DE355172C - Vor den Koksoefen fahrbare Tuerkabelwinde, welche die Tuer bei der OEffnungsbewegunganhebt und gleichzeitig ausschwingt - Google Patents

Vor den Koksoefen fahrbare Tuerkabelwinde, welche die Tuer bei der OEffnungsbewegunganhebt und gleichzeitig ausschwingt

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DE355172C
DE355172C DEW54883D DEW0054883D DE355172C DE 355172 C DE355172 C DE 355172C DE W54883 D DEW54883 D DE W54883D DE W0054883 D DEW0054883 D DE W0054883D DE 355172 C DE355172 C DE 355172C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/14Devices for lifting doors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Vor den Koksöfen fahrbare Türkabelwinde, welche die Tür bei der Öffnungsbewegung anhebt und gleichzeitig ausschwingt. Das Anheben der Koksofentür kann in der Weise erfolgen, daß die Tür bei dem öfI-nungsvorgang angehoben rund gleichzeitig aus der Ofenbewehrung herausgeschwungen wird. In dieser Weise wirkende T&k#abelwinden sind ajwf der Ofenbatterie oder auch vor den Koksöfen fahrbar. Im letzteren Fall wird die Tür nicht ,unter Delassiung ihrer senkrechten Lage ausgehoben, sondern um eine wagerechte Achse .ajusgeschlwungen. Nach der Erfindung wird das gleichzeitige Anheben und Ausschwingen der Tür mittels einer vor den Ofen, frahrbüren Winde bewirkt, ohne daß @die Tür aus ihrer senkrechten Lage herausbewegt wird. D&s wird durch Vermittlung eines Hubhebels erreicht, an dessen einten Ende der die Tür fassende Haken angelenkt ist, und dessen anderes Ende um eine wagerechte Achse drehbar ist, die selbst bei der tiefsten Stellung des freien Hebelendes immer noch tiefer liegt als der Hubhaken.
  • In der Zeichnung 'ist Abb. i eine Seitenansicht der Kabelwinde, bei :der gleichzeitig ein Teil des Koksofens in einem durch eine der Ofenkammern gelegten Schnitt gezeigt ist: Abb. 2 ist eine D,rraufsi'cht bei teilweisem Schnitt nach 4-.t der Abb. i.
  • Die Tür B greift :mit ihrem oberen Rand in eine Aussparung A= des Ofenmauerwerks ein und ist mit einem Auge B' versehen, in dass der Hubhaken .eingreifen kann. Bei "eschllossener Tür werden ihrs Seitenränder 13° an dem Türrahmen C mittels einer Schiene B' festgehalten, die an der Tür befestigt ist und mit schrägen, an den Ankerständern C, A sitzenden Führungen C' in Eingriff steht.
  • Die Winde selbst ist auf einem, Wagen D gelagert, cler auf Schienen E läuft. F bezeichnet den Motor zum Verfahren des Wagens. Zur Winde gehört ein Hebel G, der Urin eine wagerechte Welle GI an dein Rahmen des Wagens D ungefähr in Höhe der oberen Kante der Tür drehbar gelagert ist. An, dein freien Ende des Hebels G ist der Hubhaken 1J bei G3 angelenkt, der in das Auge B3 am oberen Rand der Tür B greift. Zum Drehen des Hebels G dient das Kabel. I, das über die an dem Hebel G gelagerte Rolle GI läuft, u.nd dessen eines Ende bei I' an dem Rahmen des Wagens D befestigt ist, während sein anderes Ende an der Trommel T der Winde festgelegt -ist.
  • Zur Erleichterung des Eingriffs des Hakens H wird dieser für gewöhnlich senkrecht gehalten und selbsttätig in Eingriff mit dem: Auge B3 der Tür gebracht, indem ein Lenker KI den Hakenarm HI mit einer Schaaukelwelle K verbindet. Die Welle K liegt ungefähr in derselben Höhe wie die Welle GI, und die Teile sind soi bemessen, daß bei Drehung des Hebels G um die Welle GI der Halten H seine senkrechte Lage beibehalten kann, ohne eine merkliche Drehung der Welle K herbeizuführen. Mittels des Gegengewichtes K3, das an der Schzukelwelle K befestigt ist und diese in der Richtung zu drehen strebt, in der sie den Haken H gegen die Tür schwingt, wird der Haken gezwungen, selbsttätig in das Auge Bg der zu öffnenden Tür einzugreifen, wenn der Hebel G in die Eingriffslage gesenkt wird. Der Handgriff K2 dient dazu, den Haken H außer Eingriff mit dem Türauge B3 zu bringen, nachdem die Tür @in ihre Schließlage gebracht worden ist.
  • Dne Vorrichtung arbeitet wie folgt: Nachdem der Wagen D vor die zu öffnende Tür gebracht ist, wird die Windetrommel J in Gang gesetzt, um den Hebel G aus seiner gehobenen Lage zu senken. Sodann werden, nachdem der Haken H in Eingriff mit dein Auge B3 gebracht ist, mittels der Winde J der Hebel G und dlie Tür in die in Abb. i in punktierten Linien angegebene Lage bewegt. Da sich die Drehachse des Hebels G ungefähr in Höhe des oberen Randes der Tür B befindet, so vollzieht sich die Öffnungsbe"vegung der Tür von Beginn. an in schräg ansteigender Richtung nach außen hin, um durch einen genügend großen Spielraum die Ofenanker C, A freizugeben. Um ein Schwingen der Tür züi verhindern, wenn sie die in A'bb. i punktiert angegebene Lage einnimmt, insbesondere wenn der Wagen D anläuft oder anhält, wird der letztere nveclrmäßig mit Führungen versehen, zwischen denen die Tür in der hochgehobenen Lage aufgenommen wird.
  • Soll die Tür in die Schließlage zurückgebracht werden, so. ist es nur nötig, sich zu vergewissern, daß sich der Wagen D in der richtigen Lage vor der V ,erkokungskamaner befindet, -und dann die Trommel J derart laufen zu lassen, daß sich die Tür unter ihreiii Eigengewicht aluf ihren Sitz senkt. Indem sich die Tür zurückbewegt, greifen die Enden der Schiene B7 in die an den Ofenankern C, :1 befindlichen Ansätze C2 und bringen auf diese Weise die Tür mit ihren Seitenrändern Ba keilartig in dichtem Eingriff mit dem Türrahmen C.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vor dien Kolz-söfen fahrbare Türkabelwinde, wehche die Tür bei der öffnungsbewegu'ng anhebt und gleichzeitig ausschwingt, gekennzeichnet durch einen Hebel (G), an dessen freiem Ende der Hubhaken (H) zum. Fassen der Tür angelenkt ist, .und dessen anderes Ende uni eine wagerechte Achse (GI) (drehbar ist. die in einer Ebene unterhalb. dies Angriffpunktes des Hakens liegt, selbst `nenn der Hebel die tiefste Stellung in seiner Bewegungsbahn einnimmst.
  2. 2. Türkabelwinde nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im %hrgestell, etwa in Höhe der Drehachse (GI) des Hebels (G), gelagerte Schaukelwelle (K), die durch einen Lenker (KI) miit dein Arm (HI) des Hubhakens verbunden ist und so unter Einwirkung eines Gegengewichts (K3) steht, daß der Hubhaken bei jeder Stellung des Hebels (G) in senkrechter Stellung verharrt.
DEW54883D 1920-04-01 1920-04-01 Vor den Koksoefen fahrbare Tuerkabelwinde, welche die Tuer bei der OEffnungsbewegunganhebt und gleichzeitig ausschwingt Expired DE355172C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752961C (de) * 1937-03-06 1953-02-02 Koppers Co Inc Verriegelungseinrichtung fuer Koksofentueren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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