DE344708C - - Google Patents

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DE344708C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K36/00Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
    • A61K36/06Fungi, e.g. yeasts

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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Eisenhefeverbindung. Erst in den letzten Jahren hat man den Wert der Hefe und irn besonderen der Trockenhefe als Nährmittel erkannt. Abgesehen von dem Nährwert besitzt die Trockenhefe in hohem Maße die Eigenschaft, Appetit und Stoffwechsel anzuregen. Diese Eigenschaft der Hefe ist auf ihren hohen Gehalt an Nuklein, Lecithin und Vitamin zurückzuführen.
  • Seit alters her war es das Bestreben der Pharmakologen, Arzneimittel, die dem Magen nicht zuträglich sind, mit solchen zu kombinieren, welche Appetit, Verdauung und Stoffwechsel anregen; wodurch die Arzneimittel bekömmlicher werden und bessere Wirkung haben.
  • Es lag daher nahe, die Trockenhefe, die in hohem Maße diese Eigenschaften besitzt, zm Herstellung von therapeutisch wirksamen Verbindungen zu verwenden.
  • Es ist bereits bekannt, zwecks Darstellung von Eisenhefe Hefe auf eisenhaltigen Nährboden zu züchten. Dies ist ein äußerst umständliches Verfahren, welches sich in der Technik nicht bewährt hat und daher nicht zur Anwendung gelangte.
  • Des weiteren hat man auch schon vorgeschlagen, alkalische Hefeauszüge mit Eisenoxydsalzen zu behandeln. Hierbei entsteht jedoch keine Eisenhefe, sondern eine Verbindung des Eisens mit Nuldeinsäure, eines Bestandteiles der Hefe, der bis zu q. Prozent in ihr enthalten ist. Das bekannte Verfahren ist somit von dem vorliegenden grundverschieden und außerdem sehr umständlich. Jede Lösung und Fällung wird bei dem vorliegenden Verfahren vermieden.
  • Das Verfahren besteht darin, daß man auf frische Hefe oder auf Trockenhefe Eisensalzlösungen so lange einwirken läßt, bis sämtliches Eisen organisch gebunden, ist und die bei der Umsetzung freiwerdende Säure vorsichtig neutralisiert. Eine Verbindung des Eisens mit den Bestandteilen des Zellinhaltes kann nur mit abgetöteten Hefezellen erzielt werden. Die Hefezellen müssen daher vor der Einwirkung der Eisensalzlösungen abgetötet sein oder die Einwirkung der Eisensalzlösungen muß so lange ausgedehnt werden, bis die mikroskopische Untersuchung der Hefe in neutraler Methylenblaulösung erkennen läßt, daß die Hefezellen sämtlich abgestorben sind. Beispiel: x kg Trockenhefe wird mit zoo g Wasser angerieben. Nach Verlauf von drei Stunden wird das feuchte Pulver mit Zoo g Eisenoxydchloridlösung gemischt. Nachdem man diese Lösung etwa zwei Stunden zur Einwirkung gebracht hat, fügt man 50 g Ammoniakflüssigkeit zu und trocknet bei einer 50' nicht übersteigenden Temperatur.
  • Die Eisenhefeverbindung stellt ein braunes, geruchloses Pulver dar, welches nur noch einen geringen Hefegeschmack besitzt.
  • Die Bestimmung des Eisens in der lufttrockenen Substanz ergab einen Gehalt von o,68 Prozent Fe. Geringe Mengen von Salzsäure spalten in der wässerigen Aufschwemmung des Präparates nur Spuren von Eisen ab; durch stärkere Säuren werden größere Mengen Eisen abgespalten. Bei der künstlichen Verdauung sind nach einer Stunde nur Spuren von Eisen abgespalten. Auch gegenüber Ätzalkalien und Alkalicarbonaten verhält sich die Eisenhefeverbindung indifferent. Setzt man sie 2¢.Stunden der Einwirkung verdünnter Alkali- oder Alkalicarbonatlösungen aus, so ist, wie sich kalorimetrisch feststellen läßt, nach Neutralisation und Ansäuern nicht mehr Eisen abgespalten als bei der 'Behandlung mit Säure.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcn Verfahren zur Herstellung einer Eisenhefeverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß man Eisensalzlösungen auf Hefe einwirken läßt und die hierbei freiwerdende Säure vorsichtig neutralisiert.
DE1919344708D 1919-08-02 1919-08-02 Expired DE344708C (de)

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