DE3438136C2 - - Google Patents
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- DE3438136C2 DE3438136C2 DE19843438136 DE3438136A DE3438136C2 DE 3438136 C2 DE3438136 C2 DE 3438136C2 DE 19843438136 DE19843438136 DE 19843438136 DE 3438136 A DE3438136 A DE 3438136A DE 3438136 C2 DE3438136 C2 DE 3438136C2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/0209—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor the valve having a particular passage, e.g. provided with a filter, throttle or safety device
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/0281—Guillotine or blade-type valves, e.g. no passage through the valve member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Flachschieber gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Flachschieber ist aus der DE-AS 21 31 526
bekannt.
Bei diesem bekannten Flachschieber sind zwischen die
beiden Gehäusehälften in der Kammer Dichtungsstreifen
eingesetzt, an die sich der Flachschieber im Schließ
zustand dichtend anlegt. Diese Dichtungsstreifen kön
nen aufgrund der Elastizität in der Endphase des Schließ
vorganges sich in der Kammer befindliche feste Bestand
teile des Stoffstromes nachgebend aufnehmen und sind
insbesondere bei mit Grobteile führenden Stoffströmen
großem Verschleiß ausgesetzt, da sich beim Schließvor
gang die Grobteile zwischen dem Absperrschieber und der
Dichtung festklemmen.
Hierdurch wird ein unerwünscht hoher Wartungsaufwand
bzw. Reparaturaufwand verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Absperrschieber der bekannten Art so zu gestalten, daß
der Wartungsaufwand bei hoher Standzeit möglichst voll
ständig überflüssig wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Durch diese erfindungsgemäße Gestaltung kann der beim
bekannten Flachschieber zur nachgebenden Aufnahme von
festen Bestandteilen des Stoffstromes notwendige Dich
tungsstreifen entfallen. Beim Schließen der Absperr
platte werden am unteren Ende der Durchflußöffnung
sich gegebenenfalls befindliche Grobteile in die Wir
belkammern gedrückt und durch den gleichzeitig entste
henden Stoffstromwirbel in die Durchflußöffnung zurück
gespült, ohne daß hierbei Bauteile verschleißen.
Beim Öffnen der Absperrplatte werden eventuell in der
Wirbelkammer verbliebene Restgrobteile wieder unter
Wirbelbildung ausgespült.
Aus der DE-OS 19 23 013 ist bereits ein Flachschieber
mit einer verschieblichen Absperrplatte bekannt, wel
cher unterhalb seiner Durchflußöffnung eine Kammer
aufweist. In dieser Kammer können sich zwar beim Schließ
vorgang der Absperrplatte feste Bestandteile des Stoff
stromes sammeln. Obwohl diese Kammer unter Umständen
ebenfalls Wirbel in der Durchflußöffnung erzeugen mag,
sind diese ungeordneten Wirbel nicht in der Lage, die
in der Kammer sich ansammelnden festen Bestandteile des
Stoffstromes im erforderlichen Umfang wieder in die
Durchflußöffnung zurückzuspülen. Daher muß diese Kammer
regelmäßig zeitaufwendig gereinigt werden, um einen
Verschleiß von Bauteilen des Flachschiebers in Grenzen
zu halten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Die einzige Fi
gur zeigt einen Flachschieber für Werkstoffverschleiß
verursachende Stoffströme im teilweisen Längsquerschnitt.
Im unteren Teil der Figur ist deshalb nur die hinten
liegende Gehäusehälfte zu sehen.
Jede der Gehäusehälften 1 hat im wesentlichen die Ge
stalt einer Platte von hochrechteckigem Umriß. Im un
teren Teil der Gehäusehälfte ist eine Durchflußöffnung
2 vorgesehen, wobei die Durchflußöffnung 2 beider Ge
häusehälften 1 miteinander und mit den anschließenden
Teilen einer nicht dargestellten Papierstoffleitung
von gleicher lichter Weite fluchten.
Im Bereich um die Durchflußöffnung 2 und in Richtung
der Längserstreckung der Gehäusehälften 1 ist auf der
einer Absperrplatte 3 zugewandten Seite jeder Gehäuse
hälfte 1 eine Ausnehmung 4 vorgesehen, deren Tiefe der
halben Stärke der Absperrplatte 3 entspricht. Dadurch
entsteht zwischen den zusammengefügten Gehäusehälften
1 ein schlitzförmiger Hohlraum, in dem die Absperrplat
te 3 in Richtung der Pfeile x zwischen der Offen-
und Schließstellung mittels eines Antriebes in Form
einer Spindel 5 und eines Handrades 6 verschiebbar ist.
In Schließrichtung unterhalb der Durchflußöffnung 2
ist die Ausnehmung 4 mit einer Wirbelkammer 7 versehen.
Die Wirbelkammer 7 besteht aus zwei nebeneinander ange
ordneten Teilkammern 7′, die durch eine sich wenig
stens annähernd bis in den unteren Bereich der Durch
flußöffnung 2 erstreckenden Trennwand voneinander ge
trennt sind. Die untere Begrenzung jeder Teilkammer 7′
der Wirbelkammer 7 ist kreisbogenförmig abgerundet und
geht absatzlos in die Seitenwand der Ausnehmung 4 zur
Führung der Absperrplatte 3 über. Andererseits schließen
sich an die kreisbogenförmige untere Begrenzung jeder
Teilkammer 7′ tangential die Seitenwände der Trennwand
an, die somit symmetrisch zur Absperrmittellängsachse
spitzwinklig verläuft und mit geringem Abstand zur Durch
flußöffnung 2 endet.
Die Absperrplatte 3 ist an ihrem in Absperrichtung vorn
liegenden Ende geradlinig und senkrecht zur Verschiebe
richtung verlaufend ausgebildet und legt sich mit die
sem Ende in der Schließstellung an dem der Durchflußöff
nung 2 zugewandten Ende der spitzwinkligen Trennwand an.
Die Funktionsweise des Flachschiebers ist folgende:
Im geöffneten Zustand der Absperrplatte 3 kann der Stoff
strom ungehindert den Flachschieber passieren. Hierbei
werden die in die Wirbelkammer 7 bzw. deren Teilkammern 7′
eintretende Teile des Stoffstromes laufend unter Wir
belbildung wieder ausgespült, so daß sich in der Wirbel
kammer 7 keine Teile festsetzen können. Beim Schließvor
gang der Absperrplatte 3 zur Unterbrechung des Stoff
stromes bewegt sich deren unteres Ende in Richtung auf
die Wirbelkammer 7 und drückt einen Teil des Stoffstro
mes quer zur Durchflußrichtung 2 des Flachschiebers in
die beiden Teilkammern 7′ der Wirbelkammer 7. Der hier
bei entstehende Wirbel spült die sich gegebenenfalls
in den Teilkammern 7′ angesammelten Feststoffteilchen
aus den Teilkammern 7′ in die Durchflußöffnung 2 zurück.
Dieser Vorgang dauert so lange an, bis die Absperrplatte
3 mit ihrem unteren geradlinigen Ende auf dem oberen
Ende der spitzwinkligen Trennwand zwischen den beider
seitigen Teilkammern 7′ aufsetzt. Die Durchflußöffnung
2 ist dann vollständig verschlossen und der Stoffstrom
fluß ist unterbrochen. Durch die Anordnung der Wirbel
kammer 7 sind elastische Dichtungen, in die sich gege
benenfalls Feststoffteile eindrücken können, zwischen
der Absperrplatte 3 und dem unteren Ende der Führungs
ausnehmung entbehrlich, so daß der bei den bisherigen
Flachschiebern auftretende Dichtungsverschleiß ent
fällt. Da die Wirbelkammer 7 auch gegebenenfalls am
Ende des Schließvorganges sich noch im Bereich der
Stirnfläche der Absperrplatte 3 befindliche Feststoff
teile aufnehmen kann, unterliegen auch die Stirnfläche
der Absperrplatte und die untere Begrenzung der Aus
nehmung 4 keinerlei Verschleiß, zumal alle Feststoff
teile beim Öffnen der Absperrplatte 3 unter Wirbelbil
dung aus der Wirbelkammer 7 wieder in die Durchfluß
öffnung 2 ausgespült werden.
Claims (8)
1. Flachschieber für Werkstoffverschleiß verursachende
Stoffströme, dessen Gehäuse aus zwei übereinander
stimmenden längs einer Ebene zusammengefügten Gehäuse
hälften gebildet ist, eine Durchflußöffnung für den
Stoffstrom und eine der Durchflußöffnung zugeordnete,
parallel zu der genannten Ebene angeordnete und ver
schiebliche Absperrplatte aufweist, wobei unterhalb
der Durchflußöffnung im Bereich der Schließebene der
Absperrplatte eine Kammer angeordnet ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kammer (7) aus zwei nebeneinan
der angeordneten Teilkammern (7′) besteht, die durch
eine sich wenigstens annähernd bis in den unteren Be
reich der Durchflußöffnung (2) erstreckenden Trenn
wand voneinander getrennt sind.
2. Flachschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teilkammern (7′) symmetrisch zu Ab
sperrplattenmittellängsachse angeordnet und ausgebil
det sind.
3. Flachschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Teilkammer (7′) abgerundete Be
grenzungswände aufweist.
4. Flachschieber nach einem der Ansprüche 2-3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Trennwand zur Durchflußöffnung
(2) hin spitzwinklig verlaufend ausgebildet ist.
5. Flachschieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwand mit Abstand zur Durchflußöffnung (2)
endet.
6. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrplatte (3) an
ihrem in Absperrichtung vorn liegenden Ende (8) ge
radlinig und senkrecht zur Verschieberichtung verlau
fend ausgebildet ist.
7. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Ver
schieberaumes der Absperrplatte (3) tangential an die
Seitenwände der Wirbelkammer (7) bzw. der Teilkammern
(7′) anschließen.
8. Flachschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften
(1) jeweils aus einem Kunststoffspritzteil oder aus
Leichtmetall bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843438136 DE3438136A1 (de) | 1984-10-18 | 1984-10-18 | Flachschieber fuer werkstoffverschleiss verursachende stoffstroeme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843438136 DE3438136A1 (de) | 1984-10-18 | 1984-10-18 | Flachschieber fuer werkstoffverschleiss verursachende stoffstroeme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3438136A1 DE3438136A1 (de) | 1986-04-24 |
| DE3438136C2 true DE3438136C2 (de) | 1989-02-09 |
Family
ID=6248157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843438136 Granted DE3438136A1 (de) | 1984-10-18 | 1984-10-18 | Flachschieber fuer werkstoffverschleiss verursachende stoffstroeme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
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| DE2008339A1 (en) * | 1970-02-23 | 1971-09-16 | Xomox Corp | A valve having a movable valve member or valve - seat coated with teflon-s |
| DE2131526B2 (de) * | 1971-06-25 | 1975-05-22 | Lohse, Martin, 7920 Heidenheim | Flachschieber für Werkstoffverschleie verursachende Stoffströme |
-
1984
- 1984-10-18 DE DE19843438136 patent/DE3438136A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3438136A1 (de) | 1986-04-24 |
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Legal Events
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