DE344151C - Ringfoermiger Metallsockel fuer elektrische Apparate - Google Patents
Ringfoermiger Metallsockel fuer elektrische ApparateInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/10—Distribution boxes; Connection or junction boxes for surface mounting on a wall
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Description
AUSGEGEBEN AM 14. NOVEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 25
Albert Bumke in Zehlendorf. Ringförmiger Metallsockel für elektrische Apparate.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1919 ab.
Es ist gebräuchlich, elektrische Lichtschalter, Abzweigdosen, Steckkontakte auf Porzellansockeln
zu montieren. Diese Konstruktion ist besonders' bei dem gegenwärtigen
Rohstoffmangel sehr teuer. Auch haben die Porzellansockel, wenn sie zwecks Materialersparnis schwach geformt werden, den Nachteil,
daß sie beim Befestigen durch Schrauben besonders bei unebenen Unterlagen leicht zersprengt
werden. Die Metallteile müssen in
den Porzellankörpern eingegipst oder mit besonderen Porzellankitten befestigt werden
und sind häufig· wegen der Form dies Porzellansockels
für Ausbesserungen nicht zu-. 5 gänglich.
Alle diese Mängel werden beseitigt, indem die isolierende Grundplatte in einen ringförmigen
Metallsockel eingesetzt ist,, wobei der Sitz des Metallsockels g-emäß der Erfindung
ίο als nach innen eingezogener Rinigflansch ausgebildet
ist und 'der Sockel ohne weitere Verbindung
mit der Grundplatte durch deren Befestigungsschrauben aulf der Wand festgeklemmt
wird.
In Abb. ι bis 3 sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung; dargestellt. Allen
dreien ist gemeinsam die Grundform des aus Metall, z. B. Eisen oder Messing·, - gedrückten
Sockels α und eine Grundplatte aus isolierendem
Material b, welche die Teile des Schalters, Steckkontaktes oder der Abzweigdose
trägt.
Gemäß Abb. 1 ist der Sockel in Form eines Zylinders gedrückt, der im oberen Teile nach
Innen umgekrempt ist, und zwar derartig, daß ein zylindrischer Hohlraum c entsteht,
der nach unten durch einen ringförmigein Flansch d begrenzt wird'. Auf diesem ringförmigen
Flansch ruht die Grundplatte b aus Isolierstoff, beispielsweise Preßspan, Vulkanfiber,
Hartgummi, Pappe, gefirnißtem Holz o. dgl. Diese Platte b trägt · z. B. Schalterteile
und besitzt zwei Löcher, durch welche die Schrauben e hindurchgehen. Beim Einschrauben
wird durch Anziehen der Platte b < gleichzeitig auch der Metallsockel α fest auf
die Unterlage gebracht. Soll auch der Raum unter der Platte b zwecks Vermeidung
von Erdschluß gegen die Unterlage gesichert werden, so kann eine Unterlagscheibe f verwendet,
werden, die zweckmäßig" mit zwei Öffnungen g· zum Durchlaß der Schrauben e
versehen ist. Der Abstand' dieser Scheibe/ von der Grundplatte b wird gesichert durch
zwischengesetzte isolierende Büchsen h, z. B. aus Vulkanfiber.
Geschlossen wird dier Schalter durch Aufsetzen
der in üblicher Weise geformten Kappet aus Isolierstoff, deren Durchmesser
und Wandstärke in den ringförmigen Zwischenraum zwischen Sockel α und Grundplatte
h hineinpaßt.
Die Leitungsdrähte werden in beliebiger, bekannter Weise in das Sockelgehäuse eingeführt,
beispielsweise durch einen Stutzen k gemäß Abb. 2. Natürlich kann der Sockel
auch für Litzeneinführung eingerichtet werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist. um
auch den Metallsockel α vollständig gegen die Unterlage zu isolieren, die Scheibe/ mit
einem vorstehenden Rande /' versehen, auf welchem der Sockel α aufliegt. In diesem
Fall ist es zwar nicht erforderlich, zwischen der Grundplatte b und der Wandscheibe f eine
Büchse h anzuordnen, weil 'der Abstand zwisehen Grundplatte b und Wandscheibe / ohne
weiteres gegeben ist, indessen ist es auch hier zweckmäßig, um die Schrauben e isolierende
Hülsen h' anzuordnen. Wenn wie hier der Sockel für einen Steckkontakt benutzt werden
soll, so werden auf ihm die erforderlichen Kontakte befestigt und eine entsprechende
Kappe benutzt.
Bei der dritten Ausführungsform nach Abb. 3 ist dier Metallsockel auch nach außen
hin vollständig isoliert. Er besteht aus einem niedrigen Zylinder a mit eingestülptem
Flansch d' und einer seitlichen Öffnung p zum Durchlaß der Leitungsdrähte.
Der Vorzug des neuen Sockels liegt darin, daß die Montage dier mit dem Metallsockel
zu verbindenden Grundplatte aus Isolierstoff sehr einfach und billig ausfällt.
Claims (3)
1. Ringförmiger Metallsockel für elektrische Apparate, bei welchem die isolierende
Grundplatte in einen passenden Sitz
_ des Metallsockels aufgenommen wird, da- go
durch gekennzeichnet, daß der Sitz als nach innen eingezogener Ringflansch ausgebildet
ist und der Sockel ohne weitere Verbindung mit der Grundplatte durch
deren Befestigungsschrauben auf der Wand festgeklemmt wird.
2. Sockel nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Boden (/) aus isolierendem Material zum Abschluß ge-" gen' die Wand, welcher mit einem ringförmigen
Flansch (f) als Auflage für die Unterkante des Sockels versehen sein
kann.
3. Sockel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
'daß die Befesfcigungsschrauben (e) für Apparat und Sockel von
Hülsen (h, h') aus Isolierstoff umgeben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344151T | 1919-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344151C true DE344151C (de) | 1921-11-14 |
Family
ID=6250219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919344151D Expired DE344151C (de) | 1919-12-19 | 1919-12-19 | Ringfoermiger Metallsockel fuer elektrische Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344151C (de) |
-
1919
- 1919-12-19 DE DE1919344151D patent/DE344151C/de not_active Expired
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