2803418C3 - Preßform zum isostatischen Pressen - Google Patents
Preßform zum isostatischen PressenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/001—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a flexible element, e.g. diaphragm, urged by fluid pressure; Isostatic presses
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- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine flexible Preßform zum isostatischen Pressen von Körpern mit komplizierter
Gestalt, wie elektrischen Schirmisolatoren aus pulverförmiger keramischer Masse. Durch die isostatische
Formgebung erhält man eine sehr gleichförmige Verdichtung des Werkstoffes und damit entsprechend
homogenes Brenn- und Festigkeitsverhalten. Dabei ist es erwünscht, die o. a. komplizierten Formen in einem
Arbeitsgang ohne Nacharbeit zu erhalten, wobei die verwendeten Preßformen zugleich eine ausreichende
Formbeständigkeit und eine hohe Flexibilität im Hinblick auf das Entformen aufweisen müssen.
Bei bekannten flexiblen Preßformen wurden diese einander widersprechenden Anforderungen bisher stets
mit einer recht dünnwandigen (1 ... 2mm oder noch geringere Wanddicke nach Art eines Luftballons)
Preßhülle aus Weichgummi erfüllt, der durch verschiedene Maßnahmen Gestalt und Festigkeit gegeben
wurde. Ein besonderes Problem war dabei stets die erforderliche Entformungsmöglichkeit.
So sind teilbare starre Hohlformen bekannt, welche die flexible Preßform vollkommen oder weitgehend umschließen und abstützen (DD-PS 71071 und 86 771). Nachteilig ist hierbei der hohe Aufwand zur Anfertigung der Hohlformen und die Tatsache, daß man auf eine Werkstückgestalt beschränkt ist, die ein Entformen aus der starren Hohlform gestattet.
So sind teilbare starre Hohlformen bekannt, welche die flexible Preßform vollkommen oder weitgehend umschließen und abstützen (DD-PS 71071 und 86 771). Nachteilig ist hierbei der hohe Aufwand zur Anfertigung der Hohlformen und die Tatsache, daß man auf eine Werkstückgestalt beschränkt ist, die ein Entformen aus der starren Hohlform gestattet.
Diesen Mangel hat man bei einer weiteren flexiblen Preßform vermieden, deren Stützkörper aus einem
Schaumstoffkörper mit untereinander verbundenen Poren besteht (DD-PS 86 772). Dies hat den Nachteil,
daß sehr leicht Inhomogenitäten in der Struktur des Schaumstoffes auftreten, die naturgemäß Inhomogenitäten
in der Druckverteilung und damit in der Ausformung des Preßlings zur Folge haben.
Schließlich ist auch noch eine solche Preßform bekannt, in deren Schaumsloffkörper starre Stützen
eingebettet sind, die der Entformung im Druckbehälter mittels elektromcchanischer Antriebe für jede Stütze
dienen (DD-PS 1 20 615). Hier ist die Notwendigkeit gesonderter Antriebe zum Entformen nachteilig.
Es ist Ziel der Erfindung, die isostatischc Formgebung
und die Erstellung der zugehörigen Fertigungsausrüsiungen,
insbesondere für elektrische Schirmisolatoren, einfacher und ökonomischer zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einem Arbeitsgang herstellbare flexible Preßformen für
isostaiisches Pressen zu schaffen, die eine homogene.
von der inneren Reibung der Preßform unbeeinflußte Druckübertragung vom Druckmedium auf den Preßling
gestattet
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe unter Anwendung "· einer das zu pressende Material aufnehmenden flexiblen
Formhülle mit ringförmigen seitlichen Ausbuchtungen dadurch gelöst, daß die Formhülle mit ihrer Außenseite
flache Stützstreben in radialer Anordnung im Abstand von 45° aufweist, die mit der Formhülle einstückig aus
ίο dem gleichen flexiblen Material ausgebildet sind und die
Ausbuchtungen der Formhülle miteinander verbinden, und die Dicke der Formhülle ca. 10 mm beträgt und die
Stützstreben ebenfalls relativ dickwandig ausgebildet sind.
'S Durch die bei der Herstellung der dickwandigen
Formhülle angebrachten flexiblen Stützstreben wird eine sehr hohe Standfestigkeit der gesamten Preßform
erreicht. Die Stützstreben werden entsprechend der erforderlichen Stützfunktionen an der Preßform angeordnet.
Darüber hinaus ermöglichen die flexiblen Stützstreben ein sehr leichtes Entformen der dickwandigen, mit
komplizierter Geometrie gestalteten Preßform. Der Aufweitungseffekt tritt schon bei Anlegen eines
geringen Unterdruckes ein.
Ohne die flexiblen Stützstreben ist ein Aufweiten der Form mittels Vakuum nicht möglich.
Als vorteilhaft wird der Einsatz von dickwandigen Preßformen, kombiniert mit flexiblen Stützstreben,
Als vorteilhaft wird der Einsatz von dickwandigen Preßformen, kombiniert mit flexiblen Stützstreben,
w beti achtet, die eine Standfestigkeit, Ausformgenauigkeit,
Reproduzierbarkeit und Produktionssicherheit ergibt und ohne zusätzliche Hilfsmittel (z. B. Schwammgummi
oder Metallstützmäntel) ein Entformen mittels geringem Unterdruck ermöglichen.
J5 Als Ausführungsbeispiel wird die Gestaltung einer
Form zum isostatischen Pressen von Hochspannungsisolaloren gewählt.
Die Form wird im Gießverfahren aus Latexgummi hergestellt. Als Gießform wird eine Gipsform verwendet.
Die Wandstärke der Formhülle (6) beträgt ca. 10 mm. Zum Abstützen der Schirmkontur der Formen
werden im Abstand von je 45° flexible Stützstreben (7) zusammen mit der Formhülle (6) gegossen.
Diese Streben (7) sind fest mit der Formhülle (6) verbunden. Zum Vermeiden des Entstehens und Verbleibens von Preßresten zwischen den Einspannplatten (9; 10) wird am unteren Einspannllansch (8) der Boden der Form (6) geschlossen.
An den oberen Einspannplatten (4; 5) wird das Entstehen der Preßreste durch Verlängern der Form vermieden. Zusätzlich erhält die verlängerte Form am Ende eine Ringwulst (2). Durch diese Ringwulst (2) wird das Abdichten des oberen Verschlusses (1) ermöglicht. Dadurch kann die übliche Dichtung des Verschlusses (1) wegfallen.
Diese Streben (7) sind fest mit der Formhülle (6) verbunden. Zum Vermeiden des Entstehens und Verbleibens von Preßresten zwischen den Einspannplatten (9; 10) wird am unteren Einspannllansch (8) der Boden der Form (6) geschlossen.
An den oberen Einspannplatten (4; 5) wird das Entstehen der Preßreste durch Verlängern der Form vermieden. Zusätzlich erhält die verlängerte Form am Ende eine Ringwulst (2). Durch diese Ringwulst (2) wird das Abdichten des oberen Verschlusses (1) ermöglicht. Dadurch kann die übliche Dichtung des Verschlusses (1) wegfallen.
Zum Vermeiden eines Preßdruckes in der Längsachse wird die Form über die Einspannplatten (4; 5; 9; 10) in
ein Stahlstützgerüst (11), das Bohrungen zum Durchlassen
der Preßflüssigkeit besitzt, eingebaut.
Beim Pressen wird die Formhülle (6) zusammengedrückt, wobei die an der Formhülle fest ansitzenden
Stützstreben (7) durch ihre Flexibilität keinen Widerstand auf den Preßvorgang und die Wanderung des
flexiblen l'ormenmaterials ausüben.
Nach dem Preßvorgang wird durch Erzeugen von
Unterdruck entweder im Ke/.ipicnten oder in einem dafür vorgesehenen Vakimmlopf die flexible Formhüllc
(6) aufgeweitet.
Dabei bewirken die flexiblen Stützstreben (7) ein gleichmäßiges Aufweiten der flexiblen Form (6).
Durch ihre Flexibilität passen sich die Stützstreben (7) dein Aufweitungsvorgang schon bei mäßigem Vakuum ideal an und ein Wegziehen der flexiblen Formhülie (6) nach einer Seite, was ein Entformen unmöglich macht, wird vermieden.
Durch ihre Flexibilität passen sich die Stützstreben (7) dein Aufweitungsvorgang schon bei mäßigem Vakuum ideal an und ein Wegziehen der flexiblen Formhülie (6) nach einer Seite, was ein Entformen unmöglich macht, wird vermieden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Preßform zum isostatischen Pressen von Körpern mit komplizierter Gestalt, wie elektrischen Schirmisolatoren, aus pulverförmiger keramischer Masse mit einer das zu pressende Material aufnehmenden flexiblen Formhülle mit ringförmigen seitlichen Ausbuchtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhülle (6) auf ihrer Außenseite flache Stützstreben (7) in radialer Anordnung im Abstand von 45° aufweist, die mit der Formhülle einstückig aus dem gleichen flexiblen Material ausgebildet sind und die Ausbuchtungen der Formhülle miteinander verbinden, und daß die Dicke der Formhülle ca. 10 mm beträgt und die Stützstreben ebenfalls relativ dickwandig ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD77197491A DD141237A3 (de) | 1977-02-22 | 1977-02-22 | Flexible pressform zum isostatischen pressen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2803418A1 DE2803418A1 (de) | 1978-08-24 |
| DE2803418B2 DE2803418B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2803418C3 true DE2803418C3 (de) | 1982-02-11 |
Family
ID=5507446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2803418A Expired DE2803418C3 (de) | 1977-02-22 | 1978-01-26 | Preßform zum isostatischen Pressen |
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| DE2803418B2 (de) | 1981-05-14 |
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