DE646369C - Herstellung von scheibenfoermigen Vorwerkstuecken fuer Aluminiumkochgefaesse - Google Patents
Herstellung von scheibenfoermigen Vorwerkstuecken fuer AluminiumkochgefaesseInfo
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- DE646369C DE646369C DEST52682D DEST052682D DE646369C DE 646369 C DE646369 C DE 646369C DE ST52682 D DEST52682 D DE ST52682D DE ST052682 D DEST052682 D DE ST052682D DE 646369 C DE646369 C DE 646369C
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Description
- Herstellung von scheibenförmigen Vorwerkstücken-für Aluminiumkochgefäße Die Erfindung betrifft -die Herstellung von scheibenförmigen Vorwerkstücken für Aluminiumkochgefäße, die mit einer Vielzahl von aus dem Gefäßboden weit nach außen vorspringenden Ansätzen, wie Zapfen, Ringen o. dgl., die mit dem Gefäßbioden aus einem Stück bestehen, versehen sind. Diese Vorwerkstücke enthalten bereits den Gefäßboden in fertiger Gestaltung, während .der. äußere Randteil der das Vorwerkstück bildenden Scheibe zur nachträglichen Formung des Gefäßmantels dient.
- Gemäß der Erfindung wird ein scheibenförmiges Werkstück von geringerem Durchmesser als dem Durchmesser des fertigen Vorwerkstückes und der @ mehrfachen Stärke des Gefäßbodens auf einen ebenen Untersattel, der mit den an dem Gefäßboden zu erzeugenden Ansätzen entsprechenden Vertiefungen versehen ist, durch Schmieden unter Abheben vomUntersa@tel vor jedem Schmiedeschlage gebreitet unddabei dem Fließen des Werkstoffes nach außen sein Widerstand entgegengesetzt, der das Einfließen des Werkstoffes in die Vertiefungen des Untersattels begünstigt. Der Widerstand, der beim Schmiedeschlag dem Fließen des Werkstoffes nach außen hin entgegengesetzt wird, wird voAeilhaftdadurch erzeugt, daß der Schlagbär an der auf das Werkstück treffenden Fläche gerauht wird.
- Es ist zwar in der Schmiedetechnik bereits bekannt, den durch Schmiedeschläge zum Fließen nach außen gebrachten Werkstoff zu zwingen, gleichzeitig in Vertiefungen des Gesenkes reinzutreten und dadurch Rippen oder sonstige Vorsprünge zu bilden. Hohe Rippen oder Vorsprünge haben sich aber nicht erzeugen lassen, da der Werkstoff immer dahin fließt, wo er den geringsten Widerstand findet, nämlich nach außen, anstatt in die Gesenkvertiefungeneinzudringen. Erst dadurch, @daß gemäß der Erfindung dem Fließen des Werkstoffes nach außen zielbewußt ein Widerstand @entgegengesetzt wird, wird die gleichzeitige Auspressung hoher Ansätzejoder Vorsprünge beim Breiten des Werkstückes ermöglicht. Auch liegt den bekannten Schmiedeverfahren nicht die Erkenntnis zugrunde, daß Werkstücke aus Aluminium, wie das Erzeugnis des vorliegenden Verfahrens, durch Schmiedeschläge nur dann erzielbar sind, wenn .das Werkstück vor jedem Schmiedeschlage vom Untersattel abgehoben wird.
- Das Abheben des Werkstückes vom Untersattel vor jedem Schmiedeschlage wird bei dem Verfahren nach der Erfindung durch eine Vorrichtung erreicht, bei welcher in sämtliche Vertiefungen des Untersattels von unten her miteinander durch Querkanäle verbundene Druckluftkanäle münden.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. z ein Beispiel seines Vorwerkstückes dargestellt, bei welchem die Vorsprünge kegelförmige Zapfen sind, die außen von einem Stützring umgeben sind.
- Abb.2 zeigt den zur Herstellung dieses Vorwerkstückes dienenden Untersattel in: zwei verschiedenen Längsschnitten.
- Abb. 3 zeigt den Schnitt nach Linie A-A in Abb.2 von unten gesehen.
- Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird eine Aluminiumplatte i auf einen Untersattel 2 aufgelegt, in den ein Matrizen- oder Gesenkkörper 3 fest eingesetzt, und zwar zweckmäßig eingeschrumpft ist. Die Matrize 3 besitzt kegelförmige Hohlformen 4., die in Zahl, Lage und Gestalt den Zapfen 5 des in Abb. i dargestellten Vorwerkstückes entsprechen. Die Hohlformen -. setzen sich nach unten in Bohrungen 6 fort, die an der Unterfläche der Matrize münden und durch Ringe und radiale Kanäle 7 miteinander in Verbindung stehen. Durch eine Anzahl Bohrungen 8 im Block 2 ist das Kanalnetz des Matrizenkörpers 3 mit dem Zuleitungskanal 9 für die zum Anheben des Werkstücks vom Untersattel vor jedem Schmiedeschlage dienende Druckluft verbunden. Die Wandungen i o und i i der Umfangsfuge zwischen dem Matrizenkörper 3 und dem Block 2 sind so ausgebildet, daß sie die Form für einen Ring 12 des herzustellenden Vorwerkstückes bilden. Die Aluminiumplatte i wird vor ihrer Bearbeitung auf eine Temperatur gebracht, die so weit unterhalb der Schmelztemperatur des Aluminiums liegt, daß die beim Schmiedevorgang erzeugte zusätzliche Wärme nicht zur Schmelzung des Aluminiums führen kann. Dann wird die Platte i durch einen Fallhammer bearbeitet, dessen Bär eine genügend große aufgeraulite Schlagfläche besitzt. Die für den Durchtritt der Verbrennungsgase des Herdes erforderlichen Löcher 13 des Ringes 12 werden nachträglich eingebohrt oder eingestanzt.
Claims (4)
- PATE :1TANSPRLCI-IR: i. Verfahren zur Herstellung von scheibenförmigenVorwerkstücken fürAluminiumkochgefäße mit einer Vielzahl von aus dem Gefäßboden weit nach außen vorspringenden Ansätzen, wie Zapfen, Ringen o. dgl., die mit dem Gefäßboden aus einem Stück bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß ein scheibenförmiges Werkstück (i) von geringerem Durchmesser als dem Durchmesser des fertigen Vorwerkstücks und der mehrfachen Stärke des Gefäßbodens auf einem ebenen Untersattel (2), der mit den an dem Gefäßboden zu erzeugenden Ansätzen entsprechenden Vertiefungen versehen ist, durch Schmieden unter Abheben vom Untersattel vor jedem Schmiedeschlage gebreitet und dabei dem Fließen des Werkstoffes nach außen ein Widerstand entgegengesetzt wird, der das-Einfließen des Werkstoffes in die Vertiefungen des Untersattels begünstigt.
- 2. Schlagbär zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine auf das Werkstück treffende Fläche gerauht ist.
- 3. Vorrichtung zum Abheben des Werkstückes vom Untersattel vor jeden Schmiedeschlage bei dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in sämtliche Vertiefungen (4) des Untersattels (2) von unten her miteinander durch Querkanäle (7) verbundene Druckluftkanäle münden.
- 4. Untersattel zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (4) in einem Einsatz (3) vorgesehen sind und dieser zwischen sich und der ihn aufnehmenden Bohrung des Untersattels einen Ringraum zur Erzeugung eines Bodenrandringes (i2) bildet.
Priority Applications (2)
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| DEST52682D DE646369C (de) | 1934-10-12 | 1934-10-12 | Herstellung von scheibenfoermigen Vorwerkstuecken fuer Aluminiumkochgefaesse |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEST52682D DE646369C (de) | 1934-10-12 | 1934-10-12 | Herstellung von scheibenfoermigen Vorwerkstuecken fuer Aluminiumkochgefaesse |
Publications (1)
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| DE646369C true DE646369C (de) | 1937-06-12 |
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ID=37682554
Family Applications (1)
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| DEST52682D Expired DE646369C (de) | 1934-10-12 | 1934-10-12 | Herstellung von scheibenfoermigen Vorwerkstuecken fuer Aluminiumkochgefaesse |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE646369C (de) |
| GB (1) | GB441993A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921846C (de) * | 1942-08-21 | 1954-12-30 | Fritz Bernhard Hatebur | Verfahren und Vorrichtung zur spanlosen Formung von im wesentlichen scheibenfoermigen Werkstuecken, insbesondere Platinen |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE740608C (de) * | 1937-04-29 | 1943-10-25 | Rheinmetall Borsig Ag | Innen versteiftes Luftschraubenhohlblatt |
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1934
- 1934-10-12 DE DEST52682D patent/DE646369C/de not_active Expired
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1935
- 1935-09-30 GB GB2695835A patent/GB441993A/en not_active Expired
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| DE921846C (de) * | 1942-08-21 | 1954-12-30 | Fritz Bernhard Hatebur | Verfahren und Vorrichtung zur spanlosen Formung von im wesentlichen scheibenfoermigen Werkstuecken, insbesondere Platinen |
Also Published As
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| GB441993A (en) | 1936-01-30 |
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