DE347887C - Selbsttaetiger Austragerost fuer Schachtoefen - Google Patents

Selbsttaetiger Austragerost fuer Schachtoefen

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DE347887C
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    • C21B13/02Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in shaft furnaces
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JANUAR 1922
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 c GRUPPE 13
Claudius Peters in Hamburg.
Selbsttätiger Austragerost für Schachtöfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein mechanisch bewegter Rost für Schachtöfen, der das Brenngut in ununterbrochenem Betriebe auswirft, ohne daß er durch den nachdrückenden Ofeninhalt festgeklemmt bzw. in seiner Bewegung gehindert und dadurch zerstört wird. Zu diesem Zwecke sind die den Rost bildenden Stäbe o. dgl. derart in Gruppen geteilt, daß, wenn die eine Gruppe - der Roststäbe in ihrer höchsten Lage stillsteht, die andere Gruppe abwärts und aufwärts bewegt wird, so daß die je-
weilig stillstehenden Stäbe den Ofeninhalt tragen und seinen Gesamtdruck aushalten. Die dadurch entlasteten übrigen Stäbe können deshalb ohne Gefahr des Zerbrechens, z. B. mittels daran angeordneter Zerkleinerungswerkzeuge, das über ihnen lagernde Brenngut auswerfen und selbst entsprechend der Menge des ausgeworfenen Gutes allmählich, höher rücken. Nach Erreichung einer bestimmten Höhe werden die Stäbe der zweiten Gruppe stillgesetzt, und umgekehrt die der ersten Gruppe bewegt. Auf diese Weise wiederholen die Stabgruppen abwechselnd ihre Arbeit.
Bleiben die den Ofeninhalt tragenden Stäbe still liegen, während die anderen Stäbe auswerfen und höher rücken, so kommen beide Stabgruppen nebeneinander in die gleiche hohe Lage und müssen mitsamt .idem Ofeninhalt in die Anfangslage gesenkt werden, bevor eine Gruppe mit dem Auswerfen beginnt, damit die Höhe des Ofeninhalts dieselbe · bleibt. ;
Die zu der einen Gruppe gehörigen Rost- . stäbe liegen zweckmäßig abwechselnd mit denen der anderen Gruppe, so daß das Auswerfen und die Aufnahme des Druckes des ; Ofeninhalts durch die Rostfläche möglichst ; gleichmäßig erfolgt.
Die das Gut auswerfenden Roststäbe können während ihrer Aufwärtsbewegung-· auch in wagerechter Richtung- verschoben oder aber gedreht oder sonstwie bewegt werden, damit die in an sich bekannter Weise an den Roststäben angebrachten Zähne, Schneckengänge o. dgl. den Ofeninhalt abbrechen bzw. auswerfen und die Aufwärtsbewegung der Rost- , stäbe ermöglichen.
Die Roststäbe können mit dem die wage- ', rechte Bewegung, die Drehung o. dgl. tätigenden Antrieb lösbar verbunden werden, so daß einzelne Roststäbe von der wagerechten Be- j wegung beliebig ausgeschlossen werden können. Man kann so auf beliebige Teile des Ofeninhalts weniger stark wirken und dadurch ungleichmäßiges Niedergehen des Ofeninhalts ausgleichen.
Damit diejenigen Roststäbe, die mit dem Auswerfen des Brennguts beginnen sollen, vorher entlastet werden, müssen zunächst diejenigen Stäbe, die ausgeworfen haben, etwas höher gerückt oder die anderen etwas gesenkt werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Abb. ι einen Rost mit hydraulischem senkrechten und mechanischem wagerechten Antrieb in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und in
Abb. 2 den Rost allein in kleinerem Maßstäbe in Draufsicht.
In Aussparungen der Ofenwand 1 lagern die Roststäbe 2 und 6, von denen die Stäbe 2 mittels der Gelenke 3 mit den Kolben 4 und dem Schwinghebel 5 verbunden sind. Die Stäbe 6 stehen durch die Gelenke 7 mit den beiden Kolben: 8 und mit dem Schwinghebel 9 in Verbindung. Der hydraulische Antrieb, den- man durch einen beliebigen anderen ersetzen kann, hat den Vorteil, daß man den Druck der aufwärts sich bewegenden Stäbe gegen das Brenngut leicht regeln kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Selbsttätiger Austragerost für Schachtofen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei Gruppen beweglicher Roststäbe besteht, von denen jeweils eine Gruppe in höchster Lage stillsteht und den Ofeninhalt trägt, während die andere Gruppe unter Senkung und Hebung und gleichzeitiger Längsverschiebung zerkleinert und auswirft, worauf die Gruppen ihre Rollen vertauschen.
2. Austragerost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe der beiden Gruppen abwechselnd nebeneinanderliegen.
3. Austragerost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb einzelner Roststäbe ausgeschaltet werden kann.
4. Austragerost nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechte Bewegung der Roststäbe kurz vor Erreichung ihrer höchsten Lage unterbrochen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1916347887D 1916-12-29 1916-12-29 Selbsttaetiger Austragerost fuer Schachtoefen Expired DE347887C (de)

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