DE337080C - Arbeitsverfahren zum Herstellen von dichten und festen Nietverbindungen - Google Patents

Arbeitsverfahren zum Herstellen von dichten und festen Nietverbindungen

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DE337080C
DE337080C DE1920337080D DE337080DD DE337080C DE 337080 C DE337080 C DE 337080C DE 1920337080 D DE1920337080 D DE 1920337080D DE 337080D D DE337080D D DE 337080DD DE 337080 C DE337080 C DE 337080C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/36Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Arbeitsverfahren zum Herstellen von dichten und festen Nietverbindungen. Die Erfindung hat ein neues Verfahren zum Herstellen von dichten und festen Nietverbindungen zum Gegenstand. Das Verfahren besteht darin, daß nach dem Formen (les Schließkopfes des Nietes mit einem in bekannter Weise in der Mitte mit einem Vorkörner versehenen Döpper der von dein Döpper verursachte Schließkopfgrat durch den Kranz eines Gesenkes, das mit seinem Körner in die vom Vorkörner des Döppers gebildete Vertiefung eingreift, wodurch .las Gesenk gehalten und geführt wird, so auf das Blech gedrückt wird, daß um den Schließkopf eine Dichtungsrille entsteht.
  • In den Fig. i bis .4 ist dargestellt, wie Nietverbindungen; die dicht und fest 'ein sollen, seither ausgeführt wurden.
  • Fig. i zeigt den Niet in das Nietloch hineingesteckt. Nach Fig.2 wird mit Hilfe eines Vorhalters a durch einen Döpper b der Schließkopf gebildet. Der hierbei entstehende Grat wird nach Fig. 3 durch einen Stemmer c von Hand entfernt und nach Fig. q. der Kopf mittels des Stemmers d dichtgestemmt.
  • In den Fig. 5 bis 8 ist demgegenüber das neue Verfahren nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig.5 zeigt wiederum den in das Loch hineingesteckten Niet, wie nach Fig. i. Nach Fig.6 wird wiederum der Schließkopf durch einen Döpper b, gebildet, der einen Vorkörner besitzt, der den Niet in seiner Mittelachse trifft. Im Gegensatz zu dem gewöhnlichen Nietverfahren, bei dein der Schließdruck auf den Niet eine gewisse Zeitdauer für das Erkalten des Nietes stehenbleibt, wird nun hier der Döpper b1 nach Bildung des Kopfes sofort zurückgezogen und' alsdann, wie Fig. 7 zeigt, das Gesenk f aufgesetzt, das durch seine Körnerspitze g in der durch den Vorkörner e des Döppers b, gebildeten Vertiefung geführt wird, so daß das Aufsetzen des Gesenkes genau zentrisch erfolgen kann. Zum Niederdrücken des Gesenkes f kann der Döpper b1 verwendet werden, der für diesen Fall über eine am Gesenk f befestigte Matrize h geschoben wird. Bei dem weiteren Herunterdrücken des Gesenkes f nach Fig. 8 wird der bei diesem Nietverfahren absichtlich etwas verhältnismäßig stark belassene Grat durch den Gesenkkranz, der im Durchmesser etwas kleiner ist als der Nietkopf, so fest auf das Blech gedrückt, daß im Blech ein kleiner Eindruck entsteht, der in Verbindung mit dem niedergedrückten Grat als Dichtungsrille angesehen werden kann, in Wirklichkeit aber so gering ist, daß das Blech kaum angegriffen wird.
  • Die Vorteile des neuen Nietverfahrens nach Fig. 5 bis 8 gegenüber dem alten Verfahren nach Fig. i bis q. sind folgende: Es fällt ein Arbeitsvorgang, das Versteminen von Hand, fort, was Verbilligung und Zeitersparnis bedeutet.
  • Bei dem neuen Verfahren wird durch das nachträgliche Äufstauchen vermittels eines Körners das Loch im Blech vom Nietschaft vollständig ausgefüllt, insbesondere in den Hohlkehlen, was zur Abdichtung erheblich beiträgt.
  • Das Verfahren, das in der gleichen Weise auf den Setzkopf angewendet werden kann, kann maschinell oder von Hand erfolgen. Durch die maschinelle Ausführung des Verfahrens erhalten die Nietverbindungen eine gleichmäßig gute Ausführung, so daß die Güte der Ausführung nicht, wie bei handgenieteten Verbindungen, von der Geschicklichkeit des Arbeiters abhängig ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRtICli: Arbeitsverfahren zum Herstellen von dichten und festen Nietverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Formen des Schließkopfes des Nietes mit einem in der Mitte mit einem Vorkörner (e) versehenen Döpper (bl) der von dem Döpper verursachte Schließkopfgrat durch der Kranz eines Gesenkes (f), das mit seinem Körner (g) in die vom Vorkörner (e) gebildete Vertiefung eingreift, so auf das Blech gedrückt wird, daß eine Dichtungsrille entsteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992018265A1 (en) * 1991-04-19 1992-10-29 Press & Plåtindustri Ab Riveting method and tool for carrying out said method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1992018265A1 (en) * 1991-04-19 1992-10-29 Press & Plåtindustri Ab Riveting method and tool for carrying out said method
US5414921A (en) * 1991-04-19 1995-05-16 Press & Platindustri Ab Method and apparatus for simultaneously riveting

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