DE3439280C2 - Entwicklungsvorrichtung - Google Patents

Entwicklungsvorrichtung

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DE3439280C2
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    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/06Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
    • G03G15/08Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
    • G03G15/0806Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer on a donor element, e.g. belt, roller
    • G03G15/0812Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer on a donor element, e.g. belt, roller characterised by the developer regulating means, e.g. structure of doctor blade

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrichtung einer in einem Gehäuse (34) angeordneten Entwicklungswalze (35) zur Förderung eines Toners oder Entwicklers (T) auf ihrer Oberfläche. Eine elastische Klinge (36) drückt in einer Richtung gegen die Oberfläche der Entwicklungswalze (35) an, um auf letztere den Toner (T) aufzutragen und damit auf dieser Oberfläche eine Tonerschicht auszubilden. Die Tonerschicht wird mit einem vorbestimmten Abstand in Gegenüberstellung zu einer photoleitenden Trommel (2) gebracht, um den Toner (T) an ein auf der Trommel (2) erzeugtes Latentbild anzulagern. Die elastische Klinge (36) umfaßt eine feste Platte (36a) und eine Andruckplatte (36b), die am einen Ende fest miteinander verbunden sind. Das andere Ende der festen Platte (36a) ist am Gehäuse (34) angebracht. Ein Mittelbereich der Andruckplatte (36b) drückt dabei gegen die Oberfläche der Entwicklungswalze (35) an.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrichtung der im Oberbegriff des Patenanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Bei bisherigen Entwicklungsvorrichtungen unter Verwendung eines Einkomponenten-Entwicklers wird zur Ausbildung einer Entwicklerschicht auf einem Entwicklerträger eine elastische, aus Urethangummi oder rostfreiem Stahl hergestellte Klinge an die Ober- oder Mantelfläche des Entwicklerträgers angedrückt. Bei Verwendung z. B. eines nicht-magnetischen Entwicklers wird dieser durch die Reibung zwischen der elastischen Klinge und dem Entwicklerträger aufgeladen. Zur Erzeugung eines einwandfreien sichtbaren Bilds muß dabei der Entwickler gleichmäßig auf ein vorgesehenes Potential aufgeladen werden. Die Berührungs(flächen)breite zwischen der elastischen Klinge und dem Entwicklerträger muß dabei auf einen großen Wert einstellbar sein.
  • Bei den bisherigen Entwicklungsvorrichtungen ist es jedoch sehr schwierig, die Berührungs(flächen)breite zwischen der elastischen Klinge und dem Entwicklerträger auf die gewünschte Größe einzustellen. Wenn z. B. ein von ihren Randkantenbereichen verschiedener Mittelbereich der elatischen Klinge in feste Flächenberührung mit dem Entwicklungsträger gebracht wird, kann diese Berührungs(flächen)breite (oder Anlagefläche) bis zu einem bestimmten Grad vergrößert werden. Dabei wird aber der Berührungsdruck zwischen Klinge und Entwicklerträger zu groß. Insbesondere bei Verwendung eines zylindrischen Entwicklungsträgers eines verkleinerten Durchmessers wird es noch schwieriger, die Berührungs(flächen)breite zwischen Klinge und Entwicklerträger groß einzustellen.
  • Im Hinblick auf die vorstehend geschilderten Gegebenheiten liegt damit der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Entwicklungsvorrichtung zu schaffen, bei der auch im Fall eines zylindrischen Entwicklerträgers mit kleinem Durchmesser eine große Berührungs(flächen)breite zwischen einer elastischen Klinge und dem Entwicklerträger erreicht und damit ein einwandfreies sichtbares Bild durch Reibungs-Aufladung eines Entwicklers auf ein vorgesehenes Potential erzeugt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Im folgenden sind eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung und eine Abwandlung derselben anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines Kopiergeräts unter Verwendung einer Entwicklungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung einer Entwicklungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 3 eine schematische Schnittansicht der Entwicklungsvorrichtung gemäß Fig. 2 und
  • Fig. 4 eine Fig. 3 ähnelnde Darstellung einer Abwandlung der erfindungsgemäßen Entwicklungsvorrichtung.
  • Im folgenden ist zunächst ein die erfindungsgemäße Entwicklungsvorrichtung verwendendes Bilderzeugungsgerät, z. B. ein Kopiergerät, anhand der Schnittansicht von Fig. 1 näher beschrieben.
  • Im Mittelbereich eines Gehäuses 1 des Kopiergerätes gemäß Fig. 1 ist ein Bildaufnehmer oder -träger, z. B. eine photoleitende Trommel 2 aus Selen, auf deren Mantelfläche ein elektrostatisches Latentbild erzeugbar ist, drehbar gelagert. Um diese Trommel 2 herum angeordnet sind eine Lampe 4 und ein konvergierendes Lichtübertragungselement 5 zum optischen Abtasten einer auf einen waagerecht hin- und hergehend geführten Vorlagenträger 3 aufgelegten Papier-Vorlage und zur Erzeugung eines dem Vorlagenbild entsprechenden elektrostatischen Latentbilds (oder latenten Ladungsbilds) auf der Mantelfläche der photoleitenden Trommel 2, eine Entladungslampe 6 zum Entladen der Mantelfläche der Trommel 2 vor der Erzeugung des Vorlagen(latent)bilds auf ihr, eine Aufladeeinheit 7 zum gleichmäßigen Aufladen der Mantelfläche der Trommel 2 nach ihrer Entladung und eine erfindungsgemäße Entwicklungsvorrichtung 8 zum selektiven Anlagern (flying) eines Entwicklers an das Latentbild auf der Trommel-Mantelfläche zwecks Entwicklung desselben. Die Entwicklungsvorrichtung 8 erzeugt mithin auf der Mantelfläche der photoleitenden Trommel 2 ein sichtbares Bild.
  • An der einen, gemäß Fig. 1 rechten Seite des Gehäuses 1 ist ein Papier-Zufuhrteil 10 vorgesehen, der eine herausnehmbar in die eine Seite des Gehäuses 1 einsetzbare Papier-Kasette 11 , eine Papier-Zufuhrrolle 12, die mit dem jeweils obersten Papier-Blatt P in der Kassette 11 in Abrollberührung steht und die Blätter Pin vereinzeltem Zustand in das Gehäuse 1 hinein zu fördern vermag, und eine Papier-Umleitführung 13 für von Hand erfolgende Papierzufuhr oder -eingabe umfaßt. Jedes vom Zufuhrteil 10 zugelieferte Blatt P wird durch zwei Ausrichtrollen 15 bezüglich des Zufuhrtakts reguliert und in einem Übertragungsabschnitt in Abrollberührung mit der photoleitenden Trommel 2 transportiert.
  • Um die photoleitende Trommel 2 herum sind weiterhin eine Vorübertragungs-Auflageeinheit 9, eine Übertragung- Aufladeeinheit 16 zum Übertragen des Entwicklers auf des Papier-Blatt P zwecks Erzeugung eines sichtbaren Bilds auf diesem und eine Trenn-Aufladeeinheit 17 zum Trennen des Blatts P von der Trommel 2 nach der Bildübertragung angeordnet. Der Übertragungsabschnitt ist zwischen der Trommel 2 und der Übertragung-Aufladeeinheit 16 festgelegt. Nach der Übertragung des (sichtbaren) Entwicklerbilds auf das Blatt P wird dieses mittels eines Förderbands 19 zu einer Fixiereinheit 20 überführt. Der (das) Entwickler(bild) wird dabei durch von zwei Heizwalzen 21, welche die Fixiereinheit 20 bilden, erzeugte(n) Druck und Wärme fixiert. Anschließend wird das Blatt P durch zwei Ausgaberollen 22 auf ein Fach 23 ausgetragen. Nach dem Übertragungsvorgang wird der auf der Mantelfläche der photoleitenden Trommel 2 zurückbleibende Entwickler durch eine Reinigungseinheit 18 entfernt.
  • Im folgenden ist die erfindungsgemäße Entwicklungsvorrichtung 8 anhand der Fig. 2 und 3 näher beschrieben.
  • Die Entwicklungsvorrichtung 8 weist ein Gehäuse 34 auf, das einen nicht-magnetischen Entwickler enthält und das seinerseits eine Rückplatte 30, eine von dieser beabstandete Frontplatte 31 sowie an beiden Seitenabschnitten der Platten 30 und 31 befestigte Seitenplatten 32 und 33 aufweist. Das Gehäuse 34 ist an Ober- und Unterseite offen und weist an seiner oberseitigen Öffnung 34 A einen aufklappbaren Deckel 41 auf. Bei aufgeklapptem Deckel 41 kann Entwickler durch die oberseitige Öffnung 34 A eingefüllt werden. Im Bereich einer unterseitigen Öffnung 34 B des Gehäuses 34 ist ein Entwicklerträger, z. B. eine Entwicklungswalze 35 aus Aluminium oder rostfreiem Stahl angeordnet, die den Entwickler auf ihrer Mantelfläche trägt und die in den beiden Seitenplatten 32 und 33 drehbar gelagert ist.
  • An der Innenfläche der Rückplatte 30 ist eine Abstreifklinge 42 angeordnet. Zudem erstreckt sich die Unterkante der Frontplatte 31 bis zu einer Stelle nahe der Entwicklungswalze 35, um damit auf noch zu beschreibende Weise als Entwickler-Regulierelement 44 zu wirken.
  • An der Frontplatte 31 ist mittels eines Klingen-Halters 37 eine elastische Klinge 36 angebracht, die aus zwei elastischen Lagen oder Platten 36 a, 36 b aus z. B. Silikon-Butadien-Gummi oder -Kautschuk (Härtegrad 40 - 90), Urethangummi, rostfreiem Stahl, Phosphorbronze (Dicke etwa 0,01 - 0,5 mm) oder Urethanfolie besteht. Die beiden elastischen Platten 36 a, 36 b sind über eine Klebebreite von 5 mm oder weniger so miteinander verklebt, daß sich ihre einen Enden überlappen. Die obere elastische Platte 36 a dient als (vorrichtungs)feste Platte, während die untere elastische Platte 36 b eine Berührungs- oder Andruckplatte bildet. Das andere Ende der Platte 36 a ist über den Halter 37 mittels Schrauben 37 a an der Frontplatte 31 so angebracht, daß ihre Unterseite mit einem vorgeschriebenen Druck an der Mantelfläche der Entwicklungswalze 35 anliegt, um diese Mantelfläche mit dem Entwickler T zu beschichten. Es ist zu beachten, daß das andere Ende der Andruckplatte 36 b am unteren Ende der Frontplatte 31 anliegt. Der Berührungsdruck zwischen elastischer Klinge 36 und Entwicklungswalze 35 kann durch Änderung der Lage des Klingen-Halters 37 fein eingestellt werden.
  • Der der Entwicklungswalze 35 gegenüberstehende Flächenteil der elastischen Klinge 36 steht mit ersterer in Flächenberührung. Die Berührungs- oder Andruckfläche zwischen der Klinge 36 und der Entwicklungswalze 35 ist daher breiter als bei der bisherigen Konstruktion, bei welcher der freie Endabschnitt der Klinge an die Entwicklungswalze andrückt. Eine Feineinstellung des Berührungsdrucks gegen die Entwicklungswalze 35 ist somit einfach vorzunehmen, und der Berührungsdruck kann gleichmäßig eingestellt werden. Außerdem kann dabei der Entwickler während einer längeren Zeit einer Reibung unter dem Berührungsdruck ausgesetzt werden, so daß er gleichmäßige und ausreichend große elektrische Ladungen erhält.
  • Die Entwicklungsvorrichtung 8 ist in einer solchen Position angeordnet, daß die auf der Entwicklungswalze 35 gebildete Entwicklerschicht nicht mit der photoleitenden Trommel 2 in Berührung kommt. Ein Spalt G zwischen Entwicklungswalze und der Trommel 2 hängt von der Teilchengröße des Entwicklers und der Dicke der Entwicklerschicht ab. Zur Gewährleistung einer einwandfreien Übertragung oder Anlagerung des Entwicklers zwecks Erzeugung eines sichtbaren Bildes hoher Güte muß der Spalt G möglichst klein gehalten werden. Der Spalt G kann aber nur dann verkleinert werden, wenn die Entwicklerschicht auf der Entwicklungswalze 35 sehr dünn ist. Der Teilchengrößenbereich des verwendeten Entwicklers hängt von der Auflösung des gewünschten Bilds ab. In der Praxis besitzt daher der Spalt G zwischen Entwicklungswalze und Trommel 2 eine Weite von etwa 50 - 400 µm. In diesem Fall kann die dünne Schicht eine Einzel( teilchenschicht oder eine Mehrlagenschicht mit bis zu sechs oder sieben Teilchenlagen des Entwicklers sein.
  • Zur genauen Aufrechterhaltung der Weite des Spalts G sind an der Welle der Entwicklungswalze 35 zwei Spalteinstellrollen 39 mit dieser Welle mitdrehbar angebracht. Die Spalteinstellrollen 39 kommen mit den beiden Seitenbereichen der Mantelfläche der photoleitenden Trommel 2 oder mit nicht dargestellten Gegenrollen auf der Welle der Trommel 2 in Berührung, um auf diese Weise den Mittenabstand zwischen Trommel 2 und Entwicklungswalze 35 konstantzuhalten. Eine nicht dargestellte Stromquelle zum Anlegen einer Spannung an die Entwicklungswalze 35 zwecks Erzeugung eines elektrischen Felds zwischen der photoleitenden Trommel 2 und der Entwicklungswalze 35 besteht im allgemeinen aus einer Gleichspannungquelle oder einer modifizierten (deviated) Wechselspannungsquelle. Die für die erfindungsgemäße Entwicklungsvorrichtung 8 nicht unbedingt erforderliche Stromquelle 40 dient zur Erleichterung der Anlagerung des auf der Entwicklungswalze 35 befindlichen Entwicklers an die Mantelfläche der Trommel 2 durch Erzeugung des elektrischen Felds dazwischen. Der auf der Entwicklungswalze 35 reibungsmäßig (triboelektrisch) aufgeladene Entwickler wird auf die Mantelfläche der Trommel 2 lediglich durch elektrostatische Anziehung aufgrund der Latentbildladungen auf dieser Mantelfläche übertragen bzw. an diese angelagert.
  • Im folgenden sind Arbeits- und Wirkungweise der beschriebenen Entwicklungsvorrichtung erläutert.
  • Die Entwicklungsvorrichtung 8 wird mit dem Entwickler T gefüllt. Die Entwicklungswalze 35 wird in Richtung des Pfeils W 1 in Fig. 3 in Drehung versetzt, wobei der Entwickler T aufgrund der Mitnahmekraft, des Gewichts des Entwicklers und der gegenseitigen Reibung aus dem Gehäuse 34 in Richtung des Pfeils W 1 transportiert bzw. mitgenommen wird. Auf diese Weise gelangt der Entwickler T unter einem Berührungsdruck zwischen die Andruckplatte 36 b und die Entwicklungswalze 35. Da andererseits der Abschnitt der Andruckplatte 36 b im Bereich des Verklebungsabschnitts mit der festen Platte 36 a, mit welcher erstere die elastische Klinge 36 bildet, an die Entwicklungswalze 35 andrückt, steht die Andruckplatte 36 b über eine ausreichend breite Berührungsfläche mit der Entwicklungswalze 35 in Andruckberührung. Der unter dem Berührungsdruck zwischen die elastische Klinge 36 und die Entwicklungswalze 35 eingeführte Entwickler T wird daher durch Reibung auf ein gewünschtes oder vorgesehenes Potential aufgeladen, wenn er bei seinem Durchlauf diesem Berührungsdruck unterworfen wird. Zudem wird hierdurch eine gleichmäßig dünne Schicht des Entwicklers T auf der Mantelfläche der Entwicklungswalze 35 erzeugt. Bei der Drehung der Entwicklungswalze 35 gelangt diese dünne Schicht des Entwicklers T in Gegenüberstellung zur photoleitenden Trommel 2. In diesem Gegenüberstellungsbereich wird der Entwickler T einer elektrostatischen Kraft von der Trommel 2 (her) unterworfen, so daß die der Anziehungskraft der Trommel 2, welche die Anziehungskraft der Entwicklungswalze 35 übersteigt, ausgesetzten Entwicklerteilchen fortlaufend in den Spalt G eintreten und nach Maßgabe des Latentbildpotentials der photoleitenden Trommel 2 an diese angelagert werden; auf diese Weise wird das Latentbild sichtbar gemacht (entwickelt). Der nicht an die Trommel 2 angelagerte und auf der Entwicklungswalze 35 verbleibende Entwickler wird durch letztere weitertransportiert und durch die Entwickler-Abstreifklinge 42 von der Entwicklungswalze 35 abgestreift und in die Entwicklungsvorrichtung 8 abgeworfen.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform besteht die elastische Klinge 36 aus der festen Platte und der Andruckplatte in Form zweier elastischer Platten 36 a, 36 b, wobei die Andruckplatte 36 b gegen die Entwicklungswalze 35 andrückt. Die Berührungs(flächen)breite zwischen Andruckplatte 36 b und Entwicklungswalze 35 kann mithin ohne weiteres in Abhängigkeit vom Berührungsdruck auf einen großen Wert eingestellt werden. Demzufolge kann der Entwickler der Reibung aufgrund des Berührungsdrucks über eine längere Zeit hinweg ausgesetzt und daher gleichmäßig aufgeladen werden. Zudem kann der Entwickler in Form einer dünnen Schicht auf die Entwicklungswalze 35 aufgebracht werden. Infolgedessen kann der Entwickler leicht den Spalt G zwischen Entwicklungswalze 35 und photoleitender Trommel 2 überspringen, so daß eine einwandfreie Bilderzeugung bzw. -entwicklung gewährleistet wird. Da die Breite der Berührungsfläche, wie erläutert, groß eingestellt werden kann, kann mit einer Verkleinerung des Durchmessers der Entwicklungswalze 35 insgesamt eine kompakt gebaute Entwicklungsvorrichtung 8 realisiert werden.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt. Vielmehr veranschaulicht Fig. 4 eine Abwandlung dieser Ausführungsform, bei welcher die elastische Klinge aus einer einzigen elastischen Lage oder Platte 43 aus demselben Werkstoff wie feste Platte 36 a und Andruckplatte 36 b bei der vorher beschriebenen Ausführungsform besteht. Gemäß Fig. 4 ist die elastische Platte 43 praktisch in ihrem Mittelbereich umgebogen bzw. gefaltet, wobei ihre oberen und unteren Abschnitte 43 a bzw. 43 b als feste Platte 36 a bzw. Andruckplatte 36 b wirken. Bei dieser elastischen Platte 43 ist die vordere oder obere Kante des oberen Abschnitts 43 a an der Frontplatte 31 angebracht, während der Mittelbereich des unteren Abschnitts 43 b an die Entwicklungswalze 35 andrückt. Die vordere oder freie Kante des unteren Abschnitts 43 b wird durch ein an der Frontplatte 31 abgebrachtes Stützelement 44 zur Entwicklungswalze 35 hingedrückt. Bei dieser Abwandlung wird ein in der Nähe der Biegungs- oder Knickstelle der elastischen Platte 43 befindlicher Abschnitt an die Entwicklungswalze 35 angedrückt, so daß auf die in Verbindung mit Fig. 3 beschriebene Weise die Berührungs(flächen)breite einfach vergrößert werden kann.

Claims (6)

1. Entwicklungsvorrichtung für elektrostatische Ladungsbilder mit einem umlaufenden Entwicklungsträger (35) zur Aufnahme eines Entwicklers (T) auf seiner Oberfläche, einem mit einer Auslaßöffnung an den Entwicklerträger angrenzenden Gehäuse (34) zur Aufnahme eines Entwicklervorrats (T) und zum Aufbringen des Entwicklers auf den Entwicklerträger (35) sowie einem elastischen Element (36; 43), das stromab der Auslaßöffnung des Gehäuses an die Oberfläche des Entwicklerträgers (35) andrückt, um auf der Oberfläche des Entwicklerträgers (35) eine Schicht des Entwicklers (T) auszubilden, die mit einem vorbestimmten Abstand in Gegenüberstellung zu einem Bildaufnahmeelement (2) bringbar ist, um den Entwickler (T) an ein auf dem Bildaufnahmeelement (2) erzeugtes Latentbild anzulagern, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (36; 43) aus einem mit seinem einen Ende am Gehäuse (34) befestigten stromab sich erstreckenden Blatt (36 a; 43 a) und einem mit dem anderen Ende des Blattes (36 a; 43 a) festverbundenen, stromaufwärts sich erstreckenden Streichblatt (36 b; 43 b) besteht, wobei ein Mittelbereich des Streichblattes (36 b; 43 b) gegen die Oberfläche des Entwicklerträgers (35) andrückt.
2. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt (36 a) und das Streichblatt (36 b) aus getrennten elastischen Blättern hergestellt und am einen Ende miteinander verklebt sind.
3. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein nahe dem Klebeverbindungsbereich mit dem Blatt (36 a) befindlicher Abschnitt des Streichblatts (36 b) gegen die Oberfläche des Entwicklerträgers (35) andrückt.
4. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt (43 a) und das Streichblatt (43 b) durch Umbiegen oder Falten eines einzigen elastischen Blattes in dessen Mittelbereich gebildet sind.
5. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein nahe ihrer Biegestelle befindlicher Abschnitt des Streichblattes (43 b) gegen die Oberfläche des Entwicklerträgers ( 35) andrückt.
6. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Gehäuse (34) angebrachtes Stützelement (44) vorgesehen ist, welches das vordere, freie Ende de Streichblattes (43 b) zum Entwicklerträger (35) hin vorbelastet.
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