DE3308950C2 - Langzeitkalender - Google Patents
LangzeitkalenderInfo
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Abstract
In einer flachen rechteckigen Hülle (10) mit zwei rechteckigen Fenstern (18, 20) ist ein rechteckiger Schieber (16) geführt. Der Schieber (16) trägt Blöcke (26, 28) von Zahlenkolonnen für Tagesdaten. Am Rand des Fensters (18) sind die Wochentage aufgedruckt. Der Schieber (16) kann anhand einer Tabelle eingestellt werden, die auf der Rückseite des Schiebers angebracht ist. Durchbrüche auf der Rückseite der Hülle erleichtern die Ablesung der Tabelle. Es ist ein zweiter Schieber (48) aus durchsichtigem Material vorgesehen, der Markierungen trägt und quer zu dem ersten Schieber (16) vor dem Fenster (18) verschiebbar geführt ist.
Description
In einem Dauerkalender nach der FR-PS 21 66 818 sind vier gegeneinander verstellbare Flächen vorgesehen,
von denen zwei nebeneinander angeordnet sind und regelmäßig angeordnete, überlappende Folgen von ersten
Symbolen tragen, die Kalendertagen entsprechen. Die dritte Fläche wird von einem Fenster gebildet, das gegenüber
den ersten beiden Flächen verstellbar ist und zweite Symbole in Form von in Längsrichtung aufgetragenen
Wochentagen und in Querrichtung aufgetragenen Monatsnamen trägt Die vierte Fläche wird von
einem gegenüber der dritten Fläche verstellbaren Läufer gebildet. An der dritten Fläche sind auch die bewegliehen
Feiertage verzeichnet, die nach Einstellung des Läufers ablesbar sind.
Durch die europäische Patentveröffentlichung Nr. 00 36 846 ist ein Dauerkalender mit zwei gegeneinander
verschiebbaren Skalen und einem Schieber beschrieben, der in Längsrichtung der Skalen verschiebbar
ist.
Durch die US-PS 12 66 610 ist ein Dauerkalender bekannt,
bei welchem ein rechteckiger, ebener Schieber in einer ebenso rechteckigen, mit Fenstern versehenen
so Hülle geführt ist. In Schieberichtung des Schiebers übereinander sind neben den Fenstern die Wochentage
aufgedruckt. Der Schieber trägt Kolonnen von aufeinanderfolgenden Zahlen zur Darstellung der Daten, wobei
benachbarte Kolonnen jeweils um sieben Schritte gegeneinander versetzt sind. Weiterhin sind in der unteren
Hälfte der Hülle auf der Vorderseite Jahreszahlen in Reihen aufgedruckt. Neben diesen Reihen ist ein in
Schieberichtung vermutender Schlitz vorgesehen, durch den Marken sichtbar sind, die auf dem Schieber angebracht
sind. Jeweils eine der Marken wird auf die Reihe gestellt, in der die gewünschte Jahreszahl steht. Dann
erhält man in den Fenstern einen dem betreffenden Jahr zugeordneten Kalender. Schaltjahre werden dadurch
berücksichtigt, daß duivh eine verschwenkbare Klappe
jeweils eines von zwei Fensterpaaren für Januar und Februar abgedeckt wird.
Durch die US-PS 32 01 884 ist ein Dauerkalender bekannt, der ebenfalls aus einem rechteckigen, ebenen
Schieber und einer rechteckigen Hülle besteht, wobei die Schieberichtung bezogen auf die Anordnung der
Zahlen und Buchstaben waagerecht verläuft. Die Hülle hat Fenster an der Vorderseite und in waagerechter
Anordnung Wochentagbezeichnungen längs einer hori- s zontalen Seite der Fenster. Der Schieber trägt den Daten
entsprechende Zahlenreihen. In quer zur Schieberichtung verlaufenden Schlitzen erscheinen Ziffern, die
mit längs dieser Schlitze vorgesehenen Zahlen die Jahreszahlen ergeben. Durch Verschieben des Schiebers
kann die gewünschte Jahreszahl eingestellt werden. In den Fenstern erscheint dann der zugehörige Kalender.
Schaltjahre werden dadurch berücksichtigt, daß der Schieber zweiteilig aus zwei Teilen ausgebildet ist, die
sich um einen Schritt gegeneinander verschieben lassen, wobei jeder Teil nach diesem Schritt den anderen Teil
mitnimmt. Bei Gemeinjahren wird der Schieber von der einen Seite her in der einen Richtung eingestellt und bei
Schaltjahren von der anderen Seite her in der anderen Richtung. Dadurch schieben sich die beiden Teile einmal
unter Abdeckung des 29. Februar zusammen, während sie im anderen Fall um einen Schritt auseinandergezogen
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Langzeitkalender der eingangs definierten Art in mögliehst
einfacher Weise aus einer kleinstmöglichen Anzahl von Teilen aufzubauen, die so ausgebildet sind, daß
bestimmte, in vorgegebener Beziehung zueinanderstehende Daten, z. B. die Daten beweglicher Feste, zuverlässig
und eindeutig markiert werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
(f) ein zweiter Schieber aus durchsichtigem Material,
der Markierungen für bewegliche Feste trägt, quer zu dem ersten Schieber vor dem Fenster verschieb
bar geführt ist.
Dei zweite Schieber trägt in den entsprechenden gegenseitigen
Lagen Marken für Karfreitag, Ostern, +0 Pfingsten etc. Wenn ein Referenzdatum z. B. aus einer
Tabelle bekannt ist, können alle diese beweglichen Feiertage mit dem weiteren Schieber angezeigt werden.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. 4'
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert;
F i g. 1 zeigt eine Vorderansicht der Halle;
F i g. 2 zeigt eine Ansicht der Hülle von hinten:
F i g. 3 zeigt eine Vorderansicht des Schiebers;
F i g. 4 zeigt die Rückseite des Schiebers;
Fig.5 zeigt schematisch den Aufbau der gesamten
Einrichtung:
Fig.6 zeigt die Vorderansicht der Hülle bei einer
weiteren Ausführungsform;
F i g. 7 zeigt die Rückseite der Hülle bei der Ausführungsform
von F i g. 6;
Fig.8 zeigt die Vorderseite des Schiebers bei der
Ausführungsform von F ig. 6;
F i g. 9 zeigt die Rückseite des Schiebers;
Fig. 10 zeigt die gegenseitige Lage der verschiedenen
Teile und Aufdrucke im Betriebszustand.
Die in Fi g. i bis 5 dargestellte Ausffihrungsform der
Erfindung ist eine Einrichtung zur Darstellung von Kalendern für beliebige Jahre zwischen 1582 und 2Ϊ99.
Die Einrichtung besteht aus einer flachen rechteekieen
Hülle 10. die an den beiden Schmalseiten 12 und 14 offen ist und die in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, und
einem Schieber 16, der in dieser Hülle 10 verschiebbar geführt ist. Die Hülle 10 weist auf ihrer in F i g. I dargestellten
Frontplatte im Abstand übereinander zwei rechteckige Fenster 18 und 20 auf. Stattdessen könnte
auch ein einziges entsprechend breites Fenster vorgesehen sein. Das kann aber unter Umständen die Einrichtung
sperrig machen und die Handhabung erschweren. Neben dem Fenster sind auf die Frontplatte die »zweiten
Symbole«, nämlich die Wochentage »Montag« bis »Sonntag« in Schieberichtung des Schiebers 16 in gleichen
Abständen übereinander aufgedruckt. Diese Aufdrucke der Wochentage erstrecken sich längs der
Schmalseiten der Fenster 18 und 20. Entlang der Längsseiten der Fenster 18 und 20 sind die Monatsnamen
»Januar« bis »Juni« und »Juli« bis »Dezember« sowie die Numerierung der Wochen von 1 bis 53 aufgedruckt.
in gleichen, den Abständen der »zweiten Symbole«, d. h. der Wochentage, entsprechenden Abständen in Spalten
auf den Schieber 16 aufgedruckt, so daß sie hinter dem Fenster erscheinen. Die ersten Symbole gehorchen in
jeder Spalte der vorgegebenen Reihenfolge, d.h. sie stellen fortlaufende Zahlen dar. Die Folgen von Symbolen
in benachbarten Spalten überlappen sich, d. h. z. B., daß die Zahlen »12« bis »17« in der dritten Spalte
(Fig.3) iach in der vierten Spalte erscheinen. Ebenso
erscheinen die Zahlen »19« bis »24« auch in der fünften Spalte. Gleiche Symbole in benachbarten Spalten sind
jeweils um eine der Anzahl der zweiten Symbole entsprechende Anzahl von Schritten in der vorgegebenen
Reihenfolge gegeneinander versetzt, d. h. daß beispielsweise die Zahl »17« in der vierten Spalte neben der Zahl
»10« in der dritten Spalte und der Zahl »24« in der fünften Spalte steht. Sie ist also um sieben Schritte ge-„εη
jj;e 7aM »17« in der dritten Spalte versetzt. Neben
den zweiten Symbolen (Wochentagen) ist ein in Schieberichtung des Schiebers 16 langgestrecktes Fenster 22
gebildet. Der Schieber 16 trägt hinter dem Fenster 22 eine Marke 24.
Bei einem Kalender ist die Zuordnung der ersten Symbole (Tagesdaten) zu den zweiten Symbolen (Wochentagen)
von einem zusätzlichen Zustand abhängig, nämlich davon, ob es sich um ein Gemeinjahr oder ein
Schaltjahr handelt Um das zu berücksichtigen sind auf
dem Schieber in Schieberichtung untereinander zwei Blöcke 26 und 28 von Spalten erster Symbole aufgedruckt.
Die Reihenfolge der Symbole (Daten) ist in dem ersten Block 26 einem ersten Zustand (Gemeinjahr) zugeordnet,
und die Reihenfolge der Symbole in dem zweiten Block ist einem zweiten Zustand (Schaltjahr)
zugeordnet Das bedeutet, daß die Zählung für »Februar« in dem Block 28 bis »29« geht, woran sich dann die
»1« des März anschließt
In der Frontplatte der Hülle 10 (F i g. 1) sind in Schieberichtung
gesehen nebeneinander zwei Durchbrüche 30 und 32 vorgesehen, die mit »Gemeinjahr« und
»Schaltjahr« bezeichnet sind Auf dem Schieber 16 sind zwei in Schieberichtung verlaufende, langgestreckte, in
Schieberichtung gegeneinander versetzte kontrastbildende Streifen 34 und 36 angebracht, von denen der
Streifen 34 hinter den Durchbruch 30 und der Streifen 36 hinter den anderen Durchbruch 32 verschiebbar ist
Auf dem Schieber sind erste und zweite in Schieberichtung gegeneinander versetzte Marken, nämlich die
Marke 24 und eine Marke 38 vorgesehen, von denen bei Fluchten des einen Streifens 34 mit dem zugehörigen
Durebbruch 30 eine erste Marke 24 und bei Fluchten
des anderen Streifens 36 mit dem zugehörigen Durchbruch eine zweite Marke 38 hinter dem langgestreckten
Fenster 22 neben den zweiten Symbolen (Wochentagen) erscheint. Der in Schieberichtung gemessene Abstand
von einem Ende 40 des einen Streifens 34 zu dem entsprechenden Ende 42 des anderen Streifens 36 ist
gleich -y.m in Schieberichtung gemessenen Abstand der
Kante 44 des einen Blocks 26 von ersten Symbolen von der entsprechenden Kante 46 des anderen Blocks 28
plus des in Schieberichtung gemessenen AbStandes von Mitte zu Mitte der Durchbrüche 30, 32. Es sind zwei
erste Marken 24 und 24Λ und zwei zweite Marken 38
und 38Λ neben den vordersten Symbolen »1« der Reihenfolge in der ersten und der zweiten Spalte des ersten
bzw. des zweiten Blocks 26 bzw. 28 angeordnet.
Wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, ist ein zweiter Schieber 48 aus durchsichtigem Material quer zu dem ersten
Schieber 16 vor dem Fenster 18 verschiebbar geführt Dieser zweite Schieber 48 enthält Marken 50 in Form
von aufgedruckten Rechtecken.
Auf der dem Fenster abgewandten Rückseite des Schiebers 16 ist eine Tabelle aufgebracht. Die dem Fenster
abgewandte Rückseite der Hülle 10 (F i g. 2) weist quer zur Schieberichtung des Schiebers 16 ein langgestrecktes
Fenster 52 zum Ablesen dieser Tabelle auf.
Weiterhin weist die dem Fenster 18 abgewandte Rückseite der Hülle 10 einen ersten und wenigstens
einen zweiten Durchbruch 54 bzw. 56 auf. Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind mehrere
7 ./eite Durchbrüche 56 sowie 56Λ und 56ß vorgesehen.
Auf der dem Fenster 18 abgewandten Rückseite des Schiebers 16 sind in Schieberichtung übereinander
eine Folge 58 von in vorgegebenen Abständen angeordneten dritten Symbolen und eine Folge 60 von in den
gleichen vorgegebenen Abständen angeordneten vierten Symbolen angebracht, derart, daß, wenn bei Verschieben
des Schiebers 16 ein drittes Symbol hinter dem ersten Durchbruch 54 erscheint, ein zugeordnetes viertes
Symbol hinter dem zweiten Durchbruch 56 oder 56.Ä bzw. 56S sichtbar wird.
Die beschriebene Einrichtung wird wie folgt benutzt:
Neben dem langgestreckten Fenster 52 sind Jahrhunderte von »15« bis »21« angegeben. Der Schieber 16
wird relativ zu dem Fenster 52 verschoben, bis die gewünschte Jahreszahl z. B. »1982« erscheint, also hinter
der auf der Hülle 10 angebrachten Zahl 19 in dem Fenster die Zahl »82« erscheint Darunter enthält dann die
Tabelle auf der Rückseite des Schiebers 16 (Fig.4) die
Angabe, daß es sich um ein Gemeinjahr handelt, welches mit einem Freitag beginnt.
Es wird dann die Hülle umgedreht, so daß die Frontplatte sichtbar wird Der Schieber 16 wird so verschoben,
daß der Streifen 34 hinter dem Durchbrach 30 erscheint (Gemeinjahr) und die Marke 24Λ auf »Freitag«
steht In den Fenstern 18 und 20 erscheint dann der
vollständige Kalender für das Jahr 1982.
Dividiert man die Jahreszahl durch 19, so ergibt sich ein Rest, im Falle von 1982 der Rest 6. Der Schieber 16
kann so verschoben werden, daß hinter dem Durchbruch
54 auf der Rückseite der Hülle 10 die Zahl »6«
erscheint In dem Durchbruch 56 kann dann aus der Zahlenfolge 60 abgelesen werden, daß der Frühlingsvollmond auf den 8. April fällt. Ostern ist der 1. Sonntag
nach dem Frühlingsvoilmond. Es kann der Schieber 48 mit einer Marke 50, die in der »Sonntags«-Zeile liegt,
auf den nächsten Sonntag nach dem 8. April, d. h. den 11.
April geschoben werden. Andere Marken 50 auf dem zweiten Schieber 48 können dann Karfreitag, Ostermontag,
Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam andeuten, die alle vom Datum des Ortsfests abhängig sind.
Die beschriebene Anordnung gestattet es also mit mechanischen Mitteln durch geeignetes Verschieben
der Schieber 16 und 48 einen vollständigen Kalender jedes beliebigen Jahres einschließlich der beweglichen
Festtage herzustellen.
Bei der Einrichtung nach Fig.6 bis 10 ist ein erster,
rechteckiger Schieber 60 in einer rechteckigen Hülle 62
to verschiebbar geführt. Die Hülle 62 hat auf der Vorderseite ein erstes rechteckiges Fenster 64 und ein zweites
rechteckiges Fenster 66. Die Fenster 64 und 66 erstrekken sich mit ihren Schmalseiten 68 bzw. 70 parallel zur
Schieberichtung des Schiebers 60 und mit ihren Längs-Seiten 72 bzw. 74 quer zu dieser. Längs der Schmalseiten
68,70 sind die Bezeichnungen der Wochentage (»zweite Symbole«) übereinander aufgedruckt. Längs der Längsseiten
72 und 74 der Fenster 64 bzw. 66 sind nebeneinander Monatsnamen »Januar« bis »Juni« bzw. »Juli« bis
»Dezember« und die Numerierung der Wochen aufgedruckt Unterhalb des Fensters 64 ist ein weiteres rechteckiges
Fenster 76 vorgesehen.
Auf der Rückseite (F i g. 7) sind in der Hülle 62 quer zur Schieberichtung verlaufende Schlitze oder langgestreckte
Fenster 78 vorgesehen, und zwar drei Schitze 78 in einer oberen Reihe und je zwei Schlitze 78 in zwei
im Abstand voneinander und von der ersten Reihe verlaufenden mittleren bzw. unteren Reihen. Die Schlitze
78 sind nach Jahrhunderten »15...«, »16...«, »17...« bis »21...« bezeichnet. Ein zweiter Schieber 80 aus durchsichtigem
Material ist quer zu dem ersten Schieber 60 vor dem Fenster 64 verschiebbar geführt. Dieser zweite
Schieber 80 trägt Markierungen 82,84,86,88,90,92,94
und 96, deren Bedeutung unten noch erläutert wird. Der zweite Schieber 80 erstreckt sich auch bis hinter das
Fenster 76. Der untere Teil des Schiebers 80, der im Bereich des Fensters 76 liegt, ist undurchsichtig oder mit
eine Abdeckung versehen. Auf diesen unteren Teil können Beschriftungen aufgebracht werden, welche auf die
Bedeutung der einzelnen Markierungen 82 bis 96 hinweisen. Wie aus F i g. 7 ersichtlich ist, können auf der
Rückseite des zweiten Schiebers 80 noch Skalenstriche 98 zur leichteren Einstellung des Schiebers 80 angebracht
sein.
Der erste Schieber 60 enthält auf der Vorderseite (F i g. 8) zweimal zwei Blöcke 100,102 und 104,106 von
Zahlenkolonnen mit fortlaufenden Zahlen bis 28,29,30
oder 31, wobei jede Zahlenkolonne um sieben Schritte gegenüber der benachbarten Zahlenkolonne versetzt
ist. Die Blöcke 100 und 102 sind für die Monate Januar
bis juni und die Blöcke 104 und 106 für die Monate Juli
bis Dezember vorgesehen. Dabei sind die Blöcke 100 und 104 für Gemeinjahre und die Blöcke 102 und 106 für
Schaltjahre anwendbar.
Auf der Rückseite (F i g. 9) trägt der Schieber 60 drei Gruppen 108,110,112 von zweistelligen Zahlen, die in
Verbindung mit jeweils einer Jahrhundertangabe über den Schlitzen 78 eine Jahreszahl ergeben. Jede Gruppe
besteht wieder aus drei bzw. zwei Untergruppen, die jeweils seitlich im Bereich eines der Schlitze angeordnet
sind. Jede Untergruppe wiederum enthält einen Block 114 von relativ dicht gedrängten Zahlen, die den Gemeinjahren
entsprechen, und ein Feld 116, von im Abstand voneinander verteilt angeordneten Zahlen, die
den Schaltjahren entsprechen.
Neben jeder zweistelligen Jahreszahl steht noch eine kleine, im allgemeinen einstellige Zahl (oder 10).
Fig. 10 zeigt die Einrichtung im Betriebszustand,
Fig. 10 zeigt die Einrichtung im Betriebszustand,
wenn der erste Schieber 60 in die Hülle 62 eingesteckt ist.
Zur Einstellung des Kalenders für ein bestimmtes Jahr wird der Schieber 60 in der Hülle 62 so verschoben,
daß hinter dem Schütz 78, der dem betreffenden Jahrhundert, z. B. 18..., zugeordnet ist, die den letzten beiden
Stellen der Jahreszahl entsprechende Zahl erscheint. Bei einem Gemeinjahr ist das eine Zahl aus dem
Block 114. Auf der Vorderseite erscheinen dann hinter
den Fenstern 64 und 66 Teile der Blöcke 100 bzw. 104. Zur Einstellung beweglicher Feste dient die neben den
letzten beiden Stellen der Jahreszahl auf der Rückseite aufgedruckte kleine Zahl, z. B. »7« für 1899, die angibt in
welche Woche der Aschermittwoch fällt. Dem Aschermittwoch ist auf dem zweiten Schieber 80 die Markierung
82 zugeordnet. Diese Markierung wird durch Verschieben des zweiten Schiebers 80 auf die 8. Woche, d. h.
unter die »8« an der oberen Längsseite des Fensters 64
gestellt. Es gibt dann die Markierung 84 den Karfreitag, die Markierung 86 den Ostersonntag, die Markierung 88
den Ostermontag, die Markierung 90 Christi Himmelfahrt, die Markierung 92 den Pfingstsonntag, die Markierung
94 Pfingstmontag und die Markierung 96 Fronleichnam an.
Bei einem Schaltjahr, z. B. 1896, muß der Schieber 60 so weit in der Hülle verschoben werden, daß eine Zahl
aus dem Feld 116 hinter dem Schlitz 78 erscheint. Auf der Vorderseite erscheinen dann hinter den Fenstern 64
und 66 Teile der Blöcke 102 bzw. 106. Die Berücksichtigung der Schaltjahre erfolgt daher bei der vorliegenden
Einrichtung dadurch, daß auf der Vorderseite des Schiebers 60 jeweils zwei getrennte Zahlenblöcke 100, 104
bzw. 102,106 für Gemeinjahre und Schaltjahre vorgesehen sind und hinter den Schlitzen 78 die Jahreszahlen in
entsprechend getrennten Blöcken bzw. Feldern 114,116
angeordnet sind. Das ist möglich, ohne daß der Kalender zu sperrig wird, weil die Schlitze 78 und die Jahreszahlen
auf der Rückseite vorgesehen sind.
Statt nach der Marke 82 kann die Einstellung des zweiten Schiebers 80 auch z. B. nach der Skala 98 erfolgen.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
45
50
55
60
65
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Langzeitkalender, bei dem in Abhängigkeit von einer veränderlichen Größe (z. B. der Jahreszahl) in Zeilen und Spalten angeordnete, einer vorgegebenen Reihenfolge gehorchende erste Symbole (z. B. Tagesdaten) zyklisch einer vorgegebenen Reihenfolge gehorchenden zweiten Symbolen (z. B. Wochentagen) zugeordnet sind, und bei welchemdadurch gekennzeichnet,ein erster Schieber (16) in einer Hülle (10) verschiebbar geführt ist,die Hülle (10) ein Fenster (18,20) aufweist,
die zweiten Symbole (Mo... So) in Schieberichtung des Schiebers (16) in gleichen Abständen übereinander neben dem Fenster (18,20) auf die Frontplatte aufgedruckt sind,
die erstes Symbole (»1«, »2«, »3«...) in gleichen, den Abständen der zweiten Symbole (Mo... So) entsprechenden Abständen in Spalten auf den Schieber (16) aufgedruckt sind, so daß sie hinter dem Fenster (18, 20) erscheinen, wobei
(di) die ersten Symbole in jeder Spalte der vorgegebenen Reihenfolge gehorchen, und
(d2) die Folgen von Symbolen in benachbarten Spalten sich überlappen und gleiche Symbole in benachbarten Spalten um eine der Αηζί'ΛΙ der zweiten Symbole entsprechende Anzahl von Schritten in der vorgegebenen Reihenfolge gegeneinander versetzt sind, unddie Spalten von Symbolen sich quer zur Schieberichtung lückenlos aneinander anschließen.(26) einem ersten Zustand (z. B. Gemeinjahr) und die Reihenfolge der Symbole in dem zweiten Block (28) einem zweiten Zustand (z. B. Schaltjahr) zugeordnet ist,(b) in der Frontplatte in Schieberichtung gesehen nebeneinander zwei Durchbrüche (30,32) vorgesehen sind, und(c) auf dem Schieber (16) zwei in Schiebericming verlaufende, langgestreckte, in Schieberichtung gegeneinander versetzte, kontrastbildende Streifen (34,36) angebracht sind, von denen der eine hinter den einen oder der andere hinter den anderen Durchbruch (30 bzw. 32) verschiebbar ist, und(d) auf dem Schieber (16) erste und zweite in Schieberichtung gegeneinander versetzte Marken (24, 24A bzw. 38, 38Λ^ vorgesehen sind, von denen bei Fluchten des einen Streifens (34) mit dem zugehörigen Durchbruch (30) eine erste Marke (24 oder 2AA) und bei Fluchten des anderen Streifens (36) mit dem zugehörigen Durchbruch (32) eine zweite Marke (38 oder 38A^ hinter dem langgestreckten Fenster (22) neben den zweiten Symbolen erscheint5. Langzeitkalender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß3035(f) ein zweiter Schieber (48) aus durchsichtigem Material, der Markierungen für bewegliche Feste trägt, quer zu dem ersten Schieber (16) vor dem Fenster (18) verschiebbar geführt ist.2. Langzeitkalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben den zweiten Symbolen (Mo... So) in der Hülle ein in Schieberichtung des Schiebers langgestrecktes Fenster (22) gebildet ist und der Schieber (16) hinter dem Fenster (22) eine Marke (24A) trägt.3. Langzeitkalender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß(a) der Schieber (16) rechteckig ist und(b) in einer flachen, rechteckigen Hülle (10) geführt ist, und(c) das rechteckige Fenster (18, 20) in der Frontplatte dieser Hülle (10) vorgesehen ist.4. Langzeitkalender nach Anspruch 3, bei welcher die Zuordnung der ersten Symbole zu den zweiten Symbolen von einem zusätzlichen Zustand (z. B. Gemeinjahr oder Schaltjahr) abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß(a) auf dem Schieber (16) in Schieberichtung untereinander zwei Blöcke (26,28) von Spalten erster Symbole aufgedruckt sind, wobei die Reihenfolge der Symbole (Daten) in dem ersten Block(a) der in Schieberichtung gemessene Abstand von einem Ende (40) des einen Streifens (34) zu dem entsprechenden Ende (42) des anderen Streifens (36) gleich dem in Schieberichtung gemessenen Abstand der Kante (44) des einen Blocks (26) von ersten Symbolen von der entsprechenden Kante (46) des anderen Blocks (28) plus des in Schieberichtung gemessenen Abstandes von Mitte zu Mitte der Durchbrüche (30,32) ist und(b) zwei erste und zwei zweite Marken (24, 24/4 bzw. 38,3SA) neben den vordersten Symbolen (»1«) der Reihenfolge in der ersten und der zweiten Spalte des ersten bzw. des zweiten Blocks (26 bzw. 28) angeordnet sind.6. Langzeitkalender nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Frontplatte im Abstand übereinander zwei rechteckige Fenster (18, 20) angebracht sind, denen je ein auf dem Schieber (16) aufgebrachter Block von Spalten erster Symbole zugeordnet ist und neben denen auf der Frontplatte je eine Folge von zweiten Symbolen aufgebracht ist7. Langzeitkalender nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß(a) die dem Fenster (18) abgewandte Rückseite der Hülle (10) einen ersten und wenigstens einen zweiten Durchbruch (54,36) aufweist,(b) auf der dem Fenster (18) abgewandten Rückseite des Schiebers (60) in Schieberichtung übereinander(bi) eine Folge (58) von in vorgegebenen Abständen angeordneten dritten Symbolen und(b2) eine Folge (60) von in den gleichen vorgegebenen Abständen angeordneten vierten Symbolenangebracht sind, derart, daß, wenn bei Verschieben des Schiebers (16) ein drittes Symbol hinterdem ersten Durchbruch (54) erscheint ein rage- Anzahl von ebenfalls einer vorgegebenen Reihenfolge ordnetes viertes Symbol hinter dem zweiten gehorchenden zweiten Symbolen (z. B. Wochentagen) Durchbruch (56) sichtbar wird. zugeordnet sind, und bei welchem8. Langzeitkalender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß(a) auf der dem Fenster (64, 66) abgewajidten Rückseite der Hülle (62) wenigstens ein quer zur Schieberichtung verlaufender Schlitz (78) vorgesehen ist und(b) auf der dem Fenster (64, 66) abgewandten Rückseite des Schiebers (60) im Bereich des Schlitzes (78) in Schieberichtung übereinander Reihen von Symbolen aufgedruckt sind.9. Lawgzeitkalender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß(a) auf der Rückseite der Hülle (62) mehrere Schlitze (78) im Abstand über- oder nebeneinander vorgesehen sind und(b) auf der Rückseite des Schiebers (60) im Bereich jedes Schlitzes (78) Reihen von Symboien aufgedruckt sind.10. Langzeitkalender nach Anspruch 8 oder 9, bei welcher die Zuordnung der ersten Symbole zu den zweiten Symbolen von einem zusätzlichen Zustand (z. B. Gemeinjahr oder Schaltjahr) abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß(a) auf der Vorderseite des Schiebers (60) in Schieberichtung untereinander zwei Blöcke (100,104 bzw. 102,106) von Spalten erster Symbole aufgedruckt sind, wobei die Reihenfolge der Symbole (Daten) in dem ersten Block (100,104) einem ersten Zustand (z. B. Gemeinjahr) und die Reih«ifolge der Symbole in dem zweiten Block (102,106) einem zweiten Zustand (z. B. Schaltjahr) zugeordnet ist, und(b) auf der Rückseite des Schiebers in Schieberichtung untereinander im Bereich der Schlitze (78) Paare von Blöcken oder Feldern (114,116) mit Reihen von Symbolen (z. B. Jahreszahlen) so angeordnet sind, daß dann, wenn in einem Schlitz (78) eine Reihe von Symbolen aus einem ersten Block (114) der auf der Rückseite angebrachten Symbole erscheint, in dem Fenster (64, 66) von den auf der Vorderseite angebrachten Symbo^ Ien solche aus dem ersten Block (100,104) dieser Symbole erscheinen, und dann, wenn in diesem Schlitz (78) eine Reihe von Symbolen aus einem zweiten Block oder Feld (116) der auf der Rückseite angebrachten Symbole erscheint, in dem Fenster (64,66) von den auf der Vorderseite angebrachten Symbolen solche aus dem zweiten Block (102, 106) solcher Symbole erscheinen.Die Erfindung betrifft einen Langzeitkalender, bei dem in Abhängigkeit von einer veränderlichen Größe (z. B. der Jahreszahl) in Zeik.n und Spalten angeordnete, einer vorgegebenen Reihenfolge gehorchende erste Symbole (z. B. Tagesdaten) zyklisch einer vorgegebenen(a) ein erster Schieber (16) in einer Hülle verschiebbar geführt ist(b) die Hülle ein Fenster aufweist(c) die zweiten Symbole (Mo...So) in Schieberichtung des Schiebers in gleichen Abständen übereinander neben dem Fenster auf die Frontplatte aufgedruckt sind,(d) die ersten Symbole (»1«, »2«, »3«...) in gleichen, den Abständen der zweiten Symbole (Mo... So) entsprechenden Abständen in Spalten auf den Schieber aufgedruckt sind, so daß sie hinter dem Fenster erscheinen, wobei(di) die ersten Symbole in jeder Spalte der vorgegebenen Reihenfolge gehorchen, und
(d2) die Folgen von Symbolen in benachbarten Spalten sich überlappen und gleiche Symbole in benachbarten Spalten um eine der Anzahl der zweiten Symbole entsprechende Anzahl von Schritten in der vorgegebenen Reihenfolge gegeneinander versetzt sind, und
(e) die Spalten von Symbol 2n sich quer zur Schieberichtung lückenlos aneinander anschließen.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (6)
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-
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- 1983-03-29 EP EP83103101A patent/EP0091069A3/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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