DE359248C - Annaehknopf mit die Annaehbutze bildenden Stofflappen und Verfahren zum Befestigen des Stofflappens - Google Patents

Annaehknopf mit die Annaehbutze bildenden Stofflappen und Verfahren zum Befestigen des Stofflappens

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DE359248C
DE359248C DEB96254D DEB0096254D DE359248C DE 359248 C DE359248 C DE 359248C DE B96254 D DEB96254 D DE B96254D DE B0096254 D DEB0096254 D DE B0096254D DE 359248 C DE359248 C DE 359248C
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DE
Germany
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cloth
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DEB96254D
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Bergmann & Bellingrath Nachf
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Bergmann & Bellingrath Nachf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/22Buttons adapted for special ways of fastening attached by thread not visible to the front

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  • Details Of Garments (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 359248 -KLASSE 44a GRUPPE 3
(B 96254X1440.)
Bergmann & Beilingrath Nachf. in Barmen.
Annähknopf mit die Annähbutze bildenden Stofflappen und Verfahren zum Befestigen
des Stofflappens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1920 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Annähknopf mit vom Boden seines Unterteils sackartig heraushängendem, die Annähbutze bildenden Stofflappen und ein Verfahren zur Befestigung des letzteren. Das Neue besteht in der Hauptsache darin, daß der Stoff lappen unmittelbar zwischen dem nach innen gezogenen Lochrand des Unterteils und einem diesen umschließenden, oberhalb des Stofflappens in den Unterteil eingeleg. tenRing oder einer Ringscheibe eingeklemmt ist-Dies kann nach dem neuen Verfahren in der Weise geschehen, daß der halsförmige Lochrand des Knopfunterteils nach dem Einlegen des Stofflappens und der mit einem konisch nach unten gezogenen Hals versehenen Ringscheibe konisch aufgetrieben wird oder dadurch, daß der Lochrand des Knopfunterteils nach dem Einlegen des Stofflappens und des Ringes
oder der Ringscheibe über deren Lochrand gebördelt wird.
Die neue Art der Befestigung des Stofflappen: zeichnet sich, wie ohne weiteres ersichtlich, durch ihre große Einfachheit aus. Nach dem Einlegen des Stofflappens und des Ringes oder der Ringscheibe braucht nur der Lochrand des Knopfunterteils aufgetrieben oder umgebördelt zu werden, was lediglich einen einzigen Stempeldruck erfordert. Dabei ist die Befestigung sicherer als bisher, da der Stofflappen um zwei Klemmkanten, nämlich um den Lochrand des Knopfunterteils und um den Lochrand des Ringes oder der Ringscheibe herumgebogen ist. Daneben besteht noch der an sich bekannte Vorteil, daß der Innenraum des Knopfunterteils frei bleibt, so daß auch bei flachem Knopfoberteil im Innern des Knopfes ausreichender Raum für die überstehenden Ränder des Stoffbezuges des Oberteils vorhanden ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen
Abb. ι und 2 das Verfahren der Befestigung des Stoff lappens in seinen beiden Arbeitsstufen, Abb. 3 eine Innenansicht des Knopfunterteils nach Befestigung des Stofflappens und
Abb. 4 einen Querschnitt durch den fertigen Knopf.
Der Knopfunterteil α besteht, wie bekannt, aus einer napfförmig gezogenen oder gedrückten Blechplatte. Diese besitzt ein konzentrisches Loch b, dessen Rand c halsförmig nach innen gezogen ist. d bezeichnet einen den Annähbutzen bildenden Stofflappen, f eine gewölbte Scheibe aus Blech, welche ebenfalls ein konzentrisches Loch g von etwas größerem Durchmesser als des Loches 5 enthält. Der Lochrand h der Blechscheibe f ist in Form eines konischen Halses nach unten gezogen.
In den in die Matrize einer bekannten Presse zur Herstellung von stoffüberzogenen Knöpfen eingebrachten Knopfunterteilen werden übereinander zunächst der Stofflappen d und dann die gelochte Scheibe Reingelegt, und zwar derart, daß der Hals h der letzteren nach unten gerichtet ist (Abb. 1). Hierauf wird mittels eines Preßstempels von im wesentlichen konischer Form der mittlere Teil des Stofflappens d durch das Loch δ nach unten sackartig herausgedrückt, während gleichzeitig ein den konischen Stempel umgebender, beispielsweise unter Federwirkung stehender Stempel oder Niederhalter die gelochte Scheibe f ,auf den Boden des Unterteils a niederdrückt. Durch weiteres Senken des konischen Innenstempels wird dann der Hals c des Unterteils α ausgedehnt, so daß er sich eng an den Hals h der Scheibe f anlegt (Abb. 2). Dadurch wird der Stofflappen d zwischen den Lochrändern des Knopfunterteils α und der Scheibs f eingeklemmt, während die Scheibe f gleichzeitig am Unterteil befestigt wird. Wie ersichtlich, erfordert die Befestigung des Annähbutzens nur zwei Arbeitsvorgänge, nämlich i. das Einlegen des Stofflappens d und der Scheibe f und 2. einen gemeinsamen Stempeldruck zum Herausdrücken des Stofflappens und zum Festklemmen desselben.
Wie Abb. 4 erkennen läßt, besteht außerdem der an sich bekannte Vorteil, daß der Innenraum des Knopfunterteils im wesentlichen freibleibt, so daß die überstehenden Ränder i des Stoffbezuges k des Knopfoberteils m, das in bekannter Weise auf den Unterteil aufgepreßt wird im Innern des Knopfes Platz finden. Infolgedessen kann auch ein flacher Knopfoberteil selbst dann vollständig auf den Unterteil aufgepreßt und somit sicher befestigt werden, wenn sein Stoffbezug größer als erforderlich und ganz unregelmäßig zugeschnitten ist.
An Stelle der gelochten Scheibe f könnte auch ein den Hals c des Unterteils α umgebender Ring angeordnet sein. Endlich könnte der Hals des Knopfunterteils auch über die Lochränder der Scheibe bzw. über den Ring gebördelt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Annähknopf mit vom Boden seines Unterteils sackartig heraushängendem, die Annähbutze bildenden Stofflappen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stofflappen (d) unmittelbar zwischen dem nach innen gezogenen Lochrand (c) des Knopfunterteils (a) und einem diesen umschließenden, oberhalb des Stofflappens in den Unterteil eingelegten Ring oder einer Ringscheibe (f) eingeklemmt ist.
2. Verfahren zur Befestigung des Stoff- iqo lappens im Knopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der halsförmige Lochrand (c) des Knopfunterteils (a) nach dem Einlegen des Stofflappens (d) und der mit einem konisch nach unten gezogenen Hals (h) versehenen Ringscheibe (f) konisch aufgetrieben wird.
3. Verfahren zur Befestigung des Stofflappens im Knopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochrand (c) des Knopfunterteils (a) nach dem Einlegen des
' Stofflappens (d) und des Ringes oder der Ringscheibe (f) über deren Lochrand gebördelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB96254D 1920-10-06 1920-10-06 Annaehknopf mit die Annaehbutze bildenden Stofflappen und Verfahren zum Befestigen des Stofflappens Expired DE359248C (de)

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DEB99016D DE362099C (de) 1920-10-06 1921-03-22 Annaehknopf mit die Annaehbutze bildenden Stofflappen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3349448A (en) * 1965-06-02 1967-10-31 C & C Button & Trimming Co Inc Tufted back mold for fabric covered button

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3349448A (en) * 1965-06-02 1967-10-31 C & C Button & Trimming Co Inc Tufted back mold for fabric covered button

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DE362099C (de) 1922-10-23

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