DE3438136C2 - - Google Patents

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DE3438136C2
DE3438136C2 DE19843438136 DE3438136A DE3438136C2 DE 3438136 C2 DE3438136 C2 DE 3438136C2 DE 19843438136 DE19843438136 DE 19843438136 DE 3438136 A DE3438136 A DE 3438136A DE 3438136 C2 DE3438136 C2 DE 3438136C2
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DE
Germany
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flat slide
flow opening
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shut
plate
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DE19843438136
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English (en)
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DE3438136A1 (de
Inventor
Klaus Warnke
Willi 7920 Heidenheim De Burkhard
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Verwaltungs Lohse & Co Kg 7920 Heidenheim De GmbH
Original Assignee
Verwaltungs Lohse & Co Kg 7920 Heidenheim De GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/0209Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor the valve having a particular passage, e.g. provided with a filter, throttle or safety device
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/0281Guillotine or blade-type valves, e.g. no passage through the valve member

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sliding Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Flachschieber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Flachschieber ist aus der DE-AS 21 31 526 bekannt.
Bei diesem bekannten Flachschieber sind zwischen die beiden Gehäusehälften in der Kammer Dichtungsstreifen eingesetzt, an die sich der Flachschieber im Schließ­ zustand dichtend anlegt. Diese Dichtungsstreifen kön­ nen aufgrund der Elastizität in der Endphase des Schließ­ vorganges sich in der Kammer befindliche feste Bestand­ teile des Stoffstromes nachgebend aufnehmen und sind insbesondere bei mit Grobteile führenden Stoffströmen großem Verschleiß ausgesetzt, da sich beim Schließvor­ gang die Grobteile zwischen dem Absperrschieber und der Dichtung festklemmen.
Hierdurch wird ein unerwünscht hoher Wartungsaufwand bzw. Reparaturaufwand verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Absperrschieber der bekannten Art so zu gestalten, daß der Wartungsaufwand bei hoher Standzeit möglichst voll­ ständig überflüssig wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch diese erfindungsgemäße Gestaltung kann der beim bekannten Flachschieber zur nachgebenden Aufnahme von festen Bestandteilen des Stoffstromes notwendige Dich­ tungsstreifen entfallen. Beim Schließen der Absperr­ platte werden am unteren Ende der Durchflußöffnung sich gegebenenfalls befindliche Grobteile in die Wir­ belkammern gedrückt und durch den gleichzeitig entste­ henden Stoffstromwirbel in die Durchflußöffnung zurück­ gespült, ohne daß hierbei Bauteile verschleißen. Beim Öffnen der Absperrplatte werden eventuell in der Wirbelkammer verbliebene Restgrobteile wieder unter Wirbelbildung ausgespült.
Aus der DE-OS 19 23 013 ist bereits ein Flachschieber mit einer verschieblichen Absperrplatte bekannt, wel­ cher unterhalb seiner Durchflußöffnung eine Kammer aufweist. In dieser Kammer können sich zwar beim Schließ­ vorgang der Absperrplatte feste Bestandteile des Stoff­ stromes sammeln. Obwohl diese Kammer unter Umständen ebenfalls Wirbel in der Durchflußöffnung erzeugen mag, sind diese ungeordneten Wirbel nicht in der Lage, die in der Kammer sich ansammelnden festen Bestandteile des Stoffstromes im erforderlichen Umfang wieder in die Durchflußöffnung zurückzuspülen. Daher muß diese Kammer regelmäßig zeitaufwendig gereinigt werden, um einen Verschleiß von Bauteilen des Flachschiebers in Grenzen zu halten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Die einzige Fi­ gur zeigt einen Flachschieber für Werkstoffverschleiß verursachende Stoffströme im teilweisen Längsquerschnitt.
Im unteren Teil der Figur ist deshalb nur die hinten­ liegende Gehäusehälfte zu sehen.
Jede der Gehäusehälften 1 hat im wesentlichen die Ge­ stalt einer Platte von hochrechteckigem Umriß. Im un­ teren Teil der Gehäusehälfte ist eine Durchflußöffnung 2 vorgesehen, wobei die Durchflußöffnung 2 beider Ge­ häusehälften 1 miteinander und mit den anschließenden Teilen einer nicht dargestellten Papierstoffleitung von gleicher lichter Weite fluchten.
Im Bereich um die Durchflußöffnung 2 und in Richtung der Längserstreckung der Gehäusehälften 1 ist auf der einer Absperrplatte 3 zugewandten Seite jeder Gehäuse­ hälfte 1 eine Ausnehmung 4 vorgesehen, deren Tiefe der halben Stärke der Absperrplatte 3 entspricht. Dadurch entsteht zwischen den zusammengefügten Gehäusehälften 1 ein schlitzförmiger Hohlraum, in dem die Absperrplat­ te 3 in Richtung der Pfeile x zwischen der Offen- und Schließstellung mittels eines Antriebes in Form einer Spindel 5 und eines Handrades 6 verschiebbar ist.
In Schließrichtung unterhalb der Durchflußöffnung 2 ist die Ausnehmung 4 mit einer Wirbelkammer 7 versehen. Die Wirbelkammer 7 besteht aus zwei nebeneinander ange­ ordneten Teilkammern 7′, die durch eine sich wenig­ stens annähernd bis in den unteren Bereich der Durch­ flußöffnung 2 erstreckenden Trennwand voneinander ge­ trennt sind. Die untere Begrenzung jeder Teilkammer 7′ der Wirbelkammer 7 ist kreisbogenförmig abgerundet und geht absatzlos in die Seitenwand der Ausnehmung 4 zur Führung der Absperrplatte 3 über. Andererseits schließen sich an die kreisbogenförmige untere Begrenzung jeder Teilkammer 7′ tangential die Seitenwände der Trennwand an, die somit symmetrisch zur Absperrmittellängsachse spitzwinklig verläuft und mit geringem Abstand zur Durch­ flußöffnung 2 endet.
Die Absperrplatte 3 ist an ihrem in Absperrichtung vorn liegenden Ende geradlinig und senkrecht zur Verschiebe­ richtung verlaufend ausgebildet und legt sich mit die­ sem Ende in der Schließstellung an dem der Durchflußöff­ nung 2 zugewandten Ende der spitzwinkligen Trennwand an.
Die Funktionsweise des Flachschiebers ist folgende:
Im geöffneten Zustand der Absperrplatte 3 kann der Stoff­ strom ungehindert den Flachschieber passieren. Hierbei werden die in die Wirbelkammer 7 bzw. deren Teilkammern 7′ eintretende Teile des Stoffstromes laufend unter Wir­ belbildung wieder ausgespült, so daß sich in der Wirbel­ kammer 7 keine Teile festsetzen können. Beim Schließvor­ gang der Absperrplatte 3 zur Unterbrechung des Stoff­ stromes bewegt sich deren unteres Ende in Richtung auf die Wirbelkammer 7 und drückt einen Teil des Stoffstro­ mes quer zur Durchflußrichtung 2 des Flachschiebers in die beiden Teilkammern 7′ der Wirbelkammer 7. Der hier­ bei entstehende Wirbel spült die sich gegebenenfalls in den Teilkammern 7′ angesammelten Feststoffteilchen aus den Teilkammern 7′ in die Durchflußöffnung 2 zurück. Dieser Vorgang dauert so lange an, bis die Absperrplatte 3 mit ihrem unteren geradlinigen Ende auf dem oberen Ende der spitzwinkligen Trennwand zwischen den beider­ seitigen Teilkammern 7′ aufsetzt. Die Durchflußöffnung 2 ist dann vollständig verschlossen und der Stoffstrom­ fluß ist unterbrochen. Durch die Anordnung der Wirbel­ kammer 7 sind elastische Dichtungen, in die sich gege­ benenfalls Feststoffteile eindrücken können, zwischen der Absperrplatte 3 und dem unteren Ende der Führungs­ ausnehmung entbehrlich, so daß der bei den bisherigen Flachschiebern auftretende Dichtungsverschleiß ent­ fällt. Da die Wirbelkammer 7 auch gegebenenfalls am Ende des Schließvorganges sich noch im Bereich der Stirnfläche der Absperrplatte 3 befindliche Feststoff­ teile aufnehmen kann, unterliegen auch die Stirnfläche der Absperrplatte und die untere Begrenzung der Aus­ nehmung 4 keinerlei Verschleiß, zumal alle Feststoff­ teile beim Öffnen der Absperrplatte 3 unter Wirbelbil­ dung aus der Wirbelkammer 7 wieder in die Durchfluß­ öffnung 2 ausgespült werden.

Claims (8)

1. Flachschieber für Werkstoffverschleiß verursachende Stoffströme, dessen Gehäuse aus zwei übereinander­ stimmenden längs einer Ebene zusammengefügten Gehäuse­ hälften gebildet ist, eine Durchflußöffnung für den Stoffstrom und eine der Durchflußöffnung zugeordnete, parallel zu der genannten Ebene angeordnete und ver­ schiebliche Absperrplatte aufweist, wobei unterhalb der Durchflußöffnung im Bereich der Schließebene der Absperrplatte eine Kammer angeordnet ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kammer (7) aus zwei nebeneinan­ der angeordneten Teilkammern (7′) besteht, die durch eine sich wenigstens annähernd bis in den unteren Be­ reich der Durchflußöffnung (2) erstreckenden Trenn­ wand voneinander getrennt sind.
2. Flachschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilkammern (7′) symmetrisch zu Ab­ sperrplattenmittellängsachse angeordnet und ausgebil­ det sind.
3. Flachschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Teilkammer (7′) abgerundete Be­ grenzungswände aufweist.
4. Flachschieber nach einem der Ansprüche 2-3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Trennwand zur Durchflußöffnung (2) hin spitzwinklig verlaufend ausgebildet ist.
5. Flachschieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand mit Abstand zur Durchflußöffnung (2) endet.
6. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrplatte (3) an ihrem in Absperrichtung vorn liegenden Ende (8) ge­ radlinig und senkrecht zur Verschieberichtung verlau­ fend ausgebildet ist.
7. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Ver­ schieberaumes der Absperrplatte (3) tangential an die Seitenwände der Wirbelkammer (7) bzw. der Teilkammern (7′) anschließen.
8. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften (1) jeweils aus einem Kunststoffspritzteil oder aus Leichtmetall bestehen.
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DE3438136A1 (de) 1986-04-24

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