DE350232C - Zuendsystem mit selbsttaetiger Zuendzeitpunktverstellung - Google Patents

Zuendsystem mit selbsttaetiger Zuendzeitpunktverstellung

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DE350232C
DE350232C DE1919350232D DE350232DD DE350232C DE 350232 C DE350232 C DE 350232C DE 1919350232 D DE1919350232 D DE 1919350232D DE 350232D D DE350232D D DE 350232DD DE 350232 C DE350232 C DE 350232C
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helical gear
shaft
ignition
timing adjustment
automatic
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DE1919350232D
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Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
    • F02P5/06Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on engine speed

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Description

  • Zündsystem mit selbsttätiger Zündzeitpunktverstellung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Zündsystem für Fahrzeug-Verbrennungsmotoren, bei welcher .der Zündzeitpunkt durch selbsttätige Verstellung des Unterbrechers in Abhängigkeit von der Umlaufzahl des Verbrennungsmotors verändert wird. .
  • Um dem rauhen Fahrzeugbetrieb in den Händen eines technisch oft gänzlich unerfahrenen Führers standzuhalten, muB eine solche selbsttätige Regelung eine Reihe von Bedingungen erfüllen, die im folgenden kurz dargelegt sind.
  • Der Teil, der zwecks Einstellung und Unterhaltung am häufigsten nachzusehen ist, ist der Unterbrecher. Bei seiner üblichen Bauart bietet die Freilegung seiner Stirnseite die meisten Vorzüge; diese sind aber für den Bedienenden nur ausnutzbar, wenn er keine ermüdende Körperstellung einnehmen muB. Daraus ergibt sich bei der eingeführten Lagerung des Motors tief im Rahmen von Automobilen, im Raum von Booten usw. als beste Anordnung des Unterbrechers die auf einer senkrechten oder annähernd senkrechten Welle. Dabei ist der Antrieb einer solchen Welle durch ein zwangläufiges Getriebe erforderlich; weitgehende Geräuschlosigkeit dieses Getriebes ist gleichzeitig vorteilhaft.
  • Der Zentrifugalregler soll von einfacher Bauart mit leicht übersichtlicher Wirkung sein, Gewicht und Abmessungen sind möglichst zu beschränken. Das ReglergestängE soll möglichst einfach ausfallen; je geringer die Anzahl verschiedener Bauteile ist, desto vorteilhafter wird die Anordnung, desto geringer auch toter Gang und Massenwirkungen im Reglergestänge, die zu Pendelungen Veranlassung geben könnten.
  • Alle diese Forderungen werden gemäß der Erfindung dadurch erfüllt, daß von der Muffe eines auf der Stromerzeugerwelle sitzenden Zentrifugalreglers ein Schraubenrad, das einem zum Antrieb der Unterbrecherwelle verwendeten Schraubenrad.getriebe angehört, achsial mitgenommen wird, so daß für die Verstellung der Unterbrecherwelle sowohl der Muffenweg als auch die Steigung des Schraubenrades ausgenutzt werden.
  • Das Schraubenradgetriebe ermöglicht bei tiefliegendem Stromerzeuger die Besichtigung des Unterbrechers von oben, bei hochliegendem Stromerzeuger von der Seite, fordert also die geringste körperliche Anstrengung; mit diesem Vorteil verbindet es den vollkommener Geräuschlosigkeit.
  • Wenn als Stromerzeuger eine Lichtmaschine, wie üblich, zwecks Gewichtsverminderung mit anderthalb- bis zweifacher Kurbelwellengeschwindigkeit angetrieben wird, so fällt der auf ihrer Welle sitzende Zentrifugalregler besonders klein und leicht aus; um ihn dazu noch möglichst einfach zu gestalten, setzt man ihn vorteilhaft nur aus einer festen und einer beweglichen Schale, einer Anzahl gleicher Kugeln und der Reglerfeder zusammen. Die bewegliche Schale bildet dabei zugleich die Reglermuffe; sie verschiebt ohne «eitere Übersetzungsglieder das auf der Lichtmaschinenwelle sitzende Schraubenrad. Die selbsttätige Verstellung der Unterbrecherwelle ist so mit einer Mindestzahl von Teilen erreicht. Da ihr Betrag sowohl durch den Muffenhub als auch die Steigung des Schraubenrades bestimmt wird, kann man durch Veränderung eines dieser beiden Faktoren ganz besonders giinstige Bedingungen für den anderen schaffen; man kann sich beispielsweise zugunsten besonders kleiner Reglerabmessungen auf einen kleinen Muffenhub beschränken und ihn durch geeignete Schraubenradsteigung in die gewünschte Winkelverstellung der Unterbrecherwelle umsetzen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Anordnung im Grundriß, Abb. 2 schematisch den in Abb. i der Deutliclikeit halber weggelassenen Unterbrecher.
  • a ist die Kurbelwelle beispielsweise eines Vierzylindermotors; das auf ihr festgekeilte Kettenrad b treibt durch eine Gelenkkette c und das zugehörige Kettenrad d die Ankerwelle e einer Lichtmaschine mit an sich beliebiger, vorteilhaft höherer Drehzahl an, die in den beiden Kugellagern f, f gelagert ist, Gegen einen Bund in der Nähe des rechten Kugellagers lehnt sich die unverschiebliche Schale g eines Kugelzentrifugalreglers von an sich bekannter Bauart. Die Schale g hält mit der auf der Welle e längsverschiebbaren, aber nicht drehbaren Schale i die als Schwungkugeln dienenden Kugeln h unter dem Druck der Reglerfeder k. Die Schale i bildet die Muffe des Reglers und trägt ein Schraubenrad L, das die Unterbrecherwelle n durch das zugehörige Schraubenrad m antreibt. Der auf n sitzende Unterbrecher kann beliebiger Bauart sein. In Abb.2 ist ein solcher einfachster Form angedeutet. Eine Nockenscheibe o mit vier Nocken schließt bei einer Umdrehung in vier gleichen, aufeinanderfolgenden Zeitabständen den Kontakt einer Flachfeder p mit dem zugehörigen festen Kontakt q. Zweckmäßig setzt man auf die Unterbrecherwelle gleichzeitig noch den .Hochspannungsverteiler; man erhält dann den bekannten Vorteil der verstellbaren Hochspannungsverteiler: geringe Bogenlänge der Verteilersegmente.

Claims (2)

  1. Pt1TENT-ANspRÜcHE: i. Zündsystem mit selbsttätiger Zündzeitpunktverstellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecher vom Motor in an sich bekannter Weise über ein Schraubenradgetriebe angetrieben wird und auf einer der Wellen dieses Getriebes ein Zentrifugalregler beliebiger Bauart mit achsial verschiebbarer Muffe .derart angeordnet ist, daß von der Muffe ein Schraubenrad mitgenommen wird, wodurch für die Verstellung der X#nterbrecherwelle der Muffenweg und die Steigung des Schraubenrades ausgenutzt werden.
  2. 2. Zündsystem nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrifugalregler auf der schneller laufenden Welle des Schraubengetriebes angeordnet ist.
DE1919350232D 1919-11-14 1919-11-14 Zuendsystem mit selbsttaetiger Zuendzeitpunktverstellung Expired DE350232C (de)

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