DE3523402A1 - Verfahren und vorrichtung zum abtasten und reproduzieren von bildern - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum abtasten und reproduzieren von bildernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Gewinnen optimaler Reproduktions-Farbauszugsplatten
von mehreren Vorlagen, wobei die verschiedenen Vorlagen nacheinander abgetastet und
aufgezeichnet werden und die für den mehrfarbigen Druck erforderlichen Farbauszugsplatten hergestellt werden
durch eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern, etwa einem Farbscanner, und wobei zu diesem
Zeitpunkt geeignete Abtastbedingungen einschließlich des Glanzlichtpunktes, des Schattierungspunktes
1-931
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BOEHMERT & BOEHMERT - - . .
und Daten für die Gradationskorrektur und die Farbkorrektur, mit denen die Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren
für jede Vorlage zu versorgen ist, automatisch bestimmt werden.
Bisher ist es bei Vorrichtungen zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern wie Farbscannern üblich, bei dem
Reproduzieren von mehreren Vorlagen, die sich bezüglich des Tones, der Dichte, der Gradation voneinander unterscheiden
unter besonderen Reproduktionsbedingungen für die Bilder reproduziert werden sollen, daß der Farbscanner
mit entsprechenden Reproduktionsbedingungen versorgt wurde bezüglich jedes der auf dem Farbscanner
angeordneten Vorlage, wobei die Vorlagen nacheinander bearbeitet wurden. Dabei konnte während des Eingehens
der Reproduktionsbedingungen der Farbscanner nicht betrieben werden, die Effizienz derartiger Farbscanner
war daher gering.
Bezüglich dieses Problems hat der Anmelder bereits ein Verfahren zur Verbesserung der Verfügbarkeit eines
Farbscanners vorgeschlagen, das in der japanischen Offenlegungsschrift
Sho. 56-29237 offenbart ist und das folgende Schritte aufweist:
Installieren einer Eingabeeinheit zur Versorgung eines Farbscanners mit Reproduktionsbedingungen bezüglich jeder
Vorlage;
Speichern dieser Reproduktionsbedingungen in einem Speicher der Eingabeeinheit;
Auslesen der Reproduktionsbedingungen in einem Speicher der Eingabeeinheit;
BOEHMERT & BOEHMERT . - . .
Auslesen der Reproduktionsbedingungen bezüglich jeder
Vorlage aus dem Speicher, wenn diese Vorlagen auf einen Eingabezylinder zum Abtasten und Reproduzieren angeordnet
werden;
Versorgen des Farbscanners mit den Reproduktionsbedingungen bei dem Abtasten der Vorlage;
Abtasten der verschiedenen Vorlagen parallel zu dem photoelektrischen Abtasten durch mehrere Abtastmittel,
und
Steuern eines Aufzeichnungsmittels anhand der von der Mehrzahl der Abtastmittel gewonnenen Signale, um die
Aufzeichnungsmittel Reproduktionen an gewünschten Orten auf einem photoempfindlichen Material wiederzugeben.
Die Reproduktionsbedingungen für jede Vorlage, mit der der Farbscanner durch die Eingabeeinrichtung versorgt
wird, werden jedoch meistens erstellt zur Gewinnung von Reproduktionsbildern von der Vorlage mit hoher Auflösung.
Entsprechend sollte ein Operator geeignete Glanzlicht- und Schattierungspunkte von jeder Farbvorlage
bestimmen, da der Dichtebereich einer Vorlage sich gewöhnlich von dem Dichtebereich einer anderen Vorlage
unterscheidet. Sodann soll der Operator den Farbscanner mit Dichtewerten für jeden Glanzlich- und Schattierungspunkt
versorgen, wodurch der Dichtebereich der Farbvorlage dem Reproduktionsbereich des Farbscanners
angepaßt wird. In dem Fall, daß Farbauszugsplatten mittels des Farbscanners herzustellen sind, sollte er eine
Gradationskorrektur und eine Farbkorrektur durchführen, um die Reproduktionen besser zu machen als die farbigen
BOEHMERT & BOEHMERT _ _ . .
Vorlagen selbst.
Der Operator sollte, wie oben erwähnt, die Eingabedaten für jede Vorlage mittels einer Eingabeeinrichtung eingeben
und sollte diese bezüglich jeder Vorlage einspeichern. Es ist jedoch für einen geschickten Operator
schwierig, solche Eingabebasisdaten zu bestimmen und diese geeignet in den Farbscanner einzugeben.
Der Anmelder hat weiter ein Verfahren zur automatischen
Bestimmung geeigneter Abtastbedingungen zur Reproduktion von Farbvorlagen vorgeschlagen, das unabhängig von
der Geschicklichkeit des Operators ist. Dies Verfahren ist in der japanischen Offenlegungsschrift Sho. 56-87044
vorgeschlagen.
Nach diesem Verfahren ist die vorerwähnte Einstelleinrichtung mit einer Funktion zum photoelektrischen Abtasten
von Farbvorlagen versehen, zur Bestimmung der geeigneten Werte der Glanzlicht- und Schattierungspunkte
werden die Gebiete solcher Abschnitte des Dichtebereiches zunächst berechnet unter Verwendung der drei
Farbauszugsdichtesignalwerte D11, DG und Dß, die durch
photoelektrisches Abtasten der gesamten Vorlage in dem sequentiellen Ablauf des Abtastens gewonnen werden. Die
Abschnitte, deren Gebiete größer sind als die vorgegebene Größe, werden als Glanzlicht- und Schattierungspunkt
angesehen. Wenn ein solcher Punkt (ein Glanzlicht- oder Schattierungspunkt) häufig auf derselben
Vorlage gegeben ist, wird ein Abschnitt gewählt, wo die drei Fargauszugssignale D„, Dq, Dg so balanciert sind,
daß sie zusammen fast eine neutrale Farbe ergeben. Dieser ausgewählte Abschnitt wird angesehen oder unterschieden
als Glanzlichtpunkt oder Schattierungspunkt,
BOEHMERT & BOEHMERT
- 46.
die Dichten dieser drei Punkte werden als Glanzlichtdichte Dj1 oder Schattierungsdichte Dg bezeichnet. Der
obere Grenzwert des Glanzlichtpunktes, der von dem Filmmaterial der Vorlage abhängt, ist einzustellen.
Wenn ein bei der statistischen Behandlung ein noch höherer Wert festgestellt wird, ist dieser von den statistischen
Daten auszuschließen.
Im Fall der Bestimmung einer geeigneten Charakteristik für die Gradationskorrektur wird der Dichteverteilungsbereich
des Bildes (der Bereich DH bis Dg) der Vorlage,
der aus den vorangehenden Glanzlich- und Schattierungsdichten gewonnen wurde, in η Abschnitte unter Verwendung
der vorgegebenen Dichtegrenzen D^ eingeteilt, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Sodann wird die Häufigkeit,
mit der in den jeweiligen Abschnitten liegende Dichtewerte auftreten, gezählt, es ergibt sich daraus
eine Häufigkeitsverteilung, wie diese in Figur 3 gezeigt ist. Basierend auf dieser Häufigkeitsverteilung
kann ein Operator oder eine Einstelleinrichtung einen geeigneten Gradationskorrekturverlauf für die jeweilige
Vorrichtung bestimmen.
Bei diesem vorbekannten Bildaufzeichnungsverfahren und
auch bei einem Abtast- und Aufzeichnungsverfahren, bei dem mehrere Vorlagen gemeinsam photoelektrisch abgetastet
werden und in dem die geeigneten einstellbaren Parameter (etwa Glanzlichpunkt, Schattierungspunkt,
Gradationskorrektur und Farbkorrektur) wählbar sind, die für den mehrfarbigen Druck zum Zeitpunkt der Stellung
der Farbauszugsplatten erforderlich sind, automatisch bestimmt werden können unabhängig von der Geschicklichkeit
des Operators, wird noch ein Eingreifen des Operators zum Eingeben der Parameter über eine
BOEHMERT & BOEHMERT ....
Steuertafel in den Farbscanner, die für jede Vorlage automatisch bestimmt worden sind. Es ist daher eine
zusätzliche Einstelleinrichtung neben dem Farbscanner erforderlich, was die Kosten der gesamten Vorrichtung
erhöht. Es ist daher erwünscht, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welches die genannten Probleme
löst und dadurch die Automation bei dem Abtasten und Reproduzieren von Bildern unter Verringerung des Arbeitsaufwandes
fördert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von
Bildern zu schaffen, die eine Automatisierung und eine Verringerung des Arbeitsaufwandes sowie schwieriger Beurteilungen
ermöglicht, wie sie bisher zur Bestimmung der Abtastbedingungen von Vorlagen erforderlich waren,
die eine Bestimmung der geeigneten Gradationskorrekturverläufe für die Vorlagen und die Reproduktion von verschiedenen
Vorlagen mit deren jeweiligen besonderen Charakteristiken unter den jeweiligen gewünschten Bedingungen
ermöglicht.
Dabei sollen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern geschaffen werden,
mit denen bei einem bemerkenswert geringeren Arbeitsaufwand Reproduktionen von einer hohen Qualität
unabhängig von der Geschicklichkeit des jeweiligen Operators erzielt werden.
Weiter sollen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern geschaffen werden,
bei der die bisher erforderliche Einstelleinrichtung unnötig ist, was zu einer Reduzierung der Kosten
der Vorrichtung führt, in dem die Vorrichtung selbst
BOEHMERT & BOEHMERT
zur Erstellung der Abtastkonditionsdaten verwendet wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist gekennzeichnet durch
(1) Aufbringen einer Mehrzahl von Vorlagen auf eine Vorlagetrommel,
(2) Bestimmen der Ausschnittsbereiche auf jeder Vorlage vor dem Aufzeichnen des Reproduktionsbildes,
(3) Samplen der durch das photoelektrische Abtasten gewonnenen Bildsignale der Vorlage innerhalb des Ausschnittsbereiches
mit einem vorgegebenen Abtastabstand,
(4) Unterwerfen der derart abgetasteten Daten unter eine statistische Klassifikation und Behandlung zur
Gewinnung der Dichtedaten der Glanzlichtpunkte der Schattierungspunkte jeder Vorlage,
(5) Bestimmen der für die optimale Gradationskorrektur erforderlichen Abtastkonditionsdaten und optimalen
Farbkorrektur auf der Grundlage der Dichtedaten,
(6) Speichern der Abtastkonditionsdaten für jede Vorlage, und, gleichzeitig,
(7) sukzessives Eingeben der Abtastkonditionsdaten, die bei dem photoelektrischen Abtasten jeder Vorlage gespeichert
worden sind, in eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren zum Aufzeichnen der Reproduktion, und
(8) nachfolgend Durchführen des Abtastens und Aufzeichnens
der Reprodukionen der verschiedenen Vorlagen.
BOEHMERT & BOEHMERT
Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern
mit Mitteln zur Verwirklichung jeder der oben erwähnten Verfahrensschritte versehen ist.
Die Erfindung ermöglicht die automatische Bestimmung der optimalen Abtastkonditionsdaten für eine Vorrichtung
zum Abtasten und Reproduzieren, etwa einem Farbscanner, wobei diese Funktion von der Vorrichtung
selbst bewirkt wird bezüglich jeder aus einer Vielzahl von auf einer Vorlagetrommel aufgebrachten Vorlagen,
wobei der Operator lediglich die Mehrzahl von reproduzierenden Vorlagen auf den Zylinder aufzubringen hat,
die Grenzen der Ausschnitte der jeweiligen Vorlagen zu bestimmen und die Positionen auf dem Aufzeichnungsfilm,
auf den die Ausschnitte wiederzugeben sind, anzugeben hat, wobei eine nachfolgende automatische Reproduktion
der Vorlage unter geeigneten Bedingungen durchgeführt wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung, in der
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert wird. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von
Bildern;
Fig. 2 das Aufteilen der Dichte einer Vorlage in Abschnitte mit verdichteten Dichtebereichen;
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 3 das Gewinnen einer Häufigkeitsverteilung die die Häufigkeit verdeutlicht, mit der ein Dichtewert
auftritt;
Fig. 4 eine Häufigkeitsverteilung zur Verdeutlichung
der Erfindung;
Fig. 5 das Gewinnen des optimalen Gradationskorrekturverlaufs
aus der in Figur 4 gezeigten Häufigkeitsverteilung;
Fig. 6 das Auslegen von Vorlagen auf einer Eingangstrommel und das Bestimmen der Anordnung;
Fig. 7 das Auslegen der reproduzierten Bilder auf einem Aufzeichnungsfilm;
Fig. 8 das Auslegen und die Anordnung der Vorlagen zur Erläuterung eines anderen Ausführungsbeispiels der
Erfindung;
Fig. 9 das Auslegen der Reproduktionen auf einem Aufzeichnungsfilm entsprechend den in Figur 8 wiedergegebenen
Vorlagen;
Fig. 10 ein Flußdiagramm, welches die Verarbeitungsschritte
bei dem ersten photoelektrischen Abtasten verdeutlicht; und
Fig. 11 ein Flußdiagramm, welches die Verarbeitungsschritte
bei dem zweiten photoelektrischen Abtasten verdeutlicht.
931 ORiGiNAL [-VSrZCTiI
BOEHMERT & BOEHMERT ' - - ·
In Figur 1 ist ein Blockdiagramm wiedergegeben, das eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren von
Bildern bei digitaler Bildverarbeitung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt. Eine Vorlagetrommel
2 wird von einem Antriebsmotor 1 mit gleichbleibender Geschwindigkeit gedreht. Ein Abtastkopf 5
tastet die auf die Vorlagetrommel 2 aufgebrachten Vorlagen unter Gewinnung von photoelektrisch umgewandelten
Bilddaten spaltenweise ab, wobei der Abtastkopf 5 von einem Antriebsmotor 4 und einer Schubspindel 6 mit einer
konstanten Geschwindigkeit bewegt wird. Ein Steuertaktgenerator 10 der Eingangsseite vervielfacht die
Phasenimpulse eines Drehencoders 3 unter Erzeugung von Eingangsabtastimpulsen (P). Die photoelektrisch umgewandelten
Bildsignale werden sodann entsprechend dem Eingangsabtastimpuls (P) in einem Analog/Digital-Wandler
11 digitalisiert. Basierend auf den von einem Rechner 14 bestimmten Koordinatendaten beschränkt ein Begrenzer
13 die digitalisierten Bilddaten die Daten der Ausschnitte, die für die weitere Verarbeitung erforderlich
sind.
Die Bilddaten der Ausschnitte werden bei einem ersten photoelektrischen Abtasten dem Rechner 14 und bei einem
zweiten Abtasten einer Recheneinheit 16 zur Veränderung der Große eingegeben. Der Rechner 14 berechnet die Eingangsdaten
statistisch in Abtastkonditionsdaten, die Recheneinheit 16 wird dann bei jedem Vorlagebildpunkt
mit den Abtastkonditionsdaten gespeist.
In der Recheneinheit 16 wird eine vorbestimmte Vergrößerung
oder Verkleinerung durchgeführt, gleichzeitig wird die Umwandlung der drei Fargauszugssignale Rot
(R), Grün (G) und Blau (B) in vier Farbdrucksignale
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
Gelb (Y), Magenta (M), Zyan (C) und Schwarz (K) und eine Gradationskorrektur durchgeführt. Bilddaten für
die vier Farbplatten werden für die Aufzeichnung umgeordnet in ein solches Muster, das die vier Farben (jeweils
eine für eine der Farbplatten) parallel miteinander angeordnet sind oder in ein Muster derart, daß die
vier Farben sequentiell in der Hauptaufzeichnungsrichtung angeordnet sind. Ein Punktgenerator 18 dient dazu,
die Eingangsbildsignale, die in 256 durch 8 bits dargestellten Stufen eingegeben sind, elektronisch in Punkte
von kleiner oder großer Ausdehnung umzuwandeln, wie dies zum Drucken entsprechend der Stufe erforderlich
ist. Die in dem Punktgenerator 18 umgewandelten Bilddaten werden einem photoelektrischen Abtasten mittels
eines Aufzeichnungskopfes 21 zugeführt, der von einem Antriebsmotor 20 und einer Schubspindel 22 mit einer
gleichbleibenden Geschwindigkeit in der Nebenabtastrichtung bewegt wird. Die Bilddaten werden sodann als
Reproduktionsbilder auf einem Aufzeichnungsfilm 26 wiedergegeben, der auf eine mittels eines Antriebsmotors
23 mit konstanter Geschwindigkeit gedrehte Aufzeichnungstrommel aufgespannt ist. Ein Taktgenerator 19 der
Ausgabeseite vervielfacht die Farbenimpulse von einem Drehencoder 25 der Aufzeichnungsseite unter Verwendung
von PLL, wodurch ein Aufzeichnungstakt Pq erzeugt wird,
der mit der Drehung der Aufzeichnungstrommel 24 synchron ist, sowie ein Impuls q0, der eine Drehung der
Aufzeichnungstrommel 24 darstellt. Durch Verwendung derartiger Taktimpulse Pq und Impulse qQ steuert der
Taktgenerator 19 die übertragung der Bilddaten nach
deren Ausgabe aus der Recheneinheit 16. Eine Tastatur 15 dient dazu, die Ausschnittgrenzen und den Vergrößerungsfaktor
für die Wiedergabe auf der Aufzeichnungstrommel 24 einzugeben. Falls erforderlich, können mit-
931
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
-Al-
3!) 2 34
tels der Tastatur 15 verschiedene sonstige Parameter
eingegeben werden.
Impulszähler 9 und 29 nehmen die von den Drehencodern 3 und 25 und den Taktgeneratoren 10 und 19 der Eingangsseite bzw. der Aufzeichnungsseite ausgegebenen Impulse
auf und zählen diese, wodurch die Abtastpositionskoordinaten in der Drehrichtung (Y, y) bestimmt werden.
Impulszähler 8 und 28 zählen die von den Linearencodern 7 bzw. 27 ausgegebenen Impulse unter Erzeugung von Abtastpositonskoordinaten
in der axialen Richtung (X, x) der Köpfe 5 bzw. 21.
Der Aufbau der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung ist damit erläutert. Im folgenden wird das Abtasten und
Aufzeichnen von Bildern durch diese Vorrichtung beschrieben in drei Verarbeitungsschritten:
Erster Schritt
Ein Operator bringt eine Mehrzahl von Vorlagen, die gleichzeitig verarbeitet werden sollen, auf die Vorlagetrommel
2 auf, er speist den Rechner 14 mit vorgegebenen Parametern wie dem Vergrößerungsfaktor mittels
der Tastatur 15. Die Daten werden in dem Rechner 14 gespeichert, es wird ein Signal der Koordinaten S und T
der beiden Punkte gewonnen zum Bestimmen der Ausschnitte jeder Vorlage, wie dies in Figur 6 gezeigt ist,
durch Beleuchten der Bilder mittels eines von dem Abtastkopf ausgestrahlten Lichtpunktes (Einzelheiten werden
weiter unten angegeben) und Speichern des Signals der Koordinaten in dem Rechner 14.
931 ''ORIGINAL ING
BOEHMERT & BOEHMERT
Zweiter Schritt
Der Rechner 1 4 führt das erste photoelektrische Abtasten
aus, ermittelt aus den durch das Abtasten gewonnenen Bilddaten die Daten der optimalen Glanzlicht- und
Schattierungspunkte, den optimalen Gradationskorrekturverlauf und die optimale Farbkorrektur jeder Vorlage
unter Verwendung eines unten beschriebenen Verfahrens und speichert diese Daten als Abtastparameter für jede
Vorlage.
Dritte Stufe
In dieser Stufe wird das zweite photoelektrische Abtasten durchgeführt. Jedesmal, wenn das Abtasten und Aufzeichnen
der Vorlagen beginnt, speist der Rechner 1 4 die Recheneinheit 16 mit den optimalen Abtastkonditionsdaten
für die jeweilige Vorlage, wie sie in dem zweiten Schritt gewonnen wurden, wodurch bewirkt wird,
daß die gewünschten Reproduktionen auf dem Aufzeichnungsfilm
26 aufgezeichnet werden, der auf die Aufzeichnungstrommel 24 aufgebracht ist.
Die einzelnen Verfahrensschritte werden weiter unten genauer dargestellt.
In dem ersten Schritt speist die Tastatur 15 den Rechner
14 mit vorgegebenen Konditionsdaten wie dem Vergroßerungsfaktor
und sorgt für die Speicherung in dem Rechner 14. Sodann werden die Ausschnitte auf der Vorlagetrommel
bestimmt. Beispielsweise werden die Vorlagen, deren gleichzeitige Reproduktion gewünscht ist,
als Vorlagen A, B und C bezeichnet. Die Art und Weise ihrer Anordnung auf der Vorlagetrommel 2 ist in Figur 6
ORiQiNAL !WSFEGTED
BOEHMERT & BOEHMEKT
wiedergegeben, das eine Abwicklung der Vorlagetrommel wiedergibt. In der Figur 6 geben S-j, T-j, S2, T^, S3 und
T3 jeweils die Koordinatenpunkte an, die die Ausschnitte
der Vorlagen A, B und C bestimmen, die in gestrichelten Linien wiedergegeben sind. Ein Operator bewegt
den Aufzeichnungskopf an die Position, an dem der von
dem Abtastkopf ausgestrahlte Lichtpunkt die Koordinatenpunkte beleuchtet und gibt die Koordinatenwerte
jedes dieser Punkte in den Rechner 14 ein, wodurch ein bestimmter Ausschnittspunkt einer bestimmten Vorlage,
zu dem der jeweilige Punkt gehört, durch die in Figur 1 dargestellte Tastatur 15 angegeben wird. Die von dem
Abtastkopf angegebenen Koordinatenwerte werden sodann wie folgt erstellt.
Zunächst wird die Bezugsposition (der Ursprung der Nebenabtastrichtung
auf der Vorlagetrommel) mittels eines (nicht gezeigten) Magnetschalters oder dergleichen bestimmt.
Sodann werden die Impulse des Linearencoders 7, die von der Entfernung des Abtastkopfes von dem Bezugspunkt
abhängen, von dem Impulszähler 8 aufsummiert (wenn der Abtastkopf sich in Richtung auf den Ursprung
zurückbewegt, wird herabgezählt). Der X-Koordinatenwert
(der Koordinatenwert in der Nebenabtastrichtung) wird durch diesen integrierten Wert angegeben. Sodann wird
der Bezugspunkt (der Ursprung in der Hauptabtastrichtung des Vorlagezylinders) bestimmt an einer solchen
Position, bei der Drehencoder 3 einen Drehimpuls erzeugt. Basierend auf einem solchen Bezugspunkt werden
die Anzahl der Taktimpulse in der Hauptabtastrichtung von einem Impulszähler 9 gezählt. Der Koordinatenwert
der Y-Richtung (der Hauptabtastrichtung) wird durch diesen Integrationswert gebildet. Dasselbe kann für die
Koordinatenwerte der Aufzeichnungsseite durchgeführt
original
BOEHMERT & BOEHMERT
werden.
In der zweiten Stufe wird das photoelektrische Abtasten durchgeführt. Basierend auf den in dem ersten Schritt
bestimmten Ausschnittkoordinaten jeder der Vorlagen auf der Vorlagetrommel S1 (X1, Y1), T1 (X2, Y2), S2 (X3,
Y3), T2 (X4, Y4), S3 (X5, Y5) und T3 (X6, Y6) (Figur 6)
werden die Abtastbilddaten zur statistischen Behandlung von dem Ausschnitt jeder Vorlage genommen und in dem
Rechner 14 gespeichert. Die Verarbeitungsschritte des ersten photoelektrischen Abtastens ist in dem Flußdiagramm
von Figur 10 wiedergegeben.
Im folgenden wird das Flußdiagramm von Figur 10 erläutert.
In der Figur sind die Nummern der Vorlagen (A), (B) und (C) als 1,2 bzw. 3 bezeichnet, die Koordinaten
der Koordinatenpunkte F und T der Ausschnitte der Vorlage (A), (B), (C) sind als (Xs, Ys) und (XT, YT) bezeichnet.
In einem Schritt S2 wird die Nummer der Vorlage, von
der zunächst die statistischen Daten gewonnen werden (die kleinste Bildnummer) einem Register 0rs eingegeben,
die Nummer der Vorlage, von der die nachfolgenden statistischen Daten gewonnen werden (der größten Bildnummer)
werden einem Register 0re eingegeben.
In einem Schritt S3 wird der Abtastkopf zurückgeführt
zu X = Xq, Xq, wie dies in Figur 6 gezeigt ist.
In einem Schritt S4 wird die Vorlagenummer, die in
einem Register 0rg ist, in ein Register Orn gegeben.
BOEHMERT & BOEHMERT
Im Schritt Sg werden die Ausschnittkoordinaten (Xg, Yg)
und (XT, YT) der Vorlage 0rn in eine (nicht gezeigte)
Zentralrecheneinheit eingegeben.
Im Schritt S6 wird der Abtastkopf 5 schnell an einen
Ort X = Xs gebracht.
In einem Schritt S7 gewinnt der Abtastkopf 5 für die
statistische Behandlung die Bilddaten der Vorlage mit der Nummer 0rn innerhalb des Bereiches Xg ύ. X = XT und
Yg s Y äYt und läßt den Rechner 14 diese Daten speichern.
In einem Schritt Sg wird die Nummer 0rn der Vorlage um
eins erhöht (die schon in dem Register vorliegende Nummer 0rn wird herausgenommen, die Ziffer um eins erhöht
und wieder in dasselbe Register als Nummer 0rn eingegeben).
In einem Schritt Sg wird die Ziffer 0rn mit der Nummer
der letzten Vorlage 0re verglichen. Wenn festgestellt wird, daß noch Vorlagen verblieben sind, deren Bilddaten
für die statistische Behandlung noch nicht aufgenommen worden sind, ergibt sich in dem Schritt S9 ein
"Nein". Das Programm kehrt zum Schritt S5 zurück, die vorangehend beschriebenen Schritte werden wiederholt.
Wenn die Bilddaten für die statistische Behandlung für alle Vorlagen vollständig gewonnen sind, ergibt sich
bei Schritt Sg ein "Ja", das erste photoelektrische Abtasten ist abgeschlossen "Schritt S10).
Auf diese Weise werden die Bilddaten für die statistische Behandlung der Vorlagen (A), (B) und (C) gewonnen.
Die abgetasteten Bilddaten jeder so gewonnenen Vorlage
BOEHMERT & BOEHMERT
werden sodann derart verrechnet, wie dies bereits von dem Anmelder vorgeschlagen und in der japanischen Offenlegungsschrift
Sho. 56-87044 offenbart ist. Dabei werden die Flächen der Abschnitte der Dichtebereiche
berechnet, bei denen es sich um Glanzlicht- oder Schattierungspunkte handeln kann, die Abschnitte werden angesehen
als Flächen mit den vorgegebenen Werten als Glanzlich- und Schattierungspunkte, die verteilten
Dichtebereiche des Bildes werden in verschiedene Abschnitte durch vorgegebene Grenzdichtewerte aufgeteilt,
wie dies in Figur 2 gezeigt ist, die Häufigkeit, mit denen die Dichtewerte in den jeweiligen Abschnitten
erscheinen werden gezählt und die Häufigkeitsverteilung der Dichten der abgetasteten Bildelemente werden erhalten,
wie sie in Figur 3 gezeigt sind. Das Verarbeiten zum Gewinnen der Abtastkonditionsdaten durch statistische
Behandlung der abgetasteten Daten jeder Vorlage wird in dem Zentralrechner in dem Rechner 14 durchgeführt,
das Verfahren zur Gewinnung eines geeigneten Gradationskorrekturverlaufs aus der vorerwähnten Häufigkeitsverteilung
wird im folgenden beschrieben.
Der Fall, daß die Häufigkeitsverteilung der Dichten der aus dem Ausschnitt einer Vorlage abgetasteten Bildelementen
ist wie in Figur 4 dargestellt, wird im folgenden genauer erläutert. In der Figur wird gezeigt, daß
ein Dichtebereich A-| einen Bereich von der Glanzlichtpunktdichte Dg bis zu der Dichte D1 und einem
gezählten Wert von Bildelementen, die innerhalb dieses Bereiches fallen, die als Cj bezeichnet ist, hat. Entsprechendes
gilt für jeden der Dichtebereiche A2 bis A9. Aus dieser Häufigkeitsverteilung wird der optimale
Gradationskorrekturverlauf errechnet, wie er mit der gestrichelten Linie in Figur 5 gezeigt wird, was im
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERl
folgenden erläutert wird.
Wenn C die Gesamtsumme der gezählten Werte bezüglich Figur 4 bezeichnet, ist C durch eine Gleichung (1)
gegeben:
9
C = Σ C1 (1)
C = Σ C1 (1)
Es wird angenommen, daß T die Dichtebreite jeder der oben erwähnten Dichtebereiche angibt, während der Dichtebereich,
der durch Drucken der Wiedergabe reproduzierbar ist, bestimmt ist als von einer Glanzlichtdichte
Djjp bis zu einer Schattierungsdichte Dsp reichend.
Es ist angegeben, daß der Gradient In1 des Teiles der in
Figur 5 gebrochen wiedergegebenen Linie für jeden Dichtebereich unabhängig ist von seiner entsprechenden Häufigkeit
C1 (Figur 4), d.h. größer als das Verhältnis
11C1 zu C (Gesamthäufigkeit)1· ist, umso größer der Gradient
m^ wird. Es ist daher vorgesehen, daß die Gradation solcher Bildelemente, die zu den Dichtebereichen
gehört, die in großer Menge in der Vorlage vorliegen, verstärkt werden, wodurch die Gradation der Reproduktion
als Ganzes verstärkt wird, was zu einer besseren Wiedergabe führt.
Wenn N die Anzahl der aufgeteilten Dichtebereiche angibt,
ergibt sich der durchschnittliche Gradient m in jedem Dichtebereich durch die Gleichung (2):
L IKSPEGTiID
BOEHMERT & BOEHMERl
m Dsp"Dhp m
N/T
Andererseits ist die durchschnittliche Häufigkeit C in
jedem Dichtebereich gegeben durch die Gleichung (3):
C = C/N (3)
Wenn diese Gleichungen verwendet werden, ergibt sich der Gradient der gebrochenen Linie von Figur 5 durch
die Gleichung (4):
m* = m χ Cj/C (4)
Die Gleichung kann erstellt werden, da jeder Dichtebereich zu dem durchschnittlichen Gradienten m (Figur 5)
durch das Verhältnis "T1 bis T (durchschnittliche Häufigkeit)"
beiträgt. Der in Figur 5 gezeigte Korrekturverlauf ist für die Verdeutlichung verstärkt wiedergegeben.
In dieser Figur werden die Verlaufdaten multipliziert in einen gewohnlich verwendeten Graditionsverlauf
(der als Beispiel gestrichelt dargestellt), dessen Glanzlichtabschnitt verstärkt und dessen Schattierungsabschnitt komprimiert ist entsprechend den Differenzen
zwischen dem Dichtebereich der Vorlage und dem Dichtebereich der Wiedergabe.
Die in Figur 5 dargestellte gebrochene Linie selbst kann als optimaler Gradationskorrekturverlauf verwendet
werden. In diesem Fall kann eine geglättete Kurve verwendet werden, die durch Interpolation zwischen den
Endpunkten durch eine geeignete Funktion als optimaler Gradationskorrekturverlauf gewonnen wurde, wenn die
ORIGINAL INSPECTED
-ρΓ- Zs- 35234U2
Krümmungen an den Endpunkten jedes Dichtebereiches das zu reproduzierende Bild betreffen.
Der so gewonnene optimale Gradationskorrekturverlauf wird in dem Rechner 14 entsprechend jeder Vorlage gespeichert.
Da aber für eine Vorlage, deren Gradations1-korrekturverlauf
vorgegeben ist, dieser Verlauf solchen Modifikationen unterworfen, daß die Endpunkte des Verlaufs
in Übereinstimmung mit den Glanzlicht- und Schattierungspunkten kommen, die durch das erste photoelektrische
Abtasten gewonnen worden sind und zu anderen notwendigen Modifikationen. Der derart modifizierte
Verlauf wird wieder in dem Rechner 14 gespeichert. Basierend
auf diesem optimalen Gradationskorrekturverlauf wird der Farbgradationskorrekturverlauf für jede Farbplatte
oder dergleichen gewonnen (dies ist beispielsweise in der japanischen Öffenlegungsschrift Sho. 56-87044
angegeben). Derartige Daten werden in dem Rechner 14 entsprechend den Vorlagen (A), (B) und (C) gespeichert.
Der oben erwähnte Vorgang wird bezüglich aller auf der Vorlagetrommel 2 angeordneter Vorlagen durchgeführt,
die Ergebnisse werden in dem Rechner 14 gespeichert, die zweite Stufe des Berechnens ist abgeschlossen.
Jetzt ist es möglich, die Abtastdaten von den Vorlagen
geeignet abzutasten, um die Menge der Bilddaten, die statistisch zu behandeln sind, zu reduzieren durch Vergrößern
des Abtastabstandes bei dem ersten photoelektrischen Abtasten gegenüber dem photoelektrischen Abtasten
für das Reproduzieren der Bilder (dem zweiten photoelektrischen Abtasten). Dadurch ist es möglich,
die Berechnung für die statistische Behandlung zu mini-
^ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
35234U2
mieren und die Effizienz dieser Behandlung zu vergrößern. Weiter ist es möglich, einen Gradationskorrekturverlauf
und Farbkorrekturdaten zu gewinnen durch die Verwendung anderer statistischer Verfahren als dem vorerwähnten
Verfahren. Falls erforderlich kann das erste photoelektrische Abtasten, also das photoelektrische
Abtasten vor dem Abtasten und Aufzeichnen des Bildes mehrere Male durchgeführt werden.
Beispielsweise liegt ein solcher Fall vor, in dem nur einige Abschnitte des Ausschnitts für die Aufgabe der
Vorlage wichtig ist und unter Verwendung der vorerwähnten optimalen Gradationskurve zu reproduzieren ist,
während andere Abschnitte (beispielsweise der Hintergrund) des Ausschnitts für die Aufgabe nicht so wichtig
sind (beispielsweise gleichförmig dunkel). In dem genannten Fall ist es ungünstig, den Bereich für die
statistische Behandlung der Gradation identisch sein zu lassen mit dem Ausschnitt für die Aufgabe. In einem
solchen Fall sollte das photoelektrische Abtasten zweimal durchgeführt werden. Das erste Abtasten dient dazu,
die Dichten der Glanzlicht- und Schattierungspunkte während des photoelektrischen Abtastens innerhalb des
"Ausschnitts für die Ausgabe" zu bestimmen. Das zweite Abtasten ist das photoelektrische Abtasten innerhalb
des "Ausschnitts für die statistische Behandlung der Gradation"; um diese Art des Abtastens durchzuführen,
ist es erforderlich, zuvor den "Ausschnitt für die statistische Behandlung der Gradation" zu bestimmen.
In dem Fall, daß es lange dauert, diese Datenverarbeitung durchzuführen, ist es möglich, zunächst die gesamte
Bearbeitung einer Vorlage durchzuführen und bis dahin mit dem photoelektrischen Abtasten der nächsten
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
Vorlage zu warten.
In dem nächsten Schritt im Anschluß an den oben erwähnten zweiten Schritt wird die Aufzeichnungstrommel 24
zunächst gedreht, die in Figur 6 gezeigten Ausschnitte werden auf einem Aufzeichnungsfilm in Übereinstimmung
mit der Angabe des bestimmten Layouts aufgezeichnet, wie dies in Figur 7 gezeigt ist. In Übereinstimmung mit
den von der Anmelder in vorgeschlagenen, in den japanischen Offenlegungsschriften Sho. 56-31273 und Sho. 56-29237
offenbarten Verfahren werden die Mehrzahl von auf die Vorlagetrommel 2 wie in Figur 6 dargestellt aufgespannten
Vorlagen auf einem Aufzeichnungsfilm 26 aufgezeichnet, wie in Figur 7 gezeigt auf der Aufzeichnungstrommel
24 aufgebracht ist, und zwar nacheinander durch das zweite photoelektrische Abtasten auf der Basis der
Konditionsdaten (etwa dem Vergrößerungsfaktor), der zuvor mittels einer Tastatur eingegeben worden ist, und
den Gradationskorrekturverläufen und den Farbmodifikationsdaten, die durch das erste photoelektrische Abtasten
gewonnen worden sind. Reproduktionen A1, B1 und
C1, wie sie in Figur 7 gezeigt sind, sind die Ergebnisse
der Reproduktion der bestimmten Ausschnitte der Vorlagen A, B und C, wie sie in Figur 6 gezeigt sind, mit
den gewünschten Vergrößerungen. Randpunkte (S1, t-j),
(S2F t2) und (s3, t3) und X-Koordinaten X1, X2, x3, X4*
X5 und Xg entsprechen jeweils den Randpunkten (S1, T1),
(S2, T2) und (S3, T3) und den X-Koordinaten X1, X2, X3,
X4, X5 und X6.
Das Verfahren des zweiten photoelektrischen Abtastens ist in dem Flußdiagramm von Figur 11 dargestellt.
In einem Schritt S22 wird die Vorlagennummer der zu-
35234U2
nächst photoelektrisch abzutastenden Vorlage (die kleinste Vorlagenummer) eingegeben, sodann wird die
Vorlagennummer für die zuletzt photoelektrisch abtastende Vorlage (die größte Vorlagennummer) in das Register
0re eingegeben.
In einem Schritt S23 wird der Abtastkopf 5 auf den Punkt X = Xq zugeführt, der in Figur 6 gezeigt ist, der
Aufzeichnungskopf 21 wird auf χ = Xq zurückgeführt (Figur
7).
In einem Schritt S24 wird die Vorlagennummer des Registers
0rs in das Register 0rn eingegeben.
In einem Schritt S25 werden die Abtastseitenrandkoordinaten
(Xgr Yg) und (XT, YT) und die Aufzeichnungsseitenrandkoordinaten
(xs, ys) und (xt, yt) der Vorlagennummer
0_ in den Zentralrechner eingegeben.
In einem Schritt S2S werden die in dem Abtastrechner 14
gespeicherten Vergrößerungsdaten in den Rechenabschnitt 16 eingegeben, die Abtastkonditionsdaten der Vorlagennummer
0rn, die während des ersten photoelektrischen
Abtastens gewonnen und in dem Rechner 1 4 gespeichert worden sind, werden in den Rechenabschnitt 16 eingegeben.
In einem Schritt S2y werden der Abtastkopf 5 und der
Aufzeichnungskopf 21 jeweils schnell an die Punkte X = Xg und χ = Xg geführt.
In einem Schritt S28 werden die von dem Abtastkopf 5
innerhalb der Bereiche von Xg ± X ^ XT und Yg ~ Y = Y?
gewonnenen Bildsignale durch einen Analog/Digital-Wand-
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
,^ 35-234Ü2
ler 11, den Begrenzer 13, den Rechenabschnitt 16 und
den Punktgenerator 18 geführt und erreichen den Aussendungskopf
21. Sodann werden die obigen Bildsignale auf dem Aufzeichnungsfilm 26 innerhalb der Bereiche X- -£■ χ
Xf. und ys ^. y ^ Yt von ^em Aufzeichnungskopf 21 aufgezeichnet.
In einem Schritt S29 wird, wie dies bei dem Schritt Sg
beschrieben worden ist, die Vorlagennummer 0rn um eins
erhöht. In einem Schritt S30 wird, wie dies für den
Schritt Sg beschrieben worden ist, geprüft, ob noch abzutastende und zu reproduzierende Vorlagen verblieben
sind, ggf. werden die Schritte S25 bis S23 wiederholt.
Wenn alle Vorlagen vollständig abgetastet und aufgezeichnet worden sind, ist das photoelektrische Abtasten
abgeschlossen (S31).
Auf diese Weise werden die Vorlagen A, B und C nacheinander reproduziert.
Die Vorgehensweise von dem ersten zu dem dritten Schritt wurde oben anhand eines Beispieles einer digi1-talen
Vorrichtung zur Bildabtastung und -reproduktion erläutert. Es ist jedoch auch möglich, diese Erfindung
auf eine analog arbeitende Bildabtast- und Reproduktionsvorrichtung durch Verwendung von Analog/Digitaloder
Digital/Analog-Wandlern in den Abschnitten der Vorrichtung, wo diese erforderlich sind, durchzuführen.
Obwohl die in dem dritten Schritt zu druckenden Vorlagen in Übereinstimmung mit den in dem ersten und dem
zweiten Verarbeitungsschritt gewonnenen Abtastbedingungen reproduziert werden können, können besonders angegebene
Vorlagen auf der Grundlage von Abtastbedingungen
BOEHMERT & BOEHMERT
-3o.
35234Ü2
aufgezeichnet werden, die mittels der Tastatur vorher eingegeben worden sind, ohne dem zweiten Verarbeitungsschritt unterzogen zu werden. Durch eine solche Funktion
ist es möglich, die Reproduktion von Vorlagen auf der Grundlage von besonderen Abtastbedingungen unabhängig
von einer statistischen Behandlung durchzuführen. Es ist nicht erforderlich zu sagen, daß es möglich ist,
einen Teil der Abtastkonditionsdaten, die durch statistische Behandlung gewonnen worden sind, durch zuvor
eingegebene Konditionsdaten zu ersetzen.
Weiter ist es in manchen Fällen unnötig, eine Information
über den Vergrößerungsfaktor über die Tastatur 15
einzugeben, wenn die Ausschnitte für die Reproduktion mittels der Tastatur 15 eingegeben werden und der Ausschnitt
der Vorlagen mittels des Abtastkopfes bestimmt werden.
Die Erfindung kann auch für das gewöhnlich durchgeführte Abtasten einer Vorlage auf einer Punkt-zu-Punkt-Grundlage
angewendet werden neben der Anwendung nach der vorangehenden Ausführungsform.
Wenn der Zeitpunkt des Drückens der Reproduktion durch
Steuern des Antriebsmotors 20 (Figur 1) mittels des Rechners 1 4 verzögert werden kann, ist es weiter möglich,
beispielsweise eine auf der Vorlagetrommel (Figur 8) angeordnete Vorlage D während des zweiten photoelektrischen
Abtastens aufzuzeichnen und gleichzeitig das erste photoelektrische Abtasten einer Vorlage E durchzuführen,
die in derselben Hauptabtastzeile der dem zweiten Abtasten unterliegenden Vorlage D liegt. Zunächst
wird dabei das erste photoelektrische Abtasten der Vorlagen D und F durchgeführt zum Gewinnen der
931
ORIGINAL INSPECTED
BOEHMERT & BOEHMERT
35234U2
Abtastbedingungen und sodann wird auf der Grundlage dieser Abtastbedingungen das zweite photoelektrische
Abtasten durchgeführt zur Ausgabe der Reproduktionsbilder D1 und P1 auf ihren entsprechenden Positionen auf
dem Aufzeichnungsfilm 26 (Figur 9). Bei dem Durchführen
des zweiten photoelektrischen Abtasten wird, wenn das photoelektrische Abtasten der Vorlage E gleichzeitig
durchgeführt wird, die Zeit für das spätere Abtasten erspart werden.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren
verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
ORIGINAL t^SFECTES
BOEHMERT & BOEHMERT
35234Ü2
Bezugszeichenliste
| 1 | Antriebsmotor |
| 2 | Vorlagetrommel |
| 3 | Drehencoder |
| 4 | Antriebsmotor |
| 5 | Abtastkopf |
| 6 | Schubspindel |
| 7 | Linearencoder |
| 8 | Impulszähler |
| 9 | Impulszähler |
| 10 | Stuertaktgenerator |
| 11 | Analog/Digital-Wandler |
| 13 | Begrenzer |
| 14 | Rechner |
| 15 | Tastatur |
| 16 | Recheneinheit |
| 18 | Punktgenerator |
| 19 | Taktgenerator |
| 20 | Antriebsmotor |
| 21 | Aufzeichnungskopf |
| 22 | Schubspindel |
| 23 | Antriebsmotor |
| 24 | Aufzeichnungstrommel |
| 25 | Drehencoder |
| 26 | Aufzeichnungsfilm |
| 27 | Linearencoder |
| 29 | Impulszähler |
ORiGiNAL 931
Claims (7)
1. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern, gekennzeichnet durch
Aufbringen einer Mehrzahl von Vorlagen auf eine Vorlagetrommel,
Bestimmen der Ausschnittsbereiche auf jeder Vor- * lage vor dem Aufzeichnen des Reproduktionsbildes, f~
Samplen der durch das photoelektrische Abtasten gewonnenen Bildsignale der Vorlage innerhalb des Ausschnittsbereiches
mit einem vorgegebenen Abtastabstand,
Unterwerfen der derart abgetasteten Daten unter eine statistische Klassifikation und Behandlung zur
Gewinnung der Dichtedaten der Glanzlichtpunkte der Schattierungspunkte jeder Vorlage,
Bestimmen der für die optimale Gradationskorrektur erforderlichen Abtastkonditionsdaten und optimalen
Farbkorrektur auf der Grundlage der Dichtedaten,
BOEHMERT & BOEHMERT
Speichern der Abtastkonditionsdaten für jede Vorlage, und, gleichzeitig,
Sukzessives Eingeben der Abtastkonditionsdaten, die bei dem photoelektrischen Abtasten jeder Vorlage
gespeichert worden sind, in eine Vorrichtung zum Abtasten und Reproduzieren zum Aufzeichnen der Reproduktion,
sowie
nachfolgend Durchführen des Abtastens und Aufzeichnens der Reprodukionen der verschiedenen Vorlagen.
2. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastabstand
bei dem photoelektrischen Abtasten der Vorlagen vor dem Aufzeichnen der Reproduktionsbilder
großer ist als der Abtastabstand bei dem photoelektrisehen Abtasten zum Aufzeichnen der Reproduktionsbilder,
und daß, falls erforderlich, das erste Abtasten mehrfach durchgeführt wird.
3. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß einige der Vorlagen mehrfach aufgezeichnet werden auf der Grundlage der vorbestimmten Abtastkonditionsdaten.
4. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verfahren zum Gewinnen des optimalen Gradationskorrekturverlaufs entsprechend des Bildes in-
BOEHMERT & BOEHMERT _ .- . ~
nerhalb des Ausschnittbereiches jeder Vorlage folgende
Schritte aufweist:
Abtasten der Farbauszugssignale mit einem vorgegebenen Abtastabstand durch photoelektrisches Abtasten
vor dem Aufzeichnen des Reproduktionsbildes,
Aufteilen der verteilten Dichtebereiche der Farbauszugsbildsignale
in mehrere Dichtebereiche mit einer konstanten Dichtebreite durch die Verwendung von vorgegebenen
verteilten Dichtebereichen und Grenzdichtewerte,
Zählen und Aufzeichnen der Häufigkeit, mit der jedes der Farbauszugsbildsignale in jedem der Dichteteilbereiche
auftritt,
Gewinnen der Verteilungscharakteristik der Dichte der innerhalb des Bildes des Grenzbereiches der Vorlage
liegenden Bildelemente,
Gewinnen des Gradienten der reproduzierbaren Gradationscharakteristik
in jedem Dichtebereich aus der Häufigkeit der gezählten Werte in jedem Dichtebereich
in der Verteilungscharakteristik, der Gesamtheit der gezählten Werte und des reproduzierbaren Dichtebereiches
bei dem Reproduzieren,
Gewinnen einer gebrochenen Linie auf der Grundlage des Gradienten, die an dem Glanzlichtpunkt beginnt und
dem Schattierungspunkt endet, und, falls erforderlich,
Glätten der gebrochenen Linie.
BOEHMERT & BOEHMERT _ . .
5. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der für jede Vorlage bestimmte Ausschnittbereich klassifiziert ist in einen Ausschnittbereich für eine
statistische Behandlung und einen Ausschnittbereich für die zu reproduzierende Ausgabe, und derart eingerichtet
ist,
der Ausschnittbereich für die statistische Behandlung klassifiziert ist in einen Trimmbereich zum Bestimmen
des Glanzlichtpunktes und des Schattierungspunktes und eines Ausschnittbereichs für die statistische
Behandlung der Gradation, und derart eingerichtet ist, und
das photoelektrische Abtasten durchgeführt wird vor dem Aufzeichnen der Reproduktion gesondert von dem
Ausschnittbereich zum Bestimmen des Glanzlichtpunktes
und des Schattierungspunktes und des Ausschnittbereiches für die statistische Behandlung der Gradation, und
zwar mehrere Male.
6. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Bild zur Reproduktion photoelektrisch abgetastet wird und gleichzeitig dasselbe Abtasten zum
photoelektrischen Abtasten einer anderen Vorlage vor deren Reproduktion dient in dem Fall, daß mehrere Vorlagen
auf der Vorlagetrommel angeordnet sind und die beiden Vorlagen aus diesen vor oder hintereinander in
der Hauptabtastrichtung angeordnet sind.
BOEHMERT & BOEHMERT - - . -
7. Verfahren zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern, gekennzeichnet durch
Mittel zum Bestimmen der Ausschnittbereichen von mehreren auf einer Vorlagetrommel (2) angeordneten Vorlagen,
Mittel zum Gewinnen der optimalen Abtastkonditionsdaten durch Unterziehen der aus einem Ausschnittbereich
jeder Vorlage durch photoelektronisches Abtasten vor dem Aufzeichnen der Reproduktion gewonnenen
Bildsignalen unter eine statistische Klassifikation und Behandlung,
Mittel zum Speichern der Abtastkonditionsdaten für jede Vorlage, und
Mittel zum Einbringen der in dem Speichermittel gespeicherten Abtastkonditionsdaten in die Vorrichtung
zum Abtasten und Reproduzieren von Bildern sequentiell bei jedem Abtasten der Vorlage bei dem photoelektrischen
Abtasten zum Aufzeichnen des Reproduktionsbildes.
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| JP (1) | JPS6120042A (de) |
| DE (1) | DE3523402A1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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