DE348756C - Verfahren zur Herstellung von poroesen Molersteinen fuer Isolationszwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von poroesen Molersteinen fuer Isolationszwecke

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DE348756C
DE348756C DE1920348756D DE348756DD DE348756C DE 348756 C DE348756 C DE 348756C DE 1920348756 D DE1920348756 D DE 1920348756D DE 348756D D DE348756D D DE 348756DD DE 348756 C DE348756 C DE 348756C
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B38/00Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
    • C04B38/06Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof by burning-out added substances by burning natural expanding materials or by sublimating or melting out added substances
    • C04B38/063Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B38/0635Compounding ingredients
    • C04B38/0645Burnable, meltable, sublimable materials
    • C04B38/0675Vegetable refuse; Cellulosic materials, e.g. wood chips, cork, peat, paper

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von porösen ldiolersteinen für Isolationszwecke. Es ist bekannt, poröse Isolationskörper dadurch herzustellen, daß man Molererde mit organischen Stoffen, wie Sägemehl, Kork, Torf u. dgl., mischt und aus dieser Mischung Steine formt, welche nachher gebrannt werden. Von den organischen Stoffen gibt Kork unter sonst ähnlichen Bedingungen -sowohl den leichtesten als den stärksten Stein.
  • Während Mischungen der Molererde mit Torf und Sägemehl einen Stein ergeben, dessen Stärke oder Halt sehr gering ist, namentlich in solchen Fällen, wo es gilt, einen besonders leichten Stein herzustellen, erhält man dagegen durch Verwendung von Kork unter denselben Bedingungen ein viel stärkeres und festeres Erzeugnis.
  • Von diesen organischen Stoffen ist Kork aber bei weitem der teuerste und dieser erfordert außerdem, bevor er mit der Molererde zusammengemischt wird, eine Temperaturbehandlung, um dadurch schon im voraus dem Kork die Erweiterung zu geben, welche dieser Stoff sonst während des Brennens erleiden und dadurch den Stein zersprengen würde. Sägemehl dagegen ist viel billiger, gibt aber ein weniger gutes Erzeugnis und einen sehr lockeren Stein.
  • Solange bei der Mischung zwischen Molererde und Kork die Molererde überwiegt, wird die Gefahr, daß der Stein bei der Erweiterung des Korkes platzt, nur gering sein; sobald aber die Menge des Korkes die größere der Mischung wird, wird auch die Neigung des Steines zum Platzen größer werden.
  • Will man einen hochporösen Stein herstellen, so muß der Kork den Hauptbestandteil der Mischung bilden. Die Neigung des Steines, während des Brennens zu zerspringen, ist demnach sehr groß, wenn man nicht Sorge trägt, den Kork vor seiner Beimischung mit der Molererde so zu behandeln, daß er durch das Brennen nicht mehr sprengend auf den Stein wirkt.
  • Da geringere Mengen von Kork nicht sprengend auf den Stein einwirken, und da auf der anderen Seite Kork der Stoff ist, welcher besonders schöne Poren in dem Stein hervorbringt und gleichzeitig den dauerhaftesten Stein gibt, so soll gemäß vorliegender Erfindung ein Gemisch von Kork mit anderen organischen Stoffen, wie Sägemehl usw., verwendet werden.
  • Versuche haben ergeben, daß man bis 5o Prozent der Menge von Kork durch Sägemehl von passender Korngröße ersetzen kann und dadurch ein Erzeugnis erhält, welches demjenigen gleichkommt, wenn Kork nur allein verwendet wird.
  • Während Sägemehl für sich allein ein Erzeugnis von sehr loser Beschaffenheit ergibt, welches leicht zerbröckelt, ist das Erzeugnis, welches man bei Verwendung einer Mischung von Kork und Sägemehl erhält, überaus stark und dauerhaft und schwer zu unterscheiden von dem Stein, welcher bei ausschließlicher Verwendung von-entsprechend vorbehandeltem Kork erhalten wird, Das Vorbehandeln von Kork :an..dadurch,=wegfallen.
  • An Stelle eines Zusätzes von Sägemehl können auch andere organische Stoffe, welche zu einer passenden Größe zerteilt werden, verwendet werden. Diese Mischung gibt ein ebenso gutes Erzeugnis wie die Kork-Sägemehl-Mischung, ist aber gewöhnlich etwas teurer, jedoch nicht so teuer wie Kork allein.
  • Durch dieses Verfahren spart man demnach bis zur halben Korkmenge, welche durch das weitaus billigere Sägemehl ersetzt wird, und man erhält doch ein sehr starkes und feste Erzeugnis.
  • Die Herstellung von Isolationssteinen aus Molererde geschieht übrigens auf früher -bekannte Weise, nur mit dem Unterschied, daß der organische Stoff, der mit der Molererde gemischt wird, aus einer Mischung von Kork und Sägemehl oder einer Mischung von Kork und einem anderen feingeteilten, organischen Stoff besteht.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPPÜc13E; z. Verfahren zur Herstellung von Isolationskörpern aus Molererde, dadurch gekennzeichnet, daß feingeteilte Molererde mit einer Mischung von Kork und Sägemehl oder von Kork mit einem anderen feingeteilten, organischen Stoff vermengt, worauf nach Formen und Trocknen Steine gebrannt werden.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das der Molererde beizumengende Gemisch von Kork und Sägemehl bis zu 5o Prozent aus Sägemehl besteht.
DE1920348756D 1918-07-17 1920-03-31 Verfahren zur Herstellung von poroesen Molersteinen fuer Isolationszwecke Expired DE348756C (de)

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