DE357372C - Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Waerme von Schlacken u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Waerme von Schlacken u. dgl.

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DE357372C
DE357372C DEJ21776D DEJ0021776D DE357372C DE 357372 C DE357372 C DE 357372C DE J21776 D DEJ21776 D DE J21776D DE J0021776 D DEJ0021776 D DE J0021776D DE 357372 C DE357372 C DE 357372C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/04Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being hot slag, hot residues, or heated blocks, e.g. iron blocks

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Description

  • Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Wärme von Schlacken u. dgl. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Nutzbarmachung der Schlackenwärme. Zur Ausnutzung der Schlackenwärme für die Erzeugung von Heißwasser oder Dampf sind schon Wasserkessel vorgeschlagen worden, die von einem Mantel oder einer Hülle umgeben sind. Den Raum zwischen Kessel und Mantel füllen die heißen Schlacken aus, die rüan nach Erkalten nach untenlerausfallen läßt, indem man hier den Mantel durch Beiseiteschwenken seiner oben an Scharnieren drehbaren halben Wandteile öffnet. Die Wärmeausnutzung der Schlacken erfolgt bei diesen einfachen Vorrichtungen in nur unvollkommener Weise, denn der größte Teil der Wärme der Schlackenfüllung geht durch Abstrahlung an die umgebende Luft verloren; wirksam für die Erhitzung des Wassers wird nur die unmittelbar auf der Kesselaußenwandung liegende Schicht.
  • Die Vorrichtung, welche den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, zeichnet sich zufolge ihres eigenartigen Baues durch eine fast vollständige Ausnutzung der Schlackenwärme aus, insofern die Schlackenmasse wegen ihrer Lagerung zwischen mehreren Kesseln ihren sämtlichen Wärmegehalt nur an deren Inhalt abgeben kann und, Abstrahlungsverluste auf ein Mindestmaß eingeschränkt sind.
  • Die neue Vorrichtung besteht aus einem mittleren und zwei seitlichen Kesseln, die so angeordnet sind, daß zwischen ihnen und dem mittleren ein Ringraum bleibt, in den die Schlacke von oben eingegossen wird; nach Verschieben zweier den unteren Teil des Mittelkessels umgebender Seitenkessel kann diese nach unten abgelassen werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar sind Abb-. i ein Grundriß, teilweise nach Linie i-i in A-bb.2 geschnitten, Abb. 2 ein Schnitt nach' Linie 2-3 in Abb. i, Ab. 3 ebenfalls ein Schnitt nach Linie 2-3 in Abb. i, aber mit entleertem Schlackenbehälter.
  • Vorteilhaft wird die Vorrichtung auf einen von zwei Ständern i und :2 gebildeten Unterbau gesetzt, wobei der Freiraum zwischen den beiden Ständern für das Äbführen der Schlacke aus den Trichtern in einen nicht weiter dargestellten, unter der Vorrichtung stehenden Behälter nutzbar gemacht werden kann.
  • Die Fülltrichter werden von zwei Reihen verstellbarer Kesselteile 3 und zwei langen Kesselteilen 4, die ortfest über den Teilen 3 angeordnet sind, gebildet.
  • Die gegenüberstehenden Enden 5 der Kesselteile .4 und die gegenüberstehenden Enden 6 der Kesselteile 3 sind zylinderflächig gestaltet, so daß sie, wenn die Teile 3 ihre Innenlage einnehmen (s. Abb. 2) den Haupt- oder Mittelkessel, der in der Mitte der Vorrichtung angebracht ist und von einem Ende zum anderen reicht, gleichachsig umfassen. Der Raum zwischen den zylinderflächiger Wänden 5 und 6 der Kesselteile 3 und 4 bildet den Schlackenfülltrichter, und die eingefüllte Schlacke umgibt den Hauptkessei 7, so daß dessen ganzer Umfang beheizt und damit eine gute Heizwirkung auf das Wasser erhalten wird.
  • Wenn die Heizkraft der Schlacke in den Trichtern erschöpft ist, werden die beweglichen Kesselteile 3 zusammen oder einzeln nach außen gezogen, um den Trichterboden zu öffnen und die Schlacke in den darunter befindlichen Aufnahmebehälter fallenzulassen.
  • Zum Füllen der Trichter dienen parallele Rinnen oder Löcher 8 und 9, die auf der Vorrichtung zwischen den Enden 5 der Kesselteile 4 und der Wandung des Hauptkessels 7 angeordnet sind. Schlacke irgendwelcher Herkunft wird den Trichtern über diese Rinnen zugeführt.
  • Biegsame Verbindungen io sind zwischen den Kesselteilen 3 und, 4 und ebensolche i 1 zwischen den die Teile 3 und den Rohrleitungen i2 und 13 vorgesehen, die seitlich unterhalb der Vorrichtung verlaufen.
  • Um die Kesselteile 3 einzeln zum öffnen der Trichter nach außen bewegen zu können, ist jeder Teil mit einem Dampfkolben 14 an der Außenseite versehen, so daß durch Einlassen von Dampf in den Kolbenzylinder auf der einen Seite des Kolbens die Teile nach außen gezogen werden, beim Einlassen von Dampf auf der anderen Seite des Kolbens aber die Teile zum Schließen des betreffenden Trichterabschnittes nach innen geschoben werden.
  • Die Bauweise und Anordnung der Vorrichtung ist so geartet, daß darin bedeutende Mengen von Schlacken zum Erhitzen von Wasser oder zum Erzeugen von Dampf nutzbar gemacht werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Wärme von Schlacken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten eines mittleren Kessels (;) Kessel (3 und derart angeordnet sind, daß zwischen ihnen und dem Mittelkessel ein Ringraum bleibt, in den die Schlacke von oben eingegossen wird, und daß die dien unteren Teil des Kessels umgebenden Kessel (3, 3) seitlich verschiebbar sind zum Ablaufenlassen der Schlacke.
DEJ21776D 1920-10-06 1921-07-22 Vorrichtung zum Nutzbarmachen der Waerme von Schlacken u. dgl. Expired DE357372C (de)

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