DE347166C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von geloeteten Ketten aus Volldraht - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von geloeteten Ketten aus Volldraht

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DE347166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/005Making ornamental chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren .und Vorrichtung zur Herstellung von gelöteten Ketten aus Volldraht. Bei der Herstellung von feinen Ketten und Ringgeflechten aus feinem Volldraht bietet es erhebliche Schwierigkeiten, das Lötmittel an die Schlußstelle der Glieder bzw. Ringe zu bringen und dort festzuhalten. Man benutzt daher in neuerer Zeit bei der Herstellung dieser Gegenstände im allgemeinen Hohldraht, der eine oder mehrere Seelen aus Fluß-und Lötmittel enthält. Die Herstellung des Hohldrahtes ist umständlich und teuer.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zu schaffen, bei welchem man Löt- und Flußmittel mit Sicherheit an die Lötstelle bei gewöhnlichem Volldraht bringen kann, das aber auch für Lotdraht verwendbar ist, um das Flußmittel an die Lötstelle zu bringen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in die Nut des zum Schließen des Gliedes oder Ringes dienenden Werkzeuges eine pulverförmige Mischung des Lötmittels und des Flußmittels eingeführt wird, bevor der Ring oder das Glied mit Hilfe dieses Werkzeuges geschlossen wird. Die Einführung der pulverförmigen Mischung kann in verschiedener Weise erfolgen. Besonders zweckmäßig wird dieÄMischung aus einem Behälter mittels eines Stabes, an dem sie infolge der Adhäsion haftet, herausgehoben und alsdann in die Nut des Werkzeuges dadurch hineingestrichen, daß man das Werkzeug mit der oberen Kante der Nut an dem Stab entlangstreichen läßt.
  • Auf der Zeichnung ist eine zur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht nach Herausheben der Mischung aus dem Behälter.
  • Abb. 2 zeigt die Teile während des Abstreifens der pulverförmigen Mischung von dem Stab in die Nut des Werkzeuges.
  • Abb. 3 zeigt die Teile während des Schließens des Ringes oder Gliedes.
  • Die Vorrichtung umfaßt die üblichen beiden Werkzeuge a und b, von denen das Werkzeug b das U-förmig gebogene Glied oder den U-förmig gebogenen Ring c dem Werkzeug a entgegenführt, von welchem der U-förmige Draht zu einem Gliede oder Ring geschlossen wird. Beide Werkzeuge a und b haben die übliche Nut, mit der sie auf das Werkstück einwirken. Oberhalb des das Werkzeug a tragenden Schlittens d ist ein in senkrechter Richtung schwengbarer Hebel e am Maschinenrahmen angeordnet. Der Hebel e ist auf seiner Achse f verschiebbar. Der Hebel trägt an seinem freien Ende einen drehbaren Halter g, in den ein Stab 7a mittels einer Klemmschraube i eingesetzt ist. Ein Anschlagstift k begrenzt die Drehung des Halters g im Sinne des Uhrzeigers. Eine Feder l drückt den Halter g gegen den Anschlag k. Unterhalb des Stabes h und unterhalb der Bahn des Schlittens d befindet sich ein Behälter m zur Aufnahme eines pulverförmigen Gemisches von Lötmittel und Flußmittel.
  • Das Verfahren wird wie folgt durchgeführt Bei der in Abb. x dargestellten Lage der Teile hat der Stab h durch Eintauchen in den Behälter in eine bestimmte Menge des pulverförmigen Gemisches aufgenommen. Die Werkzeuge a und b befinden sich in ihren äußersten Stellungen. Wenn nunmehr die Werkzeuge a und b sich einander nähern, so streift die obere Kante der Nut des Werkzeuges a einen Teil des pulverförmigen Überzuges von dem Stab lt ab. Das Pulver verbleibt in der Nut. Während des Abstreifens gibt der Stab h nach, indem sein Halter g sich um den Gelenkpunkt am Hebel e entgegengesetzt dem Druck der Feder l dreht.
  • Nachdem das Pulver von -dem Stab entnommen worden ist, wird der Hebel e aufwärts geschwenkt, während die Werkzeuge a und b sich einander weiter nähern. Nunmehr wird der Hebel e auf seiner Achse f verschoben und abwärts gesenkt, wobei der Stab h in den Behälter m eintaucht und sich von neuem mit einer Pulverschicht überzieht. Gleichzeitig treffen die beiden Werkzeuge a und b aufeinander und vollenden die Glied-oder Ringbildung, wobei die in der Nut des Werkzeuges a befindliche Mischung von Löt-und Flußmittel von den Drahtenden erfaßt und zwischen ihnen festgehalten wird. Nunmehr wird der Hebel e wieder angehoben, während die Werkzeuge a und b auseinandergehen, das fertige Glied auswerfen und das Werkzeug b ein neues Werkstück aufnimmt. Alsdann wird der Hebel e wieder in Richtung seiner Achse f verschoben, um in die Bahn des Werkzeuges a zu gelangen.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß der Hebel e verschiebbar angeordnet ist. Das Eintauchen des Stabes h in den Behälter m könnte auch während der Zeit erfolgen, wo die Werkzeuge a und b sich in ihren äußersten Stellungen befinden. Hierbei würde aber die Leistung der Maschine etwas vermindert werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung von gelöteten Ketten und Ringgeflechten, insbesondere aus Volldraht, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nut des zum Schließen des Ringes oder Gliedes dienenden Werkzeuges eine pulverförmige Mischung des Lötmittels und des Flußmittels eingeführt wird; bevor das Glied oder der Ring geschlossen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung von Löt- und Flußmittel aus einem Behälter mittels eines Stabes herausgehoben wird, von dem es durch den oberen Rand der Nut des Werkzeuges abgestreift wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem in senkrechter Ebene schwenkbaren Hebel ein schräg zum Werkzeug verlaufender und die Bahn des letzteren kreuzender Stift gelenkig und unter Federdruck angeordnet ist, so daß er beim Zusammentreffen mit dem beweglichen Werkzeug entgegen dem Druck der Feder nachgeben kann. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel in Richtung seiner Achse während des Schließens des Gliedes verschoben und darauf gesenkt wird, wobei der Stift in einen die Mischung von Löt- und Flußmittel aufnehmenden Behälter eintaucht.
DE1921347166D 1921-03-20 1921-03-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von geloeteten Ketten aus Volldraht Expired DE347166C (de)

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