DE356609C - Torfstechmaschine - Google Patents

Torfstechmaschine

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DE356609C
DE356609C DEJ20899D DEJ0020899D DE356609C DE 356609 C DE356609 C DE 356609C DE J20899 D DEJ20899 D DE J20899D DE J0020899 D DEJ0020899 D DE J0020899D DE 356609 C DE356609 C DE 356609C
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cutting
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box
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor
    • E21C49/04Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 24. JULI 1922
(J 20899 VT1IOc)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Torfstechmaschine mit in einer senkrechten Führung verschieblichem Stechkasten, der zum Ausstechen und Hochheben der Torfmasse dient.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß zwei oder mehr Stechkästen vorgesehen sind, die unmittelbar nebeneinander in einem gemeinsamen Führungsgerüst arbeiten. Hierdurch ist zunächst an Verschiebearbeit für die Maschine
ο gespart, indem ein entsprechend der Mehrzahl nebeneinander arbeitender Stechkästen sehr breiter Streifen bei einmaligem Entlanglaufen der Maschine am Felde abgestochen wird. Ferner ist dabei die Möglichkeit gegeben, durch Kupplung der Getriebe der Stechkästen diese paarweise so zusammen zu fassen, daß sie gegenläufig gekuppelt sind, so daß ein ungewolltes Herabfallen eines Stechkastens durch irgendwelche Zufälligkeiten, das zu Unfällen
ο führen kann, ausgeschlossen ist, indem sich die Gewichte beider Stechkästen ausgleichen; außerdem ist durch eine derartige Kupplung die Möglichkeit gegeben, von beiden Triebwerken des Paares aus mit zusammengefaßter Kraft einen etwa verklemmten Stechkasten hochzuheben.
Die Zusammenfassung mehrerer Stechkästen ergibt ferner die Möglichkeit zu beschleunigter Arbeit, indem die Entleerung des einen während des Niederstechens des anderen vorgenommen werden kann. Von wesentlichem Vorteil in demselben Sinne ist noch die Ausbildung eines um eine wagerechte Achse schwenkbaren Einsatzes des Stechkastens, der in eingeschwenktem Zustande beim Niederstechen die Torf säule aufnimmt und bei höchster Stellung durch Fenster des Stechkastens und des Führungsgehäuses ausgeschwenkt werden kann, so daß die Torfmasse von selbst ausfällt oder leicht ausgeschoben werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an dem Ausführungsbeispiele einer zweigängigen Torfstechmaschine nebst einer Einzelabänderung. Es sind
Abb. ι und 2 Längsschnitt und Oberansicht der gesamten Maschine,
Abb. 3 Seitenansicht des untersten Stech-,. kastenteiles mit abgeänderter Ausführung des Abschneidemessers.
Auf einem Fahrgestell ι ist ein Führungsgerüst 2 aufgesetzt, das zwei Stechkästen 3", 3* senkrecht beweglich enthält. Jeder Stech- j kasten enthält, um Zapfen 4a, (4*) schwenkbar, eine Einsatzrinne $a, (5*), die durch öffnungen bei höchster Lage, wie am Stechkasten 3« dargestellt ausschwenkbar ist.
Die unteren Ränder der Stechkästen sind durch Messerränder 6ä, 6b gebildet, und mit diesen Messerrändern werden die Stechkästen ; durch oben an ihnen angreifende Zahn- j stangen ηα, Jb beim Niederdrücken abstechend ; in die Torfmasse eingepreßt, wie bei dem im j Abwärtshube befindlichen Stechkasten 6* j dargestellt ist.
Zum Antrieb greifen in die Zahnstangen ja,jb Zahntriebe 8a, 8b ein, deren jeder unter Vermittlung einer Kegelradzwischenwelle ga, gb ; durch ein mit Kurbel versehenes Handantriebsrad ioa, iob angetrieben ist. Zwischen den beiden Zahntrieben 8a, 8b sind schräg ; verzahnte Kupplungsklauen iia,nÄ vorgesehen, j deren jede mit einem der Triebe drehungssicher verbunden ist, und von denen die eine Klaue iia achsial federnd nachgiebig ist. Dadurch ist eine Freilaufkupplung geschaffen, die für jeden der beiden Stechkästen unabhängig von dem andern das Anheben ermög- j licht, während ein Niedersenken nur zugleich [ mit dem Anheben des anderen möglich ist. ! Eine nicht dargestellte Ausrückvorrichtung j
an der Kupplungsklaue iia ermöglicht das vollständige Entkuppeln beider Teile.
An den untern Rändern der Stechkästen 3a, 3* sind Messer I2a, 12* angelenkt, die an der Schneide gegen den Stechkasten hin gebogen sind und durch Seil- oder Kettentriebe (13a), 136 bewegt werden können, indem diese mit Hilfe von Spannarmen 14a, 14& der Zahnstangen 7«, 7 δ so ausgespannt sind, daß sie ständig im Bereiche des Bedienungsmannes liegen.
Bei der zweiten Ausfuhrungsform (Abb. 3) sind die Messer 15 im ganzen kreisbogenförmig gekrümmt und mit Gegenarmen 16 ausgerüstet. Diese Gegenarme 16 stützen sich beim Niederstechen des Stechkastens 3 an diesem ab, und ein Sperrarm 17 eines am Stechkasten gelagerten Gewichtshebels 18 hakt das Messer in dieser Lage fest. Beim Aufstoßen des Messers 15 ] auf dem Grunde und nachfolgendem Weiterabwärtsbewegen des Stechkastens 3 schneidet das Messer 15 bogenförmig in die Torfmasse ein, bis es in die strichpunktiert dargestellte Lage gerät. Dann fällt der Sperrarm 17 hinter dem Gegenarm 16 ein und legt das Messer in dieser Lage fest, so. daß die Torfsäule beim Heben gesichert ist. Ein an dem Gewichtsarm 18 angreifendes Zugseil 19 gibt die Möglichkeit zur Auslösung des Messers zwecks Fallenlassens der Torfsäule, wenn dies wegen irgendwelcher Störung erforderlich sein sollte.
Der Betrieb gestaltet sich wie folgt. Es wird zunächst der Stechkasten 3** unter Aushebung der Freilaufkupplung ττα, ii* niedergestochen. Danach wird zugleich der Kasten 3" gehoben und gleichzeitig der Kasten 3* nieder gestochen. Endlich wird während des Entleerens des Stechkastens 3fl der Stechkasten 3* unter Gleiten der Kupplung ττα, ii* gehoben und gleichfalls ausgeleert, während zugleich das FahrgesteE 1 mit der Maschine um eine Stechkastenbreite verschoben wird. Bei dieser Arbeitsweise ist ein Ausrücken des Kupplungsteiles na also jedesmal zum Niederstechen des ersten Kastens, nötig, während beim Niederstechen des zweiten Kastens gleichzeitig der erste gehoben werden kann und das Heben des zweiten unter Gleiten der Kupplung erfolgt. Zur Festhaltung der Stechkästen in höchster Lage können dabei irgendwelche nicht dargestellte Anschlagvorrichtungen dienen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Tcrfstechmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sie in zwei oder mehr dicht nebeneinander vorgesehenen senkrechten Führungen je einen Stechkasten besitzt, so daß eine doppelt oder mehrfach breite Torfmasse bei jedem Entlanglaufen der Maschine abgestochen wird und Beschleunigung der Arbeit durch abwechselndes Niederstehen der Kästen erreichbar ist.
2. Torfstechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stechkästen durch ein gemeinsames Triebwerk zwangläufig im Gegenlaufe bewegbar 10c sind.
3. Torfstechmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Stechkästen Zahnstangen dienen, die angenähert in den Achsen der Stechkasten 10; über diesen stehen, und zwischen denen ein Wellenzug mit zwei in die Zahnstangen eingreifenden Zahntrieben hindurchgeht.
4. Torfstechmaschine nach Anspruch 1,
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu in beschleunigter Ausleerung in den Stechkästen kippbare Einsatzkästen oder Einsatzrinnen vorhanden sind, die bei höchster Stechkastenlage durch Öffnungen des Führungsgehäuses hindurchgekippt und 11; ausgeleert werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEJ20899D 1920-10-22 1920-10-22 Torfstechmaschine Expired DE356609C (de)

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DE356609C true DE356609C (de) 1922-07-24

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