DE345015C - Gelenkverbindung von zwei Flachmetallgliedern fuer Spielfiguren - Google Patents

Gelenkverbindung von zwei Flachmetallgliedern fuer Spielfiguren

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DE345015C
DE345015C DE1919345015D DE345015DD DE345015C DE 345015 C DE345015 C DE 345015C DE 1919345015 D DE1919345015 D DE 1919345015D DE 345015D D DE345015D D DE 345015DD DE 345015 C DE345015 C DE 345015C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/46Connections for limbs

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  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Gelenkverbindung von zwei Flachmetallgliedern für Spielfiguren. Nietverfahren, nach denen zwei Blechteile mittels einer aus dem einen Teil herausge-, drückten Hohlniete verbunden werden, sind bekannt. Ebenso ist es z. B. auf dem Gebiete der Druckknopftechnik bekannt, solche Hohlniete als oben geschlossene Hütchen auszubilden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daB jenes bekannte Nietverfahren zur Bildung von Gelenkachsen für Flachmetallglieder von Puppen Verwendung findet, indem die Hohlniete aus einem Puppenglied selbst herausgedrückt, durch ein Gelenkloch des Nachbargliedes gesteckt und dann zu einem Kopf verbreitert wird. Auch bei offener Form würde eine solche Gelenkniete den Vorteil darbieten, daß das Puppenglied, aus welchem sie herausgedrückt ist, auf der einen Seite glattflächig erhalten bleibt, wodurch zwei einander gegenüberbefindliche Glieder trotz der Gelenkachse ohne Nietversenkung flach aufeinandergelegt oder dicht aneinander vorbeigedreht werden können. Für Flachpuppen ist aber wegen ihrer Silhouettenwirkungauch die Erhaltung einer geschlossenen Schattenrißfläche, die durch das Loch einer offenen Hohlniete empfindlich gestört werden würde, besonders wichtig. Daher wird gemäß der Erfindung für die aus dem einen Puppenglied herausgedrückte Hohlniete die obenerwähnte Form eines geschlossenen Hütchens gewählt.
  • Die beschriebene Art der Nietgelenkbildung wird dadurch besonders gefördert, daß nur der mit der geschlossenen Durchdrückung versehene Teil aus weichem Blech, der mit dem Gelenkloch versehene Teil hingegen aus widerstandsfähigem gehärteten Werkstoff (Stahlblech) besteht, so daß ein Unrundwerden des Gelenkloches und eine Verschweißung zwischen dem Nietkopf und dem Gelenklochrand, was beides bei einer bloßen Befestigungsniete nicht stören würde, ausgeschlossen ist.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb..i gesondert die beiden zu verbindenden Flachglieder in Oberansicht, Abb. 2 und 3 lassen die nämlichen Flachglieder, ebenfalls gesondert, in Oberansicht und Längsschnitt nach Vollendung der Vorbereitungsarbeiten erkennen.
  • Abb. 4 ist die Oberansicht der zusammengesteckten Flachglieder.
  • Abb. 5 zeigt im Längsschnitt, wie das Nietwerkzeug angesetzt wird.
  • Abb. 6 und 7 veranschaulichen im Längsschnitt und in Oberansicht das fertige Gelenk. Abb. 8 und g stellen in entsprechender Weise eine zweite Ausführungsform dar.
  • Für jedes der zu verbindenden beiden Flachglieder = und 2 kann zwar beliebiger Werkstoff verwendet werden; es ist aber am zweckmäßigsten, das Glied i, das bei der Vernietung keine Formänderung erleiden soll, aus hartem Stahlblech und das andere 2 aus Weichblech anzufertigen. Der Stahlblechteil erhält an der Gelenkstelle ein gestanztes rundes Loch 3, der Weichblechteil e hingegen eine geschlossene hutförmige Durchdrückung 4, die beispielsweise ein stumpfkegeliges oder zylindrisches Mantelstück und einen flachen Boden besitzt. Mit der hohlen Seite der Durchdrückung wird der Weichblechteil auf eine amboßartige Unterlage 5 gelegt, die einen in die. hutförmige Durchdrückung4 passenden, aber nicht bis zum Hutboden hinaufreichenden Vorsprung 6 besitzt. Dann wird der Stahlblechteil i mit seinem Loch 3 über das Hütchen 4 gelegt und schließlich ein Nietstempel ? zentrisch aufgesetzt. Bei dem Aufschlag mittels eines Hammers ergibt sich am Hütchen 4 oberhalb des Stahlblechteiles i im Anschluß an den bis zum Vorsprung 6 heruntergedrückten Hutboden, der dabei nicht zerrissen wird, eine ringförmige Verbreiterung 8, welche den Gelenkverschluß bildet und zugleich das Stanzloch 3 für den Durchblick verschließt. Das Stahlblech wirkt beim Nietschlag für die Hutverbreiterung ebenfalls als Amboß und ist selbst hinreichend widerstandsfähig, um beim Vernieten keine Formänderung zu erleiden und seinen glatten Lochrand zu behalten, ist ferner durch die Werkstoffverschiedenheit gegen Verschweißen mit dem Weichblech gesichert. Infolgedessen bleiben die verbundenen Teile gegeneinander beweglich.
  • Schließlich ist es möglich, zwei Hauptteile aus Weichblech (bildsamem Werkstoff) beim Nieten dadurch voneinander getrennt zu halten, daß zwischen dieselben und über den oberen von ihnen (oder auch nur an eine dieser beiden Stellen) je ein schmaler Ring aus hartem Stahlblech eingelegt wird (Abb. 8 und g).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gelenkverbindung von zwei Flachmetallgliedern für Spielfiguren, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Flachglied (2) mit einer geschlossenen hütchenförmigen Durchdrückung (4) durch ein Loch (3) des zweiten Flachgliedes (i) gesteckt und das hindurchragende Stück der hütchenförmigen Durchdrückung unter Zuhilfenahme eines Nietwerkzeuges bei gleichzeitigem Flachdrücken bis zu ringförmiger Überdeckung des Lochrandes verbreitert wird.
  2. 2. Gelenkverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur der mit der Durchdrückung versehene Teil (2) aus weichem Blech, der mit dem Durchsteckloch (3) versehene Teil (i) hingegen aus widerstandsfähigem gehärteten Werkstoff (Stahlblech) besteht, derart, daß er als Amboß wirkend, bei der Herstellung der Nietverbindung keine Formveränderung erleidet, sondern einen glatten Lochrand behält, und daß wegen der Materialverschiedenheit auch keine Verschweißung zwischen den zu verbindenden Teilen eintritt.
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WO1997037739A1 (en) * 1996-04-03 1997-10-16 Mantere, Tuija Joint construction for dolls

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DE361353C (de) 1922-10-13

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