DE354910C - Einrichtung zum Verstellen des Zuendzeitpunktes bei mehreren an einem Motor vorgesehenen Magnetinduktoren - Google Patents

Einrichtung zum Verstellen des Zuendzeitpunktes bei mehreren an einem Motor vorgesehenen Magnetinduktoren

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DE354910C
DE354910C DESCH61249D DESC061249D DE354910C DE 354910 C DE354910 C DE 354910C DE SCH61249 D DESCH61249 D DE SCH61249D DE SC061249 D DESC061249 D DE SC061249D DE 354910 C DE354910 C DE 354910C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Einrichtung zum Verstellen des Zündzeitpunktes bei mehreren an einem IVtotor vorgesehenen ' IVIaanetinduktoren. Die Erfindung besteht in einer Einrichtung, die es ermöglicht, den Zündzeitpunkt bei Umlaufmotoren zu regeln, und ist insbesondere da anwendbar, wo zwei Magnetinduktoren am Motor vorhanden sind, DieEinrichtung besteht im wesentlichen aus einer Tragplatte, auf welcher die beiden Magnetinduktoren und die Kontaktkohlen sitzen. Diese Tragplatte kann um einen bestimmten Winkel hin und her gedreht werden und befindet sich gegenüber der Verteilerscheibe, die sich mit dein Motor dreht und Kontaktköpfe trägt, welche mit den einzelnen, Zylindern in Verbindung stehen. Zum Zwecke der Verstellung des Zündzeitpunktes ist ein kleines Zahnrad vorgesehen, das in eine an der Tragplatte vorgesehene Verzahnung eingreift, so daß bei Verdrehung des Zahnrades die die Zündhn@agnete und die Kontaktkohlen haltende Tragplatte zum Zwecke der Regelung um den Mittelpunkt verdreht werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Vorderansicht der getroffenen Einrichtung und Abb. 2 ein Achsenschnitt nach der Linie X, g, Z, T, U, Tr.
  • Die beiden Magnetinduktoren a, d sind befestigt an der Tragplatte b, die etwa Hufeisenform besitzt und konzentrisch zur Grundplatte c sich drehen kann, die an dem Motor befestigt ist. Zn diesem Zwecke sind kreisbogenförmige Schlitze d an der Tragplatte b angeordnet, und zwar an den Enden des Hufeisens, durch welche an der Grundplatte c sitzende Führungsbolzen e hindurchgehen. An der Grundplatte sitzt ferner drehbar das Zahnrad f, welches mittels eines Vierkantz.apfens g verdreht werden kann und diese Drehung der Tragplatte b mitteilt, deren oberer Teil eine Verzahnung h t:tifweist, iin zvelehe,das Zahnrad f eingreift. Die Tragplatte ist ferner mit einem Schlitz i versehen, durch welchen ein hohler Bolzen l hindurchragt. Der Kohlenhalter k ist mittels des hohlen Bolzens l an der Tragplatte b befestigt, während durch den hohlen Raum des Bolzens L die beiden Kabel in, ml von den Magnetinduktoren aus zu den beiden ann Kohlenhalter k sitzenden Kohlen ii., u1 ge- führt sind. Da die Abstände zwischen dem hohlen Bolzen und den -.vlagnetinduktoren einerseits sowie zwischen dein hohlen Bolzen und den beiden Kohlen anderseits konstant bleiben, so können die Kabel in, in' aus-starren Metallstäben bestehen, deren Festigkeit größer ist als die von biegsamen Kabeln.
  • Die Kohlen zi, n1 gleiten auf den Kontaktköpfen p der Verteilerscheibe, die in zwei Kreisen konzentrisch auf der Scheibe verteilt sind. Die Magnetinduktoren werden angetrieben durch einen Zahnkranz. q, der mit der Verteilerscheibe verbunden ist und seinerseits die beiden Zahnräder r, r1, die auf der Ankerwelle der Magnetinduktoren sitzen, antreibt. Durch Verdrehung des Zahnrades f, welches mittels eines Schlüssels oder auch auf andere geeignete Weise verstellt werden kann, läßt sich der Zündzeitpunkt verändern. Diese Verstellung 'wird während der Ruhepause oder auch in irgendeinem Zeitpunkt tvährend des Ganges vorgenommen.
  • Die Zahnteilung auf dem, Zahnrad f und an der Tragplatte b ist sehr klein, und für die Regelung läßt sich infolgedessen eine außerordentlich feine Einstellbarkeit erzielen. Außerdem ist infolge der großen Kraftübertragung, welche inngekehrt zwischen der Tragscheibe und dem Zahnrad f zur Wirkung kommt, ohne Zuhilfenahme anderer Organe erreicht, daß die Tragplatte der Magnete in der erhaltenen Einstellung. stehen bleibt und sich nicht von selbst beim Antriebe der Anker verstellen kann.
  • Im allgemeinen wählt man als größten Ausschlag für die Verstellung des. Zündzeitpunktes a5°. Das Verhältnis des Zahnkranzes q zu den angetriiebenen Zahnrädern r ist 7 : 4., lind wenn die Magnetinduktoren um einen Winkel von z5° um, die Motorwelle verdreht werden, so wird die Induktion verstellt um einen Winkel, :dessen Wert gleich ist 7/,mal der Verdrehung der Tragscheibe, d. i. 25 0 X % = 430 45'.
  • Da die Magnetinduktoren sich gleichfalls in der Richtung von 25° verdrehen, so erfolgt die Veränderung der Kraftlinie entsprechend der Differenz dieser Verstellung, d. i. i8° 45'. Um auf den: Wert von 25° zu kommen, muß man somit von einer anfänglichen Einstellung um die verbleibende Differenz ausgehen, d. i. 6° i5'.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Einrichtung zum Verstellen des Zündzeitpunktes bei mehreren an einem Motor vorgesehenen Magnetinduktoren, insbesondere bei Umlaufmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetinduktoren (a, dl) und die Kontaktkohlen (ri, n1) an einer Tragplatte (b) sitzen, die durch ein Zahnrad (f), das in eine Verzahnung (1z) an der Tragplatte eingreift, verdreht werden kann, während an einer an der Motorwelle sitzenden Kontaldscheibe die Kontaktköpfe (p) in zwei Kreisen und ein Zahnkranz (q) sitzen, welch letzterer die auf den Magnetankern sitzenden Zahnräder- (r, r1) antreibt.
DESCH61249D 1918-02-04 1921-03-31 Einrichtung zum Verstellen des Zuendzeitpunktes bei mehreren an einem Motor vorgesehenen Magnetinduktoren Expired DE354910C (de)

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