DE355040C - Wagenzaehlvorrichtung - Google Patents
WagenzaehlvorrichtungInfo
- Publication number
- DE355040C DE355040C DEK75511D DEK0075511D DE355040C DE 355040 C DE355040 C DE 355040C DE K75511 D DEK75511 D DE K75511D DE K0075511 D DEK0075511 D DE K0075511D DE 355040 C DE355040 C DE 355040C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flap
- car
- arrow
- carriage
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 4
- 206010011416 Croup infectious Diseases 0.000 description 1
- 244000027321 Lychnis chalcedonica Species 0.000 description 1
- 208000001848 dysentery Diseases 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/16—Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
- B61L1/163—Detection devices
- B61L1/164—Mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 20. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 355040 — KLASSE 2Oi GRUPPE 41
(K155Il II\20i)
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Wagenzählvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche für Eisenbahnen bestimmte Vorrichtungen zum
Aufzeichnen der Anzahl der über einen Schienenweg rollenden Wagen, die mit einer in dem
einen Fahrsinne nachgiebigen Sperrvorrichtung ausgerüstet sind. Die Erfindung bezweckt,
eine besonders einfache und auch in rauhen Betrieben zuverlässig arbeitende Vorrichtung
dieser Art zu schaffen, bei der die Möglichkeit einer mißbräuchlichen Benutzung ausgeschaltet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt der für die Erfindung
in Frage kommenden, in einen Schienenweg eingebauten Teile der Vorrichtung in Verbindung mit einem Förderwagen,
Abb. 2 die zu Abb. ι gehörige Oberansicht unter Weglassung des Förderwagens,
Abb. 3 den Schnitt nach 3-3 der Abb. 2, von rechts gesehen, und
Abb. 4 den Schnitt nach 4-4 der Abb. 2, gleichfalls von rechts gesehen, aber in Verbindung
mit dem in Abb. 1 dargestellten Förderwagen.
In einem kastenförmigen Gehäuse A, das auf den Schwellen B eines Schienenweges CC1
befestigt ist, ist eine um einen Bolzen D drehbare Klappe J5 angeordnet. Die in Richtung
des Schienenweges gemessene Breite der Klappe E ist größer als der Abstand der äußeren
Achsen der auf dem Schienenwege C C1 laufenden Wagen; bei dem veranschaulichten
Ausführungsbeispiel ist sie größer als der mit /2 bezeichnete Abstand der beiden Achsen
f1 des Förderwagens F. Mit ihrem freien
Ende ragt die Klappe E in eine am Kopfe der einen Schiene, C, befindliche seitliche Aussparung·
c- hinein, die ein Schwingen der j Klappe E im Sinne des Pfeiles χ (Abb. 3) ge- j
stattet. Neben der seitlichen Aussparung c2 ist am Kopfe der Schiene C eine muldenförmige
Vertiefung c3 vorgesehen, so daß die Räder eines auf den Schienen C C1 rollenden Wagens
F beim Hinabsinken in die Vertiefung cs
auf die Klappe E im Sinne des Pfeiles χ einwirken
und das Gewicht des Wagens eine Drehung der Klappe E in dem. angegebenen
Sinne herbeizuführen sucht. Eine derartige Drehung kann aber nur entgegen der Wirkung
einer Feder G (Abb. 3) erfolgen. Diese ist so bemessen, daß die Klappeii in dem bezeichneten
Sinne nur schwingen kann, wenn von der Klappe E sämtliche Achsen eines Wagens,
im vorliegenden Falle also beide Achsen f1 des Wagens F getragen werden, was ja infolge
der obenerwähnten Abmessung der Klappe £ möglich ist. An der Klappe E ist ein unter
der Wirkung einer Feder H stehender Stift / verschiebbar gelagert (Abb. 4). Dieser kann
bei einer Drehung der Klappe E im Sinne des Pfeiles χ unter der Wirkung der Feder H
einen mit einer — nicht dargestellten — Zähl- \rorrichtung in Verbindung stehenden Stromschließer
K betätigen, ohne daß bei diesem Vorgange die Feder H vollständig zusammengepreßt
wird (vgl. Abb. 4). Der Stift/ kann vielmehr noch weiter der Wirkung der Feder H entgegen verschoben werden, so daß Beschädigungen
des Stromschließers K unter der Wirkung von Stoßen nicht möglich sind. Zwischen
den Schienen C C1 sind neben der Klappe E in einem Gehäuse M hintereinander
vier nach Art eines Malteserkreuzes ausgebildete Sperräder N so gelagert, daß sie mit
ihrem einen Zahne in die Bahn der Wagenachsen f1 hineinragen (Abb. 1 und 4). Für
j edes Sperrad N ist eine Sperrklinke P vorgesehen, und zwar ist diese so angeordnet, daß
sie bei einer Drehung des Sperrades N im Uhr zeiger drehsinne (Abb. 1) entgegen der
Wirkung einer Feder Q im Sinne des Pfeiles y ausweicht, während sie bei entgegengesetzter
Drehung des Sperrades N durch einen festen Anschlagstift w1 an einem Ausweichen
verhindert ist, so daß eine derartige Drehung des Sperrades N nicht möglich ist.
Ein Wagen kann daher nur im Sinne des Pf eiless (Abb. 1) über die SperräderN hinweg
und damit über die Klappe E rollen. Die Sperräder AT sind so verteilt, daß, wenn der
Wagen F auf der Klappe J5 steht (Abb. 1),
ein Herunterschieben des Wagens F von der Klappe .E im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles
ζ durch einzelne der Sperräder N verhindert Wird, undi daß ferner einem Heraufschieben
des Wagens F auf die Klappe von rechts (Abb. r) das am weitesten rechts liegende
Sperrad JV hinderlich ist. Es kann somit ein Wagen nur einmal, und zwar im Sinne des
Pfeiles ζ über die Klappe E gerollt werden, so daß eine Doppelzählung eines Wagens durch
ein Hin- und Herrollen über die Klappe £ go
nicht bewirkt werden kann.
Die Wirkungsweise der erläuterten Vorrichtung ist im übrigen nach dem Vorstehenden
ohne weiteres verständlich, so daß sie nicht näher beschrieben zu werden braucht.
Die besonders einfache Bauart ergibt sich aus dem Umstände, daß die Sperrvorrichtung
auf die Wagenachsen selbst unmittelbar einzuwirken vermag. Es ist also nicht erforderlich,
die AVagen mit einem besonderen, einen Teil der Sperrvorrichtung bildenden Organ
auszurüsten, das einmal die Bauart des Wagens weniger einfach macht, besondere Kosten
erfordert und außerdem in rauhen Betrieben leicht zertrümmert wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Für Eisenbahnen bestimmte Vorrichtung zum Aufzeichnen der über einen no Schienenweg rollenden Wagen, die mit einer in dem einen Fahrsinne nachgiebigen Sperrvorrichtung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (N) unmittelbar auf die Wagenachsen (f1) selbst einzuwirken vermag.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK75511D DE355040C (de) | 1920-12-10 | 1920-12-10 | Wagenzaehlvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK75511D DE355040C (de) | 1920-12-10 | 1920-12-10 | Wagenzaehlvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355040C true DE355040C (de) | 1922-06-20 |
Family
ID=7232602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK75511D Expired DE355040C (de) | 1920-12-10 | 1920-12-10 | Wagenzaehlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355040C (de) |
-
1920
- 1920-12-10 DE DEK75511D patent/DE355040C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE355040C (de) | Wagenzaehlvorrichtung | |
| DE832761C (de) | Wagenfeststeller fuer Schreibmaschinen | |
| DE749896C (de) | Selbsttaetige Foerderwagenkupplung | |
| DE370774C (de) | Elektrisch betriebene Zaehleinrichtung | |
| DE528054C (de) | Einrichtung zur Verhinderung des UEbergangs von Fahrzeugen einer Bahnverwaltung auf die Strecken gleicher Spurweite einer anderen Bahnverwaltung hinter einem gemeinsamenStreckengebiet mittels Hemmeinrichtungen | |
| DE491631C (de) | Vorrichtung zur Sperrung der umlaufenden Teile an Rechenmaschinen | |
| DE2531216C2 (de) | Kupplung für schienengebundene Wagen, insbesondere Förderwagen | |
| DE561594C (de) | Leiter fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE507733C (de) | Verbindung des abgefederten Fahrgestells eines Gleiskettenfahrzeuges mit den Gleiskettenfuehrungsrahmen | |
| DE602802C (de) | Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE356618C (de) | Rollbock | |
| DE101563C (de) | ||
| DE504234C (de) | Elastische Foerderwagenaufhaltevorrichtung, bei der das Senken des abgefederten, heb- und senkbaren Aufhaltestoessels durch einen Handhebel erfolgt | |
| DE353532C (de) | Kippvorrichtung fuer Foerderwagen | |
| DE405572C (de) | Zum Antrieb des Entladegetriebes von Selbstentladern bestimmter Handhebel | |
| DE730220C (de) | Schienenspielfahrzeug, insbesondere Fahrzeug fuer elektrische Spielzeugeisenbahnen | |
| AT200926B (de) | Aus zwei einachsigen Anhängern zusammengesetzter zweiachsiger Wagen | |
| DE382562C (de) | Schaltvorrichtung fuer die Stationsanzeiger von Eisenbahnwagen | |
| DE919538C (de) | Entgleisungsvorrichtung | |
| AT61959B (de) | Lokomotivanschlag zum Auslösen der Bremsen und dgl. | |
| DE352853C (de) | Selbsttaetige Kupplung fuer Eisenbahnwagen und Strassenfahrzeuge | |
| DE447215C (de) | Einrichtung an Rechenmaschinen | |
| DE449868C (de) | Federnde Verriegelung fuer Weichen | |
| DE502476C (de) | Schaltschloss fuer den Papierwagen von Rechen- oder Addiermaschinen | |
| DE383659C (de) | Selbsttaetig beim Schwingen hochkletternde und nach Erreichung des Gipfelpunktes zurueckkehrende Schaukel |