DE239648C - - Google Patents

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DE239648C
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oven door
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oven
door
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/14Devices for lifting doors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239648 ~ KLASSE 10«. GRUPPE
in STETTIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1910 ab.
Bei liegenden Koksöfen ist es erforderlich, eine Ofentür an jedem Ende der Ofenkammern beim Ausstoßen des Kokskuchens zu öffnen und nach der Entleerung der Ofenkammern
■5- wieder zu schließen'. Ist dann durch die Füllöffnungen des Ofens frische Kohle eingeführt, so muß durch eine Einebnungsstange die Kohle in den Ofenkammern eingeebnet werden. Die Einführung dieser Einebnungsstange erfolgt
ίο durch 'eine in der .Ofentür vorgesehene Öffnung, die durch einen' Verschluß absperrbar ist. Bisher wurden derartige Einebnungsverschlüsse entweder ! durch Querriegel in ihrer Schließlage gehalten öder mittels eines Hakens lose vor die öffnung in der Ofentür gehängt. Um das Öffnen des Einebnungsverschlusses zu ermöglichen, mußte bisher das Zugmittel, welches zum Heben und Senken der Ofentür diente, umgehängt, d. h. erst mit dieser Ofentür außer Verbindung und dann mit dem Einebnungsverschluß in Verbindung gebracht werden. ■■■ ': '..'■■■
Die durch dieses Umhängen des Zugmittels bedingte doppelte Arbeit ist bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahren vermieden. Das Wesen des neuen Verfahrens besteht darin, daß durch Hochziehen eines Zugmittels, welches an den mit der Ofentür verbundenen Einebnungsverschluß angreift, erst dieser Verschluß und dann unter Vermittelung der den letzteren mit der Ofentür verbindenden Glieder die Ofentür aufwärts in die Öffnungsstellung bewegt werden, während bei dem darauf erfolgenden Herunterlassen des Zugmittels erst die Ofentür und dann der Einebnungsverschluß wieder in die Schließlage gebrächt werden. Bei diesem Verfahren kann das Öffnen und Schließen sowohl der Ofentür als auch des an letzterer vorgesehenen Einebnungsverschlusses mit Hilfe eines gemeinsamen Zugmittels erfolgen, ohne daß das letztere umgehängt werden muß.
Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Endansicht einer einzelnen Ofenkammer. .--.■■
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch das eine Ende der Ofenkammer nach der Linie A-B der Fig. i.
Die zum Verschließen der Ofenkammer a dienende Ofentür b ist an derί Stirnwand der Ofenbatterie in üblicher Weise senkrecht oder annähernd senkrecht verschiebbar. In der Nähe des oberen Endes der Ofentür δ besitzt: die letztere eine Öffnung c, die zur Einführung der Einebnungsstange dient und gewöhnlich durch eine Platte d verschlossen ist. Diese Platte d ist oben mit Ansätzen β versehen, in denen eine wagerechte Welle f befestigt ist. Auf den Enden der Welle f sind Gelenkarme g drehbar, die anderseits auf Zapfen h gelagert sind, welche in am oberen Ende der Ofentür b angebrachten Lagerarmen i ruhen. Die Zapfen h liegen, wie Fig. 2 erkennen läßt, in der Schließstellung:der Plattet nicht unmittelbar
35
40
45-
55"
60
65
über der Welle f, sondern sind etwas nach hinten versetzt angeordnet, so daß die Plattet durch ihr Eigengewicht gegen die Ofentür b gedruckt wird und daher eine gute Abdichtung dieser Platte d gesichert ist.
Durch die mittleren Ansätze e der Platte d und durch den mittleren Teil der Welle f wird eine Öse /e. (Fig. i) zur Aufnahme des Hakens / einer Kette m oder eines sonstigen, geeigneten
ίο Zugmittels gebildet.
Die Ausübung des neuen Verfahrens geschieht auf folgende Weise:
Soll der fertige Kokskuchen aus der Ofenkammer α ausgestoßen werden, so wird der Haken I der Kette m in die öse k eingehängt, und es wird die Kette m durch eine geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung, z. B. durch eine auf einer Laufkatze angeordnete Winde, hochgewunden. Hierdurch wird zunächst die Verschlußplatte d hochgezogen, so daß sie in die in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung zwischen die Gelenkarme g gelangt. Beim weiteren Hochziehen der Kette m bleibt die Platte d in bezug auf die Tür b in der mit gestrichelten Linien dargestellten Lage, und es wird jetzt unter Vermittelung der Gelenkarme g auch die Ofentür b hochgezogen, so daß der Kokskuchen ausgestoßen werden kann.
Nach der Entleerung der Ofenkammer a wird die Kette m so weit heruntergelassen, bis sich die Ofentür b wieder abwärts in die Schließstellung bewegt hat, während die Verschlußplatte d von der Kette m noch in der geöffneten Stellung gehalten wird. Nachdem darauf in die Ofenkammer α durch die Füllöffnungen des Ofens frische Kohle eingefüllt ist, wird die Einebnungsstange durch die Öffnung c der Ofentür b in die Kammer a eingeführt, um die Kohle einzuebnen. Sobald die Einebnungsstange wieder aus der Kammer a herausgezogen ist, wird die Kette m weiter herabgelassen, so daß sich jetzt die Platte d abwärts gegen die Öffnung c bewegt und die letztere wieder verschließt. Hierauf kann der Haken I der Kette m mit der Öse k außer Eingriff gebracht und die die Kette m tragende Laufkatze weiterbefördert werden, so daß bei der folgenden Kammer der Ofenbatterie in vorher beschriebener Weise das Öffnen und Schließen der Ofentür und des Einebnungsverschlusses vorgenommen werden kann.
Bei dem neuen Verfahren ist, wie aus vorstehendem ersichtlich, nur ein einmaliges Einhängen des Hakens I in eine Öse k erforderlieh, um das öffnen und Schließen sowohl der Ofentür b als auch des Einebnungsyerschlusses d bewirken zu können, so daß gegenüber den bisher bekannten Verfahren, bei denen zu diesem Zweck ein Umhängen des Zugmittels erforderlich war, eine Vereinfachung und Zeitersparnis bei der Bedienung der Ofentür und des EinebnungsVerschlusses erzielt ist.
Die Verbindung des Einebnungsverschlusses mit der Ofentür kann auch statt durch Gelenkarme durch beliebige andere Organe erfolgen, welche eine Auf- und Abwärtsbewegung dieses Verschlusses zwecks Freigabe bzw. Absperrung der Einebnungsöffnung gestatten und unter deren Vermittelung auch die Ofentür gehoben werden kann.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche :
1. Verfahren zum Öffnen und Schließen von Ofentüren und von an letzteren vorgesehenen Einebnungsverschlüssen bei liegenden Koksöfen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Hochziehen eines Zugmittels (m), welches an den mit der Ofentür (b) verbundenen Einebnungsverschluß (d) angreift, erst dieser Verschluß (d) und dann unter Vermittelung der den letzteren mit der Ofentür (b) verbindenden Glieder die Ofentür (b) aufwärts in die Öffnungsstellung bewegt werden, während bei dem darauf erfolgenden Herunterlassen des Zugmittels (m) erst die Ofentür (b) und dann der Einebnungsverschluß (d) wieder in die Schließstellung gebracht werden.
2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einebnungsverschluß (d) an einerseits mit diesem Verschluß (d) und anderseits mit der Ofentür (b) gelenkig verbundenen Armen (g) aufgehängt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Lagern (i) der Ofentür (b) ruhenden Gelenkzapfen (h) der Arme (g) in bezug auf den in der Schließstellung befindlichen Einebnungs-Verschluß (d) nach hinten versetzt angeordnet sind, so daß dieser Verschluß (d) in der Schließstellung durch sein Eigengewicht gegen die Ofentür (b) gedrückt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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