DE346032C - Immerwaehrender Kalender - Google Patents

Immerwaehrender Kalender

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DE346032C
DE346032C DE1919346032D DE346032DD DE346032C DE 346032 C DE346032 C DE 346032C DE 1919346032 D DE1919346032 D DE 1919346032D DE 346032D D DE346032D D DE 346032DD DE 346032 C DE346032 C DE 346032C
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Germany
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day
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roll
band
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DE1919346032D
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KARL SCHUETTLER
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KARL SCHUETTLER
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09DRAILWAY OR LIKE TIME OR FARE TABLES; PERPETUAL CALENDARS
    • G09D3/00Perpetual calendars
    • G09D3/04Perpetual calendars wherein members bearing the indicia are movably mounted in the calendar
    • G09D3/10Perpetual calendars wherein members bearing the indicia are movably mounted in the calendar with members in band form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Immerwährender Kalender. Die Erfindung betrifft einen immerwährenden Kalender mit Blättern oder Blattstreifen, die auf einer Seite die Bezeichnungen der Wochentage, auf der anderen Seite die Tageszahlen tragen. Gemäß der Erfindung ist die Anordnung derart getroffen, daß bei der Änderung der Tageszahl. zur gleichen Zeit und mit demselben Handgriff auch der Namen des Wochentages sichtbar gemacht wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß auf der Rückseite der die Tageszahlen tragenden Blätter oder Blattstreifen die Bezeichnungen der Wochentage in stetiger Folge angebracht sind und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche gleichzeitig mit der Änderung der Tugeszahidenbeireffenden Namen des Wochentages auf dem vorhergehenden oder nachfolgenden Blatt oder Streifenteil sichtbar werden läßt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Abb. i bis q. zeigen die eine Ausführungsform in verschiedener Einstellung, Abb. 5 ist eine Einzelheit, Abb. 6 ist ein Längsschnitt durch die zweite Ausführungsform.
  • Abb- 7 und 8 zeigen dieselbe in Vorderansicht bei verschiedener Einstellung.
  • Bei der in Abb. i bis 5 dargestellten Ausführungsform ides Erfindungsgedankens finden so viele Kalenderblätter a Verwendung, wie Monatstage möglich sind, also höchstens 3i. Dieselben werden in ihrem oberen Teile mit -zwei'Löch'ern versehen und -auf Bügeln b aufgereiht, die uuf .der Kalendertafel c befestigt sind. Diese Anordnung ermöglicht das Niederschlagen der nach oben gestellten Blätter in der aus der Zeichnung leicht erkennbaren Weise.
  • Erfindungsgemäß werden auf der Rückseite jedes Blattes sämtliche Bezeichnungen der Wochentage in stetiger Folge angebracht, also von Montag bis einschließlich Sonntag. Dabei tritt aber insofern ein Wechsel in der Anordnung ein, als jedes folgende Blatt mit der nächstfolgenden Tagesbezeichnung beginnt, so daß also an jeweils der gleichen Stelle der einander folgenden Blätter die jeweils nachfolgende Tagesbezeichnung steht. Diese Anordnungsart ergibt sich aus Abb. i und 3. In Abb. i beginnt das hochgeschlagene, z. B. zum g. September gehörende Blatt der Tagesbezeichnungen mit der Bezeichnung Mittwoch, während das nächstfolgende, zum io. September gehörende Blatt (Abb. q.) mit der Bezeichnung Donnerstag beginnt. Es findet sich also z. B. an der dritten Stelle bei der ersten Darstellung ein Freitag, bei der zweiten Darstellung in erforderlicher Weise aber ein Samstag, und z. B. an letzter Stelle ein Dienstag oder ein Mittwoch.
  • Um die jeweils richtige Tagesbezeichnung hierbei kenntlich zumachen, kommen Scheiben d zur Verwendung, die je einen einzigen Ausschnitt f haben, der so groß ist, daß unter ihm jeweils nur eine Tagesbezeichnung in Erscheinung treten kann. Es sind also so viele Scheiben d erforderlich, wie Wochentage vorhanden sind, d. h. im ganzen 7. Diese Scheiben und ihre Ausschnitte sind der Einfachheit halber sämtlich in Abb. 5, teilweise in punktierten Linien, zur Darstellung gebracht. Richtet man die Scheiben so ein, daß sie mit dem unteren Teil nach oben gekehrt Verwendung finden können, so sind, wie leicht erkennbar, nur vier Scheiben d. erforderlich.
  • Beim Beginne eines Monats bringt man diejenige Scheibe d zur Anwendung, die jene Tagesbezeichnung frei läßt, welche dem ersten Tage des Monats zukommt, z. B., wie in Abb. 2 dargestellt ist, eine solche Scheibe, die die Bezeichnung Dienstag für den g. September in Erscheinung treten läßt. Dabei ist die Scheibe für den ganzen Monat ausreichend. Man hat für die Änderung nur jeweils die Scheibe abzunehmen oder in die Höhe zu klappen usw., und das zunächst darunter liegende Blatt nach unten zu klappen, um die richtige Einstellung für den nächsten Tag zu haben. Aus den oben angegebenen Gründen tritt nämlich gleichzeitig mit der nächstfolgenden Zahl auch die nächstfolgende Tagesbezeichnung unter dem Ausschnitte in Erscheinung; beim dargestellten Beispiele (vgl. Abb. q. und 5) mit der Zahl io die Tagesbezeichnung Mittwoch.
  • Die Monatsbezeichnungen Januar bis Dezember werden auf je einem Blatt g vorgesehen und diese in Haltern lt untergebracht. Jeweils beim Beginne eines Monats ist die Monatsbezeichnung zu wechseln.
  • Bei der in Abb. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform sind die Tageszahlen auf einem einzigen Bande in stetiger Folge untergebracht. Es finden sich also auf diesem Bande die Zahlen i bis 31. Auf der Rückseite des Bandes sind die Tagesbezeichnungen in stetiger Folge angebracht, und zwar immer so, da,ß auf dem jeder Zahl zugehörigen Raume der Rückseite jeweils sechs Wochentage, also z. B. Montag bis Samstag, untergebracht sind. Für die nächste Zahl beginnt dann die Tagesbezeichnungsreihe mit Sonntag und endet mit Freitag. Bei der Verschiebung des Bandes zum Zwecke der Änderung der Tageszahl tritt auf diese Weise gleichzeitig eine Änderung-der Tagesbezeichnung um jeweils einen Tag ein, wie z. B. aus Abb. 7 und 8 (Dienstag, den g. September bzw. Mittwoch, den io. September) erkennbar ist.
  • Das Band k ist mit seinen Enden auf je eine Rolle .x oder n aufgewickelt, und zwar auf der Rolle ia im umgekehrten Sinne wie auf der Rolle ;n. Um seine Verstellung herbeizuführen, hat man lediglich an dem der Rolle zt zugehörenden Handgriffe o entsprechend zu drehen, worauf das Band im Sinne des Pfeiles x der Abb. 6 verschoben wird. Ist das Band am Monatsende vollständig oder nahezu vollständig auf die' Rolle n aufgewickelt, so muß für den neuen Monat das Band auf die Rolle m durch Drehen an deren Handgriff p vollständig zurückgewickelt werden, worauf während dieses ganzen Monats jeweils nur eine einzige Handhabung an dem Griffe o zur Verstellung nötig ist. Dabei erscheinen die Tageszahlen jeweils in dem Ausschnitte q der Kalendertafel r, während die Tagesbezeichnungen in jeweils richtiger Folge unter dem Ausschnittes in der Kalendertafel sichtbar werden.
  • Um den durch die Verschiedenheit der Anzahl der Tage der Monate am Monatsende bedingten Wechsel in der Tagesbezeichnung eintreten lassen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen: Es wird zwischen der Rolle m, von der das Band kommt und der Rolle n, auf die das Band in solchem Sinne aufgewickelt wird, daß die Rückseite des Papierbandes obenauf zu liegen kommt, eine Schleife t gebildet. Diese wird dadurch geschaffen, daß man das Band am Ende des Ausschnittes q über einen Stab oder .eine kleine Rolle u laufen läßt und das Band dann wieder nach unten führt, um es über einen zweiten Stab oder eine Rolle v gehen zu lassen und dann nach oben der Rolle 7t zuzuführen. Der- Stab oder die Rolle v sind umsteckbar, zu welchem- Zwecke in den entsprechend vergrößerten Lagerschilden w der Rolle m eine Reihe von Löchern y vorgesehen sind: Die Anzahl der Löcher entspricht der Anzahl der Wochentage, also 7, während die Entfernung .der Lochmitten dem halben Abstande der Mittellinien der Tagesbezeichnungen auf dem Bande entspricht. Es ist ersichtlich, daß man durch, z. B. Tieferstecken des Stabes v in das nächstfolgende Loch und entsprechendes Vergrößern der Schleife t die nächstfolgende Tagesbezeichnung in dem Ausschnitte -s in Erscheinung treten lassen kann. Man kann also durch entsprechendes Versetzen des Stabes v jede beliebige Tagesbezeichnung in dem Ausschnitt s erscheinen lassen und dadurch den notwendigen Wechsel der Tagesbezeichnung bei Beginn jeden Monats bewerkstelligen. .Ist auf diese Weise die erste Einstellung beim Monatsbeginn gemacht, so daß also der Tageszahl die richtige Tagesbezeichnung entspricht, so ist die Einstellung= für den ganzen Monat gemacht und man hat, wie schon gesagt, für jeden nächsten Tag nur eine einzige Hand-, habung am Griffe d der Rolle n vorzunehmen, d. h. diese soweit zudrehen, - daß die nächste Zahl im Felde q erscheint, wodurch gleichzeitig die richtige Tagesbezeichnung im Felde s eingestellt wird.
  • Auch bei, dieser Ausführungsform können, wie bei der erstgeschilderten; die Monatsbezeichnungen auf besonderen Blättern g in -Haltern h der Kalendertafel y untergebracht sein und müssen dann -.bei jedem Monats--. beginn entsprechend umgesteckt werden. Durch die Erfindung ist also ein in einfachster Weise zu bedienender immerwährender Kalender geschaffen. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Immerwährender Kalender, gekennzeichnet durch Blätter oder Blattstreifen, bei denen auf einer Seite die Bezeichnungen der Wochentage, auf der anderen Seite die Tageszahlen derart angeordnet sind, daß bei der Änderung der Tageszahl zur gleichen Zeit und mit demselben Handgriff auch der Namen des Wochentäges sichtbar gemacht wird.
  2. 2. Immerwährender Kalender nach Anspruch x mit umzuwendenden oder umzudrehenden Blättern, gekennzeichnet durch Deckscheiben (d), die je mit einem, je eine Tagesbezeichnung freilassenden Ausschnitte (f) versehen sind und welche die nach oben gewendete, mit dem Tagesnamen versehene Rückseite des nächstfolgenden oder vorausgehenden Kalenderblattes überdecken, wobei die, Tagesnamen so in stetiger Folge auf en einander folgenden Blättern angebracht sind, daß nach vollzogener Ermittlung der betreffenden, jeweils für einen Monat verwendbaren Scheibe stets der richtige Tagesnamen während dieses Monats unter deren Ausschnitt erscheint.
  3. 3. Immerwährender Kalender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kalendern mit auf einem Bande fortlaufend angebrachten Tageszahlen das von einer Rolle (m) kommende Band derart auf eine zweite Rolle (n) aufgewickelt wird, daß die auf der Rückseite vorgesehenen Tagesnamen in einem von dieser Rolle angebrachten Ausschnitte (s) der Kalendertafel (r) erscheinen und daB das Band derart eingerichtet ist, daß der Wechsel am Monatsende durch entsprechendes Verlängern oder. Verkürzen einer vor der erwähnten Rolle (n) vorgesehenen, aus dem Bande gebildeten Schleife (t) ausgeglichen werden kann. q.. Immerwährender Kalender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Änderung der Bandschleife (t) ein um, steckbarer Stab (oder eine Rolle) (v) Verwendung findet.
DE1919346032D 1919-09-14 1919-09-14 Immerwaehrender Kalender Expired DE346032C (de)

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