AT134232B - Motorgetriebener Hammer. - Google Patents
Motorgetriebener Hammer.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Motorgetriebener Hammer. Die Erfindung betrifft einen motorgetriebenen Hammer, bei dem die Drehbewegung der Antriebswelle in eine hin und her gehende Bewegung umgewandelt wird, die auf einen Schlagkörper übertragen wird. Die Erfindung besteht darin, dass die Vorrichtung für diese Bewegungsumwandlung und -über- tragung aus einem Querstücke, das so gelagert ist und in solcher Verbindung mit der Antriebswelle steht, dass diese bei ihrer Drehung das Querstück in einer zur Welle mehr oder weniger schräg liegenden Ebene dreht, und aus einer mit dem Querstüek seitlich der Drehachse gekuppelten Kurbelstangen-oder Gelenk- vorrichtung besteht, durch welche die Bewegung ungefähr in der Verlängerung der Drehachse auf den Schlagkörper übertragen wird. Gemäss einer zweckmässigen Ausführungsform ist das genannte Querstuck EMI1.1 die Lage des zum Hammer gehörenden Werkzeughalters der Hublänge anzupassen. Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Hammers nach der Erfindung in teilweise geschnittener Seitenansicht, Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in Seitenansicht und Fig. 3 zeigt eine andere Einzelheit des Hammers gemäss Fig. 1. Fig. 4 zeigt in ähnlicher Darstellung wie Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Hammers nach der Erfindung. Der Hammer besteht im wesentlichen aus einem Mantel 1 und einem Werkzeughalter 2, der durch eine Hülse 3 mit dem Mantel 1 verschiebbar verbunden ist. Der Mantel trägt oben einen Elektromotor 4 und einen Griff 5. Die Motorwelle 6 ist mit einem Querstücke 7 verbunden, das mittels Kugellager in einem Führungsringe 8 drehbar gelagert ist. Die Welle 6 greift in das Querstück 7 in solcher Weise ein, dass die Verbindung in der Achsenrichtung beweglich ist, so dass keine axialen Beanspruchungen von dem Querstücke auf die Welle übertragen werden können. Der Ring 8. dessen Umfang zylindrisch ist, ist in einem Hohlraume des Mantels 1 untergebracht und auf diametral gegenüberliegenden Zapfen 16 EMI1.2 Zapfen alle Stösse des Hammers aufnehmen. An dem Querstücke 7 ist eine Kurbelstangen-oder Gelenk- vorrichtung angeschlossen, die aus einem Kurbelarme 9 und einer Kurbelstange oder einem Gelenke 10 besteht. Der Kurbelarm ist mit dem Querstücke fest verbunden, während die Kurbelstange mittels eines Kugelgelenkes mit einem Kolben 11 in Verbindung steht, der durch Vermittlung einer Feder 12 EMI1.3 des Kolbens 11 und des Schlagkörpers 13 sowie des Werkzeughalters 2. Ausserhalb des unteren Teiles des Mantels 1 und des oberen Teiles der Hülse 3 ist eine in Fig. 2 EMI1.4 zapfen 17 gesteuert und begrenzt wird. Auf der entgegengesetzten Seite besitzt die Hülse einen schrägen Schlitz 18 für die Führung eines an dem von der Motorwelle entfernten Teile des Ringes 8 vorgesehenen Sperrzapfens 19, der sich durch einen entsprechenden Schlitz in der Mantelwandung hindurch erstreckt. Auf diese Weise kann durch Drehen der Hülse 15 die Neigung des Führungsringes gegenüber der Motorwelle und dadurch auch die Hublänge des Kurbelstangentriebes 9, 10 verändert werden. Der Sperr- EMI1.5 Kerben 20 in der Mantelwandung eingreifen. Die Hülse 15 ist in ungefähr derselben Axialebene und in derselben schrägen Winkellage wie der Schlitz 18 mit einem Schlitze 21 versehen, in den ein an der Hülse 3 befestigter Zapfen 22 eingreift. Beim Drehen der Hülse 15 stellt sich die Hülse 3 und hiedurch der Werkzeughalter 2 nach der Hublänge ein. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Werkzeughalter 8 durch Vermittlung des in dem schrägen Schlitze 21 eingreifenden Zapfens 22 der Hülse 3 in entsprechendem Ausmasse verschoben. Hiedurch wird verhindert, dass bei Veränderung der EMI2.2 das Gelenk 10 mit dem Kolben 11 statt durch ein Kugelgelenk mittels eines Zapfengelenkes verbunden sein, wobei der Kolben so angeordnet ist, dass er sich in dem Zylinderfutter dreht, und zweckmässig eine sieh nicht drehende Scheibe od. dgl. zwischen dem Kolben und der Feder 12 angeordnet wird. Der Sperrzapfen 19 kann gegebenenfalls durch einen gewöhnlichen Zapfen ersetzt werden, in welchem Falle die Kerben in den Schlitzen der Mantelwandung überflüssig sind. Durch Verwendung einer Hülse und ihre Anordnung an der Stelle des Mantels, auf welcher der Arbeiter gewöhnlich seine Hand halten muss, lässt sich die Regelung der Hublänge jederzeit in leichter Weise bewerkstelligen, ohne dass hiefür ein weiterer Handgriff seitens des Arbeiters erforderlich ist. Die Antriebskraft kann natürlich einer andern Kraftquelle als dem am Hammer angebrachten Motor entnommen werden, z. B. einem ortsfesten Motor od. dgl., EMI2.3 seitige Neigung der schrägen Schlitze der Hülse 15 kann natürlich verschieden gewählt werden, je nach der Lageänderung zwischen Werkzeughalter und Sehlagkorper, die im Verhältnis zur Änderung der Neigung der Scheibe 8 wünschenswert erscheinen kann. Die Einstellung des Querstückes 7 zwecks Regelung der Hublänge kann natürlich auch mittels einer andern Vorrichtung als der beschriebenen erfolgen, u. zw. sowohl bei grösseren wie bei kleineren Hämmern. Bei grösseren Hämmern, z. B. für Schmiedearbeiten, kann man die Vorrichtung vorteilhaft so anordnen, dass sie sich mittels eines Fusstrittes betätigen lässt. Besonders bei Handhämmern kann die Umstellvorrichtung zum Einstellen des Querstückes in eine der Aussenlagen mit einer Feder od. dgl. kombiniert sein. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Motorgetriebener Hammer, bei dem die Drehbewegung der Antriebswelle in eine hin und her gehende Bewegung umgewandelt wird, die auf einen Schlagkörper übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung für diese Bewegungsumwandlung und-Übertragung aus einem Quer- EMI2.4 diese bei ihrer Drehung das Querstück in einer zur Welle mehr oder weniger schräg liegenden Ebene dreht, und aus einer mit dem Querstücke seitlich der Drehachse gekuppelten Kurbelstangen-oder Gelenk- vorrichtung (9, 10) besteht, durch welche die Bewegung ungefähr in der Verlängerung der Drehachse auf den Sehlagkörper (13) Übertragen wird.
Claims (1)
- 2. Motorgetriebener Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage des Querstüekes (7) im Verhältnis zur Antriebswelle (6) zwecks Änderung der Hublänge einstellbar ist, EMI2.5 3. Motorgetriebener Hammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Querstück die Form einer runden Scheibe (7) aufweist, die mittels Kugellager drehbar in einem Führungsring (8) gelagert ist, der in einem Hohlraume des Hammermantels drehbar angeordnet ist und zwecks Einstellung der Winkellage mit einer aus dem Mantel vorstehenden Umstelinngseinrichtung, z.B. mit einem Vorsprung, Zapfen (19) od. dgl., versehen ist, der sich in einem schrägen Schlitze (18) einer ausserhalb des Mantels vorgesehenen drehbaren Regulierhülse (15) bewegen kann.4. Motorgetriebener Hammer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelstange11- oder Gelenkvorrichtung (9, 10) mittels eines Kugelgelenkes mit einem geradlinig gesteuerten Kolben (11) verbunden ist, der in an sich bekannter Weise durch Vermittlung einer Feder (l.") die Bewegung auf den EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 drehen kann.6. Ausführungsform des Hammers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (19) als Sperre ausgebildet ist, die in eine von mehreren Kerben (20) in der Mantelwandung eingreifen kann, um den Führungsring (8) in bestimmter Winkellage festzuhalten.7. Motorgetriebener Hammer nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (6) mit dem Querstück (7) in in der Achsenrichtung beweglicher Verbindung steht, so dass keine axialen Beanspruchungen von dem Querstücke auf die Welle übertragen werden, wobei der das Querstück aufnehmende Ring (8) auf Zapfen (16) im Hammermantel gelagert ist, die sämtlich auf das Querstück bzw. auf den Ring wirkende Stösse des Hammers aufnehmen. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE134232X | 1931-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT134232B true AT134232B (de) | 1933-07-25 |
Family
ID=20297390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT134232D AT134232B (de) | 1931-01-12 | 1932-01-05 | Motorgetriebener Hammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT134232B (de) |
-
1932
- 1932-01-05 AT AT134232D patent/AT134232B/de active
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