DE3512040C2 - - Google Patents

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DE3512040C2
DE3512040C2 DE19853512040 DE3512040A DE3512040C2 DE 3512040 C2 DE3512040 C2 DE 3512040C2 DE 19853512040 DE19853512040 DE 19853512040 DE 3512040 A DE3512040 A DE 3512040A DE 3512040 C2 DE3512040 C2 DE 3512040C2
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Alfred Dr.-Ing. 7915 Elchingen De Eggenmueller
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EGGENMUELLER, ALFRED, DR.-ING., 7915 ELCHINGEN, DE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/10Unloading means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/18Loading or distributing arrangements
    • A01F25/183Loading arrangements

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Füllen und Bilden von Lager­ stätten, insbesondere von Fahrsilos für geerntetes Feldfutter, wobei das Erntegut von einem Erntewagen beim Überfahren der Lagerstätte abgeladen wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens unter Verwendung eines Erntewagens, insbesondere eines Ladewagens.
Ein derartiges Verfahren, wie es seit mehreren Jahren zum Anlegen von Fahrsilos Anwendung findet, wird beispielsweise in der Zeitschrift "HESSENBAUER" Nr. 18/1988, S. 20 beschrieben. Dabei wird das auf dem Erntewagen befindliche Feldfutter über eine aus Dosierwalzen bestehende Abladevorrichtung auf dem Silo verteilt. Die Futterverteilung wird durch ein Verteilgerät zusätzlich unterstützt und das Futter durch einen Schlepper beim Überfahren des Silos festgewalzt. Der Anteil des Walzens und Verteilens ist in der Arbeitskette der Silageherstellung dabei relativ hoch.
Aus der DE-PS 18 16 405 ist ein Ernteverfahren bekannt, bei dem das Erntegut beim Abladen in einen Folienschlauch eingefüllt und eingepreßt wird. Durch den Folienschlauch ist dieses Verfahren jedoch teuer und aufwendig.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben, das bzw. die die gesonderten Arbeitsgänge Verteilen und Walzen bei der Anlage eines Fahrsilos einspart und die Bildung einer Lagerstätte bei gleich­ zeitig hoher Verdichtung wesentlich vereinfacht.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 bzw. 4.
Das vom Erntewagen kommende Erntegut wird bevorzugt einer Preßein­ richtung, bestehend aus einem Zinkenrotor, zugeführt, dessen Zinken mit ihren Spitzen in Rillen des Pressenmantels eingreifen, deren Ar­ beitsfläche mit einem Abstreifer beim Durchgang einen Winkel klei­ ner oder gleich oder geringfügig größer als 90° bildet, einem unmittelbar anschließenden Preßkanal, dessen Anfangsweite etwa der Zinkenlänge entspricht, dessen weiterer Verlauf in bezug auf die Weite und ggf. auch auf die Länge verstellt werden kann.
Aus dem Preßkanal strömt ein stark verdichteter Gutstrang, der entweder auf den Boden oder auf schon liegendes Erntegut abge­ legt wird, wobei bei entsprechender Anordnung zusätzlich eine An­ pressung an den Boden oder das bereits abgelegte Erntegut erfolgt. Der Gutstrang kann aber auch einer Weiterförderanlage zugeführt werden.
Beim Füllen von festen Flachsilos und der Anlage von freien Flachsilos wird durch den hochverdichteten Gutstrang und durch seine schichtartige Ablage eine hohe Gesamtdichte erreicht. Das Verteilen und Walzen als weiterer Arbeitsgang entfällt: Das Füllen und Anlegen von Flachsilos kann von einem Mann vorgenom­ men werden.
Für vorhandene Flachsilos kann die Breite des Gutstranges ver­ ändert werden, so daß eine vollständige Füllung möglich ist. Durch diese Verstellung der Gutstrangbreite kann auch eine Ver­ stellung der Lage des Gutstranges zum Wagen vorgenommen werden, damit der äußere Gutstrang an der Siloseitenwand zum Anliegen kommt.
Bei der Anlage von freien Flachsilos wird der Gutstrang in ein­ zelnen Streifen nebeneinander angelegt, wobei die nächste Lage jeweils an den Enden über die vorherige Lage hinausragt und an der Seite geringfügig schmäler ist. Dies wird dadurch erreicht, daß bei Anlage der zweiten Schicht die Streifenbreite durch Ver­ engung der Preßkanalmündung verringert wird.
Je nach Breite des Flachsilos kann dann nach einer bestimmten Anzahl von Schichten wieder auf die maximale Streifenbreite umgestellt werden, wobei die Anzahl der Streifen um einen ver­ ringert wird.
Damit entsteht ein Flachsilo, das bis zur letzten Schicht be­ fahrbar ist und das sich durch eine Folienplane leicht abdecken läßt, da es im Längs- und Querschnitt abfallende Seitenflächen aufweist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die fest am Ern­ tewagen angeordnete oder an einer Schwinge angebrachte Preßein­ richtung nach dem Einsatz unter die Ladefläche des Erntewagens geschoben werden.
Die Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine am Erntewagen angebaute Preßeinrichtung.
Fig. 2 zeigt eine am Erntewagen angelenkte Preßeinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine am Erntewagen angehängte Preßvorrichtung.
Fig. 4 zeigt die Schichtverteilung in einem festen Flachsilo.
Fig. 5 und 6 zeigen die Anlage eines freien Flachsilos.
In Fig. 1 ist am hinteren Ende des Erntewagens 1 die Preßein­ richtung 2 fest angebaut. Zum Entleeren fördert der Kratzboden 3 das Erntegut nach hinten in den Aufnahmetrichter 4. Der Zinken­ rotor 5 mit seinen Zinken 6 bewegt das Erntegut durch den Pres­ senmantel 7 mit den Rillen 8, in die die Spitzen der Zinken 6 eintauchen. Die Arbeitsfläche 9 der Zinken 6 bilden beim Durch­ gang durch den Abstreifer 10 mit diesem einen Winkel kleiner oder gleich oder geringfügig größer als 90°. Dadurch erfolgt ein pressendes Einstreichen des Erntegutes in den unmittelbar nach­ folgenden Preßkanal 11, dessen Anfangsweite 12 etwa der Länge des Zinkens 9 entspricht und der in seinem weiteren Verlauf in der Weite und ggf. in der Länge verstellt werden kann. Die Ka­ nalwand 13 ist dazu im Gelenk 14 gelagert und wird durch die Spindel 15 verstellt.
Der aus der Mündung 16 des Preßkanals 11 kommende Gutstrang 17 wird auf den Boden oder auf einen schon liegenden Gutstrang ab­ gelegt.
Die Preßwirkung kann durch Veränderung der Kanalweite mittels der Spindel 15 und der Verlängerung 18 verändert werden.
Die Einstellung hängt von der Beschaffenheit des Erntegutes und der gewünschten Verdichtung ab.
Mit dem Taster 19 wird die Dicke des ausströmenden Gutstranges 17 gemessen. Bei aufstauendem Gutstrang muß die Fahrgeschwindigkeit erhöht oder die Abladegeschwindigkeit verringert werden.
In Fig. 2 ist am Erntewagen 1 die Preßeinrichtung 2 über die Schwinge 20 am Anlenkpunkt 21 angebracht und kann mittels des Zylinders 22 in der Höhe verstellt werden.
Die Mündung 16 des Preßkanals 11 ist schräg nach unten geneigt und mit dem Preßblech 23 verlängert.
Dieses ist gelenkig angeordnet und durch Federdruck belastet. Die Meßeinrichtung 24 zeigt die Lage an. Die Leitbleche 25 be­ grenzen den Gutstrang zur Seite hin. Durch zusätzlichen Druck im Zylinder 22 kann der Anpreßdruck des neuen Gutstranges auf den schon liegenden erhöht werden.
In Fig. 3 ist am Erntewagen 1 eine Preßeinrichtung 26 über die Zugstange 27 an der Anhängeöse 28 angehängt. Die Walzen 29 stützen die Preßeinrichtung 26 ab und verfestigen zusätzlich die Gutstränge 17. Die Mündung 30 des Preßkanals 11 ist mittels der Krümmer 31 nach beiden Fahrtrichtungen wirkend ausgebildet.
In Fig. 4 ist der Querschnitt durch ein Flachsilo 32 mit den Seitenwänden 33 und dem Boden 34 dargestellt. Die Gutstränge 35 füllen die ganze Breite aus. Die Preßeinrichtung 36 legt den Randstreifen an der linken Seitenwand an. Damit die Preßeinrich­ tung 36 und zugleich der Erntewagen nicht zu sehr an die Seiten­ wand 33 fahren müssen, wird durch die Leitbleche 25 der Gutstrang 35 seitlich versetzt abgelegt. Dies ist auch auf der anderen Seite etwa in Höhe bei halber Füllung dargestellt. Bei Erstellung des mittleren Gutstranges 37 können die Leitbleche 25 auch zur Anpassung an die Silobreite benützt werden.
In Fig. 5 ist das Flachsilo 38 in Seitenansicht und in der Fig. 6 in Draufsicht dargestellt.
Das Flachsilo wird in der Streifenlage 39 mit 8 Gutsträngen 35, die in voller Breite angelegt sind, begonnen. Die darüberliegen­ de Streifenlage 40 ist geringfügig schmäler und etwas nach innen gerückt angeordnet. In ihrer Länge ragen die Gutstränge 35 über die darunterliegenden Gutstränge hinaus. Die weiteren jeweils darüberliegenden Streifenlagen 41 bis 43 sind alle etwas schmäler. Bei der Streifenlage 44 können die Gutstränge 35 wieder die volle Breite aufweisen. Zur Verringerung der Gesamtbreite sind es hier jedoch nur noch 7 Gutstränge. Die Streifenlagen 45-49 werden durch Schmälern der Gutstränge in ihrer Gesamtbreite reduziert, um einen schrägen Verlauf der Seitenwände zu erzielen.
Die Streifenlage 50 wird durch die Verringerung der Anzahl der nebeneinanderliegenden Gutstränge 35 auf 4 bei voller Breite der Gutstränge 35 erreicht.
Um den treppenförmigen Übergang der einzelnen Streifenlagen aus­ zugleichen, können die jeweiligen Seitenklappen 25 auch in ihrer Schräglage zur Waagrechten verändert werden; damit bekommt die jeweilige Außenseite einen schrägen Querschnitt und der Über­ gang von einer Schichtlage zur anderen verläuft nicht mehr trep­ penförmig.

Claims (12)

1. Verfahren zum Füllen und Bilden von Lagerstätten, ins­ besondere von Fahrsilos für geerntetes Feldfutter, wobei das Erntegut von einem Erntewagen beim Überfahren der Lagerstätte abgeladen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das abzuladende Erntegut zunächst von einer dem Ernte­ wagen (1) nachgeordneten Preßvorrichtung (2) zu einem dichtgepreßten Gutstrang (17) verdichtet wird und der dichtgepreßte Gutstrang (17) sodann während des Überfah­ rens der Lagerstätte schichtweise auf die Lagerstätte abgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstätte durch mehrere nebeneinander- und auf­ einanderliegende Gutstränge (17) gebildet wird, die in ihrer Breite bzw. Anzahl an die Lagerstätte anpaßbar sind.
3. Verfahren wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lagerstätte durch verschieden lange Gut­ stränge (17) gebildet wird, die mit ihren Enden über die vorher abgelegten Gutstränge hinausragen.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wenigstens nach Anspruch 1, unter Verwendung eines Erntewagens, ins­ besondere Ladewagens, dadurch gekennzeichnet, daß einem Kratzboden (3) des Ladewagens oder Abladewalzen des Erntewagens (1) eine Preßvorrichtung (2, 26) nachgeordnet ist, deren Preßkanal (11) oder dessen Mündung (16, 30) zur Ablage des dichtge­ preßten Gutstranges (17) auf den Boden oder auf den vorher abge­ legten Gutstrang (17) ausgerichtet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßvorrichtung (2) an der Rückseite des Erntewagens (1) fest angebaut oder über eine Schwinge (20) angelenkt ist und mit einem Zylinder (22) in der Höhe veränderbar und ggf. nach dem Einsatz unter die Ladefläche verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (16) des Preßkanals (11) schräg nach unten weist und mit einer waagrechten Verlängerung (18) versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Anpreßdruckes des Gutstranges (17) die Preßeinrichtung (2) und ein Preßblech (23) an der Mündung (16) des Preßkanals (11) mittels des Zylinders (22) nach unten drückbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinrichtung (26) an der Rückseite des Erntewagens (1) angehängt ist und eine Walze (29) nach der Mündung (30) des Preßkanals (11) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (16, 30) des Preßkanals (11) Krümmer (31) für eine Umleitung nach der jewei­ ligen Fahrtrichtung hin aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (16, 30) des Preßkanals (11) in ihrem Winkel zur Waagrechten veränderbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taster (19) zur Regelung der Fahr- und/oder Abladegeschwindigkeit vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Preßvorrichtung (2, 26) ein Zinkenrotor (5) mit Zinken (6) vorgesehen ist, deren Spitzen in Rillen (8) eines Pressenmantels (7) eintauchen und sich an den Pressenmantel (7) ein Preßkanal (11) mit Mündung (16) unmittelbar anschließt.
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