DE356433C - Azetylenapparat mit selbsttaetigem Einwurf bei gesunkener Glocke - Google Patents

Azetylenapparat mit selbsttaetigem Einwurf bei gesunkener Glocke

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DE356433C
DE356433C DEB101562D DEB0101562D DE356433C DE 356433 C DE356433 C DE 356433C DE B101562 D DEB101562 D DE B101562D DE B0101562 D DEB0101562 D DE B0101562D DE 356433 C DE356433 C DE 356433C
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bell
carbide
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lifting
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DEB101562D
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WILLY BARTSCH
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WILLY BARTSCH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Azetylenapparat mit selbsttätigem Einwurf bei gesunkener Glocke. Die Erfindung bezieht sich auf Azetylenapparate mit selbsttätigem Einwurf, der zur Wirkung kommt, wenn die Tauchglocke des Apparates sich ihrer tiefsten Stellung nähert. Bei solchen Apparaten besteht die Gefahr, (laß Luft in den Apparat gelangt und dadurch eine explosible Mischung entsteht, wenn bei tiefstehender Tauchglocke, also geöffneter Iinwurfsvorrichtung, der Karbidbehälter behufs Neubeschickung geöffnet wird.
  • Die Beseitigung dieser Gefahr ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Mittelschnitt durch den Apparat bei hochstehender Tauchglocke, also geschlossenem Karbideinwurf. Abb. z zeigt in derselben Darstellung den Apparat bei tiefstehender Tauchglocke, also ein Karbideinwurf.
  • geöffnet Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Deckel des Karbidbehälters.
  • Abb. d. zeigt in senkrechtem Längsschnitt, aber größerem Maßstab eine Abhebevorrichtung netter Art für die Tauchglocke.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. d., Abb. 6 eine Seitenansicht von der rechten Seite der Abb. ¢ gesehen bei außer Betrieb befindlicher Anhebevorrichtung (entsprechend der Stellung in Abb. q.).
  • Abb. T ist eine Ansicht derselben Art wie Abb:6 bei *ngehobener Anhebevorrichtung. Abb.8 zeigt einen bei jener Vorrichtung verwendeten Schlüssel in Ansicht.
  • In an sich bekannter Weise ist auf der Tauchglocke a der Karbidbehälter b mit -dicht und unter Zwischenlage eines Gummiringes o. dgl. aufzudrückendem @'erschlußdeckel e -angebracht.
  • An der Stange f des Abschlußventils d des Karbidbehälters b hängt ein Gewicht e, welches das Abschlußventil d in die Absperrstellung zu ziehen sucht. Bei sinkender Glocke trifft schließlich das Gewicht e auf einen Anschlag a, so das es der weiteren Abwärtsbewegung der Glocke a nicht mehr zu folgen vermag und das Ventil öffnet, so das das Karbid in das Wasser im Azetylenapparat herabfallen kann.
  • Um nun zu ermöglichen, das bei dieser, in Abb.2 dargestellten Stellung der Tauchglocke der Karbidbehälter b nachgefüllt werden kann, ist die in den Abb. 4. bis 8 dargestellte Anordnung getroffen. Die Tauch-,locke a. ist mit einem Arm k ausgestattet, der bei sinkender Glocke in den Weg einer Zahnstange i gelangt, die in einer Führung h am äußeren Behälter nz in senkrechter Richtung beweglich ist. Das zur Zahnstange i gehörige Zahnrad zz ist mit einem Schlüsselloch geeigneter Form beispielsweise mit einem Dreikantloch o ausgestattet, in welches ein geeigneter Schlüssel p (eine Steckkurbel) paßt. Dieser Steckschlüssel oder Kurbel p besitzt einen Ringflansch q, und die Führung k besitzt einen Längsschlitz r, der nur an der untersten Stelle so weit ist, das dort der Ringflansch des Schlüssels p eingeführt werden kann, während er im übrigen unter den Rändern des Schlitzes liegt, also ein Abziehen des Schlüssels nicht ermöglicht, außer, wenn die Zahnstange i ganz enporb wunden ist, wie in -Abb. 7 angedeutet.
  • Die Andrückschraube t für den Deckel c des Karbidbehälters ist ebenfalls so eingerichtet, das er nur mittels desselben Schlüssels p gedreht werden kann. Zweckmäßig ist sie zu diesem Zweck in einem Ring vertieft.
  • Will man nun den Karbidbehälter behufs Nachfüllens von Karbid öffnen, so muß man mittels des Schlüssels oder der Kurbel p zunächst die Zahnstange i so «veit hochwinden, das der Schlüssel durch die Erweiterung s abgezogen werden kann. Dann ist eine federnde Sperrklinke ic in eine entsprechende Rast der Zahnstange i eingefallen und hält die Zahnstange i und gegebenenfalls auch die Glocke a in derart angehobener Stellung, das das Ventil d sich in der Abschlusstellung befindet. Nun erst kann der Schlüssel p auf die Druckschraube t gesetzt und diese zurückgedreht werden, so das in bekannter Weise der Verschlußbügel v zur Seite geschwungen werden kann, wie in Abb. 3 angedeutet, und der Deckel c abgenommen werden kann.
  • Ist nun der Karbidbehälter gefüllt, so ist es wichtig, das die vielleicht bereits stark entleerte Tauchglocke a nicht sofort wieder in ihre tiefste Stellung herabfallen kann. Es sind daher außer der bei der Stellung nach Abb. ; wirksamen Rast in- gewissen Abständen noch weitere Rasten für die Sperrklinke ii vorgesehen, so das ein schrittweises Herablassen der Zahnstange i. und damit der Tauch-,locke a möglich -ist: Auf diese Weise beugt man einem übermäßigen Karbideinwurf und damit allzu stürmischer Gasentwicklung vor.
  • Die Erzwingung des Anhebens der Tauchglocke a vor Öffnung des Karbidbehälters c ist natürlich auch durch irgendeine andere Abhängigkeit der Betätigungseinrichtungen für die Hebevorrichtungen und für den Verschluß des Deckels c möglich. In ähnlicher Weise kann man auch die Auslösevorrichtung für die Sperrung u davon abhängig machen, das zuvor der Deckel c geschlossen ist.
  • Die Anwendbarkeit der neuen Einrichtung ist natürlich nicht auf die besondere Ausführungsform des eigentlichen Karbidapparates beschränkt, die in der Zeichnung dargestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: r. Azetylenapparat mit selbsttätigem Einwurf bei gesunkener Glocke und einer Vorrichtung zum willkürlichen Heben der Glocke zwecks Schließung des Einwurfs vor Beschickung des Kärbidbehälters, dadurch gekennzeichnet, das für die Einrichtung zum Anheben der Tauchglocke und den Karbidbehälterverschluß ein gemeinsamer Schlüssel besonderer Art vorgesehen ist, so das - abwechselnde Benutzung der beiden Einrichtungen erzwungen ist.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das der Schlüssel aus der Anhebevorrichtung (behufs Öffnens des Karbidbehälterdeckels) nur abnehmbar ist, wenn die Tauchglocke um einen vorbestimmten Betrag angehoben ist.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das die Anhebevorrichtung in angehobener Stellung einer Sperrvorrichtung ausgesetzt ist, die für stufenweise Rückbewegung eingerichtet ist, um allzu weites Zurücksinken der Tauehglocke nach der Beschickung des Karbidbehälters und zu kräftigen Karbideinwurf zu verhüten.
DEB101562D 1921-09-18 1921-09-18 Azetylenapparat mit selbsttaetigem Einwurf bei gesunkener Glocke Expired DE356433C (de)

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