DE3546802C2 - Verfahren zum Errichten eines Umganges und zur späteren Entfernung des Umganges bei einem Gasleitungsrohr aus Kunststoff - Google Patents

Verfahren zum Errichten eines Umganges und zur späteren Entfernung des Umganges bei einem Gasleitungsrohr aus Kunststoff

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DE3546802C2
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L47/00Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics
    • F16L47/26Connecting arrangements or other fittings specially adapted to be made of plastics or to be used with pipes made of plastics for branching pipes; for joining pipes to walls; Adaptors therefor
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Errichten eines Umganges und zur späteren Entfernung des Umganges bei ei­ nem Gasleitungsrohr aus Kunststoff gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der Praxis ist es bei Gasleitungsrohren häufig erfor­ derlich, einen Umgang nach Art eines Bypass vorzusehen, um zwischen den Verbindungsstellen des Umganges mit dem Gasleitungsrohr einen gasfreien Rohrabschnitt zu erhalten, an welchem notwendige Ar­ beiten im gasfreien Zustand vorgenommen werden können. Durch den Umgang wird das zu fördernde Gas an dem betreffenden Rohrabschnitt vorbeigeleitet, d. h. die eigentliche Gasversorgung wird nicht unterbrochen, während an dem gasfreien Rohrabschnitt die erforder­ lichen Arbeiten vorgenommen werden.
Um den Umgang an das Gasleitungsrohr anzuschließen, ist es bekanntlich erforderlich, in die Wandung des Gasleitungsrohres eine Öffnung zu bohren und diese später - wenn der Umgang wieder entfernt wird - zu verschließen. Es wird also das unter Gasdruck stehende Gasleitungsrohr angebohrt, wobei aus Sicherheitsgründen die Vorschrift besteht, daß das Anbohren und das Ver­ schließen gasfrei zu erfolgen hat, d. h. es soll während des Anbohrens und während des Verschließens möglichst kein Gas austreten.
Bei Gasleitungsrohren aus Metall ist das gasfreie Anbohren und Verschließen bereits zufriedenstellend gelöst, und zwar unter Verwendung einer speziellen, einen Schieber aufweisenden Vorrichtung.
Gemäß dem Stand der Technik wird zu diesem Zweck zu­ nächst ein Anbohrsattelstutzen auf das Gasleitungs­ rohr geschweißt. Der Anbohrsattelstutzen besitzt ein Gewinde, so daß ein Schieber aufgeschraubt werden kann.
Der Schieber seinerseits weist an seiner dem Anbohr­ sattelstutzen gegenüberliegenden Seite ein Gewinde auf, so daß auf den Schieber eine sogenannte Schleuse geschraubt wird, und auf die Schleuse wird schließlich ein Bohrgerät aufgeschraubt (üblicherweise ist das Bohrgerät zugleich mit der Schleuse als ein Teil in­ tegriert).
Durch den geöffneten Schieber hindurch kann nun der meist als Fräser ausgebildete Bohrer bis an die Wan­ dung des Gasleitungsrohres geführt werden, um ein Loch zu bohren. Im Anschluß daran wird der Fräser in die Schleuse zurückgeführt, und der Schieber wird verschlossen. Das gasfreie Anbohren ist damit beendet.
In an sich bekannter Weise wird nun das Bohrgerät von dem Schieber entfernt, auf welchen jetzt ein soge­ nanntes Blasensetzgerät mit einer Schleuse befestigt wird.
Nach Öffnen des Schiebers kann eine Blase in das Gas­ leitungsrohr eingeführt und dort aufgeblasen werden, wodurch das Gasleitungsrohr abgedichtet wird. Wenn der beschriebene Vorgang an den beiden Verbindungs­ stellen des Umganges durchgeführt wird, erhält man somit einen Rohrabschnitt, der nicht mehr unter Gas­ druck steht, da das Gas über den Umgang geleitet wird.
Ein wichtiger Schritt besteht nun darin, die Bohrung in der Wandung des Gasleitungsrohres wieder gasdicht zu verschließen, wenn die eigentlichen Arbeiten an dem Rohrabschnitt zwischen den Verbindungsstellen des Gasleitungsrohres mit dem Umgang beendet sind und der Umgang entfernt bzw. der betreffende Rohr­ leitungsabschnitt wieder in Betrieb genommen werden soll.
Zunächst wird die Blase entlüftet und in die Schleuse des Blasensetzgerätes zurückgeholt. Nachdem der Schieber wieder geschlossen ist, kann das Blasensetzgerät ent­ fernt und ein sogenanntes Stopfensetzgerät mit einer Schleusenkammer auf dem Schieber befestigt werden.
Das Stopfensetzgerät trägt am unteren Ende einer An­ triebswelle einen Schweißstopfen, welcher bis zu einem Anschlag in ein Gewinde des Anbohrsattelstutzens ein­ geschraubt wird, der dadurch abgeschlossen ist.
Anschließend werden sowohl das Stopfensetzgerät als auch der Schieber entfernt, so daß der Anbohrsattel­ stutzen mit dem darin befindlichen schweißstopfen freiliegt. Letzterer kann jetzt gegebenenfalls noch weiter in den Anbohrsattelstutzen gasdicht einge­ schraubt und anschließend verschweißt werden, so daß der Anbohrsattelstutzen absolut gasdicht verschlossen ist.
Die soweit beschriebene Vorrichtung mit dem Schieber sowie die erläuterten verfahrensschritte sind bei Gasleitungsrohren aus Stahl bekannt. Es ist ersichtlich, daß dabei dem mit dem Anbohrsattelstutzen verschraubten Schieber eine entscheidende Bedeutung zukommt, welcher die wichtigen Verfahrensschritte für das gasfreie An­ bohren und für das Verschließen der Bohrung überhaupt erst ermöglicht.
Neben den Gasleitungsrohren aus Stahl werden nun aber in zunehmendem Maße auch Kunststoff-Gasleitungsrohre
  • - vor allem aus HDPE und aus PVC - eingesetzt, wobei den Vorteilen, welche die Verwendung von Kunststoff­ rohren mit sich bringt, in der Praxis leider gra­ vierende Nachteile gegenüberstehen. Das voranstellend bei Gasleitungsrohren aus Stahl beschriebene Anbohren und Verschließen der bei Errichtung eines Umganges er­ forderlichen Öffnungen läßt sich nämlich bei Kunst­ stoff-Gasleitungsrohren nicht verwirklichen.
Nachteilig ist vor allem, daß es bisher nicht möglich war, den bekannten und von seiner Funktion her wichtigen Schieber gasdicht anzuschließen. Dies ist darauf zu­ rückzuführen, daß der bei Kunststoff-Gasleitungs­ rohren verwendete - dem bekannten Anbohrsattelstutzen vergleichbare - Ansatzstutzen eine glatte Außenfläche besitzt, da auf dem hier relevanten Arbeitsgebiet ein Gewinde bei Kunststoff nicht zulässig ist, d. h. es muß unbedingt eine glatte Außenfläche des Ansatz­ stutzens vorhanden sein.
Es scheidet also die bekannte Maßnahme aus, den Schieber auf den Ansatzstutzen auf zuschrauben und gasdicht mit diesem zu verbinden.
Bei Kunststoff-Gasleitungsrohren ist man bisher wie folgt vorgegangen: an der gewünschten Stelle des Gas­ leitungsrohres, wo die Bohrung vorgesehen werden soll, umgreifen eine obere Halbschale aus Kunststoff und eine untere Halbschale aus Kunststoff das Gasleitungs­ rohr. Beide Halbschalen werden in an sich bekannter Weise mit dem Gasleitungsrohr verschweißt. Die obere Halbschale besitzt den schon erwähnten Ansatzstutzen, während die untere Halbschale zu Zwecken einer Sta­ bilisierung vorgesehen ist.
Durch den Ansatzstutzen hindurch wird nun mittels eines Spezialbohrgerätes die Öffnung in die Wandung des Gasleitungsrohres gebohrt, und anschließend wird eine Blase gesetzt. Allerdings lassen sich diese Vorgänge wegen des fehlenden Schiebers in der Praxis nicht völlig gasfrei durchführen, d. h. es kann zumindest kurzfristig in nachteiliger Weise Gas entweichen.
Auch das spätere Entfernen der Blase und das verschlie­ ßen des Ansatzstutzens mit einem Stopfen lassen sich bei Kunststoff-Gasleitungsrohren nicht völlig gas­ frei durchführen. In der Praxis behilft man sich bei­ spielsweise damit, nach Entfernen der Blase den An­ satzstutzen an seiner Oberfläche provisorisch abzu­ dichten - z. B. durch Abdecken mit der Hand - und es wird dann versucht, den Stopfen möglichst rasch in den Ansatzstutzen einzubringen, um den Gasaustritt zu begrenzen.
Wenn der Stopfen in den Ansatzstutzen eingebracht ist, kann der Stopfen zwar relativ einfach verschweißt und mit einer Endkappe abgedeckt werden, kritisch ist jedoch das Einbringen des Stopfens selbst, da hier kurzfristig Gas entweicht.
Die geschilderten Nachteile sind vor dem Hintergrund als besonders gravierend anzusehen, daß die neuen Richtlinien für die Unfallverhütung bei Arbeiten an Gasleitungsrohren (UVV-Richtlinien) die Forderung nach einem gasfreien Anbohren und Blasensetzen so­ wie nach einem gasfreien Verschließen der Bohrung beinhalten. Diese Vorschrift läßt sich aber wie ge­ sagt bisher bei Kunststoff-Gasleitungsrohren nicht realisieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Errichten und zur späteren Entfernung eines Umganges zu schaffen, welches ein gasfreies Anbohren, Blasensetzen und Verschließen bei Gasleitungsrohren aus Kunststoff ermöglicht. Die Lösung dieser Aufgabe er folgt durch die im Patentanspruch 1 und 2 angegebenen Merkmale.
Bei der Erfindung wird zum Errichten eines Umganges ein Schieber auf einen Kunststoff- Ansatzstutzen aufgesetzt bzw. gasdicht aufgebracht. Die Möglichkeit gasdichten Verbindung bzw. des gasdichten Aufsetzens des Schiebers auf den Ansatzstutzen beseitigt die weiter oben beschriebenen Nachteile, denn es ist nun erstmals bei Kunststoff-Gasleitungsrohren ein gasfreies Anbohren und Blasensetzen sowie ein gasfreies Verschließen der Bohrung ermöglicht.
Mittels einer mit dem Schieber über eine Schleuse verbun­ denen Bohrvorrichtung wird bei geöffnetem Schieber durch den Ansatzstutzen hindurch eine Öffnung in die Wandung des Gasleitungsrohres gebohrt, und mittels eines anstelle der Bohrvorrichtung anschließend über eine Schleuse mit dem Schieber verbundenen Blasensetzgerätes wird bei geöff­ netem Schieber eine Blase gesetzt. Anschließend wird der Umgang angeschlossen.
Auf den verwendeten Schieber lassen sich in an sich be­ kannter Weise ein Bohrgerät, ein Blasensetzgerät sowie auch ein Stopfensetzgerät - jeweils mit einer Schleuse - aufsetzen.
Die Merkmale des Patentanspruchs 2 schaffen ein Verfah­ ren zum Entfernen des Umganges.
Um nach dem Entfernen der Blase bei noch aufgesetztem Schieber den Ansatzstutzen schon gasdicht abzudichten, kann in zweckmäßiger Weise ein Kunststoff-Stopfen mit einem Schneidgewinde vorgesehen werden, dessen Schneid­ kanten sich in die glatte Innenfläche des Ansatzstutzens einkerben und somit - zumindest für eine bestimmte Zeit­ dauer - einen gasdichten Abschluß herstellen.
Es genügt, wenn der erwähnte Stopfen die gasdichte Ab­ dichtung nur für eine gewisse Zeit ermöglicht, bis der Stopfen nach Entfernen des Schiebers mit dem Ansatzstutzen verschweißt ist bzw. bis über den Ansatzstutzen eine End­ kappe gebracht und diese mit dem Ansatzstutzen ver­ schweißt worden ist. Wenn nun der Stopfen selbst undicht werden sollte, übernehmen die Schweißnähte bzw. die End­ kappe die völlig gasdichte Abdichtung der Öffnung.
Es lassen sich aber auch Stopfen mit einem Außenge­ winde verwenden. Zu diesem Zweck ist gemäß einer an­ deren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung in den Ansatzstutzen ein zylindrisches Einsatzstück einge­ bracht, welches ein Innengewinde besitzt. In dieses Innengewinde kann dann der Stopfen mit dem Außenge­ winde eingeschraubt werden.
Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist es auch möglich, zum - zumindest kurz­ zeitigen - Abdichten des Ansatzstutzens einen Preß­ stopfen zu verwenden, der in den Ansatzstutzen ein­ geschlagen wird.
Andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Ansprüchen zu entnehmen und in der Zeichnung dargestellt.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungs­ beispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kunst­ stoff-Gasleitungsrohres mit zwei ange­ schweißten Halbschalen,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Halbschale mit einem Ansatzstutzen,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Schiebers mit inte­ griertem Stutzenaufnehmer,
Fig. 4 eine Ansicht eines Schiebers mit daran be­ festigbarem Stutzenaufnehmer,
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Schiebers mit einer Bohrvorrichtung,
Fig. 6 eine Ansicht gemäß Fig. 5, jedoch mit einem Blasensetzgerät,
Fig. 7 eine Ansicht gemäß Fig. 5, jedoch mit einem Stopfensetzgerät,
Fig. 8 eine teilweise Querschnittsansicht eines Stopfensetzgerätes mit einem Stopfen,
Fig. 9 einen Stopfen,
Fig. 10 einen weiteren Stopfen,
Fig. 11 eine auf den Ansatzstuten auf setzbare Endkappe,
Fig. 12 eine schematische Darstellung eines Umganges bei einer Gasrohrleitung.
Fig. 13 eine weitere Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform eines Stopfens,
Fig. 14 eine Draufsicht auf den Stopfen gemäß Fig. 13 mit einem Vierkant-Loch, und
Fig. 15 eine Draufsicht auf eine weitere Aus­ führungsform eines Stopfens gemäß Fig. 13, jedoch mit einem runden Loch für die Antriebswelle des Stopfensetzge­ rätes.
Die zeichnerische Darstellung in Fig. 1 zeigt einen Ab­ schnitt eines aus Kunststoff bestehenden Gasleitungsrohres 10, welches gasfrei angebohrt werden soll. Im Bereich der Bohrung wird das Gasleitungsrohr 10 mit einer oberen Halbschale 12 und einer unteren Halbschale 14 (beide je­ weils aus dem gleichen Kunststoff wie das Gasleitungs­ rohr 10) verschweißt.
Wie auch in Fig. 2 zu erkennen ist, besitzt die obere Halbschale 12 einen Ansatzstutzen 16 mit einer Stutzen­ öffnung 18. Gegebenenfalls kann - abhängig von der Art des später noch beschriebenen Stopfens - in den Ansatz­ stutzen 16 ein Einsatzstück 20 eingesetzt werden, wie durch den Pfeil A angedeutet ist. Das Einsatzstück 20 besitzt ein Innengewinde 22 für die spätere Aufnahme ei­ nes mit einem entsprechenden Außengewinde versehenen Stopfens.
In Fig. 3 ist ein Schieber 24 dargestellt, welcher hier als integrierten Bestandteil einen Stutzenaufnehmer 30 umfaßt. Der Stutzenaufnehmer 30 ermöglicht es, den mit Ausnahme des Stutzenaufnehmers 30 in an sich bekannter Weise ausgebildeten Schieber 24 gasdicht auf den Ansatz­ stutzen 16 aufzusetzen, was nachfolgend anhand von Fig. 4 noch erläutert wird.
Der Schieber 24 besitzt oben ein Anschlußteil mit einem Innengewinde 63 (und/oder Außengewinde 32). Ferner ist ein Handrad 28 vorgesehen, um über eine Welle 26 durch Drehen des Handrades 28 (vgl. Doppelpfeil B) den Schieber 24 zu öffnen oder zu schließen.
Fig. 4 zeigt eine besonders vorteilhafte Lösung, welche die Verwendung eines an sich bekannten Schiebers 24′ er­ möglicht. Der Stutzenaufnehmer 30 besitzt hier ein Außen­ gewinde 36 und kann in ein Innengewinde 34 des Schiebers 24′ eingeschraubt werden, wie dies durch den Pfeil C verdeutlicht wird. Damit wird der Stutzenaufnehmer 30 zu einem festen Bestandteil des Schiebers 24′.
Der Pfeil D verdeutlicht, daß der neue Schieber 24 mit dem Stutzenaufnehmer 30 gasdicht auf den Ansatzstutzen 16 aufgebracht werden kann. Die Innenwandung 38 des Stutzenaufnehmers 30 ist - entsprechend der Außenfläche des Ansatzstutzens 16 - glatt ausgebildet und besitzt hier zwei Nuten 40′ in welche O-Ringe 42 eingelassen sind. Durch diese O-Ringe wird eine hinreichende Ab­ dichtung erzielt, d. h. der Schieber 24 kann gasdicht auf den Ansatzstutzen 16 aufgesetzt werden.
Um den Schieber 24 nicht nur gasfrei abgedichtet sondern auch drucksicher auf dem Ansatzstutzen 16 anzuordnen, sind gemäß der Darstellung in Fig. 5 auf der Vorder- und auf der Hinterseite (hier nicht dargestellt) Karabiner­ haken 44 vorgesehen, welche den Schieber 24 mechanisch gegen ein Entfernen sichern.
Im übrigen zeigt Fig. 5 eine auf den Schieber 24 aufge­ schraubte Bohrvorrichtung 48 mit einer Schleuse 46 und mit einer Drehstange 50 für den Bohrvorgang.
Nachdem nämlich durch die Erfindung der Weg eröffnet ist, den Schieber 24 gasdicht auf den Ansatzstutzen 16 auf zu­ setzen, können die weiteren Maßnahmen - Anbohren, Blasen­ setzen und gasfreies Verschließen der Öffnung mittels ei­ nes Stopfens - in einer Art und Weise erfolgen, wie sie grundsätzlich schon von Gasleitungsrohren aus Metall her bekannt ist.
Zunächst wird also der Schieber 24 durch Betätigung des Handrades 28 geöffnet, und durch Drehen der Drehstange 50 kann die gasfreie Anbohrung der Wandung des Gasleitungs­ rohres 10 erfolgen. Danach wird der Bohrer durch den ge­ öffneten Schieber 24 hindurch wieder in die Schleuse 46 zurückgeholt, und nachdem der Schieber geschlossen worden ist, kann - wie in Fig. 6 schematisch dargestellt - auf den Schieber ein Blasensetzgerät 52 mit einer Schleuse 54 aufgesetzt werden.
Durch den geöffneten Schieber 24 hindurch wird eine Blase in das Gasleitungsrohr 10 eingeführt und gesetzt. Zu die­ sem Zweck ist ein Anschluß 56 vorgesehen, über welchen das Aufblasen der Blase 92 (vgl. Fig. 12) erfolgen kann.
Mit den soweit beschriebenen Verfahrensschritten ist also ein gasfreies Anbohren sowie ein gasfreies Blasensetzen ermöglicht worden, und nach Errichtung eines die Gasver­ sorgung aufrecht erhaltenden Umganges 90 (vgl. Fig. 12) können an dem jetzt gasfreien Rohrabschnitt 94 Arbeiten durchgeführt werden.
Nach Abschluß der hier im Rahmen der Erfindung nicht wei­ ter interessierenden Arbeiten im Bereich des Rohrabschnit­ tes 94 müssen die Blasen 92 wieder entfernt werden. Dies erfolgt durch den geöffneten Schieber 24 hindurch, der anschließend wieder geschlossen wird.
Es steht jetzt noch der wichtige Vorgang des gasfreien Verschließens der zuvor gebohrten Öffnung innerhalb der Wandung des Gasleitungsrohres 10 an, und zu diesem Zweck wird auf den Schieber 24 gemäß Fig. 1 ein Stopfensetzgerät 58 mit einer Schleuse 60 befestigt bzw. aufgeschraubt. Übrigens besitzt der Schieber 24 neben dem Außengewinde 32 auch noch ein Innengewinde 63, so daß eine Befestigung der jeweiligen Geräte auf unterschiedliche Art möglich ist.
Der nähere Aufbau des Stopfensetzgerätes ist anhand von Fig. 8 zu erkennen. Ein für die Betätigung vorgesehener Quergriff 62 ist mit einer Antriebswelle 64 verbunden, welche durch die Schleuse 60 hindurchführt und außerhalb der Schleuse 60 in einen Vierkant 72 einmündet. Mittels des Außengewindes 66 kann das Stopfensetzgerät 58 in das Innengewinde 63 des Schiebers 24 eingeschraubt werden.
Der Vierkant 72 befindet sich in einem Vierkantloch 74 eines Stopfens 68, d. h., die Antriebswelle 64 trägt den Stopfen 68.
Der Vierkant 72 ist mit an sich bekannten Kugelfedern 76 versehen, so daß der Stopfen 68 bei Zurückziehen der Antriebswelle 64 entgegen einem geringen Widerstand pro­ blemlos von der Antriebswelle 64 bzw. von dem Vierkant 72 gelöst werden kann.
Der Stopfen 68 besitzt hier ein Außengewinde 70 und kann durch Betätigung des Quergriffes 62 in das Innengewinde 22 des Einsatzstückes 20 (vgl. Fig. 2) bis zu einem An­ schlag eingeschraubt werden. Danach wird die Antriebs­ welle 64 zurückgeholt, wobei der Stopfen 68 in dem An­ satzstutzen 16 verbleibt. Nachdem der Schieber 24 in Fig. 7 verschlossen wurde, wird das Stopfensetzgerät 58 von dem Schieber 24 getrennt, der nun nach Lösen der Kara­ binerhaken 44 von dem Ansatzstutzen 16 abgenommen werden kann.
Der zurückgebliebene Stopfen 68 gewährleistet - zumindest für eine gewisse Zeitdauer - einen gasdichten Abschluß des Ansatzstutzens 16. Nun kann der Stopfen 68 in dem An­ satzstutzen 16 bzw. im oberen Bereich der Stutzenöffnung 18 gegebenenfalls noch verschweißt werden.
Der endgültige gasdichte Verschluß wird gemäß Fig. 11 mittels einer Endkappe 96 hergestellt, die in Richtung des Pfeiles E auf den Ansatzstutzen 16 aufgesetzt und mit diesem in an sich bekannter Weise verschweißt (bei HDPE) bzw. ver­ klebt (bei PVC) wird.
Die voranstehende Beschreibung verdeutlicht, daß der Stopfen 68 lediglich für die kurze Zeitspanne, die vom Entfernen des Schiebers 24 bis zum Verschweißen der End­ kappe 96 vergeht, die Funktion einer gasdichten Abdich­ tung zu übernehmen braucht.
Im Rahmen der Erfindung lassen sich mit Vorteil auch an­ dere Stopfen verwenden, und in Fig. 9 ist ein Stopfen 78 mit einem Schneidgewinde 79 und dem üblichen Vierkantloch 80 gezeigt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 10 ist es auch möglich, einen sogenannten Preßstopfen 82 mit einem sägezahnförmigen Pro­ fil 84 (vgl. die linke Hälfte der Querschnittsansicht in Fig. 10) zu verwenden. Es ist aber auch (vgl. die rechte Hälfte der Querschnittsansicht in Fig. 10) möglich, Schneid­ kanten 86 bei dem Preßstopfen 82 mit einem Vierkantloch 88 vorzusehen.
Bei dem Preßstopfen 82, der unter Druckeinwirkung - z. B. durch Hämmern (bei HDPE) - in den Ansatzstutzen einge­ bracht wird, kann darauf verzichtet werden, ein Innen­ gewinde 22 bei dem Ansatzstutzen 16 vorzusehen.
Die Materialauswahl für die jeweils verwendeten Stopfen ist im Grunde genommen beliebig, jedoch kommen vorzugs­ weise Stopfen aus Kunststoff zum Einsatz, wobei der gleiche Kunststoff verwendet wird, aus dem auch der An­ satzstutzen 16 besteht.
Bei der Erfindung ist es möglich, für den Ansatzstutzen 16 bzw. für die Endkappe 96 eine relativ geringe Bauhöhe zu verwenden. Dies ist von besonderem Vorteil, da bei even­ tuellen Baggerarbeiten im Erdreich im Bereich des Gaslei­ tungsrohres 10 die Gefahr von Beschädigungen durch Her­ vorstehende Teile verringert wird.
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 und 10 und unter Hinweis auf die Stopfen 68, 78 und 82 wurde voranstehend erwähnt, daß diese den Ansatzstutzen 16 zumindest zeitweilig gasdicht abdichten. Dies ist als eine Minimal-Anforderung zu betrachten, und selbstverständlich können die Stopfen den Ansatzstutzen 16 auch endgültig gasdicht abschließen, so daß dann im Prinzip auf eine Endkappe 96 verzichtet werden könnte.
Eine besonders sichere und gasdichte Abdichtung läßt sich dadurch erzielen, daß der Stopfen 78 in Fig. 9 zusätzlich mit zwei O-Ringen 81 versehen wird (ge­ gebenenfalls genügt auch schon ein O-Ring). Solche O-Ringe lassen sich übrigens auch bei dem Stopfen 82 in Fig. 10 verwenden.
Zur Fig. 12 ist ergänzend noch anzumerken, daß dort der Umgang 90 sowie die Blasen 92 nur vereinfacht schematisch dargestellt sind. Es sei darauf hingewiesen, daß in an sich bekannter Weise zunächst durch das be­ schriebene gasdichte Anbohren der eigentliche Umgang 90 "hergestellt" wird, und daß im Anschluß daran mit einem weiteren gasfreien Anbohren die Blasen 92 ge­ setzt werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit der Zeichnung ist dies - weil an sich von Gleitungsrohren aus Stahl her bekannt - in Fig. 12 nicht näher darge­ stellt.
An Hand von Fig. 11 ist weiter oben die Herstellung eines endgültigen gasdichten Verschlusses mittels der Endkappe 96 beschrieben worden. Der Innendurchmesser der Endkappe 96 ist dabei in etwa identisch mit dem Außendurchmesser des Ansatzstutzens 16. Dies hat nun zur Folge, daß beim Aufsetzen der Endkappe 96 auf den Ansatzstutzen 16 die angestaute in der Endkappe befindliche Luft nicht bzw. nur sehr schwer entweichen kann.
Dieser Umstand führt nun dazu, daß die in der End­ kappe 96 verbleibende Luft unter großem Druck zu­ sammengepreßt wird und zwangsläufig nach außen zu strömen versucht. In der Praxis kann dabei der Nach­ teil auftreten, daß etwa beim Verschweißen die flüssige Schweißmasse nach außen gequetscht bzw. herausgedrückt wird. Ähnlich liegen die Verhältnisse beim Verkleben. Als Folge davon können sich schad­ hafte und nicht gasdichte Verbindungen einstellen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils läßt sich bei der Erfindung mit Vorteil ein besonderer Stopfen 98 gemäß Fig. 13 - 15 einsetzen, bei welchem zwischen dem Boden des Vierkantloches 100 bzw. eines Rund­ loches 116 und dem gegenüberliegenden Fußende des Stopfens 98 eine Verbindung über ein Ventil 114 hergestellt ist.
Der Verwendung des Ventils 114 liegt der Gedanke zu­ grunde, der in der Endkappe 96 angestauten Luft einen Weg zum Entweichen zu geben, der ohne schädliche Ein­ flüsse auf die Verbindung der Endkappe 96 mit dem Ansatzstutzen 16 selbst ist. Dies wird dadurch er­ reicht, daß die angestaute Luft durch den Stopfen 98 bzw. durch das Ventil 114 hindurch in das Gas­ leitungsrohr 10 entweichen kann. Dabei ist durch das Ventil 114 gewährleistet, daß die Luft nur in einer Richtung, und zwar nur in Richtung zum Gasleitungs­ rohr 10 hin, strömen kann, während umgekehrt aus dem Gasleitungsrohr 10 selbst kein Gas durch das Ventil 114 in die Endkappe 96 gelangen kann. Diese ange­ strebte Funktion läßt sich in vorteilhafter Weise mit einem einfachen handelsüblichen Fahrradventil erzielen.
Der in Fig. 13 dargestellte Stopfen 98 besitzt ein Vierkantloch 100 zur Aufnahme der Antriebswelle 64 des Stopfensetzgerätes 58. Der Stopfen 98 ist zylinder­ förmig ausgebildet und auf seinem Außenumfang mit einem Schneidgewinde 106 versehen. Ferner besitzt der Stopfen 98 oben und unten zwei O-Ringe 102 und 104.
Vom Boden des Vierkantloches 100 aus erstreckt sich durch den Stopfen 98 hindurch mittig eine Bohrung 112, und in der Bohrung 112 befindet sich ein Ventil 114, z. B. ein handelsübliches Fahrradventil. Das Ventil 114 ist nur in der durch den Pfeil F angedeuteten Richtung durchlässig.
Wie ferner in Fig. 13 und auch in Fig. 14 zu erkennen ist, befindet sich auf dem Boden des Vierkantloches 100 eine Metallplatte 108 mit einer Öffnung 110 an der Stelle der Bohrung 112. Die Metallplatte 108 bietet in vorteilhafter Weise die Möglichkeit, die weiter oben erwähnte Antriebswelle 64 des Stopfen­ setzgerätes 58 magnetisch mit der Metallplatte 108, und damit mit dem Stopfen 98 selbst, zu verbinden, so daß die sonst üblichen Kugelfedern entfallen können.
Es ist daher auch ohne weiteres möglich, an Stelle des Vierkantloches 100 ein Rundloch 116 zu verwenden, wie dies die Draufsicht gemäß Fig. 15 zeigt. Die Metallplatte 108 ist hier ebenfalls kreisförmig aus­ gebildet.
Wenn unter Verwendung des Stopfens 98 die Endkappe 96 gemäß Fig. 11 auf den Ansatzstutzen 16 aufge­ bracht wird, staut sich innerhalb der Endkappe 96 Luft an, und durch das Ventil 114 ist nun gewähr­ leistet, daß diese Luft in das Gasleitungsrohr 10 entweichen kann.
Dadurch wird verhindert, daß die angestaute Luft zwangsläufig einen Weg nach außen im Verbindungsbe­ reich zwischen der Endkappe 96 und dem Ansatzstutzen 16 sucht, wodurch flüssige Schweißmasse oder Klebe­ masse mit herausgedrückt bzw. herausgequetscht werden würde.

Claims (6)

1. Verfahren zum Errichten eines Umganges bei einem Gasleitungs­ rohr aus Kunststoff, wobei der Umgang an zwei örtlich voneinander getrennten Verbindungsstellen an das Gaslei­ tungsrohr angeschlossen wird, welches dadurch im Bereich zwischen den Verbindungsstellen gasfrei wird, indem im Bereich der Verbindungsstellen jeweils eine Blase gesetzt wird, und wobei an der Verbindungsstelle eine erste Kunststoff-Halbschale mit einem Ansatzstutzen sowie eine zweite Kunststoff-Halbschale mit dem Außenmantel des Gasleitungsrohres gasdicht verschweißt werden, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
  • a) auf den Ansatzstutzen (16) wird ein Schieber (24) mittels eines Stutzenaufnehmers (30) gasdicht aufgebracht,
  • b) mittels einer mit dem Schieber (24) über eine Schleuse (46) verbundenen Bohrvorrichtung (48) wird bei geöffnetem Schieber (24) durch den Ansatz­ stutzen (16) hindurch eine Öffnung in die Wandung des Gasleitungsrohres (10) gebohrt,
  • c) mittels eines anstelle der Bohrvorrichtung (48) anschließend über eine Schleuse (54) mit dem Schie­ ber (24) verbundenen Blasensetzgerätes (52) wird bei geöffnetem Schieber (24) eine Blase (92) ge­ setzt, und
  • d) der Umgang (90) wird hergestellt.
2. Verfahren zum Entfernen eines Umganges bei einem Gasleitungsrohr aus Kunststoff, wobei der Umgang an zwei örtlich voneinander getrennten Verbindungsstellen an das Gasleitungsrohr angeschlossen worden ist, welches dadurch im Bereich zwischen den Verbindungsstellen gasfrei ist, indem im Bereich der Verbindungsstellen jeweils eine Blase gesetzt worden ist, und wobei an der Verbindungsstelle eine erste Kunststoff-Halbschale mit einem Ansatzstutzen sowie eine zweite Kunststoff-Halbschale mit dem Außenmantel des Gasleitungsrohres gasdicht verschweißt worden sind, und wobei der zwischen den Verbindungsstellen verlaufende Gas­ leitungsrohrabschnitt wieder an das Gasleitungsrohr ange­ schlossen und die jeweiligen Öffnungen in dem Gasleitungs­ rohr gasdicht abgeschlossen werden, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
  • a) die Blase (92) wird bei geöffnetem Schieber (24) aus dem Gasleitungsrohrabschnitt (94) in die Schleuse (54) eingefahren,
  • b) mittels eines anstelle des Blasensetzgerätes (52) über eine Schleuse (60) mit dem Schieber (24) verbundenen Stopfensetzgerätes (58) wird bei ge­ öffnetem Schieber (24) ein Stopfen (68; 78; 82) in den Ansatzstutzen (16) eingebracht, welcher Stopfen (68; 78; 82) den Ansatzstutzen (16) - zu­ mindest zeitweilig - gasdicht verschließt,
  • c) das Stopfensetzgerät (58) und der Schieber (24) werden entfernt,
  • d) auf den Ansatzstutzen (16) wird eine Endkappe (96) gesetzt und gasdicht mit dem Ansatzstutzen (16) verschweißt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Stopfen (78) mit einem Schneidgewinde (79) in den Ansatzstutzen (16) eingebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Stopfen (68) mit einem Außengewinde (70) in den mit einem Innengewinde (22) versehenen Ansatzstutzen (16) eingebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Preßstopfen (82) in den Ansatzstutzen (16) eingeschlagen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schieber (24) mitsamt dem Stutzenaufnehmer (30) mechanisch gegen ein Entfernen gesichert wird.
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