DE34467C - Federndes Charnier für Schirmgestelle - Google Patents
Federndes Charnier für SchirmgestelleInfo
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- DE34467C DE34467C DENDAT34467D DE34467DA DE34467C DE 34467 C DE34467 C DE 34467C DE NDAT34467 D DENDAT34467 D DE NDAT34467D DE 34467D A DE34467D A DE 34467DA DE 34467 C DE34467 C DE 34467C
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- Germany
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- umbrella frames
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/12—Devices for holding umbrellas closed, e.g. magnetic devices
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT
PATENTAMT.
;ntschrift
KLASSE \33: Hand- und Reisegeräthe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1885 ab.
Die nachstehend beschriebenen Neuerungen an federnden Charnieren für Schirmgestelle
bestehen darin, dafs man eine eigentümlich gebogene, eine Art Haken bildende. Feder "benutzt,
welche in solcher Weise angeordnet ist, dafs der Schirm nur bestrebt ist, sich selbst
zu scMiefsen bezw. dafs bei geschlossenem Schirm, ohne weiteren Mechanismus, die den
Bezug tragenden Stäbe dicht an den Schirmstock geprefst werden.
Die Wirkung der Feder jedes einzelnen Stabes hört aber auf, wenn der Schirm etwa
bis zur Hälfte oder darüber hinaus geöffnet wird, was um so wichtiger ist, als bei geöffnetem
Schirm eine federnde Wirkung der Charniere nicht nothwendig ist, sogar in Bezug auf die Leichtigkeit des Schliefsens des
Schirmes hinderlich wird.
Die jetzt üblichen, unter dem Handelsnamen »Automaten« bekannten Schirmgestelle sind
zwar auch mit federnden Charnieren versehen, jedoch sind diese principiell von dem vorliegenden
Charnier insofern abweichend, als stets die federnde Wirkung derselben in beiden
Richtungen, also sowohl beim Oeffnen, als auch beim Schliefsen eintritt, und sind diese
Charniere so eingerichtet, dais eine Feder auf den eckig gestalteten Kopf der Spannstreben
einwirkt, nach der bei zusammenlegbaren Messern bekannten Weise.
In beiliegender Zeichnung ist ein solches federndes Charnier dargestellt, und zwar in
Fig. i, wenn der Schirm geöffnet ist, in Fig. 2, 2a und 2b, wenn der Schirm ungefähr halb
geschlossen ist, im Detail.
Fig. 3 zeigt den geschlossenen Schirm.
α sind die Tragstäbe für den Schirmbezug, welche entweder fl-förmigen Querschnitt haben
oder auch als massive, runde oder annähernd runde Drähte ausgeführt sein können.
An diesen Stäben sind ungefähr in, der Mitte ihrer Länge die Charnierbacken b befestigt.
Die Spannstreben c sind von il-förmigem
oder ähnlichem mit einer Höhlung versehenen Querschnitt und, im Punkt d um einen Niet
drehbar, zwischen den Charnierbacken b gehalten.
Die Spannstreben c sind ferner in der aus Fig. 2, 2 a und 2 b ersichtlichen Weise mit
einem Schlitz f versehen, in welchen der annähernd rechtwinklig gebogene ■ Haken einer
Feder i eingreift und sich innerhalb gewisser Grenzen darin verschieben läfst.
Diese Feder i bildet im allgemeinen eine gerade oder wenig gebogene Stange von vorzugsweise
parallelepipedischem Querschnitt, die an ihrem dem Haken entgegengesetzten Ende eine Oese oder ein Auge bildet, welches durch
einen Niet im Punkte m ebenfalls zwischen den Charnierbacken b drehbar gehalten wird.
Die Lage der Punkte d und m ist nun so gewählt, dafs die Federn i nur gespannt werden,
wenn der Schirm über ungefähr die Hälfte geschlossen wird, und nur dann auf das gänzliche Schliefsen desselben bezw. auf
das Andrücken der Stäbe α an den Schirmstock wirken, während der Haken beim Oeffnen
des Schirmes einfach in dem Schlitz f gleitet, die Federn also dann nicht mehr zur Wirkung
kommen.
In Fig. ι ist die Wirkungsweise der in Rede
stehenden Federn i durch die punktirten Kreise s angedeutet.
Die übrigen Theile des Schirmgestelles ■
können auf beliebige bekannte Weise hergestellt sein und haben keinen Einflufs auf die
Wirkung der vorliegenden Construction der federnden Charnierverbindung zwischen den
Stäben α und c, Fig. ι und 2.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Ein federndes Charnier für Schirmgestelle, bei welchem die excentrisch zu dem Drehpunkt der Streben in den Schirmstäben befestigten Federn i während eines Theiles der öffnenden oder schliefsenden Bewegung der Schirmstangen durch einen Schlitz der Strebe hindurchtreten, also ohne Wirkung auf dieselbe bleiben und nur am Ende des Oeffhens oder Schliefsens durch Anlage gegen die Streben eine Wirkung auf dieselben ausüben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34467C true DE34467C (de) |
Family
ID=310380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34467D Expired - Lifetime DE34467C (de) | Federndes Charnier für Schirmgestelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34467C (de) |
-
0
- DE DENDAT34467D patent/DE34467C/de not_active Expired - Lifetime
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