DE354572C - Verfahren zur kuenstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) aehnlichen Pelzwerkes - Google Patents

Verfahren zur kuenstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) aehnlichen Pelzwerkes

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DE354572C
DE354572C DEK79900D DEK0079900D DE354572C DE 354572 C DE354572 C DE 354572C DE K79900 D DEK79900 D DE K79900D DE K0079900 D DEK0079900 D DE K0079900D DE 354572 C DE354572 C DE 354572C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H41/00Machines or appliances for making garments from natural or artificial fur

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur künstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) ähnlichen Pelzwerkes. Bekanntlich sind die Preise für Pelzwerk zur Zeit außerordentlich hoch, und da die für die Verarbeitung erforderlichen Felle größtenteils aus dem Auslande bezogen werden, so gehen jährlich viele Millionen aus Deutschland für die Einfuhr der Felle nach auswärts. Trotz der hohen Preise ist d'ie Nachfrage nach Pelzwerk eine außerordentlich rege. Es wird in der deutschen Kürschnerei auch das Sumpfbiberfell (Nutria) in großen Mengen sowohl als Pelzfutter wie auch als Außenpelz verwendet.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines dem Nutriafell ähnlichen Pelzwerkes aus Fellen von in Deutschland gezüchteten Tieren. Als Ausgangsmaterial dienen die Felle von jungen Schafen. Diese werden zunächst in einer dem Nutriafell ähnlichen Farbe gefärbt. Alsdann werden die Felle mittels Kratzbürsten o. dgl. aufgerauht und hierdurch ,das an sich wollige und krause Haar möglichst geschlichtet. Alsdann feuchtet man das Haar mittels einer Mischung von einem Teil Salzsäure und einem Teil Essig an und fettet es mit etwas Vaseline ein. Das so vorbereitete Fell wird nunmehr so lange heiß gebügelt, bis die Feuchtigkeit vollständig entwichen und ein Teil des Fettes zerstört ist. Es darf kein Fett mehr äußerlich auf den Haaren haften und zu merken sein, sondern es muß entweder in das Innere des Haares und in den Boden eingedrungen oder durch die Hitze verflüchtigt und zerstört sein. Nach dieser Behandlung sind die Haare vollständig schlicht und zeigen einen schönen, .dem Nutriafell ganz ähnlichen Glanz. Der Preis dieses Ersatzfelles stellt sich etwa nur auf ein Fünftel eines echten Nutriafelles.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur künstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) ähnlichen Pelzwerkes, dadurch gekennzeichnet, daß man das Fell von jungen Schafen nutriaartig braun färbt, alsdann mittels Kratzbürsten o. dgl. aufrauht, hiernach mit einer Mischung von Salzsäure und Essig anfeuchtet, darauf mit etwas Vaseline einfettet und schließlich so lange bügelt, bis alle Feuchtigkeit entwichen und der eine Teil des Fettes in das Innere der Haare oder des Bodens eingezogen, der andere verflüchtigt oder zerstört ist.
DEK79900D 1921-11-19 1921-11-19 Verfahren zur kuenstlichen Herstellung eines dem Sumpfbiberfell (Nutria) aehnlichen Pelzwerkes Expired DE354572C (de)

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