DE346052C - Mischgasfluessigkeitscheber - Google Patents

Mischgasfluessigkeitscheber

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DE346052C
DE346052C DE1921346052D DE346052DD DE346052C DE 346052 C DE346052 C DE 346052C DE 1921346052 D DE1921346052 D DE 1921346052D DE 346052D D DE346052D D DE 346052DD DE 346052 C DE346052 C DE 346052C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/18Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium being mixed with, or generated from the liquid to be pumped

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Inischgasflüssigkeitsheber. Enthält die Förderleitung eines Mischluftflüssigkeitshebers Teile, die eine Strecke wagerecht laufen, so treten Schwankungen in der Förderung dadurch ein, daß Stauungen in den verschiedenen Leitungsteilen nicht zu vermeiden sind. Um diese zu bewältigen, ist eine größere Luftmenge erforderlich, die sich im unteren Teil der Förderleitung ansammelt, bis sie die notwendige Spannung erreicht hat, um die in den einzelnen Leitungsteilen befindlichen Wassermengen herauszudrücken. Diese erst stark verdichtete Luft nimmt dann bei der Expansion einen so großen Raum ein, daß sie die aus wagerechten und senkrechten Teilen bestehende Förderleitung erheblich anfüllt, so daß nunmehr hier nur verhältnismäßig wenig Flüssigkeit vorhanden ist.. Infolgedessen ist dann der Druck in der Förderleitung so gering, daß die zu fördernde Flüssigkeit sehr schnell in den untersten Teil der Förderleitung nachströmt, hier also wieder verhältnismäßig viel Flüssigkeit und wenig Luft vorhanden sind. Diese große Flüssigkeitsmenge wird nun durch die nachdrängende Luft in den wagerechten Teil der Förderleitung geschoben und gibt dann beim Übertritt in den anschließenden aufsteigenden Teil der Leitung wieder Anlaß zu einer Drucksteigerung im unteren Teil der Förderleitung, wodurch sich das Spiel wiederholt und die Flüssigkeitsförderung sehr unregelmäßig wird, was natürlich äußerst störend auf den Betrieb wirkt.
  • Diesem Übelstand kann dadurch abgeholfen werden, daß stets an der Stelle, wo die wagerechte Leitung wieder in eine aufsteigende übergeht, das Fußstück eines weiteren Mischluftflüssigkeitshebers eingeschaltet ist, dessen Luftzufuhr so in Abhängigkeit vom Luftdruck des vorhergehenden Fußstückes gebracht wird, daß beim Steigen des Druckes über ein bestimmtes Maß hinaus das. nachfolgende Fußstück auch Luft erhält.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. z eine derartige Pumpanlage in schematischer Darstellung und Abb. 2 eine Einzelheit der Anlage in größerem Maßstabe und im, Schnitt.
  • Die Flüssigkeit soll von A nach E mittels Preßluft oder Preßgas gefördert werden. Die Zulaufleitung 3 senkt sich zunächst bis B und steigt von hier als Förderrohr 4 wieder aufwärts bis C. Das Förderrohr 4 kann auch in einen Brunnen, dessen Spiegel bis A reicht, eintauchen. Über dem Rohrbogen bei B oder, wenn das Förderrohr in einen Brunnen eintaucht, über der unteren Mündung des Förderrohres ist das Fußstück 5 eines Mischluftflüssigkeitshebers angebracht. Die Förderleitung 4 steigt bis C und läuft von hier bis D wagerecht, um dann von D bis E wieder senkrecht hoch zu steigen. Über dem Rohrbogen bei D ist das Fußstück 6 eines zweiten Mischluftflüssigkeitshebers eingeschaltet. Dieses zweite Fußstück erhält Preßluft oder Preßgas von der Druckluftleitung 7 des ersten Mischluftflüssigkeitshebers durch ein Regelventil 8, das so arbeitet, daß es bei einem bestimmten Überdruck in der Hauptluftleitung 7 Luft oder Gas nach dem Fußstück 6 hindurchtreten läßt. Eine Ausführungsform des Regelventils 8 zeigt Abb. 2.
  • Das den nach denn Fußstück 6 führenden Teil der Leitung abschließende Doppelsitzventil9 steht unter der Einwirkung des Druckes in der Hauptleitung 7 unter Vermittlung des Kolbens ii, der auf der Ventilspindel sitzt und einseitig durch den Druck beeinflußt wird. Eine einstellbare Gewichtsbelastung io ist bestrebt, das Ventil 9 zu schließen. Die Abmessungen von Kolben ii und Gewicht io sind nun so getroffen, daß das Ventil 9 geschlossen bleibt, solange der Druck in der Hauptleitung 7 ein bestimmtes Maß nicht überschreitet; steigt der Druck in der Leitung 7 aber auf ein bestimmtes Maß oder darüber, so wird der Kolben ii gegen die Gewichtsbelastung io angehoben und das Ventil 9 geöffnet.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende Die bei A eintretende Flüssigkeit fällt im Rohre 3 herunter und wird in bekannter Weise durch die unter Vermittlung des Fußstückes 5 eintretende Druckluft gehoben, um nach Durchströmen der erst senkrechten, dann wagerechten und schließlich wieder senkrechten Leitung 4 bei E auszufließen. Solange Stauungen nicht eintreten, arbeitet die Vorrichtung in der eben angegebenen Weise weiter, ohne daß Druckluft auch in das zweite Fußstück 6 gelangt, da das Ventil 8 entsprechend abgestimmt ist und sich bei einem als normal zu bezeichnenden Druck in der Leitung 7 nicht öffnet. Treten nun aber, wie nicht zu vermeiden, in den! wagerechten Teile der Leitung 4 Stauungen auf, dann steigt zu deren Überwindung der Druck in der Leitung 7 mit der Folgeerscheinung, daß das Ventil 8 sich öffnet, Druckluft durch dieses auch dem zweiten Fußstück 6 zuströmt und dieses ebenfalls zu arbeiten anfängt. Die Stauung wird so ohne weiteres überwunden, nach kurzer Zeit herrscht in der Leitung 7 wieder Normaldruck, das Ventil 8 schließt selbsttätig den Zugang zum Fußstück 6 und die Vorrichtung arbeitet wieder normal, das heißt die Flüssigkeit wird gleichmäßig von A nach .E gefördert.
  • Unter Umständen kann die Leitung .1. auch aus mehreren wagerechten Teilen bestehen, an die sich senkrechte beiderseitig anschließen, wie. strichpunktiert in Abb. i angedeutet ist. Es kann dann nach der zweiten wagerechten Strecke ein weiteres Fußstück 12 eingeschaltet sein, das unter Zwischenschaltung eines besonderen Regelventils 13, nach Art des mit 8 bezeichneten, entweder an die Hauptleitung 7 angeschlossen ist oder aber hinter dem Ventil 8 an die zum Fußstück 6 führende. Dementsprechend tritt das dritte Fußstück 12 sofort mit in Tätigkeit, sobald in, der Hauptleitung der Druck ansteigt, oder aber erst, wenn dies in der zum Fußstück 6 führenden der Fall ist. Auch kann die Abstimmung des Ventils 13 eine andere sein als diejenige des Ventils 8, um so die Möglichkeit zu haben, das Fußstück 12 dann in Gang zu setzen, wenn es zur Erreichung eines ruhigen Arbeitsganges notwendig ist.
  • Abgesehen hiervon können in konstruktiver Beziehung noch die verschiedensten anderen Abänderungen getroffen werden, ohne außerhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Mischgasflüssigkeitsheber, dessen Förderleitung teils senkrecht, teils wagerecht verläuft, gekennzeichnet durch die Anordnung von je einem Fußstück am unteren Ende jedes senkrechten Förderleitungsteiles, die derart mit der Preßgasquelle verbunden sind, daß bei Eintritt eines bestimmten Überdruckes in den unteren Fußstücken Preßgas nach dem nächst höher gelegenen Fußstück strömt und im Sinne des Flüssigkeitshebens zur Wirkung kommt.
  2. 2. Mischgasflüssigkeitsheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Zusatzfußstücke an die Preßgasleitung des vorhergehenden Fußstückes oder an die Hauptleitung unter Zwischenschaltung eines regelbaren Ventils angeschlossen ist, das unter der Wirkung des Gasdruckes stehend, bei Erreichung eines bestimmten Überdruckes Preßgas so lange dem dazugehörigen Fußstück zuleitet, bis der Überdruck wieder beseitigt ist.
DE1921346052D 1921-05-24 1921-05-24 Mischgasfluessigkeitscheber Expired DE346052C (de)

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