DE344207C - Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen gefoerderten festen Materialien - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen gefoerderten festen Materialien

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DE344207C
DE344207C DE1920344207D DE344207DD DE344207C DE 344207 C DE344207 C DE 344207C DE 1920344207 D DE1920344207 D DE 1920344207D DE 344207D D DE344207D D DE 344207DD DE 344207 C DE344207 C DE 344207C
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen geförderten festen Materialien. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen geförderten festen Materialien, beispielsweise Getreide, Ruß, Staub usw.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei den Vorrichtungen dieser Art zwei Filterflächen anzuwenden, welche abwechselnd in und außer Betrieb gebracht worden sind, wobei das angesammelte Material durch Umkehrung des Gasstromes unter Reinigung .des Filters zum Abfallen gebracht wird. Dabei sind für ununterbrochenen Betrieb mehrere Aufnahme- und Filterkammern vorgesehen, welche abwechselnd in Arbeit traten, so daß die eine Filterkammer während der ganzen Zeit außer Betrieb stand, während welcher in der zugeordneten Arbeitskammer das Material angesammelt wurde.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein ununterbrochener Betrieb auch mit einem einzigen Aufnahmebehälter erzielt wird, der mit einem Paar von Filtern oder Filtersätzen versehen und mit zwei unter der Wirkung des Gewichtes des abgefallenen Materials selbsttätig zum Verschwenken gebrachten, mit Entladeventilen versehenen Entlade- oder Sammelkammern in Verbindung gebracht ist, wobei ;die letzteren einen Antriebsmechanismus bewegen, welcher die den Zutritt des Materials zum Aufnahmebehälter und idessen Austritt aus demselben steuernden Ventile sowie die zur Umkehrung des Gasstromes dienenden Ventilanordnungen derart selbsttätig steuert, daß jede Sammelkammer abwechselnd von dem Aufnahmebehälter unter gleichzeitiger Öffnung ihres Entladeventils abgeschlossen wird, wobei ein Filter bzw. Filtersatz des Paares in die Arbeitslage behufs Trennens bzw. Ansammelns gebracht und.gleichzeitig das andere Filter bzw. der Filtersatz des Paares von dem an ihm abgeschiedenen bzw. angesammelten Material befreit, wird, welches in die Sammelkammer fällt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung.
  • Abb. i ist :die Gesamtvorderansicht der Vorrichtung, und Abb.2 zeigt eine Draufsicht des Aufnahmebehälters; Abb. 3 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2; Abb. q. ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Abb.2; Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Abb.2; Abb. 6 ist ein lotrechter Schnitt durch die Sammelkammern; Abb.7 ist eine Teilansicht einer anderen Ausführungsart der Sammelkammern, teilweise geschnitten; .
  • Abb.2 bis 7 sind in größerem Maßstabe gezeichnet als die Abb. i.' Der zylindrische Aufnahmebehälter i wird durch das Gestell 2 gestützt und ist an seinem Bodenteil mit dem Auslaß 3 versehen, welcher mittels der biegsamen Rohre 25 und 26 _ mit den beiden Endlade- und Sammellcammern 23 und 24 in Verbindung - steht. Die Kammern 23, 24 sind an dem dreieckigen starren Gestell 27 befestigt, welches mit einer Welle 28 fest verbunden ist, die =unterhalb ,des Auslasses 3 verschwenkbar gelagert ist. Die Welle 28 trägt starr einen Arm 35, welcher mittels des Lenkers 34 mit der Welle 32 in Wirkungsverbindung .steht, welch letztere in später beschriebener Weise die Filterventile steuert. Das Gestell 27 trägt ferner starr einen Arm 38, welcher mit einem Arm 4o gelenkig verbunden ist, der von einer Welle 41 getragen wird. Die Welle 41 ist in an dem Bodenteil des Aufnahmebehälters befestigten Lagern montiert und bezweckt idie Steuerung der den Austritt des Materials aus dem Aufnahmebehälter bewirkenden Ventile.
  • Am Auslaß 3 ist eine abnehmbare Siebfläche 6 in Gestalt eines leicht entfernbaren Schubkastens vorgesehen, um solche Stoffe aufzunehmen, welche 'zu groß für die Austrittsventile sind. Der Behälter i ist mit einem tangential verlaufenden Einlaßrohr 7 für den das Material fördernden Luftstrom ver`seheri und besitzt eine Trennungswand 8, durch welche der Behälter in eine äußere ringförmige und eine innere zylindrische Kammer getrennt wird, welche nur an ihrem unteren Teil miteinander in Verbindung stehen.
  • Am Kopfteil des Behälters i sind zwei voneinander getrennte und abgeschlossene Kanäle 9, io angeordnet, von welchen jeder einen Satz von Öffnungen i i, i i bzw. i 2, 12 besitzt, welche mit der inneren Kammer des Behälters i in Verbindung stehen. Jede Öffnung i i bzw. 12 ist von dem Behälter i durch eine zylindrische Filterfläche 13 getrennt. Anderseits ist jeder der Kanäle 9, io durch eine Öffnung 14 bzw. 15 mit einer geschlossenen Kammer verbunden, von welcher ein Rohr 16 zu einem' nicht dargestellten Exhaustor führt. Die Öffnungen 14 bzw: 15 sind durch Ventile 17 bzw.'ig abgeschlossen. .
  • Zwischen den Ventilspindeln 17, 18 und ihrem Bewegungshebel 31 sind Federn 57 angeordnet und in gleicher Weise die Feldern 58 zwischen den Ventilspindeln 4, 5 und deren Bewegungshebel 42,wodurch die Verschwenki.ngsbewegüngg der Kammern 23, 24 über die normale Lage unschädlich gemacht und Beschädigung der Ventilsitze 4, 5, 17, 18 verhütet wird.
  • Jeder der Kanäle 9, io ist mit einer Offnu`ng g bzw. 2o ausgestattet, welche ihn mit der Außenluft verbinden. Die Öffnungen ig, 2o sind durch Ventile 21, 22 abschließbar. Die Ventile 4, 5 steuern ;die Verbindung des Aufnahmebehälters i mit jeder der beiden Sammelkammern 23 und 24, welche an ihrem unteren Ende ein Entladeventil 29 bzw. 3o besitzen.
  • Die Ventile 17 und 18 werden durch einen Schwinghebel 31 (Abb.3) gesteuert, welcher auf der Welle 32 befestigt ist. Die Welle 32 trägt (Abb. 5) einen Daumenhebel 36, an welchem beiderends ein Zünge137 angelenkt ist, welches bestimmt, ist, die Ventile 21 .bzw. 22 abwechselnd vöh ihren Sitzen abzuheben und wieder fallen zu lassen. Oberhalb jeder Öffnung ig; 2o bzw. der Ventile 21, 22 ist ein kleiner Zylinder 49 vorgesehen, in welchem ein auf der Ventilspindel befestigter Kolben So verscfiiebbar ' ängeordnet ' ist (Abb. 4, 5). Die Ventilspindel erstreckt sich über: den Kopf .des Zylinders 49, in welchem ein Ventilsitz 51 vorgesehen ist. Ein Hilfsventil 52 -ist lose auf ,der Ventilspindel verschiebbar und so auf dem Sitz Si angeordnet, daß es nur nach außen öffnet und normal auf dem Sitz anliegt. Der Schwinghebel 31 wirkt auf die Ventile 17, 18 derart ein, daB, wenn eines dieser -Ventile- geöffnet,' das andere selbsttätig geschlossen wird.
  • Abb.6 zeigt die Ausbildung der Entladekammern und ihre Verbindung mit dem Aufnahmebehälter. Der Auslaß 3 besitzt zwei Austrittsventile 4 und 5, welche in zwei voneinander unabhängige Kanäle der Rohre 25 und 26 ausmünden.
  • Der Arm 38 steht mit einem auf dem Schwingarm 4o befestigten Zapfen 39 im Eingriff. Die Welle 41 trägt (Abb. 6) einen zweiarmigen Hebe142, welcher mit den Ventilspindeln 4, 5 verbunden. ist, durch welchen die Ventile 4 und -5 derart gesteuert werden, daß, wenn das eine der Ventile 17 öder i8 sich in der Offenlage befindet, dös sinngemäß zugehörige Venti14 oder 5 geschlossen ist. Die Entlädeventile 29, 30 stehen in Verbindung mit entsprechenden festen Anschlägen oder mit Ketten 4.3 bzw. 44,' deren andere Enden an dem Gestell a befestigt sind, und zwar durch Vermittlung von gekrümmten Armen 45, 46, die an den Ventilen 29; 30 befestigt sind. -Um zu vermeiden, daß beim Ingangsetzen der Vorrichtung die Verschwenkung der Kammern 23, 24 eintritt, bevor eine derselben gefüllt worden ist, ist ein nachgiebiger Anschlag 59 (Abb.1; 6) vorgesehen, welcher mit zwei Kerben 6o im Rahmen 27 zusammenwirkt und den letzteren in jeder seiner normalen Endlagen festhält, Ibis das angesammelte Material den Widerstand des Anschlags 59 überwinden kann, welcher durch das einstellbare Gewicht 6x belastet ist. Das letztere sitzt an dem Hebel 62, welcher an dem ortsfesten Arm 63 aasgelenkt und mit dein den Anschlag 59 tragenden Schwingarm 64 gelenkig verbunden ist. Wenn sich die Vorrichtung im Betrieb befindet, so wirkt der atmosphärische Druck auf ,die Außenflächen der Ventile 4, 5, 21, 22 in .dem entgegengesetzten Sinne zu derjenigen des Materialgewichts und versperrt die Kammern so lange in ihrer Lage, bis das Materialgewicht in einer der Kammern genügend groß wird, um den Atmosphärendruck auf die Ventile und den Widerstand des Anschlages 59 zu überwinden.
  • Zwecks dichten Abschließens der scharnierartig aasgelenkten Entladeventile 29, 30 sind dieselben mit .Federn 65 versehen, welche in die Verbindung zwischen ihnen und den Scharnierstreifen 66 eingeschaltet sind, wodurch sie relativ zu den Scharnieren beweglich sind und gegen ihre Sitze durch den Unterdruck in den Kammern 23,_ 24 angepreßt werden. Die Organe 43, 44 45, 46 sind derart angeordnet, daß die Entladeventile so lange am Schließen verhindert werden, bis die Kammern ihre Schwingbewegung beendigt haben, so daß diese Ventile vor dem Schließen gereinigt werden.
  • Beim Betrieb befindet sich jeweilig nur einer, und zwar der rechtsseitige von den Filtersätzen 13 in der Arbeitslage. Entsprechend der Zeichnung (Abb. i und 6) ist dabei die linksseitige Sammelkammer 23 in der Arbeitslage, in welcher das Ventil 5 geöffnet ist, so daß sie das von dem linksseitigen Filtersatz abfallende Material aufnimmt, während das Ventil 29 geschlossen ist. Umgekehrt ist bei :der zweiten Sammelkammer-24 das Ventil 4 geschlossen und das Ventil 30 geöffnet. Hat sich die Kammer 23 so weit gefüllt, daß ihr Gewicht genügt, um eine Verschwendung' des Hebels 42 entgegen dem auf das geschlossene Venti14 wirkenden äußeren Atmosphärendruck und idie Lüftung des in gleicher Weise belasteten Ventils 22 durch Vermittlung der Gestänge 33, 34, 35 und 38, 39, 40, 41, 42 zu gestatten, so wird die andere Kammer 24 und der Rahmen 27 mitgenommen und die Welle 28 in entgegengesetzter Richtung zum-Uhrzeigerdrehsinnverschwenkt. Hierbei werden die Ventile 17 und 22 geöffnet und die Ventile 18 und 21 geschlossen, wodurch der linksseitige Filtersatz 13 in die Arbeitslage und der rechtsseitige in die Reinigungslage gelangt. Gleichzeitig wird das Ventil s .geschlossen und das Ventil 4 geöffnet, unter Ausschaltung der Kammer 23 und Einschaltung der Kammer 24, .wobei das Entla-deventil 29 geöffnet und --das Entladeventil 30 geschlossen wird. Das Trennen des Materials von der Luft erfolgt nunmehr mit dem linksseitigen und das Sammeln mit dem rechtsseitigen Filtersatz 13, bis die Kammer 24 so weltgefüllt worden ist, daß die Verschwenkung derselben und des Rahmens ä7 gegen die lotrechte Mittelebene eintritt, wodurch die Ventile 4, 5, 17, 18 umgesteuert wenden.
  • Wird die Ventilspirndel2i bzw. 22 zwangläufig gehoben, so wird die im Zylinder q.9 befindliche Luft komprimiert, wodurch das Hil.fsventi152 ,gelüftet wird und diese Luft nach außen entweichen kann. Sobald jedoch der Ventilkörper 2i bzw. 22 sich nach abwärts bewegt, fällt das :Hilfsventil 52 auf seinen Sitz und verhindert den Zutritt von Außenluft zum Zylinder-49, wodurch die Rückwärtsbewegung des Ventils 2i bzw. 22 verlangsamt wird, und zwar bis zu einem Grad, welcher durch entsprechende Bemessung der Teile 49, 50, 51, 52 geregelt werden kann, so daB das \Tentil 2 i bz<v. 22 nur momentan zwecks Reinigung !der Filterfläche offen bleibt.
  • Um den in der gerade gefüllten Kammer 23 bzw. 24 herrschenden Unterdruck auszugleichen und das Offnen des betreffenden Entladeventils 29 bzw. 30 während. der Verschwenkung der Kammer gegen die lotrechte Mittelebene zu erleichtern, ist ein Luftkanal 53 (Abb.6), welcher unten mit der Außenluft in Verbindung steht; in der Führung 54 der Ventilspindel eines jeden Ventils q. bzw. 5 vorgesehen; dieser Luftkanal mündet in einen Venitilsitz 55 an demKopf derFührung 54. Die untere Rückfläche eines jeden Ventils 4 bzw. 5 ist mit einem Hilfsventil 56 versehen, welches mit dem Ventilsitz 55 zusammenwirkt. Bei der nach aufwärts gerichteten Schließbewegung des Ventils 4 bzw. 5 wird das Hilfsventil 56 vom Ventilsitz 55 abgehoben und gestattet .der Außenluft ,den Zutritt zur Rohrleitung 25 oder 26, so daß in die betreffende Kammer 23 oder 24 Luft einströmt und der Unterdruck aufgehoben wird. Ein Teil der Außenluft !dringt durch -die Ventilöffnung 4 oder 5 in den Behälter i und reinigt den Ventilsitz, wodurch ,das dichte Wiederschließen des Ventils 4 oder 5 erleichtert wird.
  • Mit Bezug auf die Ausführungsform nach Abb. 7 werden die Ventile 4, 5 durch einen Drehschieber 68 ersetzt, welcher in starrer VATeise mit den Kammern 23, 24 verbunden ist und gemeinschaftlich mit der Welle 28 unter Anliegen an dem Sitz 69 des Behälterendstückes drehbar gelagert ist. Der Drehschieber 68 ist in zwei Räume 70, 71 eingeteilt, welche mit der entsprechenden Kammer 23, 24 durch eine Öffnung in Verbindung stehen. Jeder der Räume 70, 71 besitzt zwei Fenster 72, 73, von denen die Fenster 72 zur Verbindung der Kammern 23, 24 mit dem Behälter i und die Fenster 73 zur Verbindung der Kammern 23, 24 reit der Außenluft die-, nen. Die Fenster 72, 73 sind derart angeordnet, daß stets eine von den Kammern 23, 24 mit dem Behälter i in Verbindung steht, während die andere der Kammern an die Außenluft angeschlossen ist. Das Vorsehen von biegsamen Verbindungsröhren ist hierbei überflüssig, da eine relative Verstellung des Drehschiebers in bezug auf die Kammern nicht eintritt. Diese Ausführungsform eignet sich zur Behandlung von Getreide, Reis und anderem körnigen Material, nicht aber für scharfkantiges oder krümelndes.

Claims (6)

  1. PATENT-ANsPAÜcHE: i. Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen geförderten festen Materialien mit periodischer Entleerung der Sammelkammern und Steuerung der Verschlußmittel durch das Gewicht der gefüllten Sammelkammern, dadurch gekennzeichnet, daß ein, einziger mit einem Paar von Filtern (13) oder Filtersätzen versehener Aufnahme- und Filterbehälter (i) mit zwei durch das Gewicht des abfallenden Materials zum Verschwenken gebrachten, mit Entladeventilen (29, 30) versehenen Entlade- und Sammelkammern (23, 24) in Verbindung steht, durch deren Bewegung die Verschlußmittel für den Zutritt des Materials zu ,den Entlade- und Sammelkammern (23, 24) und dessen Austritt aus denselben gesteuert werden, so @daß jede Sammelkammer (23, 24) abwechselnd von dem Aufnahmebehälter (i) unter gleichzeitiger Öffnung deren Entladeventils (29, 30) abgeschlossen wird, und durch deren Bewegung ferner ,ein Filter bzw. Filtersatz des Paares in die Arbeitslage behufs Trennens von Luft und Gut und gleichzeitig das andere Filter bzw. der Filtersatz des Paares in die Reinigungslage gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zutritt der Außenluft regelnden Ventile (21, 22) durch einen Daumenhebel (36) gesteuert werden und mit einem Hilfsventil (52) versehen -sind, welch letzteres einen beschränkten Außenluftzutritt zu einem Zylinder (49) gestattet, in .welchem ein auf der Ventilspindel befestigter Kolben (5o) verschiebbar ist, so daß die Rückbewegung des Ventils in seine Schließlage verlangsamt wird. 3..
  3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsventil (4, 5) zwischen Aufnahmebehälter (1) und Sammelkammer (23, 24) eine Außenluftzufuhr (54, 55, 56) zu der Sammelkammer (23, 24) derart steuert, daß diese Zufuhr beim Öffnen des Ventils geschlossen und beim Schließen desselben geöffnet wird, wodurch jede Sammelkammer beim Entladen mit -der Außenluft verbunden- wird und durch die sich schließende Ventilöffnung eine bestimmte Menge Außenluft zwecks deren Reinigung eintritt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Aufnahmebehälter (i) mit einer zu den beiden Sammelkammern führenden Öffnung versehen ist, welche durch einen Drehschieber (68) gesteuert wird, welcher mit den Kammern (23, 24)' starr verbunden und in zwei Räume (70, 71) eingeteilt ist, von denen jeder mit der entsprechenden Kammer verbunden ist und zwei Fenster (72, 73) besitzt, welche die eine Kammer mit dem Aufnahmebehälter und die andere Kam= rner mit der Außenluft in Verbindung setzen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladeventil (29, 30) der Kammern (21:24) bei der Verschwenkung der Kammern durch feststehende Anschläge, Ketten (43, 44) o. dgl. gedreht wird.
  6. 6. Vorrichtung nach-Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein nachgiebiger, z. B. gewichtsbelasteter Anschlag (59) vorgesehen ist, durch welchen die Kammern gehindert werden, beim Ingangsetzen der Vorrichtung vorzeitig die Verschwenkbewegung auszuführen.
DE1920344207D 1919-08-25 1920-08-19 Vorrichtung zum Trennen und Sammeln der von Gasen gefoerderten festen Materialien Expired DE344207C (de)

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