DE349673C - Aufgleisvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Aufgleisvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE349673C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
    • B61K5/04Devices secured to the track
    • B61K5/06Derailing or re-railing blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Beim Aufgleisen schwerer Lokomotiven mit vielen eng stehenden Achsen in einem Rahmen und von Drehgestellwagen mittels Aufgleisschuhe zeigen sich Übelstände durch Festklemmen der Räder und Unbeweglichkeit des Drehgestells.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese dadurch, daß erst mehrere Achsen auf eine glatte feste Fahrbahn in der richtigen Höhe ίο gebracht werden, ehe das Hinüberdrücken in die seitlich richtige Lage beginnt. Das Festklemmen einer Achse gegen den Schienenkopf wird dadurch unmöglich, und die evtl. noch in der Schotterung stehenden letzten Achsen !■5 sind durch die Hochstellung der mittleren entlastet. Drehgestelle erhalten rechtzeitig ihre wagerechte Lage und Beweglichkeit wieder.
Die Vorrichtung besteht beiderseits aus der Rampe A1 dem Endstück C und dem dazwischen nach Bedarf eingeschalteten Verlängerungsstück B oder mehreren. Die für die Schieneninnenseite bestimmten Teile (Zeichnung Index i) tragen den Führungsflansch. Ihre Fahrbahn ist um Spurkranzhöhe niedriger als die Schiene, damit die Räder beim Aufziehen nicht über die Schienen hinweglaufen können. Die äußere Fahrbahn (Index a) hat Schienenhöhe. Hier trägt das Endstück Ca eine Rippe von etwas mehr als Spurkranzhöhe, auf die der Laufkranz aufläuft; hierdurch wird der Spurkranz von der Fahrbahn abgehoben und kann sich beim Hinübergleiten nicht zwischen diese und Schienenkopf klemmen. Die die Fahrbahnplatte tragenden Längsrippen sind so weit einwärts gerückt, daß der Raum für Laschen und Schwellenbefestigungen frei bleibt, die Vorrichtung also überall angebracht werden kann. Die seitliche Abstützung übernehmen hölzerne oder eiserne Füllstücke F1 die auch den inneren Rand der Fahrbahn unterstützen. Gegeneinander versteift werden diese Längsrippen durch eine Bodenplatte (s. Ba) oder Querstege und -wände. In die Löcher der letzteren lassen sich Verbindungsplatten einschieben. Die Befestigung erfolgt durch Bügel B1 die von unten um den Schienenfuß greifen und durch Holzkeile K angetrieben werden. Die ganze angebrachte Vorrichtung hindert nicht beim Befahren des Gleises. Die äußeren Stücke und das innere Mittelstück lassen sich rechts und links verwenden. In leichteren Fällen oder bei beschränktem Raum lassen sich die Rampen allein mit dem aufgeschraubten Hilfsstück D wie gewöhnliche Aufgleisschuhe verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufgleisvorrichtung für Eisenbahnfahrzeuge, insbesondere schwere vielachsige Lokomotiven und Drehgestellwagen, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei an den Schienen angebrachten Fahrbahnen erst mehrere Achsen auf die richtige Höhe gehoben werden, ehe sie seitlich in die normale Lage zum Gleis gebracht werden, unter Zusammensetzung der Vorrichtung aus einzelnen handlichen Stücken, die in verschiedener Weise kombiniert werden können, unter Verwendung besonderer. Abstützstücke, um die Vorrichtung überall anbringen zu können, und unter Befestigung in an sich bekannter Weise unter der Schiene her durch Bügel und Keil.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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