DE631981C - Verfahren zur Herstellung von Anilinschwarzfaerbungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anilinschwarzfaerbungen

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DE631981C
DE631981C DEI49469D DEI0049469D DE631981C DE 631981 C DE631981 C DE 631981C DE I49469 D DEI49469 D DE I49469D DE I0049469 D DEI0049469 D DE I0049469D DE 631981 C DE631981 C DE 631981C
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Germany
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aniline black
aniline
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Expired
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DEI49469D
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Inventor
Heinz Hansen
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/32General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using oxidation dyes

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Anilinschwarzfärbungen Die mit Anilinsalz im Einbadverfahren oder als Aufsatzschwarz hergestellten Anilinschwarzfärbungen zeigen den Nachteil, daß sie reibunecht sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß dieser übelstand dadurch vermindert bzw. behoben werden kann, daß man den Bädern Schutzkolloide von der Art der Sulfitoelluloseablauge, zweckmäßig in gereinigter Form, zusetzt und gegebenenfalls die in üblicher Weise hergestellten Färbungen einer Nachoxydation unterwirft. Auf diese Weise gelingt es, Anilinschwarzfärbungen von einwandfreier Reibechtheit zu erzielen. Beispiel I Man stellt eine Anilinsalzlösung nach den üblichen Verfahren her, die im Liter 249 Anilinsalz und 12 ccm Schwefelsäure 22°B6 enthält. Zu dieser Lösung gibt man 2o ccm Sulfitcelluloseabläuge und 18 g Kaliumbichromat (Flotte I : 2o) und behandelt das Färbegut in diesem Bade 1/2 Stunde kalt. Innerhalb 1/2 Stunde erwärmt man dann allmählich auf 6o bis 70° C, behandelt eine weitere halbe Stunde bei dieser Temperatur, quetscht ab, spült und trocknet die Ware.
  • Beispiel 2 Man färbt in üblicher Weise Baumwolle mit 8% Direkttiefschwarz E extra (vgl. Schultz, Farbstofftabellen, 7. Aufl., Bd. 2, S. 69) und gibt anschließend einen Anilinsalzaufsatz, der wie folgt ausgeführt wird: Man bereitet ein Bad, das im Liter 8 g Anilinsalz, q. ccm Schwefelsäure 66°B6, 2 ccm Salzsäure 22°B6, io Ccm Sulfitcelluloseablauge und 6 g Kaliumbichromat enthält. In diesem Bade behandelt man die Ware 1/2 Stunde kalt, erwärmt allmählich auf 6o bis 70° C, hält bei dieser Temperatur eine weitere halbe Stunde, quetscht ab, spült und trocknet die Ware. beisplel 3 Man stellt nach den üblichen Verfahren eine Anilinsalzlösung her, die im Liter 20 g Anilinsalz, Io ccm Schwefelsäure 66° Bé, 5 ccm Salzsäure 22°B6 und #8 g Kaliumbichromat (Flotte I:20) enthält. Man geht mit der trokkenen Ware in das kalte Bad ein und behandelt zunächst 1/2 Stunde kalt. Alsdann setzt man io bis 2o ccm Sulfitcelluloseablauge zu, behandelt das Färbegut weiter i Stunde bis 112 Stunden kalt, erwärmt dann allmählich innerhalb 1/2 Stunde auf 6o bis 70° C und behandelt das Färbegut noch eine weitere halbe Stunde bei dieser Temperatur. Hiernach wird abgequetscht und auf frischem Bade, das mit o,5 g Oleylmethyltaurin, 1,5 ccm Schwefelsäure 66°B6 und 2 g Kaliumbichromat im Liter beschickt ist, noch 1/2 Stünde bei 6o bis 706 C gearbeitet und anschließend gründlich gespült. Darauf wird das Färbegut nochmals auf frischer Flotte mit o,5 g OleylmethylT.=; taurin und 45 ccm Wasserstoffsuperox,@@d 1@ lösung 3o%ig je Liter Flotte behandelt. Man geht in das 5o° C warme Bad ein ünd erwärmt allmählich innerhalb 1/2 Stunde auf 9o bis 956C, spült gründlich und trocknet die Ware.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Anilinnschwarzfärbungen im Einbadverfahren oder als Aufsatzschwarz, dadurch gekennzeichnet, daß man den an und für sich bekann- ten AniliNsa,#zbädern-ein Schutzkolloid von der Arte ew'--# Stcelluloseablauge zusetzt und gegen' @, die erhaltenen Färbun- gen nachdeeydert.
DEI49469D 1934-04-11 1934-04-11 Verfahren zur Herstellung von Anilinschwarzfaerbungen Expired DE631981C (de)

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