DE346882C - Verfahren zur Herstellung einer auch zum Staerken von Feinwaesche geeigneten Staerkeaus Kartoffelstaerke - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer auch zum Staerken von Feinwaesche geeigneten Staerkeaus KartoffelstaerkeInfo
- Publication number
- DE346882C DE346882C DE1921346882D DE346882DD DE346882C DE 346882 C DE346882 C DE 346882C DE 1921346882 D DE1921346882 D DE 1921346882D DE 346882D D DE346882D D DE 346882DD DE 346882 C DE346882 C DE 346882C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- starch
- starching
- potato starch
- delicacies
- production
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920002472 Starch Polymers 0.000 title claims description 28
- 235000019698 starch Nutrition 0.000 title claims description 25
- 239000008107 starch Substances 0.000 title claims description 25
- 229920001592 potato starch Polymers 0.000 title claims description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 238000009955 starching Methods 0.000 title claims 2
- 239000008187 granular material Substances 0.000 claims description 5
- 238000005253 cladding Methods 0.000 claims description 2
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 5
- 229940100486 rice starch Drugs 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- TZCXTZWJZNENPQ-UHFFFAOYSA-L barium sulfate Chemical compound [Ba+2].[O-]S([O-])(=O)=O TZCXTZWJZNENPQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L calcium sulfate Inorganic materials [Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J calcium sulfate hemihydrate Chemical compound O.[Ca+2].[Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O.[O-]S([O-])(=O)=O ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 239000011507 gypsum plaster Substances 0.000 description 1
- 239000011872 intimate mixture Substances 0.000 description 1
- NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N kaolin Chemical compound O.O.O=[Al]O[Si](=O)O[Si](=O)O[Al]=O NLYAJNPCOHFWQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 1
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- -1 soapstone Chemical compound 0.000 description 1
- 229940100445 wheat starch Drugs 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M15/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M15/01—Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
- D06M15/03—Polysaccharides or derivatives thereof
- D06M15/11—Starch or derivatives thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Grain Derivatives (AREA)
Description
- .daß ihre Verwendung bisher unmöglich war. Die in die Erscheinung tretenden Felder beim Rohstärken waren folgende: a) Die meisten Stärkekörner der Kartoffelstärke sind zu groß, um in die zu stärkenden Gewebe eindringen zu können. Die Folge davon waT, daß die"Wäsche nicht steif genug wurde.
- b) .Die gestärkten Wäschestücke klebten unter dem Plätteisen, ließen sich nicht plätten, es entstanden graue und gelb:lichbraun.e Ränder durch Anbrennen.
- c) Die an sich in verkleistertem Zustand gelblichgraue, durchsichtige Kartoffelstärke gab auch unter Vermeidung der Übelstände unter a und b niemals eine so weiße Wäsche, wie dies bei der Reisstärke der Fall ist. Bei Verwendung der Kartoffelstärke als Kochstärke treten dieselben Fehler auf, nur daß an Stelle des ungenügenden Eindringerns der Stärkekörnchen in .das Gewebe die viel schwerere Eindringungsmöglichkeit der zähverkleisterten Stärke tritt und außerdem die praktische Unmöglichkeit, den auf :dem Gewebe aufliegenden Kleister genügend zu entfernen.
- Die unter Position a erläuterten Nachteile der Kartoffelstärke sind dadurch beseitigt, daß wir bereits seit vier Jahren zum Wäschestärken die brauchbaren kleinen Stärkekörnchen aus der Kartoffelstärke aussondern und unter dem Namen >Snehella Feinstärke« auf den Markt bringen. Es war aber durch keinerlei Einstärkeverfahren gelungen, die unter b und c angeführten Mängel abzustellen. Die Aufgabe lautete also: I. Herabsetzung der Klebkraft der verkleisterten Stärke.
- II. Herbeiführung einer nicht zähen Verkleisterung, ähnlich der der Reisstärke.
- III. Die Stärke darf im gekochten Zustand nicht gelbgrau aussehen und auch nicht durchsichtig sein, da diese beiden Eigenschaften verursachen, daß die mit Kartoffelstärke gestärkte Wäsche stets grauer aussieht als die mit Reisstärke behandelte.
- Diese :drei Erfordernisse können durch innige Beimengung irgendeines weißen, ganz fein dispersen, möglichst indifferenten und unlöslichen Körpers erfüllt werden. Die Teilchen der Beimischung, welche in ihrer Größe nur einen ganz kleinen Bruchteil der Größe eines Stärkekornes darstellen dürfen, werden vom Stärkekorn infolge des Gesetzes der Anziehung der Körper angezogen und kleiden das Stärkekorn ein, so daß dasselbe dann unter dem Mikroskop mit einem gezackten Rand erscheint. Durch die so erfolgte Einkleidung des Stärkekornes wird bei dem Aufkochen der Stärke verhütet, daß die einzelnen aufgequollenen Stärkekörnchen sich zu einer einheitlichen, zähen Masse zusammenfügen, so daß der Stärkeansatz nunmehr einen geschmeidigen und nicht mehr kleistrigen Charakter hat. Die Stärke läßt sich nunmehr leicht in die Wäsche einstärken und die aufliegende Stärke ohne Schwierigkeit entfernen. Gleichzeitig wird durch die Umkleidung die nach außen wirkende Klebkraft derart vermieden, daß die mit solcher Stärke eingestärkte Wäsche unter keinen Umständen mehr am Plätteisen klebt, so daß -die Wäsche sich leicht plätten läßt und keine braunen Ränder mehr entstehen.
- Die durch die Umkleidung eines jeden Stärkekörnchens weiß gefärbte Stärke wird bei der Verkleisterung undurchsichtig und bedeutend weißer als Reisstärke, ja, selbst weißer als .die nur wegen ihrer Weiße in manchen Industrien so beliebte Weizenstärke. Somit sind sämtliche drei aufgeführte Fehler .der Kartoffelstärke beseitigt.
- Mit einem Erfolg, der der Größe der Partikelchen und ihrer Weiße entspricht, sind bisher Kreide, Gips, Speckstein, Chinaclay, Quarzmehl und Magnesa von uns verwandt. Eine Wäschestärke, die der Reisstärke in den unter Position I bis III angestrebten Effekten aber noch überlegen ist, erzielten wir z. B. durch innigste Mischung von zoo kg >ySnehella Feinstärke« mit 5 kg feinstem, frisch gefälltem Bariumsulfat.
Claims (1)
- PATENT-A NSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer auch zum Stärken von Feinwäsche geeigneten Stärke aus Kartoffelstärke, da-durch gekennzeichnet, daß man der Kartoffelstärke einen weißen, möglichst fein dispersen, unlöslichen Körper hinzusetzt, der geeignet ist, die Stärkekörner durch Umkleidung zu isolieren und weiß zu färben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE346882T | 1921-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE346882C true DE346882C (de) | 1922-01-09 |
Family
ID=6255617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921346882D Expired DE346882C (de) | 1921-01-22 | 1921-01-22 | Verfahren zur Herstellung einer auch zum Staerken von Feinwaesche geeigneten Staerkeaus Kartoffelstaerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE346882C (de) |
-
1921
- 1921-01-22 DE DE1921346882D patent/DE346882C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE346882C (de) | Verfahren zur Herstellung einer auch zum Staerken von Feinwaesche geeigneten Staerkeaus Kartoffelstaerke | |
| DE348636C (de) | Verfahren zur Herstellung von Papierzeug aus frisch gestochenem Torf | |
| AT135335B (de) | Verfahren zur Herstellung von Brot und anderen Backwaren. | |
| DE675899C (de) | Zusatzmittel fuer Kunstharzleime | |
| DE554945C (de) | Verfahren zur Herstellung einer in kaltem Wasser quellbaren Staerke aus Kartoffeln | |
| DE660117C (de) | Verfahren zur Behandlung von Weizen | |
| DE659635C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Streumehls fuer Baeckereizwecke | |
| DE548352C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Streumehles fuer Baeckereizwecke | |
| DE739332C (de) | Metallpraegefolien, welche durch Abziehen ihres urspruenglichen Traegers vor dem Praegen erhalten sind, und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE392660C (de) | Verfahren zur Herstellung kaltwasserloeslicher Staerke | |
| DE854091C (de) | Verfahren zur Herstellung von lumineszierenden Kunststoffen | |
| DE508786C (de) | Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser ohne Klumpenbildung quellbaren Staerkeerzeugnissen | |
| DE711213C (de) | Verfahren zur Herstellung von gekoernten Naehrmitteln | |
| US1399336A (en) | Intesiok decobativs finish | |
| DE542866C (de) | Verfahren zur Herstellung von Cellulosederivaten | |
| AT119472B (de) | Streufähiges Mittel zur Trockenbekämpfung von Pflanzenschädlingen und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| DE717273C (de) | Waescheversteifungsmittel | |
| DE741268C (de) | Verfahren zur Herstellung von Puddingstaerke aus nativer Kartoffelstaerke | |
| DE739944C (de) | Tapetenkleister aus Quellstaerke | |
| DE433048C (de) | Verfahren zum Aufbringen von Holzintarsien auf Lederwaren | |
| DE378567C (de) | Projektionsschirm | |
| DE382509C (de) | Verfahren zur Herstellung von Anstrichmassen und Farbanstrichen | |
| DE512561C (de) | Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln | |
| DE510084C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochviskosen Staerkeappreturmassen | |
| DE58299C (de) | Verfahren zur Herstellung weifser abwaschbarer Schreibflächen |