DE353272C - Geschoss mit innerer Treibladung - Google Patents

Geschoss mit innerer Treibladung

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DE353272C
DE353272C DENDAT353272D DE353272DD DE353272C DE 353272 C DE353272 C DE 353272C DE NDAT353272 D DENDAT353272 D DE NDAT353272D DE 353272D D DE353272D D DE 353272DD DE 353272 C DE353272 C DE 353272C
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projectile
shaft
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propellant charge
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DENDAT353272D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Geschoß nliar innerer Treibladung. Es ist bekannt, in Geschossen bewegliche, zur Zündung benutzbare Bolzen o. dgl. einzusetzen.
  • Um nun den geringen, bei kleinkalibrigen Geschossen zur Aufnahme des Treibmittels verfügbaren Raum nutzbringend zu verwenden, wird gemäß vorliegender Erfindung der bewegliche, zum Zünden dienende Stift aus Brennstoff, und zwar Hochgas entwickelndem Brennstoff, Explosivstoff oder Treibstoff, hergestellt. Dieser Stift oder Schaft trägt an seinem Ende eine Zündmasse, wodurch das im Innern des Geschosses befindliche Treibmittel infolge der Bewegung dieses Stiftes zur Entzündung gebracht wird.
  • Vier Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, :und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch ein Geschoß, Abb. 2 bis 4 besondere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Nach Abb. i liegt gleichachsig zum Geschoß:mantel a ein Dorn b, der zweckmäßig aus verbrennbarem Stoff besteht, am besten aus Treibmittel gepreßt und in der Treibladung c oder in einer besonderen Führung längsbeweglich ist. An seinem inneren Ende trägt er ein Zündmittel d, dem in gewissem Abstande am Geschoßkern g ausgebildete Reibflächen f gegenüberstehen. Zur Verhütung einer vorzeitigen Zündung stützt sich der Dorn b gegen den Kern g mit am besten elastischen Fühlern h. Am anderen Ende aber ist er an einer das Geschoß abschließenden Scheibe i (z. B. aus Zellhorn mit Metallfolie belegt) befestigt, die vorteilhaft rings um den Dorn eingekerbt oder perforiert ist.
  • Beim Abfeuern der Waffe wird deshalb der Schlagbolzen der letzteren den mittleren Teil der Scheibe i ausstanzen, dadurch den Zünddorn b frei machen und ihn mit seinem Zündmittel gegen die Reibflächen f treiben, wodurch die Zündung bewirkt wird. Zündmasse und Reibflächen können natürlich auch gegeneinander vertauscht angeordnet sein.
  • Bei der Ausführung nach Abb.2 ist der Zünddorn b auf seiner Mantelfläche mit Zündmasse d' belegt, und diese wird beim Entlangstreichen an umgebenden Reibflächen f entflammt.
  • . Abb. 3 und 4. zeigen die Verwendung von Zündhütchen o. dgl, in Verbindung mit dem verschiebbaren Zünddorn b.
  • In Abb. 3 ist das Zündhütchen h am Geschoßkern g befestigt, ihm liegt ein Amboß m gegenüber, der.aber auch entbehrlich ist, und dieser wird durch den Zünddorn b getragen und bewegt. Bei dem durch den Schlagbolzen der Waffe bewirkten Vortrieb des Dornes b wird demgemäß das Zündhütchen k angeschlagen.
  • Die Ausführung nach Abb. 4. endlich bringt die umgekehrte Anordnung von Zündhütchen und Amboß. Ersteres wird von dem verschiebbaren Dorn b getragen, und letzterer sitzt fest am Geschoßkern g.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschoß mit innerer Treibladung und beweglichem Zündschaft, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zündschaft selbst aus brennbarem Stoff, z. B. aus Explosivstoff, hergestellt ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündschaft am inneren Ende Zündmasse trägt und das ihm zugekehrte Ende des Geschoßkernes damit zusammenwirkende Reibflächen aufweist.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Zündschaft sowie der ihn führende Hohlraum an den Mantelflächen miteinander zusammenwirkende Zündmittel trägt, welche beim Vortrieb des Schlagbolzens der Waffe aneinander vorbeigleiten bzw. reiben und so die Entzündung hervorrufen.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch i .bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Zündschaft im Ruhezustand mit dem Geschoßboden . aus zweckmäßig verbrennlichen Stoffen starr verbunden ist und erst vom Schlagbolzen der Waffe losgelöst wird, um den Zündschaft selbst zur Entzündung frei zu machen.
DENDAT353272D Geschoss mit innerer Treibladung Expired DE353272C (de)

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DE353272C true DE353272C (de) 1922-05-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT403848B (de) * 1989-10-31 1998-05-25 Basta Walter Hülsenlose patrone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT403848B (de) * 1989-10-31 1998-05-25 Basta Walter Hülsenlose patrone

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