DE354566C - Antriebsvorrichtung fuer mechanische Schlagwerkzeuge - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer mechanische Schlagwerkzeuge

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DE354566C
DE354566C DEB101192D DEB0101192D DE354566C DE 354566 C DE354566 C DE 354566C DE B101192 D DEB101192 D DE B101192D DE B0101192 D DEB0101192 D DE B0101192D DE 354566 C DE354566 C DE 354566C
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percussion piston
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DEB101192D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/10Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für mechanische Schlagwerkzeuge. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 26. November igi8 beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für mechanische Schlagwerkzeuge, insbesondere Perkussionshämmer, Niethämmer u. dgl., bei welchen eine Drehbewegung in hin und her gehende Bewegung verwandelt wird. Es ist jedoch möglich, die Antriebsvorrichtung gemäß Erfindung auch für ändere Maschinen zu verwenden, bei welchen eine geradlinige Bewegung in drehende verwandelt wird. Der Zweck der Erfindung besteht darin, daß ein schlagkolbenartiger Teil, welcher auf das Schlagwerkzeug einwirkt, von dem Werkzeug getrennt angeordnet und derart betätigt werden kann, daß der Hub des Schlagkolbens innerhalb gewisser Grenzen geändert werden kann, ohne daß die Wirkungsweise der Maschine beeinträchtigt oder ihre Teile beschädigt werden, wobei auch der Schlagkolben im Moment der Schlagwirkung von den ihn betätigenden Organen freigegeben wird.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, gemäß der Linie i-i der Abb. 3. Abb. 2 ist eine Vorderansicht.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht. Abb. 4 und 5 sind Einzelheiten.
  • A#bb.6 ist ein wagerechter Schnitt durch die Achse der Drehwelle in größerem Maßstabe.
  • Abb. 7 ist ein lotrechter Schnitt gemäß der Linie 7-7 der Abb. 6.
  • Mit i ist ein Gehäuse bezeichnet, in welchem ein Gleitstück :z und die Kurbelscheibe 3 Aufnahme finden, welch ,letztere ein Ganzes mit einem Ende der Drehwelle 4 bildet, die in Lagern der zum Verschließen der öffnung 6 des Gehäuses i dienenden Deckplatte 5 gelagert ist. Die Kurbelscheibe kann auch in anderer Weise an der Welle 4 befestigt sein. Das Gehäuse i ist mit durchbohrten Ansätzen 7 in der Nähe dier Öffnung 6 versehen, während die Deckplatte 5 mit ähnlichen Ansätzen 8 ausgestattet ist. Ist die Deckplatte in ihrer Lage, so liegen diese Ansätze 7 und 8 aufeinander, so daß sie mittels Bolzen 9 verbunden werden können, die sich durch ihre Bohrungen erstrecken. Das Gehäuse i ist an seinem oberen Ende mit flanschartigen Teilen io versehen, welche ein Lager für den Motor i i bilden. An der Deckplatte 5 ist ein Gehäuse 12 ausgebildet, innerhalb dessen ein Übersetzungsgetriebe Aufnahme findet, welches den Antrieb von dem Motor i i zur Drehwelle 4 vermittelt.
  • Die einander gegenüberliegenden Seitenkanten des Gleitstückes 2 sind in Führungsrillen 15 des Gehäuses i gleitbar gelagert. Das Gleitstück trägt eine Ansatzstange 2o, an deren unterem Ende der Schlagkolben 21 vorgesehen ist, welcher eine Anzahl von Längsnuten 22 an seiner Oberfläche besitzt. Der Schlagkolben kann sich in einer rohrförmigen Führung 2,3 hin und her bewegen, welche ein Ganzes mit dem Gehäuse i bildet und wesentlich geringeren Durchmesser besitzt als das letztere.
  • Das Gleitstück 2 enthält einen Schlitz 25 in Gestalt eines Viertelkreissegmentes, in welchen der Kurbelzapfen 27 eindringt, der an der Kurbelscheibe 3 befestigt ist. Eine zylindrische Hülse 26 ist drehbar auf dein Kurbelzapfen 27 gelagert und dient als Gleitrolle bei der Verschiebung des Gleitstückes und des Kurbelzapfens in bezug aufeinander. Gemäß Abb.4 bewegt sich der Kurbelzapfen 27 in einem Kreise, wobei er die verschiedenen punktiert gezeichneten Lagen einnehmen kann, denen die punktiert dargestellten Lagen des Schlitzes 25 entsprechen. Es ist ersichtlich, daß das Gleitstück und der Schlagkolben dabei auf- und abwärts getrieben werden.
  • Um das Innere des Gehäuses für das Erneuern der Hülse 26 zugänglich zu machen, sowie um die Hülse auf dem Kurbelzapfen gegen achsiale Verschiebung zu sichern, ist an der Vorderseite des Gehäuses eine verhältnismäßig große Öffnung 3o ausgespart, welche mittels des Hohlzapfens 31 verschlossen werden kann. Uni diesen Zapfen innerhalb der Öffnung festzuhalten, sind diametral gegenüberliegende Stifte 32 vorgesehen, deren Spitzen .aus. der Mantelfläche des Zapfens 3 i hervorragen und in dieser Lage für gewöhnlich durch eine zwischengeschaltete Druckfeder 33 gehalten werden. Die Außenenden der Stifte 32 legen sich gegen geneigte Flächen 34 an der Innenseite des Gehäuses unmittelbar an der Öffnung 30 an. Dadurch wird der Zapfen 31 in Lage gehalten, kann jedoch rasch durch einen Zug herausgenommen werden. Der innere ringförmige Rand des Zapfens 31 ist in bezug auf den Kurbelzapfen 27 und die Hülse 26 derart ausgebildet, daß sich die letztere jederzeit mit einem Teil ihrer Stirnfläche gegen die Zapfenstirnfläche stützt. Damit die Hülse 26 und die Flächen des Schlitzes jederzeit geschmiert werden, ist es erforderlich, daß nicht nur das Gehäuse 1, 5, sondern auch der Hohlzapfen 31 mit Schmiermittel gefüllt ist, so daß dieses unmittelbar auf die Vorderfläche der Hülse gelangen kann.
  • Die drehendeBewegung d'erKurbelscheibe3 verursacht also eine hin und her gehende Bewegung des Gleitstückes !2 und des Schlagkolbens.2i. Der Schlagkolbenzi ist bestimmt, auf das obere Ende des Teiles 40 eines Schlagwerkzeiiges 41 aufzuschlagen, welches ein Niethammer, Steinbohrer u. dgl. sein kann. Der Teil 40 ruht in einer Hülse 42, welche in eine Bohrung 43 des Teiles 23 eingesetzt ist. Das obere Ende der Muffe 42 ist mit einem Flansch 45 versehen, welcher auf einer Schulter 46 des Teiles 23 aufliegt. Dabei ragt das öbere Ende der Stange 4o über die obere Fläche der Muffe 42 hinaus. Der Muffenring 45 schützt den Teil 23 vor dem Aufschlagen des Schlagkolbens, wenn die Stange 4o zu kurz oder überhaupt nicht vorhanden ist.
  • Da der Schlagkolben 21 dicht in die Öffnung des rohrartigen Teiles 23 eingepaßt ist, so dienen die Nuten 22 dazu, eine ständige Verbindung zwischen dein Innern des. Gehäuses i und dem inneren Raum unterhalb des Schlagkolbens herzustellen, da sonst die Luft beim Abwärtshub des Schlagkolbens in dem Rohr 23 zusammengepreßt werden würde, wodurch die Schlagwirkung gebremst würde. Der gleiche Zweck kann auch durch Anordnung von Nuten an der einen Seite des Teiles 23 erreicht werden.
  • Die über die Fläche der Muffe 42 hervorragende Länge der Stange 40 kann innerhalb gewisser Grenzen bei verschiedenen Werkzeugen schwanken. Mit andern Worten, wenn die Stange 4ö des einen Werkzeuges etwas länger als die Stange an einem andern Werkzeug ist und das obere Ende derselben sich etwas näher dem Gleitstück 2 befindet, oder wenn diese Stange kürzer ist, so daß deren oberes Ende weiter von dem Gleitstück entfernt ist, so ist eine Einrichtung notwendig, mittels welcher der Abwärtshub des Schlagkolbens bzw. des Gleitstückes. an verschiedenen Punkten näher oder weiter von der Achse der Kurbelzapfenbewegung 27 unterbrochen werden muß. Zu diesem Zweck wird der obere Teil der Außenwandung des Schlitzes 25, wie in Abb.4 und 5 gezeigt ist, bei a geradlinig gestaltet, anstatt weiter parallel zu der inneren Wandung dieses Schlitzes und gekrümmt zu verlaufen. Dadurch ist ein gewisses Spiel für die Hülse 26 und eine relativ gleitende Bewegung zwischen dieser Hülse und dem Gleitstück :2 ermöglicht, wenn sich die Hülse in dem oberen Teil des Schlitzes befindet. Ferner ist das Spiel durch Vorsehen einer Erweiterung 5o ermöglicht. Das untere Ende des Schlitzes ist ebenfalls bei 5 1 erweitert.
  • Angenommen, daß die -Stange 4o eines Werkzeuges kürzer als gebräuchlich ist, oder daß diese teilweise .aus dem, unteren Ende des Teiles 23 verschoben wird, so daß beim Abwärtshub des Schlagkolbens eine größere Strecke als sonst bis zum Aufschlagen vorhanden ist, so kann sich das Gleitstück bzw. der Schlagkolben unter der Einwirkung des Beharrungsvermögens über die Lage bewegen, bis zu welcher er durch den Kurbelzapfen 27 zwangläufig bewegt wird, mit ändern Worten also derart, daß das Gleitstück in bezug auf den Kurbelzapfen eine relative Gleitbewegung ausführen kann. Wenn das obere Ende der Außenwandung des Schlitzes 25 nicht flach ;gestaltet wäre, so daß ein gewisses Spiel der Hülse 26 in dein Schlitz zugelassen wäre, so «würde eine kraftschlüssige Wirkung stattfinden, wodurch die Maschinenteile beschädigt werden könnten. Anderseits angenommen, d.aß die Stange 4.o länger als gewöhnlich ist, so daß die Abwärtsbewegung des Schlagkolbens 21 und des Gleitstückes :2 unterbrochen wäre, bevor diese die Stelle erreicht haben, bis zu welcher sie zwangläufig durch die Wirkung des Kurbelzapfens vorgetrieben werden, so ist ersichtlich, daß ein gewisses Spiel bzw. eine relative Gleitbewegung zwischen der Hülse 26 und den ZVandungen des Schlitzes vorhanden sein müssen, weil jedenfalls eine kraftschlüssige Wirkung eintreten würde, die die glatte Wirkungsweise der Maschine stören würde.
  • Im. Moment des Aufschlagens des Schlagkolbens.--i befindet sich, wenn man annimmt, daß der Kurbelzapfen sich im Sinne der Uhrzeigerbewegung dreht, der Kurbelzapfen 27 und die Hülse 26 in dem obersten Teil des Schlitzes 25, welcher an dieser Stelle den geradlinigen Teil a aufweist, so daß zu diesem Zeitpunkt der Kurbelzapfen von der zwangläufigen Verbindung mit dem Gleitstück 2 und somit mit dem Schlagkolben 21 freigegeben wird. Dabei steht der Kurbelzapfen 27 an dem unteren Ende desjenigen Teiles des Schlitzes, dessen Außenwand a tangential zu dem benachbarten gekrümmten Verlauf des Kreisbogens fortgesetzt ist, so daß der Erfolg eintritt, daß der Kurbelzapfen vollständig von dem Stoß befreit -wird. Nun kann sich der Kurbelzapfen auf einem gewissen Wege unabhängig von dem Schlagkolben bewegen, so daß der Arbeiter, welcher das Schlagwerkzeug hält, vor den nachteiligen Wirkungen der fortgesetzten Erschütterungen behütet wird, wie sie bei pneumatischen Hämmern u. dgl. auftreten.
  • Auf diese Weise ist es möglich, den Kurbelzapfen 27 mit der Kurbelscheibe 3 starr zu befestigen, ohne die glatte Wirkungsweise der Maschine zu beeinträchtigen.
  • Es ist ferner ersichtlich, daß das Gleitstück :2 und die damit verbundenen Teile verhältnismäßig langsam gehoben werden, wobei diese hebende Bewegung annähernd während der zwei Drittel der Umdrehung des Kurbelzapfens 27 eintritt, während die Abwärtsbewegung des Gleitstückes während annähernd eines Drittels der Drehbewegung .des Kurbelzapfens stattfindet. Mit Bezug auf die Abb. q. erfolgt die Abwärtsbewegung des Gleitstückes durch die Drehung des Kurbelzapfens von der in vollen Linien gezeichneten Lage bis zu der ersten punktierten Lage rechts, während die Aufwärtsbewegung des Gleitstückes :2 dadurch eintritt, daß der Kurbelzapfen 27 von der zuletzt genannten Lage sich nach links über die zwei andern punktierten Lagen zurück zu der voll gezeichneten Lage bewegt.

Claims (6)

  1. PATENT-ANSPRÜCHR 1. Antriebsvorrichtung für mechanische Schlagwerkzeuge, insbesondere Perkussionshämmer, Niethämmer u. dgl., gekennzeichnet durch ein mit einen geradlinig geführten Schlagkolben (21) verbundenes, mit einem durch einen rotierenden Kurbelzapfen (27) angetriebenen Schlitz (25) versehenes Gleitstück (2), dessen Schlitz derart ausgestaltet ist, daß er eine geradlinige Verschiebungsbewegung des Kurbelzapfens (27) und des Gleitstückes (2) in bezug aufeinander in derjenigen tiefsten Lage des Schlagkolbens (2-1) zuläßt, welche dem Aufstoßen auf das Schlagwerkzeug entspricht.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nachAnspruch 1, gekennzeichnet durch die Gestaltung - des Schlitzes (25) derart, daß die tiefste Lage des Schlagkolbens (21) der Stellung des Kurbelzapfens (27) in dem obersten Schlitzteil entspricht und die Außenwandung (a) des Schlitzes (25) in dieser Stellung geradlinig in der Bewegungsrichtung des Gleitstückes (2) verläuft.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Krümmung der Außenwandung in dem oberen Schlitzteil vor derjenigen der entsprechenden Innenwandung dieses Schlitzteils eine Unterbrechung erfährt. q..
  4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (25) annähernd die Gestalt eines Kreissegmentes besitzt und aan Ende seine Außenwandung in eine tangential verlaufende Gerade (a) übergeht.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch die. einseitige Anordnung des Viertelkreissegmentes in bezug auf den Kurbelzapfenkreis derart, daß eine schnelle Abwärtsbewegung und ein langsames Heben des Gleitstückes (2) erfolgt, wobei an der Übergangsstelle zwischen den beiden Bewegungen die zwangläufige Verbindung zwischen dem Kurbelzapfen (27) und dem Gleitstück (2) aufhört.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden (50, 51) des Kurbelschlitzes (25) radial nach innen und außen erweitert sind.
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