DE512561C - Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln

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DE512561C
DE512561C DEP60885D DEP0060885D DE512561C DE 512561 C DE512561 C DE 512561C DE P60885 D DEP60885 D DE P60885D DE P0060885 D DEP0060885 D DE P0060885D DE 512561 C DE512561 C DE 512561C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/002Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings made of webs, e.g. of fabrics, or wallpaper, used as coverings or linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln Gegenstand der Erfindung ist ein neues Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln, die im wesentlichen dazu dienen, die Mauern und insonderheit die Mauerecken, welche den Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt sind, gegen vorzeitige Zerstörung zu schützen. Man hat den Übelstand einer vorzeitigen Zerstörung des Mauerwerkes und der Mauerecken schon durch verschiedene Mittel zu beseitigen versucht, jedoch erfolglos. U. a. hat man wasserdichte Stoffe, z. B. mit Magnesiafluat imprägnierte Leinwand, mit Ölfarbenatistrich in verschiedenen Zwischenschichten versehenes Steinmaterial, das mit dem Mauerwerk verarbeitet wurde, verwendet, wobei man den Putz der äußeren Randflächen und Wandecken durch Einbettung von Geweben zu schützen oder zu verstärken suchte.
  • Alle diese vorgenannten Einrichtungen haben sich jedoch mit der Zeit als nicht genügend haltbar erwiesen und den vorzeitigen Zerstörungsvorgang nicht aufhalten können.
  • Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung ist es jedoch möglich, ein zuverlässiges Schutzmittel zu gewinnen, durch das in der Hauptsache die gefährdeten Mauerecken und andere der Witterung stark ausgesetzten Mauerflächen zuverlässig geschützt werden. Das Verfahren ist wie folgt: Die feinen Maschen eines Leinwandstreifens erhalten beiderseitig eine trichterförmige und die Maschenbänder verstärkende Erweiterung, durch die das ganze Gewebe in der Struktur gefestigt wird, ohne seine Biegsamkeit zu beeinträchtigen. Der getrocknete Leinwandstreifen wird in einen Behälter geführt, in welchem sich eine vorteilhaft aus Leim, Karbolsäure, Chromkali, Wasserglas, Kautschuk und Bergkreide im geeigneten Mischungsverhältnis und in Zwischenverfahren hergestellte Masse befindet.
  • Diese Masse füllt die eigenartig geformten Maschen des Leinwandstreifens derartig aus, daß sie sich nach dem Auftragen bzw. Anbringen des Leinwandstreifens an das Mauerwerk aufklebt und mit diesem durch geeigneten Mauerputz unauflöslich verbindet, d. h. selbst nach Abfallen des Putzes noch eine sichere Gewähr für den Mauerschutz bietet, da sie nicht aus den Maschen bzw. dem Getvebe herausfallen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel zur Herstellung einer geeigneten Masse ist: Etwa 6 kg feiner Leim werden in etwa .4 1 Wasser eingeweicht und nach 48 Stunden in einem Kessel aufgekocht. Hierauf wird diese Mischung mit etwa i o 1 kaltem Wasser abgeschreckt. Gesondert hiervon wird i kg schwarze Karbolsäure 250 g in 1 1 aufgeweichtes Chromkali und o,3 1 Wasserglas, o,5 kg Kautschuk beigegeben und die so erzeugte Masse finit den vorerwähnten 15 1 gemischt. Hierauf wieder gesondert werden in etwa 2 1 kaltem Wasser 3 kg Bergkreide gemischt, welche dann, mit der vorerwähnten Mischung vereinigt, die fertige Masse ergibt, mit der die Leinwand getränkt und auf das Mauerwerk aufgetragen wird.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung stark vergrößert in Abb. i die Maschenform des Leinwandstreifens im Durchschnitt, Abb. 2 die mit der Imprägnierungsmasse ausgefüllte Masche.
  • a ist die trichterförmige Masche des Gewebes, d ist die Imprägnierungsmasse, g ist der Leinwandstreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Mauerschutzmitteln, bei denen ein imprägniertes Textilgewebe in den Mauerputz eingebettet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die feinen Maschen z. B. eines Leinwandstreifens beiderseitig eine trichterförmige,. die Struktur der Maschenbänder verstärkende Erweiterung erhalten, die mit einer vorteilhaft aus Leim, Karbolsäure, Chromkali, Wasserglas, Kautschuk und Bergkreide hergestellten Masse derart ausgefüllt werden, daß sie beim Auftragen an das Mauerwerk, selbst beim Biegen des Leinwandstreifens, z. B. beim Bekleben von Ecken, nicht aus den Maschen herausfällt.
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